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Pressespiegel aus dem Jahr:    

11.05.22

DBSV-70m-Bundesliga - Training muss angezogen werden

Nach zweijähriger Pause feierte die 70-Meter-Bundesliga des Deutschen Bogensportverbandes (DBSV) für Recurveschützen ihr Comeback. In Magdeburg trafen sich die zehn Teams, um an zwei Tagen gegeneinander anzutreten. Der Wettbewerb ist äußerst interessant, fordert neben einer guten Schießtechnik vor allem Konstanz, Ausdauer und Durchhaltevermögen. Jede Mannschaft stellt ein 4er-Team, indem jeder Schütze gegen jeden Schützen der gegnerischen Mannschaften jeweils 6 Pfeile (= eine sog. Passe) schießt. Ein Match besteht also aus vier Sätzen, indem auch Schützen ausgewechselt werden können. Pro Satzgewinn gibt es einen Punkt, sodass maximal sechszehn Punkte möglich sind. Bei Gleichstand eines Satzes gibt es ein Stechen. Gewonnen hat der Schütze, dessen Pfeil am nahesten vom Scheibenzentrum getroffen hat. Die siegreiche Mannschaft erhält zwei Punkte und für ein Unentschieden einen.

Coach Martin Hinse konnte ein Team von sechs Schützen mit Ligaerfahrung aufbieten: die beiden Bundesligaroutiniers Fabian Maruhn und Markus Müller, die zuvor schon mehrere Bundesligajahre für den ostwestfälischen SV Oberbauerschaft gestartet sind, sowie Xenia Wünsche, Luca Keysselitz, Ruth Fischer und Stefan Franke, allesamt erstmals in der 70m-Liga dabei. Die aktuelle deutsche Hallenmeisterin, Rabea Moschner, sowie Lennart Mertens waren leider verhindert, was sich vor allem am zweiten Tag deutlich bemerkbar machte. Zudem setzten permanente, kaum auszurechnende Windböen den CfB-Schützen an beiden Tagen zu.

Der erste Tag begann mit einem 11:5-Sieg gegen den Ausrichter PSV Magdeburg. Markus Müller, Luca Keysselitz, Fabian Maruhn und Ruth Fischer, die das Kernteam bildeten, überzeugten mit hohen Ringzahlen (712:678). Gegen Stapelfeld folgte eine unglückliche 6:10-Niederlage, wobei im vierten Schießen Xenia Wünsche für Fischer eingewechselt wurde. Spannend wurde das Match gegen Carl Zeiss Jena. Beim 8:7 für Soest musste ein Stechen entscheiden. Markus Müller traf die Zehn, Vincent Olschewski die Neun. Umjubelter Sieg für Soest. Danach gab es zwei deutliche Niederlagen gegen Aufsteiger BSC Oberauroff (1:15), wobei Stefan Franke den Ehrenpunkt holte, und BSC MASA Mülheim (4:12). „Die hätten wir schlagen können und auch müssen. Die Punkte waren fest eingeplant, aber es lief von Anfang an nicht“, resümierte Hinse am Ende des Tages.

Am zweiten Tag verloren die CfB-Schützen sämtliche Matches durch knappe Sätze mit oft nur einem Ring infolge fehlender Konstanz in den einzelnen Passen. Trotz mehrfachen Wechselns, wurden entscheidende Sätze gegen SG Zepernick, HBG Hamburg und BSC Kakenstorf (alle 6:10-Niederlagen) nicht gewonnen, Aufholjagden nicht belohnt. Vor allem Luca Keysselitz haderte mit seinem Bogenmaterial, traf nicht wie gewohnt und war irgendwann demoralisiert. Auch Stefan Franke und Xenia Wünsche trafen nicht wie erhofft, während Markus Müller (34 von 36 Einzel), Fabian Maruhn (30) und Ruth Fischer (29 Einzel) mit ihren Kräften am Ende waren.

Coach Martin Hinse war verständlicherweise leicht geknickt: „Unsere personelle Situation war schwierig, das wussten wir. Aber das Team hat das Potenzial, einen angestrebten Mittelfeldplatz zu erreichen. Bis zum dritten und vierten Spieltag am 18./19. Juni in Stapelfeld bei Hamburg muss jetzt das Training deutlich angezogen werden. Wir hoffen natürlich auf einen Start von Rabea und Lennart.“

Tabelle
Pl. Verein Punkte Ringe
1. SV Oberbauerschaft18: 0 6869
2. BSC Oberauroff 14: 4 6997
3. BSC Kakenstorf 13: 5 6694
4. VSG Stapelfeld 12: 6 6602
5. SG Zepernick 12: 6 6693
6. SV C. Z. Jena 6:10 6367
7. PSV Magdeburg 4:14 6354
8. BSC MASA Mülheim 4:14 6660
9. CfB Soest 4:14 6139
10. HBG Hamburg 3:15 6357


Quelle:

