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Pressespiegel aus dem Jahr:    

14.02.19

Magere Ausbeute beim Hallenchampionat in Stockum

Beim vierten und vorletzten Wettkampf der Fünf-Turniere-Serie des Hallenchampionats von NRW in Stockum-Werne kehrten die Soester Bogensportler mit der mageren Ausbeute von zwei Podestplätzen zurück. Compoundschützin Karin Glashagel siegte in der Damenmasterklasse mit 556 Ringen, Platz drei ging an Kony Achinger (547 R.). Dafür gab es mehrere vierte Plätze und neue Bestleistungen. Den größten Sprung machte Compoundschützin Julia Decker, die mit 558 Ringen eine sehr gute Leistung zeigte, vierte der Damenwertung und erstmals Ergebnisbeste der Soester Bogensportler wurde. Auch A-Schüler Julian Schulz schoss mit 533 Ringen seine bisher bestes Championats- und Saisonergebnis, womit er nur wegen einer zu wenig geschossenen Zehn Vierter der Stockumer Wertung wurde. Sein Ergebnis hätte ihm bei den kürzlich ausgetragenen Westfalenmeisterschaften die sichere DM-Qualifikation beschert, die er nur um sechs Ringe verpasst hat. Bei den Herren verfehlte Fabian Maruhn das Podest nach 548 Ringen als Vierter auch nur deshalb, weil ihm zwei Zehner mehr fehlten. Seinen dritten Platz in der Gesamtwertung sicherte er damit ab. Stefan Franke (16., 484) und Lars Gnegel (22., 388) bestätigten ihre aktuellen Wettkampfergebnisse. Großes Pech hatte Roy Farrell in der Masterklasse. Mit 281 Ringen lag er nach der ersten Hälfte auf einem sehr guten zweiten Platz, fühlte sich danach aber nicht gut und rutschte nach weiteren 257 Ringen auf den sechsten Platz ab. Seine drei Kameraden aus dem Masterklassenteam, Willi Klespe (16., 507), Detlef Scharl (18., 493) und Edwin Pusch (19., 485) landeten im unteren Mittelfeld. In der Jugendklasse waren nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Luca Keysselitz nur zwei Schützen am Start. Lara Stockel wurde Siebte mit 442 Ringen, Leo Mies Elfter mit 415.

Die drei Blankbogenschützen verkauften sich unterschiedlich. Conny Lüchtefeld kommt in dieser Saison nicht gut zurecht, liegt deutlich unter ihren letztjährigen Ergebnissen. Sie kam mit 225 Ringen nicht über den letzten Platz hinaus. Auch bei Wolfgang Kikutt sind die Saisonleistungen sehr wechselhaft, aber 395 Ringe waren sein bisher zweitbestes Saisonergebnis. Werner Fleischer gelang mit 367 Ringen sein bisher bestes Resultat.

Die beiden Compound-Herren, Bernd Heitmann und Volker Padberg, lagen mit 501 und 371 Ringen am Ende ihrer Klasse. Die Compoundmannschaft mit Decker, Achinger und Heitmann belegte mit 1606 Ringen Platz sieben. In der Recurve-Teamwertung wurden Maruhn, Farrell, Klespe, Scharl und Pusch mit 2571 Ringen Vierte. Der CfB Soest belegt in der Gesamtwertung weiterhin den dritten Platz von vierzehn gelisteten Mannschaften.

Das fünfte Championatsturnier am ersten März-Wochenende in Dortmund wird traditionell auf 25 Meter Entfernung geschossen, die bisherigen auf 18.

Quelle:

12.02.19

Bogensport-DM in Biberach; Göttges und Müller im Pech

Als CfB-Sportleiter Martin Hinse die Qualifikationszahlen für die Deutschen Meisterschaften des Schützenbundes mit den Ergebnissen der Soester Schützen von den Westfalenmeisterschaften verglich, hielten sich Freude und Enttäuschung knapp die Waage. Vier Compounder und eine Recurverin haben sich qualifizieren können, aber acht weitere Recurver verpassen die DM in Biberach an der Riß mit nur einstelligen Ringzahlen. Den größten Pechvögeln, Laura Göttges (Damen) und Markus Müller (Herren), fehlt ein läppischer Ring, Roy Farrell (Master) nur drei. Auch die beiden Nachwuchsschützen, Luca Keysselitz (Jugend) und Julian Schulz (Schüler A), lagen nur fünf bzw. sechs Ringe unter der Norm. „Das ist schon ärgerlich, so knapp zu scheitern. Kein Vorwurf an diejenigen, die es trotz eines guten Wettkampfs nicht geschafft haben, aber andere haben einfach keine zwei identische Hälften auf die Scheibe gebracht. Da war definitiv mehr drin“, sieht Hinse die verpassten Chancen nicht ganz unkritisch.

Umso erfreulicher ist die erneute Teilnahme des Damen-Compoundteams mit Doppel-Westfalenmeisterin Karina Granitza, Nina Wassermeyer und Karin Glashagel, sowie Compoundschütze Fin Lukas Hein und der zweiten Doppel-Westfalenmeisterin, Recurveschützin Rabea Moschner. Alle haben das Ziel die Finals zu erreichen, was bei der hochkarätigen Konkurrenz kein leichtes Unterfangen sein wird. Die Compounddamen wollen, wie im vergangenen Jahr, als sie in Solingen DM-Bronze gewinnen konnten, wieder aufs Podest. Die Chancen dafür sind durchaus realistisch. Rabea Moschner war im Regionalligateam mit einem Pfeilschnitt von 9,22 Ringen die stärkste Schützin, nutzt trotz ihres berufsbedingten Umzugs nach Duisburg jede Möglichkeit zum Training. Viel Anerkennung bekam Compoundschütze Fin Lukas Hein bei den Westfalenmeisterschaften von langjährigen Spitzenschützen. Nach fast zweijähriger Wettkampfabstinenz lieferte er mit 581 von 600 möglichen Ringen ein überragendes Resultat ab und übertraf die seit Jahren steigende Qualifikationsringzahl um genau zwei Ringe. Im kleinen Finale holte er Bronze.

