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Pressespiegel

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Pressespiegel aus dem Jahr:    

17.09.22

Gold und Silber für Kony Achinger bei Para-DM in Göttingen

Mit einer guten Vorstellung bei der Para-DM in Göttingen ist für die Soester Bogensportler die Meisterschaftssaison zu Ende gegangen. Bei sehr schwierigen Witterungsbedingungen war Compound-Schützin Kony Achinger beste der drei heimischen Starter. Nach 72 Pfeilen holte sie sich mit 619 Ringen Gold im Einzel der Klasse ARST/W2 auf der 50m-Distanz. Zudem gewann sie mit dem NRW-Landesverband Silber hinter Niedersachsen.

Blankbogenschütze Ingo Achinger wurde mit 560 Ringen Sechster über 40 Meter, schoss mit einem guten Schnitt von 7,7 Ringen einen ausgeglichenen Wettkampf. Recurveschütze Edwin Pusch belegte bei den A-Senioren mit 544 Ringen über 50 Metern ebenfalls den sechsten Platz. „Bei den vorherrschenden Witterungsbedingungen waren wir mit unseren Ergebnissen sehr zufrieden“, zog Edwin Pusch Bilanz.

Der CfB Soest beendet Ende September das Training auf dem Clubgelände im Jahnstadion und nimmt sein Hallentraining am Schulzentrum auf.

Quelle:

13.09.22

Rabea Moschner Fünfte mit neuer DM-Bestleistung

Rabea Moschner, Recurvebogenschützin vom CfB Soest und aktuelle Deutsche Hallenmeisterin, hat bei der Freiluft-DM in Wiesbaden mit 618 Ringen eine neue DM-Bestleistung geschossen und sich als Fünfte direkt hinter vier Nationalkaderschützinnen platziert. Mit dem Erreichen der Finalrunde erfüllte sie sich die gesetzten Ziele. Der Tag begann morgens um 8.30 Uhr mit der Materialkontrolle und dem halbstündigen Einschießen bei Regen und kühlen Temperaturen bevor um 10 Uhr der Wettbewerb begann. Nach anfänglicher Nervosität zu Beginn des Qualifikationswettkampfs über 72 Pfeile auf der 70-Meter-Distanz stabilisierte sich die Soester Schützin zusehends, und schob sich zur Pause mit 308 Ringen bereits auf die fünfte Position unter 26 Teilnehmerinnen. In der zweiten Hälfte legte sie 310 Ringe nach und festigte diesen Tabellenplatz. Auch wenn der Abstand zu den Nationalkaderschützinnen Michelle Kroppen (668), Elisa Tartler (660), Katharina Bauer (653) und Charline Schwarz (640), die mit der DM auch den ersten Teil ihrer WM-Qualifikation absolvierten, noch deutlich war, zeigte die Änderung von Körperhaltung und Schießtechnik bei Rabea Moschner bereits Wirkung.

Wie verhext lief es dann aber im Achtelfinale gegen Laura Scherler aus München. Geschossen wurde auf drei Gewinnsätze zu je drei Pfeilen. Moschner fand nur mit Mühe in den Wettkampf, machte unerwartet Fehler, schaffte aber noch den 5:5-Satzausgleich. Mit dem anschließenden, schwachen Stechschuss verlor sie schließlich ein vom ersten Pfeil an unglücklich verlaufendes Match. Im anschließenden Gespräch mit Bundestrainer Oliver Haidn zeigte dieser nochmal auf, worauf er jetzt Wert legt und woran sie verstärkt arbeiten muss.

„Es bleibt mein Ziel, in die Nationalmannschaft zu kommen. Die Automatismen sind noch nicht so, wie sie sein müssen, um konstanter hohe Ergebnisse schießen zu können. Dafür werde ich in der Hallensaison trotz meines zeitintensiven Jobs mit Schichtdienst noch akribischer arbeiten“, ließ die auch im Sportjahr 2021/2022 erfolgreichste CfB-Schützin keinen Zweifel an ihrem eigentlichen Ziel.