28.04.22

Compoundschützen setzen Maßstäbe bei Vereinsmeisterschaft

Nach zwei Jahren ohne Bezirks- und Landesmeisterschaften und nur zwei Deutschen Meisterschaften in der Freiluftsaison haben die Soester Bogenschützen jetzt mit der obligatorischen Vereinsmeisterschaft begonnen. Knapp vierzig Teilnehmer, drei aus der Trainingsgruppe Arnsberg, trafen sich auf dem Clubgelände im Jahnstadion, um eine 72-Pfeile-Runde in verschiedenen Klassen auszuschießen. Obwohl leider einige Schützen der Anfängerkurse 2020 und 2021 fehlten, konnte Sportleiter Martin Hinse die Starter so einteilen, dass nur in vier Klassen kein interner Wettbewerb entstand. Lediglich die Windböen aus wechselnden Richtungen machten den Schützen zu schaffen und drückten die Ergebnisse.

Herausragend waren einmal mehr die Leistungen der Compounder auf der 50 m-Distanz. Fin Lukas Hein (Herren), Abonnementsieger der vergangenen Jahre, schoss mit 660 Ringen zwar ein akzeptables Ergebnis, musste aber diesmal Alex Reimer (662) den Vortritt lassen. Entscheidend für dessen Sieg war eine 6-Pfeile-Passe mit Maximalringzahl 60. Bei den Damen überzeugte Kony Achinger (626), gefolgt von Karina Granitza (614), Diana Gronau (611) und Julia Decker (547).

Bei den Recurveschützen war auf allen Distanzen noch Luft nach oben. Die Anfängerkon-kurrenz (15 m) war leider nur mit vier Schützen besetzt. Das beste Recurveergebnis zeigte Mascha Weber (502). Blankbogenschütze Finn Wolters schaffte nach überstandener Corona-Infektion 371 Ringe. Jagdbogenschütze Christoph Hermes (18 m) überzeugte mit 565 Ringen. Über 30 m (Fortgeschrittene) bestätigte Julia Krause-Mankowski ihre schon in der Halle bezeigte Leistungssteigerung und lieferte mit 561 Ringen ein gutes Ergebnis ab. Bei den Herren siegte Justin Schulz (591) deutlich vor vier weiteren Schützen. Spätestens zur Hallensaison soll Blankbogenschütze Jörn Grevenstein, dem gute 545 Ringe gelangen, mit den weiteren Fortgeschrittenen an Meisterschaften teilnehmen. Besonders erfreulich auch das Resultat von Ida Nacke (575), die erst seit kurzem mit dem Compoundbogen schießt.

Auf der 40m-Distanz zeigte A-Schülerin Leonie Franke, dass ihr das zusätzliche Kadertraining und technische Verbesserungen einen Leistungsschub gebracht haben. Nach stabilem Auftritt gewann sie mit schon sehr guten 570 Ringen. Recurve-Junior Luca Keysselitz siegte mit 477 Ringen. Bei den Recurve-Damen lag die aktuelle Deutsche Hallenmeisterin, Rabea Moschner (586) vorn, bei den Herren Fabian Maruhn (572). Nach langer Wettkampfpause war Senior Michael Klement (50 m) wieder am Start, lieferte 532 Ringe ab. In der Masterklasse (60 m) trumpfte Willi Klespe mit starken 571 Ringen auf.

Die Blankbogenturnierschützen gingen über 50 m auf Ringejagd. Ingo Achinger (499) und Jan Walkenhorst (494) schenkten sich dabei nichts, ließen Eike Beißner (417) aber deutlich hinter sich.

Zum Wochenende wird Sportleiter Martin Hinse zwanzig Schützinnen und Schützen in den Bogenarten Recurve, Blank und Compound zu den Bezirksmeisterschaften des Westfälischen Schützenbundes anmelden, die am 29. Mai traditionell in Dortmund-Barop stattfinden werden.

Weitere Ergebnisse der Vereinsmeisterschaft

Anfänger Recurve 15 Meter
2. Dennis Dördelmann (468), 3. Hannah Wolters (238)

Fortgeschrittene Recurve 30 Meter
2. Robin Wasmuth (536), 3. Tobias Vielemeier (490), 4. Sven Neumann (421), 5. Jürgen Wieners (320)

Fortgeschrittene Blankbogen 30 Meter
2. Birgitt Mertens (497)

Turnierschützen Recurve Master 60 Meter
2. Stefan Franke (523), 3. Edwin Pusch (438), 4. Lars Gnegel (418)

Turnierschützen Recurve Junioren 70 Meter
2. Xenia Wünsche (439), 3. Dorian Krilleke (399)

Turnierschützen Recurve Damen 70 Meter
2. Ruth Fischer (540), 3. Stefanie Schwarz-Beißner (435)

Turnierschützen Recurve Herren 70 Meter
2. Markus Müller (531), 3. Lennart Mertens (510)