Quelle:

07.02.19

Verbandsligateam bleibt Dritter; Westfalenligisten steigen ab

Nachdem das Regionalligateam des CfB Soest die Ligasaison am Samstag in Arolsen auf dem dritten Platz abschloss (der Anzeiger berichtete), ist das Westfalenligateam wieder in die Oberliga abgestiegen. Das Verbandsligateam schloss als Dritter der Gruppe 1 auf einem Relegationsplatz ab.

Am Sonntagmorgen ging es für das Verbandsligateam, der dritten Soester Mannschaft, um Coach Edwin Pusch in Gruppe 1 um die Annäherung an das Spitzenduo. Er hatte drei weitere Schützen am Start, die einen guten Wettkampftag ablieferten und ihr Tagesziel erreichte. Nach dem Einschießen fuhr die Startformation Lars Gnegel, Stefan Franke, der sich mit einem Tagesschnitt von 8,2 Ringen pro Pfeil für die zweite Mannschaft empfehlen konnte, und Leo Mies einen ungefährdeten 6:0-Sieg gegen den Nördlichen Dortmunder Schützenbund 2 (NDSB) ein. Gegen Spitzenreiter BSC Sennestadt 2 war das Team chancenlos und verlor klar mit 0:6. Im Match vor der Pause kam Edwin Pusch für Mies, aber auch diese Einwechselung konnte die klare 0:6-Niederlage gegen den Tabellenzweiten Bocholt 2 nicht verhindern. Mies kam zurück und es folgte ein sicheres 6:0 gegen BSC Kreuztal 2. Das abschließende Freilosmatch war Formsache. Mit 27:3 Punkten folgt der CfB Soest 3 dem BBC Bocholt 2 und dem BSC Sennestadt 2 in den Relegationskampf gegen die ersten Drei der Verbandsliga 2, SG Bad Salzuflen, TV Blomberg und TuS Victoria Rietberg, zum Aufstieg in die Verbandsoberliga.

Bevor am Nachmittag der erste Pfeil des Westfalenligateams auf die Scheibe flog, stand der Abstieg nach nur einem Jahr in dieser sehr starken Liga für die zweite CfB-Mannschaft schon fest. Dennoch wollten Xenia Wünsche, Luca Keysselitz, Florian Nottka, Detlef Scharl und ihr stärkster Schütze, Willi Klespe, einen bestmöglichen Wettkampftag abliefern. Ziel von Coach Edwin Pusch war, noch einmal alle Schützen einzusetzen, sodass intensiv durchgewechselt wurde. Das Einstiegsmatch ging in der Formation Wünsche, Scharl und Klespe mit 0:6 gegen Tabellenführer BBC Bocholt verloren, die an diesem Spieltag kein einziges Match abgaben. Gegen BSC Ibbenbüren kam Keysselitz für Scharl, aber das Team mussten dem Gegner mit 6:2 die Punkte überlassen. Gegen den Tabellendritten Sherwood Herne wurde Florian Nottka für Klespe eingesetzt, sodass ein reines Nachwuchsteam ins Match zog. Die Youngster verloren zwar mit 0:6, aber jeden Satz nur mit zwei, drei Ringen. Mit gleichem Ergebnis ging das Match gegen BSC Iserlohn verloren. Nach der Pause waren Nottka, Scharl und Keysselitz beim 2:6 gegen BSC Sennestadt auch nicht ganz chancenlos, aber es fehlte immer noch an der nötigen Trefferqualität. Erneut wurde gewechselt. Detlef Scharl, Florian Nottka und Willi Klespe lieferten dem NDSB 1 ein durchaus gleichwertiges Match, verloren erst im letzten Satz mit 4:6. Dass die Mannschaft durchaus das Zeug für diese Liga hat, zeigte sich im Abschlussmatch gegen Mitauf- und -absteiger SV Stockum. Mit einem sicheren 9er-Schnitt, der für diese Liga schon unerlässlich ist, wurde der Tabellennachbar besiegt.

CfB-Sportleiter Martin Hinse sieht die Entwicklung der drei Ligamannschaften durchaus positiv: „Unsere Schützen haben gemerkt, dass in der Verbandsliga ein Pfeilschnitt von 8,2 Ringen erforderlich ist, um oben mitschießen zu können. Drei Klassen höher, in der Regionalliga, liegt er bereits bei rund 9,2. Das ist bei entsprechendem Training machbar. Aktuell planen wir für die Saison 2019/2020 wieder mit drei Mannschaften. Und werden bestmöglich vorbereitet sein.“


Tabelle Westfalenliga

Verein Sätze Punkte 1. BBC Bocholt 153 : 63 45 : 11
2. BSC Iserlohn 141 : 83 40 : 16
3. Sherwood Herne 133 :105 37 : 19
4. BSC Sennestadt 103 :113 30 : 26
5. BSC Ibbenbüren 118 :116 26 : 30
6. NDSB 1 99 :121 24 : 32
7. SV Stockum 89 :141 15 : 41
8. CfB Soest 2 64: 158 7 : 49


Tabelle Verbandsliga 1

Verein Sätze Punkte
1. BSC Sennestadt 2 105 : 33 33 : 7
2. BBC Bocholt 2 104 : 38 30 : 10
3. CfB Soest 3 90 : 52 27 : 13
4. NDSB 2 73 : 71 20 : 20
5. BSC Kreuztal 2 34 : 92 10 : 30