CfB-Sportleiter Martin Hinse, der von Trainerin Leonie Adamski im Rahmen ihrer Weiterbildung begleitet wurde, war trotz der schwachen Finalrunde mit dem Abschneiden von Rabea Moschner sehr zufrieden: „Rabea hat das trotz des Drucks gut gemacht. Bogenschießen ist eine komplexe, feinmotorische Sportart, bei der gerade auf langen Distanzen kleine Fehler und Unachtsamkeiten gravierende Auswirkungen haben. Die können durchaus entstehen, wenn man von erfolgreichen EM-, WM- und Olympiateilnehmern umringt ist und gerade deshalb eine besonders gute Leistung abliefern möchte.“

Am Wochenende nehmen mit Kony und Ingo Achinger sowie Edwin Pusch drei CfB-Schützen an der DM des Behindertensportverbandes teil.

Quelle:

09.09.22

Stefan Franke neuer CfB-Vorsitzender

Die Mitgliederversammlung des CfB Soest fand jetzt im Schützenhaus der Bürgerschützen statt, wo Stefan Franke 25 Mitglieder begrüßen konnte. Im Geschäftsbericht referierten er und Michael Geueke (für die Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck) über die wichtigsten Aktivitäten des Clubs im Sportjahr 2021/2022. Am Trainingsstandort Rumbeck war das Clubgelände aufgrund des Hochwassers 2021 komplett überflutet worden, auch das erst in 2020 vollständig renovierte Clubhaus wurde so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass quasi ein Neubau finanziert und in Eigenleistung errichtet werden musste. Neben dessen Instandsetzung standen weitere Arbeiten und finanzstarke Investitionen an beiden Clubhäusern und auf dem jeweiligen Clubgelände im Vordergrund.

Vor der Jahreshauptversammlung fand die Jugendversammlung statt. In Abwesenheit von Jugendleiterin Karina Granitza eröffnete ihre Vertreterin, Xenia Wünsche, die Sitzung. Bei der anstehenden Wahl des stellvertretenden Jugendleiters wurde Luca Keysselitz einstimmig gewählt. Die Jugendlichen wollen sich neben regelmäßigen, gruppeninternen Aktionen auch verstärkt um die Präsentation des Vereins auf den Social-Media-Kanälen kümmern. Granitza und Keysselitz vertreten dabei als Administratoren den Gesamtvorstand und sollen das Gesamtgefüge im Blick haben.

Das Sportjahr war zwar noch geprägt durch coronabedingte Turnier- und Meisterschaftsabsagen, aber dennoch konnte Sportleiter Martin Hinse bei seiner Präsentation von mehreren sportlichen Highlights berichten. Dazu zählen vor allem der DM-Hallentitel von Rabea Moschner beim Schützenbund, der Klassenerhalt in der 70-Meter-Bundesliga beim Bogensportverband, die Aufnahme von A-Schülerin Leonie Franke in den Nachwuchskader des Westfälischen Schützenbundes und der Gewinn ihres ersten Landesmeistertitels über 40 Meter. Der Verein nahm zum zweiten Mail am KSB-Projekt „Sport im Park“ teil, woraus erneut Anfängerkurse für Jugendliche und Erwachsene zustande gekommen sind. Beide werden von Leonie Adamski geleitet, die beim Westfälischen Schützenbund ihre C-Trainerausbildung Bogensport erfolgreich absolviert hat. Für ihre sportlichen Leistungen wurden Rabea Moschner (Recurvebogen), Alex Reimer (Compoundbogen) und Eike Beißner (Blankbogen) geehrt.

Der Kassenbericht von Edwin Pusch zeigte trotz geringer Einnahmen bei der Hallen-Bezirksmeisterschaft und dem zweiten Ausfall des Hallenchampionats in Folge, die der CfB Soest traditionell an den ersten beiden Dezember-Wochenenden am ConvoS ausrichtet, eine stabile finanzielle Situation des Vereins auf. Kassenprüfer Jörg Schocke attestierte eine vorbildliche Kassenprüfung, sodass der Vorstand einstimmig entlastet werden konnte.
Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt war der einstimmige Beschluss der von Edwin Pusch eingebrachten, sehr moderaten Beitragserhöhung von 12,-- €/Jahr, die einstimmig angenommen wurde.