Quelle:

25.04.22

Gold für Kony Achinger

Mit nur drei Schützen ist der CfB Soest bei der Bezirksmeisterschaft des Behindertensportverbandes in die Freiluftturniersaison gestartet. Mit 29 Teilnehmern war die Meisterschaft in Duisburg-Rheinhausen nach zweijähriger, Corona-bedingter Meisterschaftspause allerdings gering besetzt. Für Kony Achinger ging es nach mehrwöchiger Trainingspause in erster Linie um ein Resultat mit einem 9er-Pfeilschnitt auf der 50m-Distanz. Mit 626 Ringen verpasste sie ihr Ziel zwar knapp, gewann aber den Titel bei den Compound-Mastern der Klasse ARST W2. Blankbogenschütze Ingo Achinger wurde mit 538 Ringen Fünfter über die 40m-Distanz, schoss mit einem guten Schnitt von knapp 7,5 Ringen einen ausgeglichenen Wettkampf. Recurveschütze Edwin Pusch belegte bei den A-Senioren mit 512 Ringen über 50 Metern ebenfalls den fünften Platz. Dabei wäre eine Medaille durchaus drin gewesen. Die fehlenden Ringe hatte er bereits in der ersten Turnierhälfte liegen lassen, die er in der zweiten trotz Leistungssteigerung nicht mehr aufholen konnte.

Quelle:

16.03.22

Klaus Vielberg kann DM-Titel nicht verteidigen; Blankbogenteam wird Fünfter

Vor zwei Jahren wurde Blankbogenschütze Klaus Vielberg mit neuer Bestleistung von 523 Ringen zum dritten Mal Deutscher Hallenmeister beim Bogensportverband. Jetzt musste der aktuelle Bezirks- und NRW-Meister in Mühlhausen/Thüringen mit 498 Ringen in der Klasse Ü55 mit dem vierten Platz vorlieb nehmen. Nur sechs Ringe fehlten dem erfolgreichen Routinier aus der Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck des CfB Soest zu Bronze, nur sieben zu Silber. Es fehlten einfach die Treffer in die zehn. Und irgendwie scheint es an der Halle zu liegen, denn bereits 2018 verpasster er als Siebter an gleicher Stelle die Verteidigung des 2017 errungenen Titels. Der zweite Schütze dieser Altersklasse, Ingo Achinger, setzte leider seinen Abwärtstrend fort, blieb als Fünfzehnter mit für ihn schwachen von 376 Ringen weit hinter den Trainingsleistungen und eigenen Ansprüchen zurück. Eike Beißner, hatte sich vorgenommen, 400 Ringe zu schießen, verfehlte sein Ziel mit 387 auf Platz zwölf bei den Herren knapp. In der Mannschaftswertung belegte das Trio mit 1261 Ringen den fünften Platz, der Titel ging mit deutlichem Vorsprung an die befreundeten Schützen aus Oberbauerschaft (1436).

CfB-Sportleiter Martin Hinse war mit der Gesamtleistung nicht zufrieden: „Das war nicht das, was wir nach den Trainingsergebnissen erwarten konnten. Klaus lag nur fünfundzwanzig Ringe unter seiner Bestleistung, daran gibt´s nichts auszusetzen.“ Geschwächt wurden die Soester Bogensportler bereits im Vorfeld durch die krankheitsbedingte Absage von Jan-Hendrik Walkenhorst, der als Mannschaftsschütze fest eingeplant war.

Mit der DM endet die Hallensaison für den CfB Soest. In Kürze soll das Training auf dem Clubgelände im Jahnstadion losgehen. Die Vorbereitungen haben bereits begonnen, denn bereits am 7./8. Mai werden die Bezirksmeisterschaften des Bogensportverbandes in Hamm und in Magdeburg die ersten beiden Spieltage der 70m-Bundesliga geschossen.

Quelle:

15.03.22

Sportleiter Hinse gratuliert Rabea Moschner

Mit einem Blumenstrauß und einem „westfälischen Flachgeschenk“ hat CfB-Sportleiter Martin Hinse der neuen Deutschen Meisterin, Rabea Moschner, zum Titelgewinn gratuliert. Die 25jährige Recurveschützin hatte in einem Herzschlagfinale Nationalkaderschützin und Teambronzegewinnerin, Charline Schwarz, mit 10:8 im Stechen geschlagen. Vor genau drei Jahren in Biberach an der Riß hatte sie mit Bronze ihre erste Hallen-Einzelmedaille bei einer DM gewonnen. Damals war sie im Halbfinale noch an Nationalkaderschützin Michelle Kroppen gescheitert. In der Freiluftsaison holte Moschner dann in Berlin zusammen mit Ruth Fischer und Laura Göttges Teambronze.