Quelle:

05.02.19

Regionalligateam mit dem dritten Platz belohnt

Nach einem schwierigen Saisoneinstieg in heimischer Halle Anfang November und zwei guten Spieltagen in Oberauroff und Laufdorf hat die 1. Recurvemannschaft des CfB Soest den Grundstein für den erneuten dritten Platz in der Regionalliga West gelegt. Damit wurden nach Klassenerhalt und Podestplatz in der stärksten der fünf Regionalligen zwei der drei anvisierten Saisonziele erreicht. Nur das letzte, ein Platz zum Wiederaufstieg in die zweite Bundesliga, wurde verpasst. Mit nur einem Punkt Rückstand auf den bei allen Spieltagen souverän auftrumpfenden Tabellenführer Hammer SC zum vierten Wettkampf nach Arolsen gereist, schoss das Team mit nur 5:9 Punkten leider seinen schwächsten Ligawettkampf.
„Unser „man oft he match“ war heute ganz klar Markus Müller. Er hat uns zusammen mit Rabea Moschner und Fabian Maruhn das Podium gesichert“, zeigte sich Coach René Kaup sichtlich beeindruckt vom Einsatz des Edelreservisten.

Dass es ein harter Tag werden würde, stand von vornherein fest. Zum einen zeigten sich bei Fabian Maruhn wie zuvor bei den Westfalenmeisterschaften schießtechnische Probleme, Matthias Bathe kämpfte immer noch mit der Umstellung seines Schießstils und Laura Göttges sowie Roy Farrell waren nicht in der Verfassung, die erforderlichen hohen Ringzahlen zu schießen. Lediglich die frisch gebackene Westfalenmeisterin Rabea Moschner und Markus Müller waren in Normalform. René Kaup und Co-Coach Tobias Funke hatten bezüglich der richtigen Mannschaftsaufstellung durchaus Sorgenfalten auf der Stirn.
Nach dem halbstündigen Einschießen schlug die Startformation Maruhn, Moschner und Bathe den BSC Oberauroff 2 mit 6:0. Bereits gegen die RSG Düren ließen die drei aber die nötige Sicherheit vermissen und verloren deutlich mit 1:7. Kaup und Funke reagierten, brachten Müller für Maruhn. Aber auch gegen Absteiger Laufdorf 2 fand das Team nicht in die Überholspur und musste mit 2:6 Satzpunkten auch dieses Match abgeben. Da Matthias Bathe stark verunsichert agierte, kam Maruhn ins Team zurück. Ein Sieg vor der Pause wäre moralisch wichtig gewesen, aber auch gegen den späteren, zweiten Absteiger, SV Eberstadt, klappte es einfach nicht. Müller lieferte sehr gute 57 von 60 möglichen Ringen ab, aber Moschner und Maruhn kamen über jeweils 52 nicht hinaus. Eine 0:6-Schlappe war die Folge. In der Pause musste René Kaup den Schützen unmissverständlich klar machen, dass es durchaus möglich wäre, den nach wie vor bestehenden Podestplatz noch zu verlieren. Vom Aufstieg war zu dem Zeitpunkt schon keine Rede mehr.

Die zweite Hälfte begann mit einem nervenaufreibenden Match gegen den Zweitplatzierten, SV Arolsen. Führung und Ausgleich dominierten den Verlauf, aber Moschner, Maruhn, Müller blieben ruhig. Sie gewannen den entscheidenden fünften Satz knapp mit 55:54 und holten das verdiente Unentschieden. Um den dritten Tabellenplatz abzusichern, musste zumindest eines der beiden letzten Matches gewonnen werden. Gegen Tabellenführer Hammer SC zeigte sich, wie eng die Konkurrenten eigentlich gegeneinander kämpfen. Die CfB-Schützen verloren den ersten Satz mit 53:56, gewannen die beiden folgenden mit 55:54 und 56:55 und brachten das Match mit zwei 56:56-Sätzen schließlich nach Hause. Dabei überzeugte Rabea Moschner mit fantastischen 99 von 100 möglichen Ringen.
Jetzt konnte nichts mehr passieren, denn der viertplatzierte TuS Barop konnte die Soester beim direkten Aufeinandertreffen im Schlussmatch nicht mehr überholen. Der Dampf war raus, weil auch Arolsen nicht mehr angegriffen werden konnte. So war die 2:6-Niederlage bedeutungslos.

René Kaup war in der Beurteilung des Spieltages zwiegespalten: „In der Gesamtbetrachtung hat sich die Mannschaft letztendlich für die Ergebnisse der gesamten Ligasaison belohnt. Aber in der heute gezeigten Verfassung wären wir definitiv nicht zweitligatauglich. Von daher ist der Verbleib in der Regionalliga erst einmal die bessere Alternative.“

Tabelle Regionalliga West

Verein Satzdiff. Punkte
1. Hammer SC 2008 42 37 : 19
2. SV Arolsen 36 36 : 20
3. CfB Soest 16 31 : 25
4. TuS Barop 10 30 : 26
5. Bogenschützen RSG Düren 18 29 : 27
6. 1.UTK BSC Oberauroff 2 - 8 26 : 30
7. SV Eberstadt -26 22 : 34
8. BSC Laufdorf 2 -88 13 : 43


Quelle:

02.02.19

Luca Keysselitz und Detlef Scharl bei Sportlerehrung der Stadt Werl

Zwei unserer Recurveschützen wurden von der Stadt Werl für ihre sportlichen Erfolge geehrt. Vize-Bürgermeisterin Beate Kohlmann und Thaddäus Rohrer vom Stadtsportverband, die den Abend in der vollbesetzten Stadthalle eröffneten, sowie Moderator Uli Canisius beglückwünschten die geehrten Sportlerinnen und Sportler für ihr erfolgreiches Engagement im vergangenen Jahr. Rohrer appellierte an die zahlreichen Jugendlichen, sich in den Vereinen oder auch im Stadtsportverband zu engagieren: "Ergreift die Chance, wenn ihr Freude an der Sport-Zukunftsgestaltung der Stadt Werl habt."