Bei den Wahlen trat Vorsitzender Bernd Wünsche nach sechsjähriger, erfolgreicher Tätigkeit nicht mehr an. Stefan Franke, bisheriger Stellvertreter, wurde sein Nachfolger. Der nun vakante Posten des Stellvertretenden Vorsitzenden wird erst im nächsten Jahr wieder besetzt. Nach Rücktritt des langjährigen Leiters der Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck, Wolfgang Kikutt, wurde Michael Geueke gewählt. Der dortige Sportleiter, Claus Reimann, wurde ebenso wiedergewählt wie Birgitt Mertens (Schriftführerin) und Leonie Adamski (Beisitzerin).

Der Vorstand des CfB Soest
Vorsitzender: Stefan Franke
Stellv. Vorsitzender: nicht besetz
Kassierer: Edwin Pusch
Sportleiter: Martin Hinse
Leiter TG Rumbeck: Michael Geueke (Neuwahl)
Stellv. Sportleiter TG Rumbeck: Claus Reimann (Wiederwahl
Jugendleiterin: Karina Granitza
Stellv. Jugendleiter: Luca Keysselitz (Neuwahl)
Pressewart: Martin Hinse
Schriftführerin: Birgitt Mertens (Wiederwahl)
Beisitzerin: Leonie Adamski (Wiederwahl)


Quelle:

01.09.22

Eike Beißner Siebter bei DM-Premiere

Blankbogenschütze Eike Beißner, der in dieser Saison erstmals an den anspruchsvollen Freiluftmeisterschaften des Bogensportverbandes über vier Distanzen teilnimmt, hat bei den Deutschen Meisterschaften in Schwedt/Oder den siebten Platz erreicht. Über 50 m startete er mit 209 Ringen (PB), ließ aber etliche Ringe liegen. Auf 40 m ließ er 243 folgen, beendete den Tag als Siebter. Am Folgetag standen die beiden Kurzdistanzen auf dem Programm. Eike Beißner stieg mit neuer Bestleistung von 252 Ringen über 30 Meter in den Tag ein, ließ aber auch hier wie auf der Schlussdistanz 20 m bei 279 Ringen nochmals Ringe liegen. In der Gesamtwertung standen somit 983 Ringe (PB) und Platz sieben. „Ich bin trotz neuer Bestleistung definitiv nicht zufrieden. Mein Ziel war, die 1000er-Marke zu knacken. Wir hatten an beiden Tagen mit sehr hohen Temperaturen zu kämpfen, die mir doch merklich zu schaffen gemacht haben“, bilanziert der Blankbogenschütze.

Zeitgleich nahm Recurveschützin Rabea Moschner am 72-Pfeile-Turnier in Düren teil. Sie siegte bei den Damen mit 606 Ringen, war aber überhaupt nicht zufrieden. Anlässlich der DM am 10./11. September in Wiesbaden will sie ihr Ziel, 620 + X Ringe zu schießen, erneut ins Visier nehmen.

Quelle:

29.08.22

DM-Start für Rabea Moschner

Mittlerweile fühlen sich die besten deutschen Bogenschützen in Wiesbaden wie zu Hause. Denn bereits zum dritten Mal nach 2018 und 2021 werden die nationalen Titelträger und Medaillengewinner mit Blank-, Compound- und Recurvebogen in der hessischen Landeshauptstadt gekürt. Vom 9. bis 11. September fliegen die Pfeile, CfB-Recurveschützin Rabea Moschner steigt am Samstag, 10. September, um 10 Uhr in den Wettkampf ein. Wie üblich wird sie zunächst eine Qualifikationsrunde über 72 Pfeile über 70 Meter Entfernung auf der Anlage „Kleinfeldchen“ schießen, die Medaillenmatches mit Compound- (Frauen und Männer) sowie Recurvebogen (Jugend, Junioren und Erwachsene) werden am Sonntag abermals auf dem Bowling Green vor dem pittoresken Kurhaus zelebriert.