„Als Rabea im August 2015 ihren Compoundbogen an den Nagel gehangen hat und mit dem olympischen Recurve vom BSV Verl zu uns gewechselt ist, hat sie knapp einen 8er-Schnitt pro Pfeil geschossen. Dank ihres Trainingsfleißes trotz beruflichen Schichtdienstes, ihrer hohen Motivation, dem Willen, sich schießtechnisch ständig verbessern zu wollen, und ihrer Charakterstärke hat sie sich bei einem Pfeilschnitt von bis zu 9,7 Ringen ganz nach oben gearbeitet. Sie hat von uns gelernt und wir von ihr“, drückt Hinse seinen Respekt vor der erfolgreichen Schützin und ihrem zielgerichteten Weg aus. Schließlich fällt der Titel einer Deutschen Meisterin nun mal nicht vom Himmel: „Rabea hat sich den letzten Schliff in der Bundesligamannschaft von Sherwood Herne geholt, mit der sie Mitte Februar in Wiesbaden Vierte im Ligafinale wurde.“

Jetzt ist auch Bundestrainer Oliver Haidn auf sie aufmerksam geworden. Und sie hat nun die Chance, sich bis Anfang Mai für die diesjährige Rangliste des Deutschen Schützenbundes zu qualifizieren. Dort schießen die besten Bogenschützen der 16 Landesverbände in den Disziplinen Recurve und Compound gegen die aktuellen Nationalkaderschützen. Sollte sie die erforderlichen 620 Ringe auf der 70-Meter-Distanz schießen, würde sie vom 8.-10 Juli in Hamm ihr erstes Ranglistenturnier bestreiten. Ein weiterer Meilenstein ihrer noch jungen Bogensportkarriere.

Quelle:

06.03.22

Rabea Moschner gewinnt erstes DM-Gold

Was mit den Titeln bei der Hallen-Bezirksmeisterschaft Anfang Dezember in Soest, den Westfalenmeisterschaften Ende Januar im Dortmunder Landesleistungszentrum und in der Bundesliga begann, endete für Rabea Moschner vom CfB Soest in Berlin mit ihrem ersten Titel bei einer DM des Schützenbundes. Die Recurveschützin legte den Grundstein dafür mit einer starken Qualifikationsrunde über 60 Pfeile auf der 18m-Hallendistanz. In der ersten Hälfte schoss sie hochkonzentriert und führte zur Pause mit 290 von 300 Ringen. Diesen Kurs setzte sie danach mit 278 Ringen fort und schloss hinter Nationalkaderschützin Charline Schwarz von den Bogenschützen Feucht bei Nürnberg (581) als Zweite ab.

Im Achtelfinale siegte sie souverän mit 6:0 Satzpunkten gegen Silke Hainz-Nitsche (SV Deutsch Evern) und wiederholte im Viertelfinale dieses Ergebnis gegen Ulrike Becker (VFV Concordia Alvesrode). In beiden Matches überzeugte sie mit einem hohen Pfeilschnitt von 9,72 Ringen. Im Halbfinale gegen Johanna Heinzel vom Erstligisten SV Querum sollte es spannender werden, als gedacht. Rabea Moschner führte mit starken Schüssen schon 4:0, aber Heinzel konterte im dritten Satz mit 29:28 Ringen, im vierten mit 29:24 und glich zum 4:4 aus. Im fünften zeigte die Soesterin dann wieder ihre ganze Routine, die sie sich auch im Bundesligateam von Sherwood Herne geholt hat. Mit 29:26 gewann sie deutlich und stand zum ersten Mal in ihrer Karriere im Goldfinale einer Deutschen Meisterschaft. Dort traf sie in einem wahren Herzschlagfinale auf die Siegerin der Qualifikation, Charline Schwarz, die sich im Bronzefinale bei den olympischen Spielen von Tokyo 2021 mit ihren 21 Jahren schon als stabile Finalschützin auszeichnen konnte.

Wer nun dachte, dass es für Schwarz, die von Juniorennationaltrainer Marc Dellenbach gecoacht wurde, ein lockerer Durchmarsch werden sollte, irrte gewaltig. Denn Rabea Moschner, die von ihrem Ligateamkollegen Lukas Winkelmeier betreut wurde, setzte ihr Schießen konsequent und konzentriert fort. In den Finalrunden wird alternierend geschossen, sodass die Schützen immer sofort wissen, was der Gegner geschossen hat. Also eine sehr hohe mentale Herausforderung. Erster Satz unentschieden 29:29 Ringe, zweiter Satz 29:30 für Moschner, dann 29:27 für Schwarz, gefolgt von 29:30 für Moschner. Im fünften Satz zeigten beide Schützinnen Nerven, aber Schwarz konnte mit 28:26 die Punkte mitnehmen und zum 5:5 ausgleichen. Die Entscheidung musste mit Stechschuss herbeigeführt werden.
Charline Schwarz legte vor, traf aber nur eine Acht. Rabea Moschner blieb fokussiert, visierte knapp zwei Sekunden das Scheibenzentrum an, löste die Sehne – und traf die Zehn. Mit einem Freudenschrei beendete sie als Deutsche Hallenmeisterin 2022 diesen Bogensportkrimi.