Quelle:

31.01.19

Doppel-Gold für Rabea Moschner; Gold und Silber für Recurveteams

Nachdem die Compoundschützinnen des CfB Soest mit einem kompletten Medaillensatz und Teamgold sowie der Bronzemedaille von Fin Lukas Hein von den Westfalenmeisterschaften nach Hause gekommen sind, wollten die Recurveschützen ihnen nicht nachstehen. Am ersten Wettkampftag fielen leider gleich drei der fünf qualifizierten Nachwuchsschützen aus, sodass nur Julian Schulz und Luca Keysselitz antreten konnten. Beide wurden Fünfte, Schulz bei den A-Schülern (525 Ringe) und Keysselitz bei den Jugendlichen (522). Beiden werden sehr wahrscheinlich rund zehn Ringe zur DM-Qualifikation fehlen. Am Morgen des zweiten Tages überraschte die erstmals qualifizierte Masterklassen-Mannschaft mit dem Gewinn der Silbermedaille. Roy Farrell feierte mit 540 Ringen als Achter unter vierunddreißig Startern eine gelungene Premiere. Willi Klespe startete ebenfalls sehr gut, konnte sein Niveau aber leider nicht halten und wurde 20. mit 523 Ringen. Sechs Plätze dahinter landete der mit anhaltenden Knieproblemen schießende Detlef Scharl (513). Zur Pause war das Team bereits Dritter, kämpfte sich mit 1576 Ringen noch auf den Silberrang vor. Zu Gold fehlten nur sechs Ringe. Ob die Ringzahl zur DM-Qualifikation reicht, muss abgewartet werden.

Der Sonntag gehört traditionell den Recurveschützen der Klassen Junioren, Damen und Herren. Während erstmals kein Soester Junior am Start war, überzeugten beiden Erwachsenenteams mit Gold. Eine weitere Goldmedaille und die sichere DM-Qualifikation holte sich Rabea Moschner, die wie Compoundschützin Karina Granitza ihren Titel verteidigen konnte. Im Einzel blieben die Herren vom Regionalligateam leider unter ihren Möglichkeiten. Markus Müller schoss zwar für ihn gute 549 Ringe, verpasste als Neunter aber das Finale und auch die DM-Qualifikation. Matthias Bathe kämpfte in der ersten Turnierhälfte mehr gegen sich selbst und zeigte erst nach der Pause sein eigentliches Können. Mit 543 Ringen wurde er Dreizehnter. Zwei Plätze und einen Ring hinter ihm platzierte sich Fabian Maruhn. Trotzdem freute sich das Trio mit 1634 Ringen über Mannschaftsgold vor TuS Barop (1620) und TV Elverdissen (1616).

Der krönende Abschluss gelang hingegen Rabea Moschner, die seit über einem Jahr mit konstant hohen Ergebnissen im Regionalligateam und bei Meisterschaften aufwartet. Nach der Qualifikationsrunde führte sie die Damenwertung mit 568 Ringen an. Laura Göttges, die nach langer Durststrecke einen sehr guten Wettkampf ablieferte, war Fünfte (536) und damit standen beide Regionalligaschützinnen im Finale. Neuzugang Ruth Fischer kam leider aufgrund ihres schwachen Beginns nach 506 Ringen nicht über Platz dreizehn hinaus. In Runde eins schlug Moschner ihre Gegnerin Nina Gruß (TuS Viktoria Rietberg) sicher mit 6:0. Göttges verlor ihr Match nach 5:5-Gleichstand mit 9:10 im Stechen gegen Annett Schüttler (BSC Schmallenberg). Im Halbfinale wurde die Sauerländerin nach fünf Sätzen von Rabea Moschner mit 7:3 besiegt, die damit erneut im Goldfinale stand. Dort traf die junge Soester Schützin auf die „Ewige Zweite“, wie Verena Schmidt (RSV Detmold-Klüt) selbst von sich sagte, die ihr aber ein umkämpftes Match lieferte. Nach drei Sätzen lag Moschner überraschend 1:5 hinten, sodass ein Unentschieden im vierten der Ostwestfälin zum Titel gereicht hätte. Aber angesichts des möglichen Sieges zeigte sie Nerven und Moschner ihr ganzes Können. Nach 29:27 und 29:24 erzwang sie das Stechen, das sie sicher mit 10:8 für sich entschied und ihren zweiten Westfalenmeistertitel unter Dach und Fach brachte. Bei der Siegerehrung freute sich CfB-Kampfrichter Walter Tuchlinski, der diesmal die Schießleitung der Meisterschaft innehatte, nicht nur ihr, sondern auch dem Damenteam die Goldmedaille überreichen zu können. Mit 1610 Ringen distanzierte die Mannschaft den BSC Schmallenberg (1498) deutlich.

Am Samstag geht es für das Regionalligateam zum letzten Spieltag nach Arolsen. Mit nur einem Punkt Rückstand auf Tabellenführer Hammer SC sind spannende Matches um den Titelgewinn zu erwarten. Die Westfalen- und Verbandsligisten sind am Sonntag beim BBC Bocholt zu Gast.

Quelle:

30.01.19

Vier Medaillen bei Westfalenmeisterschaften der Compoundschützen

Erneut Doppel-Gold für Karina Granitza; Siegerpodest in Soester Hand

Compoundschützin Karina Granitza und ihre beiden Teamkameradinnen Nina Wassermeyer und Karin Glashagel haben bei den Westfalenmeisterschaften erneut gezeigt, wer in dieser Disziplin die Macht in Westfalen ist. Erstmals in der Vereinsgeschichte holten sich die drei Compoundschützinnen den kompletten Medaillensatz. Dabei profitierte vor allem Para-Nationalkaderschützin Karina Granitza von ihrer Finalroutine, die ihr nach 2018 erneut Gold einbrachte. In der Qualifikationsrunde schossen Granitza und Wassermeyer jeweils 565 Ringe, Karin Glashagel 556, womit sie die Plätze zwei, drei und fünf belegten und ins Finale einzogen. Julia Decker wurde 12. mit 544 Ringen, Kony Achinger 13. mit 539.

In Runde eins hatte Karina Granitza Freilos, da ihre Gegnerin nicht mehr antrat. Sie nutzte die fünfzehn Pfeile, um sich mit 141 Ringen warm zu schießen. Nina Wassermeyer war sehr nervös, zeigte aber mit 143:136 ein sehr starkes Match gegen Alexandra Sellhorst vom DJK Rödder. Wesentlich enger ging es bei Karin Galshagel zu, die gesundheitlich immer noch nicht ganz fit ist. Sie lieferte sich mit Annalena Büker vom BC Gelsenkirchen ein Match auf Augenhöhe, das sie erst mit den letzten drei Pfeilen mit 140:139 knapp für sich entschied. Damit stand das Trio im Halbfinale. Granitza behielt dort mit 140:139 gegen Wassermeyer die Oberhand und Glashagel schlug Sabrina Dübel vom Hammer SC nach erneut hartem Kampf mit 139:137. Damit war klar, dass Gold und Silber an den CfB Soest gehen würden. Und wenn Nina Wassermeyer Sabrina Dübel schlagen könnte, wäre es eine perfekte Medaillenausbeute. Da Karina Granitza ihren Titel vom letzten Jahr unbedingt verteidigen wollte, musste sie schon ihr ganzes Können aufbieten, um das vereinsinterne Match gewinnen zu können. Denn Glashagel wollte Gold auf keinen Fall herschenken. So lieferten sich beide ein in jedem der fünf Sätze enges Match, bevor sich Granitza im vorletzten Satz absetzen konnte und sich den Vorsprung nicht mehr abnehmen ließ. Mit 142:140 verteidigte sie Gold und Glashagel freute sich über Silber. Nina Wassermeyer musste im Bronzematch alles geben, um an die Medaille zu kommen. Sabrina Dübel erwies sich als die erwartet hartnäckige Gegnerin, die ebenfalls um jeden Ring hart kämpfte. Schlussendlich behielt die Soesterin mit 142:141 die Oberhand und war danach völlig fertig: „Das war der härteste Wettkampf, den ich bisher überhaupt geschossen habe. Purer Stress bis zum Schluss.“ Bei der Siegerehrung fiel jeglicher Druck von ihr ab.

In der Mannschaftswertung war das Soester Trio zwar die einzige Mannschaft, aber das war völlig egal, denn es ging ausschließlich um die Teamqualifikation für die Deutschen Meisterschaften Anfang März in Biberach an der Riß. Mit 1686 Ringen dürfte dies gelungen sein, denn im vergangenen Jahr lag die Norm bei 1676 Ringen. „Je nach dem, was in den anderen 19 Landesverbänden geschossen wird, kann die Norm auch niedriger liegen. Wir müssen abwarten“, sagt Sportleiter Martin Hinse.

Die DM-Qualifikation hatte sich auch Fin Lukas Hein vorgenommen, in dieser Saison einziger Soester Compoundschütze bei den Westfalenmeisterschaften. Dafür musste er rund 580 Ringe schießen, was ihm nach fast zweijähriger Pause mit einem unerwartet starken, mutig geschossenen Wettkampf mit 581 Ringen gelang. Damit war er Dritter der Qualifikation und zog ins Finale ein, was ihm viel Lob von Seiten der gegnerischen Schützen einbrachte. Nach dem 144:137-Sieg im Erstrundenmatch gegen Dennis Eiden vom VfL Ahaus, verlor er im hochklassigen Halbfinale mit 144:145 gegen Christian Spura vom BC Gelsenkirchen und zog ins Bronzefinale ein. Dort traf er auf Alexander Böing vom VfL Ahaus, den er schließlich mit 145:142 bezwingen konnte. Bei der anschließenden Siegerehrung nahm er freudestrahlend die Medaille vom Soester Kampfrichter, Walter Tuchlinski, entgegen.

Quelle:

28.01.19

Sportlerehrung der Stadt Soest; Siegfried Mielke mit 87 Jahren ältester Sportler

Sieben Einzelsportler und das Recurve-Jugendteam sind am vergangenen Samstag im Blauen Saal der Stadt Soest von Bürgermeister Eckhard Ruthemeyer für ihre Erfolge im Sportjahr 2018 mit der Sportplakette geehrt worden. Seit Jahren sind wir der Soester Verein mit den meisten Nominierungen.

Geehrt wurden:

Karina Granitza und Kony Achinger (Compoundbogen)
Julian Schulz, Detlef Scharl und Siegfried Mielke(Recurvebogen)
Jugendteam Recurve (Lara Stockel, Xenia Wünsche, Luca Keysselitz)
Conny Lüchtefeld und Ingo Achinger (Blankbogen)


Quelle:

23.01.19

Medaillensatz bei NRW-Meisterschaften des Behindertensportverbandes

Die Soester Bogenschützen haben bei den NRW-Meisterschaften des Behindertensportverbandes in Duisburg einen kompletten Medaillensatz erringen können und sind auf einem sehr guten Weg zu den Deutschen Meisterschaften.