„Nach der intensiven Vorbereitung in der Bundesliga, wusste ich, was ich schießen kann, und habe schon in der Qualifikation jeden Pfeil konzentriert und konsequent geschossen. Das war der Weg zum Gold“, reflektierte die CfB-Schützin den Wettkampf.

Für Sportleiter Martin Hinse, der wie mehrere CfB-Schützen das Finale live auf sportdeutschland.tv verfolgte, war die Goldmedaille der seit mehreren Jahren erfolgreichsten Recurveschützin eine ganz besondere: „Rabea hat ihrer erfolgsbetonten Entwicklung die Goldkrone aufgesetzt. Unsere Meisterschaftssaison war ja nicht sehr berauschend und deshalb hatten wir erstmals nur eine Schützin bei einer DM am Start. Und die holt den Titel gegen eine international erfahrene Top-Schützin. Besser geht´s einfach nicht.“

Quelle:

18.02.22

Hanna Thiesmann zur Para-Bogen-WM nach Dubai

Was macht eine Physiotherapeutin, Reiterin und Pferde-Osteopathin bei einer Weltmeisterschaft, bei der sich die besten Para-Bogenschützen der Welt messen? In Dubai besucht Hanna Thiesmann aus Erwitte, die 2001 ihr Abitur am Alde machte und 2004 ihre Ausbildung zur Physiotherapeutin abschloss, ab Samstag einen einwöchigen Lehrgang, um internationale Klassifiziererin zu werden.

„Ein Klassifizierer begutachtet Para-Sportler und teilt sie aufgrund ihrer Einschränkungen in eine Behinderungsklasse ein, um so eine größtmögliche Chancengleichheit zu gewährleisten. Physiotherapeuten oder Orthopäden bringen dafür die besten Voraussetzungen mit“, erklärt CfB-Sportleiter Martin Hinse die Tätigkeit. Der Weg von Hanna Thiesmann dorthin führte über ihn selbst, als er im April 2013 eine Reha in der Klinik am Hellweg in Bad Sassendorf machte, wo sie zu seinen Behandlern gehörte. Der Sport wurde zum intensiven Gesprächsthema. Hinse erzählte ihr, dass der Deutsche Behindertensportverband (DBS) Klassifizierer für den Bogensport suchen würde. Seit 2012 nahm mit Compoundschützin Karina Granitza erstmals eine heimische Para-Schützin am Meisterschaftsprogramm des Verbandes teil und durchlief den Klassifizierungsprozess. Im März 2014, als Karina Granitza nach der Para-Hallen-DM in Soest den Sprung in die Nationalmannschaft schaffte, festigte sich dann Hanna Thiesmanns Entschluss. 2015 besuchte sie dann den Klassifiziererlehrgang bei Dr. Erasmus Krahn vom DBS. In der beruflichen Biografie zeigt sich, dass sie als Physiotherapeutin auch schon die Rudernationalmannschaft und die Young Iserlohn Roosters betreut hat. Seit 2019 ist die 40Jährige Hauptfeldwebel bei der Bundeswehr, arbeitet im Facharztzentrum Augustdorf im Schwerpunkt Rehabilitation, einem Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Sportmedizin in Warendorf.

Hanna Thiesmann freut sich über die Möglichkeit, in Dubai den internationalen Klassifiziererlehrgang besuchen zu können: „Das ist meine Möglichkeit, im internationalen Parasport mitwirken zu können und einem Team anzugehören, welches unermüdlich für einen fairen Sport und damit gute Wettkämpfe sorgt.“

Quelle:

11.02.22

Klaus Vielberg erneut NRW-Meister beim BVNW; Blankbogenteam holt Bronze

Nachdem U55-Blankbogenschütze Klaus Vielberg Anfang November im ostwestfälischen Löhne bei den Bezirksmeistermeisterschaften des Bogensportverbandes mit 501 Ringen den Titel gewinnen konnte, war ihm auch der Sieg bei den NRW-Meisterschaften in Opladen nicht zu nehmen. Diesmal reichten 490 Ringe nach 60 Wertungspfeilen auf 18 Meter Entfernung, um Gold zu holen. Ingo Achinger wurde mit 424 Ringen Vierter.
Jan-Hendrik Walkenhorst, der in Löhne körperlich nicht fit war, schoss knapp 50 Ringe mehr und belegte bei den Herren Platz sechs mit 425 Ringen. Eike Beißner wurde erneut Opfer seines Nervenkostüms, lag mit 288 Ringen am Tabellenende.

In der Mannschaftswertung holten sich Vielberg, Walkenhorst und Achinger mit 1339 Ringen Bronze hinter Oberbauerschaft 1 (1407) und SFB Geldern-Walbeck (1385). Da sich die Schützen beim Bogensportverband über die Rangliste für die DM qualifizieren können, haben die CfB-Schützen sehr gute Karten, Mitte März in Mühlhausen/Thüringen starten zu können.