Beim diesem Verband ist der CfB Soest seit letztem mit sieben Schützen vertreten, was dem Inklusionsgedanken des Vereins deutlich Rechnung trägt. Sechs von ihnen starteten in Duisburg. Die Leistungsträger kommen nach wie vor aus dem Compoundbereich. Karina Granitza nutzte den Wettkampf, um einen neuen Bogen zu testen, schoss 546 Ringe und holte Gold. Silber ging mit 532 Ringen an Kony Achinger in der Masterklasse. Auch die beiden Recurveschützen der Masterklasse machten einen guten Wettkampf. Edwin Pusch steigerte sich deutlich, schaffte erstmals 500 Ringe und gewann Bronze vor Detlef Scharl (496 R.) Den Abschluss bildeten die beiden Blankbogenschützen. Ingo Achinger rief sein derzeitiges Leistungsniveau ab, wurde Vierter mit 430 Ringen. Werner Fleischer belegte mit 312 Ringen Platz zehn.

Am Freitagabend beginnen die Westfalenmeisterschaften im Dortmunder Landesleistungszentrum, die bis Sonntagnachmittag dauern. Erstmals haben sich einundzwanzig Bogensportler dafür qualifizieren können. Damit ist der CfB Soest teilnehmerstärkster Verein aus Westfalen. Am Freitagnachmittag starten die Schüler- und Jugendklassen, wo das Jugendteam mit Xenia Wünsche, Luca Keysselitz und Florian Nottka einen Podestplatz holen kann. Bei den Schülern starten Ronja Boelhauve und Julian Schulz.
Am Samstagmorgen möchte das erstmals qualifizierte Masterklassenteam Roy Farrell, Willi Klespe und Detlef Scharl mindestens unter die besten fünf Teams. Nachmittags schießen die Compoundschützen. Hier ist der CfB mit fünf Schützinnen vertreten. Die Mannschaft werden Karina Granitza, Nina Wassermeyer und Karin Glashagel bilden, die wieder beste Chancen auf den Titel haben. Auch Kony Achinger und Julia Decker konnten sich für die Meisterschaft qualifizieren. Bei den Herren tritt Rückkehrer Fin Lukas Hein an.
Der Sonntag gehört traditionell den Recurveschützen. Rabea Moschner, Ruth Fischer und Laura Göttges werden zum Damenteam gehören und ergänzt durch Inga Heitmann. Bei den Herren stehen Fabian Maruhn, Matthias Bathe und Markus Müller an der Startlinie. Ziel der sechs Schützinnen und Schützen ist das Erreichen der Finalrunden, wo die Einzelmedaillen ausgeschossen werden. In der Teamwertung können beide Mannschaften einen Podestplatz erreichen.

Quelle:

18.01.19

Karin Glashagel und Kony Achinger auf dem Podest

Der Januar ist traditionell der wettkampfstärkste Monat der Soester Bogenschützen. Westfalen- und NRW-Meisterschaften sowie Ligawettkämpfe wechseln sich mit dem Hallenchampionat ab. Aufgrund des zeitgleich stattfindenden 3. Ligaspieltages konnten die meisten Recurver nicht starten. Der dritte Wettkampf der fünf-Turniere-Serie ging jetzt in Gelsenkirchen mit nur sieben Soester Bogensportlern über die Bühne, da neben den Ligaschützen weitere absagen mussten. Fabian Maruhn, am Vortag erfolgreich mit dem Recurveligateam unterwegs, schoss das Championat dennoch mit, um seine gute Position in der Gesamtwertung zu festigen. Mit 555 Ringen wurde er Vierter und bleibt Dritter der großen Wertung. A-Schüler Julian Schulz hatte sich wieder ein Ergebnis über 520 Ringe erhofft, das er mit 482 auf Platz sieben doch deutlich verfehlte. Erfreulich hingegen das Abschneiden von Karin Glashagel und Kony Achinger in der Klasse Compound Damen Master, die das Turnier auch als Vorbereitung für die anstehenden Landesmeisterschaften des Behindertensportverbandes in Duisburg (20./21. Januar) und des Westfälischen Schützenbundes im Landesleistungszentrum Dortmund (25.-27. Januar) nutzten. Glashagel siegte mit 558 Ringen und Achinger wurde Dritte mit 540 Ringen. Diese Plätze belegen beide auch in der Gesamtwertung. Diana Gronau (557) und Julia Decker (526) lagen in der Damenklasse auf den Plätzen vier und acht. Als einziger Herr vertrat Volker Padberg die Soester Farben, kam aber über 411 Ringe (27.)nicht hinaus.

Nicht seinen besten Tag hatte der einzige Blankbogenschütze, Wolfgang Kikutt. Mit seinem bisher schwächsten Saisonergebnis von 292 Ringen wurde er Vierzehnter. Für die Mannschaftswertung reichte es nur für die Compound-Damen in der Besetzung Diana Gronau, Kony Achinger und Julia Decker mit 1623 Ringen zum siebten Platz. In der Recurvewertung konnten keine fünf Schützen aufgeboten werden, sodass das Streichergebnis von 0 Ringen in die Gesamtwertung einfließt. Dennoch hält der CfB Soest hier noch Rang zwei.

Quelle:

15.01.19

CfB Soest sitzt dem Spitzenduo im Nacken

Dank einer deutlich erkennbaren Leistungssteigerung beim dritten Regionalligaspieltag im hessischen Laufdorf ist die 1. Recurvemannschaft des CfB Soest nicht nur dem angestrebten Klassenerhalt ein gutes Stück näher gekommen, sondern auch einem Podestplatz. Vor allem das Trio Fabian Maruhn, Rabea Moschner und Roy Farrell, das fünf der sieben Matches bestritt, überzeugte. Nach dem Einschießen begann zunächst das Trio Maruhn, Moschner und Laura Göttges, die im Einstiegsmatch den TuS Barop mit 6:2 Punkten besiegten. In gleicher Besetzung waren sie gegen den zu dem Zeitpunkt Tabellenletzten, SV Eberstadt, dessen Schützen im weiteren Turnierverlauf noch reichlich Punkte sammeln sollten, trotz anfänglicher Führung mit 2:6 unerwartet chancenlos.