Quelle:

07.02.22

Westfalenligateam Zweiter; Rabea Moschner im Bundesligafinale

Die Absage des vierten und letzten Ligawettkampfs der Bogenschützen beschert dem CfB Soest den zweiten Platz des Westfalenligateams und mit Platz sechs dem Verbandsoberligateam den Klassenerhalt. Den Grundstein dafür hatten beide Mannschaften bei den ersten beiden Ligaspieltagen gelegt. Als Gewinn zeigte sich der Einsatz von Fin Lukas Hein, der sich extra für die Liga einen Recurvebogen besorgt hatte und gewohnt zielstrebig helfen konnte. Am ersten Spieltag begann er in der Verbandsoberliga und wurde am zweiten als Verstärkung in der Westfalenliga eingesetzt. Ein richtiger Schachzug, wie sich zeigte. Die teaminterne Setzliste gewann Routinier Fabian Maruhn mit einem Pfeilschnitt von 9,19 Ringen, gefolgt von Fin Lukas Hein (9,04), Aufsteiger Luca Keysselitz (8,92), Roy Farrell (8,30) und Markus Müller (7,86). In den Bundes- und Regionalligen wurden unterschiedlich viele Spieltage absolviert, sodass die Ergebnisse und Platzierungen eingefroren werden. Darum gibt es keine Auf- und Absteiger. Der zweite Platz des Westfalenligateams hätte zur Relegation zum Wiederaufstieg in die Regionalliga gereicht.

Im Verbandsoberligateam sicherten vor allem Fin Lukas Hein (Ø 8,42), Lars Gnegel (8,15), Hans-Wilhelm Klespe (7,70) und Stefan Franke (7,57) den Klassenerhalt.

Für Rabea Moschner im Bundesligateam von Sherwood Herne endete der vierte Spieltag in Verden/Aller, der eigentlich der zweite war – der zweite und dritte waren abgesagt worden -, in einem Wechselbad der Gefühle. Nur dank des guten Auftritts am ersten Spieltag Anfang November in Braunschweig, den das Team auf Platz drei abschloss, gelang schließlich die Absicherung des vierten Tabellenplatzes. Allerdings waren die Teams aus Blankenfelde und Oberauroff gar nicht erst angereist. Damit nimmt die CfB-Schützin am Bundesligafinale in Wiesbaden teil, das am 19. Februar mit 250 Zuschauern unter 2G+-Regelung live bei sportdeutschland.tv übertragen wird. Aus der Nordgruppe haben sich neben Sherwood Herne noch BSC Bergmann Borsig Berlin, SV Querum und SV Dauelsen qualifiziert. Aus der Südgruppe kommen FSG Tacherting, BSG Ebersberg, SGi Welzheim und TS 1861 Bayreuth dazu.

Sportleiter Martin Hinse sieht die Ligasaison zwiespältig: „Selbstverständlich freuen wir uns über die erreichten Ziele und dass Rabea gleich bei ihrer Erstligapremiere im Bundesligafinale dabei sein wird. Aber kein Team hat sich nach dem ersten Spieltag aufgrund der pandemischen Lage wirklich sicher fühlen können. Wir hoffen, dass die kommende Saison einfacher wird.“

Quelle:

01.02.22

Rabea Moschner verteidigt Westfalen-Titel; Silber und Bronze für Franke und Wünsche

Wie schon bei den Bezirksmeisterschaften Anfang Dezember in der ConvoS-Halle lagen für den CfB Soest auch bei den Westfalenmeisterschaften Licht und Schatten erneut sehr eng beieinander. Erstmals seit Jahren konnten sich nur neun Bogensportler für den Start im Dortmunder Landesleistungszentrum des Schützenbundes qualifizieren, üblich sind rund zwanzig. Die coronabedingte Halbierung des üblichen Teilnehmerfeldes lieferte dafür aber nur einen Grund. Als gravierender zeigten sich vielmehr Trainingsrückstände aufgrund der reduzierten Trainingsmöglichkeiten und das Auseinanderfallen von Mannschaften. Die dreitägige Meisterschaft, Qualifikationsturnier für die Deutschen Meisterschaften, wurde unter 2G-Plus-Regelung durchgeführt.

Am Freitagabend sicherte sich A-Schülerin Leonie Franke die zweite Meisterschaftsmedaille dieser Hallensaison. Nach BM-Gold in Soest gewann sie nun mit 490 Ringen die Silbermedaille. Am Samstag, der für den CfB-Soest immer der Medaillentag für die Compoundschützen war, offenbarte sich nicht nur die schwierige personelle Situation. Nach den Absagen von Karina Granitza, Kony Achinger und Alex Reimer wollte zumindest Fin Lukas Hein nicht nur eine Medaille, sondern vor allem ein starkes Qualifikationsergebnis. Aus beiden Zielen wurde aufgrund eines irreparablen Schadens an seinem Bogen, der sich schleichend bemerkbar machte, leider nichts. Er musste den Wettkampf nach 54 der zu schießenden 60 Wertungspfeile abbrechen .

Am Sonntag, traditionell Medaillentag der Soester Recurveschützen der Klassen Junioren, Damen und Herren, sicherte sich Bundesligaschützin Rabea Moschner mit 559 Ringen erneut ihren Titel, ist seit 2018 ungeschlagen. Junior Luca Keysselitz fand leider erst nach der Halbzeit zu seinem gewohnten Rhythmus, sodass er mit 528 Ringen als Vierter das Podest knapp verfehlt. Ähnlich lief es bei Juniorin Xenia Wünsche, bei der es in der ersten Turnierhälfte überhaupt nicht lief. Dennoch sicherte sie sich mit 487 Ringen die Bronzemedaille.

„Wie die Qualifikation für die DM vom 4.-6. März in Berlin aussehen wird, bleibt abzuwarten, denn sieben der zwanzig Landesverbände haben die Meisterschaft aufgrund ihrer pandemischen Lage abgesagt“, weist Sportleiter Martin Hinse auf die schwierige Situation hin.

Quelle:

29.01.22

Leonie Adamski bildet mit Martin Hinse CfB-Doppelspitze

Der Club für Bogenschützen Soest, 1957 gegründet und einer der ältesten Bogensportclubs in Deutschland, steht seit jeher für Leistung und sportliche Erfolge. Und entsprechend hoch sind auch die Anforderungen an die Schützen. Seit rund zwanzig Jahren kümmert sich Sportleiter Martin Hinse um die Ausbildung von Bogenschützen beim CfB Soest. Bereits vor zwei Jahren zeigte sich, dass ein weiterer Trainer für die immer anspruchsvoller werdende ehrenamtliche Arbeit benötigt würde. Zudem möchte Hinse in absehbarer Zeit die Sportleitung abgeben, die er seit 2004 ausübt. Mit Leonie Adamski konnte eine motivierte Interessentin gefunden werden, die das leistungsorientierte Training mit Teilnahme an Wettbewerben fortsetzen möchte. Dafür ist der erste Schritt getan, denn sie absolvierte am vergangenen Wochenende im Sport- und Seminarcenter Radevormwald erfolgreich ihre Lizenzprüfung zur Trainerin C Breitensport, der Vorstufe zur Leistungssportqualifikation.

„Mein Ziel ist, Anfänger so zu trainieren, dass sie turnierfähig werden. Also ein konsequentes Fortführen dessen, wofür der CfB Soest seit vielen Jahren steht: erfolgreiches Bogenschießen mit sauber antrainierter, körperschonender Technik nah am Ausbildungskonzept von Bundestrainer Oliver Haidn“, definiert Leonie Adamski die Leitplanken ihrer zukünftigen Arbeit. Und sollte dabei ein Rohdiamant sein, der geschliffen werden möchte, um Kaderschütze zu werden, ist das voll und ganz im Sinne von Sportleiter Martin Hinse. Bis ein neuer Leistungssportkurs vom Westfälischen Schützenbund angeboten wird, läuft die Ausbildung vereinsintern weiter.

Quelle:

22.01.22

Leonie Franke im WSB-Nachwuchskader

A-Schülerin Leonie Franke vom CfB Soest ist in den Nachwuchsbogenkader des Westfälischen Schützenbundes aufgenommen worden. Erst vor zehn Tagen besuchte WSB-Scout und Trainer Markus Tigges aus Dortmund eine Trainingseinheit des Bogensportclubs, wovon nur Sportleiter und Trainer Martin Hinse sowie Co-Trainerin Leonie Adamski, die den Kontakt auf ihrem aktuellen Trainerlehrgang hergestellt hatte, wussten. Unvoreingenommen sollte die 13Jährige Gymnasiastin aus Neheim ihre Trainingseinheit mit dem Recurvebogen absolvieren, was ihr bei allen Übungsaufgaben sehr gut gelang. Direkt danach besprachen sich die drei Trainer, skizzierten das weitere Vorgehen und informierten dann Leonie und ihren Vater Stefan, zweiter Vorsitzender des Vereins und selbst aktiver Turnier- und Ligaschütze. Sichtlich überrascht nahmen beide die Einladung zur ersten Kadereinheit entgegen, die vergangenen Samstag im Landesleistungszentrum für Schieß- und Bogensport in Dortmund stattfand. Dort präsentierte sich die junge Nachwuchsschützin so gut, dass Landestrainer Holger Finke keinerlei Bedenken hatte, sie direkt in den Kader aufzunehmen. Mittlerweile hat Leonie in dieser Woche neben dem zweimaligen Vereinstraining zwei weitere Kadereinheiten absolviert, wo vor allem Kraft, Kraft-Ausdauer und Athletik im Vordergrund standen.