Da Laura Göttges verunsichert wirkte, bekam Roy Farrell, aus England stammender Bogenschütze, seine Premierenchance in der Regionalliga. Nahtlos fügte er sich in das Team ein, legte eine Anfangsnervosität zügig ab und das Team siegte glatt mit 6:0 gegen BSC Laufdorf 2. Weiter ging es mit einem 7:1 gegen BSC Oberauroff 2. Nach der Pause kam es zum mittlerweile legendären Shoot-Off gegen den Erzrivalen und Tabellenführer Hammer SC. Jeder Satz war eng und hart umkämpft. Erst im fünften und letzten zwangen die CfB-Schützen ihren Gegner mit 56:53 Ringen in die Knie und nahmen nach dem 6:4-Sieg wichtige Punkte mit. Es folgte dann mit dem SV Arolsen eine weitere harte Nuss. Der Tabellenzweite ist leistungsgleich mit dem CfB und so verlief das Match immer auf Augenhöhe. Allerdings diesmal nach 6:4 Satzpunkten mit dem besseren Ende für die Hessen, die am 3. Februar den vierten Spieltag ausrichten werden. Im Abschlussmatch zog das Soester Trio dem Rheinlandaufsteiger und Tabellenführer des ersten Spieltages in Soest, RSG Düren, mit einem souveränen 7:1 die Zähne.

Mit 10:4 Spielpunkten hat sich der CfB Soest nun auf den dritten Platz in der stärksten der fünf Regionalligen verbessert, liegt nur einen Punkt hinter den beiden Tabellenführern Hammer SC und SV Arolsen, die beide 27:15 auf dem Konto haben.

Tabelle Regionalliga West

Verein Satzdiff. Punkte
1. Hammer SC 2008 28 27 : 15
2. SV Arolsen 28 27 : 15
3. CfB Soest 28 26 : 16
4. TuS Barop 6 22 : 20
5. Bogenschützen RSG Düren 6 21 : 21
6. 1.UTK BSC Oberauroff 2 -14 17 : 25
7. SV Eberstadt -20 17 : 25
8. BSC Laufdorf 2 -62 11 : 31


Quelle:

11.01.19

Ligateams wollen weiter nach oben

Am Wochenende haben die Soester Bogenschützen ein volles Programm. Zum einen findet der dritte Ligaspieltag und zum anderen das Hallenchampionat in Gelsenkirchen statt. Nach einem durchwachsenen Auftritt am ersten Spieltag der Regionalliga West und einer deutlichen Leistungssteigerung am zweiten, startet die 1. Mannschaft des CfB Soest am Samstagmorgen beim BSC Laufdorf in die Nähe von Wetzlar. Ziel ist, sich weiter nach vorn zu arbeiten und vom vierten mindestens auf den dritten Tabellenplatz zu klettern. Denn damit dürfte auch das eigentliche Saisonziel des Klassenerhalts bereits erreicht sein. Die Soester liegen mit 16:12 nur zwei Punkte hinter Tabellenführer Hammer SC. Mit Rabea Moschner, Laura Göttges, Matthias Bathe, Fabian Maruhn, Markus Müller und Roy Farrell steht ein starkes Team an der Schießlinie. Als Vorbereitung auf diesen wichtigen Wettkampf hatten sich einige der Schützen kurz vor dem Jahreswechsel mit weiteren Erst-, Zweit- und Regionalligateams in Oberhausen-Holten zu einem Testwettkampf getroffen.

Am Sonntag startet das Verbandsligateam bereits um 9 Uhr in Reken. Am Start sind Leo Mies, Rückkehrer Lennart Mertens, Lars Gnegel, Stefan Franke und Coach Edwin Pusch. Die Mannschaft ist mit 13:7 als Dritter punktgleich mit dem Zweitplatzierten BBC Bocholt 2. Es führt der BSC Sennestadt 2 mit 16:4. Mittags um 13.30 Uhr will sich das junge Westfalenligateam mit Xenia Wünsche, Lara Stockel, Florian Nottka, Luca Keysselitz verstärkt mit den beiden Masterklassenschützen Willi Klespe und Detlef Scharl gehen den drohenden Abstieg stemmen. Da Roy Farrell beim zweiten Spieltag in Soest aufgrund seines Aufstiegs in das Regionalligateam nicht mehr startberechtigt war, fehlte den Westfalenligisten der stärkste Schütze. Um den Verlust auszugleichen, steigt Detlef Scharl auf. Zudem wurden Sondertrainingseinheiten eingelegt.

Am Sonntag nehmen acht Schützen am dritten Hallenchampionat der Saison in Gelsenkirchen teil. Aufgrund des Terminkonflikts mit dem Ligaspieltag in Reken ist es die geringste Soester Starterzahl der diesjährigen Serie.

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10.01.19

Klaus Vielberg erneut NRW-Meister

Nachdem U45-Blankbogenschütze Klaus Vielberg Anfang November im ostwestfälischen Löhne bei den Bezirksmeistermeisterschaften des Bogensportverbandes mit 510 Ringen den Titel gewinnen konnte, war ihm auch der Sieg bei den NRW-Meisterschaften in Opladen nicht zu nehmen. Nach den ersten dreißig Pfeilen führte er mit 258 Ringen die Konkurrenz deutlich an, setzte 259 nach und gewann mit 517 Ringen souverän Gold. Damit erzielte er das zweitbeste Ergebnis seiner nunmehr zehnjährigen Bogensportlaufbahn. Vor zwei Jahren wurde Vielberg aus der Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck zum ersten Mal Deutscher Meister beim Bogensportverband. In Schwedt/Oder schoss er zudem seine bisherige Bestleistung von 521 Ringen.

Jan-Hendrik Walkenhorst, der in Löhne gleich bei seiner ersten Bezirksmeisterschaft völlig unerwartet die Goldmedaille bei den Herren gewonnen hatte, wurde mit 435 Ringen Siebter. Aufgrund seines Trainingsrückstandes hatte er Mühe in den Wettkampf zu kommen und tat sich diesmal schwerer als bei der BM. Unter Berücksichtigung der Gesamtumstände war er mit seinem Ergebnis dennoch zufrieden. Ü50-Schützin Conny Lüchtefeld legt derzeit eine Wettkampfpause ein, sodass auch keine Mannschaft zustande kam. Da sich die Schützen beim Bogensportverband über die Rangliste für die DM qualifizieren können, haben Klaus Vielberg und Jan-Hendrik Walkenhorst sehr gute Karten, Ende März in Lauchhammer nördlich von Dresden starten zu können.

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03.01.19

CfB-Team verpasst Finale beim HOT-Cup

Am letzten Wochenende des Jahres 2018 hatten die Bogenschützen des Grün-Weiss Holten mit dem erstmals ausgetragenen HOT-Cup zu einem Ligawettkampf der besonderen Art eingeladen. Neben elf Compoundteams trafen zwanzig Recurveteams in zwei Gruppen aufeinander. Der CfB Soest hatte ein Recurveteam mit fünf Regionalligaschützen am Start, das in der Gruppe B auf ebenbürtige Konkurrenz traf. Zusammen mit Rabea Moschner, die alle Matches absolvierte, Eva Weyers und Matthias Bathe schossen auch Laura Göttges und Tobias Funke, die an den beiden bisher absolvierten Regionalligaspieltagen noch nicht zum Einsatz gekommen waren. Vor allem Göttges zeigte nach monatelangem Techniktraining mit vielen Rückschlägen einen sehr guten Wettkampf und wurde von Coach René Kaup sieben Mal eingesetzt.

In der Startbesetzung Moschner, Göttges und Bathe gelang gegen den Krefelder Sportschützenkorps ein sicherer 6:0-Sieg. In gleicher Besetzung folgte ein umkämpftes Fünf-Satz-Match gegen das Team District12 von der TG Konz, das die Soester mit 4:6 verloren. Im dritten Match gegen die Allstars aus Ostwestfalen-Lippe kamen neben Rabea Moschner Eva Weyers und Tobias Funke zum Einsatz. Das Trio verlor leider mit 0:6, zeigte erst im dritten Satz, der knapp mit 54:55 Ringen abgegeben wurde, sein eigentliches Potenzial. Es folgte ein 5:5 gegen SSK Kerpen, das Moschner, Funke und Bathe nach 4:0-Führung doch nicht für sich entscheiden konnten.

Nach der Pause kam es zu einem weiteren spannenden Match gegen den 1. BSC Karlsruhe, aktueller Tabellenvierter der 2. Bundesliga Süd. Die Karlsruher glaubten nach dem sicheren Gewinn der ersten beiden Sätze schon an einen schnellen Sieg. Aber das Soester Trio schaffte den Ausgleich. Im letzten Satz zeigten die Süddeutschen dann aber mit 58:48, wer Herr des Matches war. Kurzen Prozess machten Moschner, Göttges und Weyers mit ihrem 6:0-Sieg gegen SVB Reken. Gleichsam sicher lief es für sie gegen BC Gelsenkirchen, die mit 7:1 bezwungen wurden. Glücklich, aber letztendlich verdient sicherten sie sich auch das vorletzte Match gegen KKB Köln Team Kuchen mit 6:0. Damit hatten die drei Damen sechs Punkte in Folge gemacht, sodass das Team Tabellenfünfter war. Das letzte Match gegen das Kölner Kaffee-Team, besetzt mit deren Schützen aus der Zweitligamannschaft, sollten dann auch die Damen bestreiten. Obwohl vor allem Laura Göttges mit einem Pfeilschnitt von 9,5 ihr bestes Matchergebnis ablieferte, war die 2:6-Niederlage nicht zu vermeiden.

Das Team beendete den Wettkampftag als Fünfter, hätte mindestens Zweiter werden müssen, um in die Finalrunde einzuziehen. Coach René Kaup zog dennoch ein positives Fazit: „Wir haben den Ligawettkampf als Vorbereitung für den dritten Regionalligaspieltag am zweiten Januarwochenende genutzt. Besonders freut uns, dass Laura nach ihrer monatelangen Durststrecke so stark zurückgekommen ist.“

Tabelle HOT-Cup Gruppe B
Verein Satzdifferenz Punkte
1. 1.BSC Karlsruhe 34 16 : 2
2. OWL Allstars 32 16 : 2
3. KKB Köln Kaffee 20 13 : 5
4. SSK Kerpen 10 11 : 7
5. CfB Soest 10 9 : 9
6. KKB Köln Kuchen -8 8 : 10
7. District12 Konz -12 7 : 11
8. BC Gelsenkirchen -14 6 : 12
9. SVB Reken -30 4 : 14
10. KSSK Team 2 -42 0 : 18


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Aktuelles

27.01.19

Karina Granitza und Rabea Moschner holen Doppel-Gold bei Westfalenmeisterschaften

Nächster Termin

02.03.19

- 03.03.2019 5. Hallenchampionat 2018/2019 in Barop mit Gesamtwertung

Pressespiegel

14.02.19

Magere Ausbeute beim Hallenchampionat in Stockum

 
 
 
 
 

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