Der CfB Soest kann auf eine erfolgreiche Kaderarbeit zurückblicken. Vor Leonie Franke vertraten bereits Inga Heitmann, Xenia Wünsche, Tobias Funke, Julius Benteler, Till Stucke, Daniel Hülsmann und Alex Reimer über mehrere Jahre die westfälischen Farben auf Jugendverbandsrunden und Ranglistenturnieren des Deutschen Schützenbundes. Zudem gehörten die beiden Compoundschützen Fin Lukas Hein (Juniorennationalkader) und Karina Granitza (Para-Nationalkader) zur deutschen Spitze. „Leonie setzt unsere erfolgreiche Kaderarbeit fort. Wir werden sie zusammen mit dem Landestrainerteam bestmöglich unterstützen“, freut sich CfB-Sportleiter Martin Hinse über ihren Leistungssprung. Eine ganz wichtige Aufgabe sieht Hinse dabei im Zeitmanagement: „Schule, Sport, Familie, Freunde und Freizeit müssen wöchentlich unter einen Hut gebracht werden. Da braucht vor allem ein junger Leistungssportler aktive Unterstützung auf allen Ebenen und einen festen Leitfaden.“

Quelle:

11.01.22

Kein Einsatz für Rabea Moschner

Nach der Absage des 3.Spieltags der drei Bogenligen des Westfälischen Schützenbundes, sollte eigentlich in den beiden Erstligagruppen dieser Spieltag aber stattfinden. Für Rabea Moschner, Recurveschützin vom CfB Soest und in der 1. Bundesliga Nord für das Team von Sherwood Herne am Start, kam die erneut kurzfristige Absage aufgrund der Pandemielage am Austragungsort Blankenfelde bei Berlin dann doch überraschend. Nur in der Südligagruppe wurde geschossen. Jetzt kommt jetzt alles auf den 4. Spieltag am 5. Februar in Verden/Aller an. Um am 19. Februar erneut am Bundesligafinale in Wiesbaden teilnehmen zu können, müssen laut Ligastatut zwei von vier Spieltagen absolviert und Sherwood Herne unter den vier Besten sein. Bisher haben die Nordligamannschaften Anfang November erst einen Spieltag schießen können, da der zweite Spieltag Anfang Dezember pandemiebedingt schon abgesagt werden musste. Sherwood Herne benötigt einen starken Auftritt, da die Abstände gegen die hinter ihnen liegenden Konkurrenten mit nur 2 bis 3 Punkten durchaus knapp sind. Es ist also genügend Druck im Kessel.

Quelle:

07.01.22

Bogen-Westfalenligen abgesagt; Auch 1. Bundesliga Nord muss passen

Mit Enttäuschung haben der Bogen-Ligaleiter des Westfälischen Schützenbundes, Lars-Derek Hoffmann, und auch Martin Hinse, Sportleiter der Soester Bogenschützen, auf das offensichtlich mangelnde Interesse einiger Ligaclubs reagiert, den dritten Spieltag in Kreuztal unter 2G+-Regel zu bestreiten. 8 der 23 Clubs hielten es erst gar nicht für nötig, die Anfrage von Hoffmann, ob der Spieltag unter den gegebenen Bedingungen geschossen werden könne, zu beantworten. 6 weitere hatten sich aufgrund der Corona-Situation direkt gegen eine Ausrichtung entschieden. „Da wir bei der Ausrichtung der Hallen-Bezirksmeisterschaft Anfang Dezember sehr gute Erfahrungen mit der 2G+-Regelung gemacht haben, wollten alle unsere Ligaschützen starten. Das haben wir unserem Ligaleiter auch so mitgeteilt. Wir wissen aber auch, dass es Bogensportler gibt, denen es zu aufwändig ist, sich zusätzlich testen zu lassen“, weiß Sportleiter Hinse die Situation einzuschätzen. Der dritte Spieltag findet daher nicht statt und wird ersatzlos gestrichen. Weiter soll es dann am 12. Februar mit dem vierten Spieltag in Reken gehen.

In den Bundesligen sollte allerdings geschossen werden. Für Rabea Moschner, Recurveschützin vom CfB Soest und in der 1. Bundesliga Nord für das Team von Sherwood Herne am Start, kam die erneut kurzfristige Absage aufgrund der Pandemielage am Austragungsort Blankenfelde bei Berlin dann doch überraschend. Nur in der 1. Südliga wurde geschossen. Jetzt kommt alles auf den 4. Spieltag am 5. Februar in Verden/Aller an. Um am 19. Februar erneut am Bundesligafinale in Wiesbaden teilnehmen zu können, müssen zwei von vier Spieltagen absolviert und Sherwood Herne unter den vier Besten sein. Bisher haben die Nordligamannschaften Anfang November erst einen Spieltag schießen können. Es ist also genügend Druck im Kessel.

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