Leider haben fünf weitere Soester Bogensportler die DM-Qualifikation teils äußerst knapp verpasst. Die aktuelle Westfalenmeisterin bei den A-Schülerinnen, Leonie Franke, verpasste ihre erste DM nur um einen Ring, war verständlicherweise zutiefst enttäuscht. Das gleiche Schicksal ereilte Compoundschütze Alex Reimer bei den Herren. Die Compounddamen hätten die große Chance gehabt, gleich ein komplettes Team an den Start zu bringen. Aber Karina Granitza fehlten nur vier Ringe, Diana Gronau sieben und Kony Achinger acht. CfB-Sportleiter Martin Hinse: „Mannschaften können sich nicht mehr für die DM anhand der Ergebnisse der Landesmeisterschaften qualifizieren. Eine Meldung ist nur noch direkt bei der DM möglich, wenn sich drei Schützen/Schützinnen eines Vereins über die jeweilige Einzelwertung ihrer Klasse qualifiziert haben. Damit will der Deutsche Schützenbund das Leistungsniveau erhöhen. Ich bin sicher, dass wir bei der Hallen-DM 2023 wieder mit mehreren Startern dabei sein werden.“

Rabea Moschner ist aktuelle Deutsche Hallenmeisterin und hat sich das Erreichen der Finalrunde als erstes Ziel gesetzt. Die DM zählt zur Deutschen Rangliste, an der sie erstmals teilnimmt und wichtige Punkte sammeln kann.

Quelle:

15.08.22

CfB beginnt mit Ligavorbereitung

Nachdem beim Ligabetrieb der Bogenschützen in der vergangenen Hallensaison pandemiebedingt die letzten beiden Spieltage ausfielen, hoffen die beiden CfB-Trainer Martin Hinse und Leonie Adamski nun wieder auf eine komplette Saison mit vier Spieltagen. 2021/2022 stand das Westfalenligateam (4. Liga) auf dem zweiten Platz, der zur Relegation zum Wiederaufstieg in die Regionalliga (3. Liga) berechtigt hätte. Aber die Tabellenstände der ersten und zweiten Bundesliga wurden, ebenfalls pandemiebedingt, eingefroren, sodass es auch keine Auf- und Absteiger der dritten Liga gab. Mit einer leicht veränderten, aber verstärkten Mannschaft wird nun ein neuer Anlauf gestartet. Auch das Verbandsoberligateam (5. Liga) wurde verstärkt, um wieder oben mitmischen zu können.

Ende August müssen die Lizenzen für die Teamschützen beim Westfälischen Schützenbund beantragt werden. Deshalb wollen die CfB-Trainer Martin Hinse und Leonie Adamski so früh wie möglich deren Leistungsstand feststellen und optimieren, um genügend Zeit bis zum ersten Spieltag im Oktober in Kreuztal zu haben. Das erste Ligatraining brachte die ersten wichtigen Erkenntnisse. Das Westfalenligateam besteht aus den langjährigen Routiniers Fabian Maruhn, Markus Müller, Matthias Bathe, Tobi Funke, Luca Keysselitz und Fin Lukas Hein. Ergänzt wird das Team um die Neuzugänge Ruth Fischer vom Nördlichen Dortmunder Schützenbund, die bereits bei den Meisterschaften und der DBSV-70m-Bundesliga für den CfB Soest startet, Simon Uhlenbrock, ehemals Topschütze beim Hammer SC 08, und Justin Schulz, erst seit 2021 Mitglied im Soester Club. Besonders Uhlenbrock und Schulz hinterließen einen starken Eindruck beim ersten Ligatraining.

Das Verbandsoberligateam wird aus den Routiniers Xenia Wünsche, Dorian Krilleke, Willi Klespe, Stefan Franke, Lars Gnegel, Edwin Pusch und Detlef Scharl sowie den Liganeulingen Julia Krause-Mankowski, Leonie Franke und Sven Neumann bestehen. Maximal acht Schützen können dann an jedem Spieltag eingesetzt werden.

Sportleiter Martin Hinse ist zuversichtlich, dass beide Teams ihr Ziel erreichen werden: „Es zeigt sich, dass vor allem unsere Westfalenligisten schon gute Ergebnisse bringen. Unsere Aufgabe ist es jetzt, bei jedem Einzelnen genau hinzuschauen, woran es noch hapert, auch beim Kampf gegen die Uhr konstant schießen zu können. Der Wille ist bei allen da.“

Quelle:

19.07.22

CfB Soest erfolgreichster Verein beim 7. Kreuztaler Schwarzbrotturnier

Mit neun Schützen war der CfB Soest beim 7. Kreuztaler Schwarzbrotturnier vertreten, schloss den Wettbewerb über 2x 36 Pfeile auf der 30-Meter-Distanz mit zwei Siegen, vier zweiten Plätzen und dem Titel für den Verein mit der weitesten Anreise auch als erfolgreichster Verein ab. Bei den Herren Recurve gab es einen Doppelsieg durch Luca Keysselitz (622) und Stefan Franke (619), die sich einen Zweikampf auf Augenhöhe lieferten. Xenia Wünsche überzeugte mit 632 Ringen als Zweitplatzierte bei den Damen. Siebte wurde Julia Krause-Mankowski (524). Edwin Pusch startete gut, musste aber der Hitze Tribut zollen und wurde mit 591 Ringen Fünfter der Masterklasse. A-Schülerin Leonie Franke startete ungewöhnlich schwach, zog dann aber kräftig am Hahn und sicherte sich mit 524 Ringen ungefährdet den Sieg. Einen starken Wettkampf zeigte Compoundschützin Kony Achinger in der Masterklasse, unterstrich damit ihre schon bei den Westfalenmeisterschaften gezeigten Leistungen. Ihre 680 Ringe bedeuteten Platz zwei hinter Rolf Dzierzanowski (BSC Bergkamen), dem 697 Ringe gelangen. Claus Reimann erreichte nach ausgeglichener Leistung mit 644 Ringen Platz fünf. Blankbogenschütze Ingo Achinger rundete den erfolgreichen Auftritt der Soester Bogensportler auf Platz zwei der gemischten Klasse mit 538 Ringen ab.
Für die Sieger und Platzierten gab es Nahrhaftes: Schwarzbrot und Mettwürstchen. Vorsitzender Bernd Wünsche nahm ein Fässchen Pils einer regionalen Brauerei für den Verein mit der weitesten Anreise entgegen.

Am kommenden Samstag erwartet der CfB Soest von 11 – 12.30 Uhr wieder Interessenten des Bogensports beim Projekt „Sport im Park“. Die Zahl der Teilnehmer ist auf zwölf Personen begrenzt.

Quelle:

15.07.22

Gold für Wünsche und Damenteam; Masterklassenteam mit neuen Bestleistungen

Nachdem Leonie Franke von den Soester Bogensportlern am ersten Tag der Westfalenmeisterschaften des Schützenbundes in Bochum souverän Gold geholt hatte, sollte es an den beiden Folgetagen in Dortmund-Barop ebenso gut laufen. Die beiden CfB-Trainer Leonie Adamski und Bernd Wünsche waren für das Coaching zuständig. Die zweite Goldmedaille gewann Juniorin Xenia Wünsche mit 484 Ringen auf der 70-Meter-Distanz deutlich vor ihren beiden Gegnerinnen. Junior Luca Keysselitz kam auf 502 Ringe, wurde Vierter von nur sechs Schützen. Das neu formierte Damenteam mit Rabea Moschner (608), Ruth Fischer (517) und Stefanie Schwarz-Beißner (402) sicherte sich die dritte Goldmedaille.

Nach der Qualifikationsrunde wurde Moschner als Erste geführt, schoss die Finalrunden aber aufgrund ihrer zeitgleichen Teilnahme an der DSB-Rangliste nicht mit. Fischer war Sechste, zog ins Viertelfinale ein und schlug Julia Schieck (TuS Barop) nach 2:4 Satzrückstand doch noch mit 6:4. Vor dem Halbfinale gab es eine Starkregenunterbrechung von knapp zwanzig Minuten, bevor es mit Regenkleidung weitergehen konnte. Damit kam Fischer überhaupt nicht zurecht, verlor glatt mit 0:6 gegen Verena Schmidt (BogenFalken Bega). Das Bronzefinale war ein Déjà-vu zum Viertelfinale. Die Soesterin lag wieder mit 2:4 zurück und drehte das Match zum 6:4-Sieg gegen Kathrin Flagmeier (SG Bad Salzuflen). Gold ging an Jana Exner (Fortuna Schapdetten), aktuelle Bezirksmeisterin im Münsterland, und Silber an Verena Schmidt, Meisterin aus dem Bezirk Ostwestfalen-Lippe.

Markus Müller, einzig verbliebener Schütze bei den Herren, schoss einen völlig ausgeglichenen Wettkampf, landete mit 531 Ringen auf Mittelfeldplatz 23. Das Masterklassenteam war mit seinen Leistungen rundum zufrieden. Die Schützen Stefan Franke (530/28.), Willi Klespe (527/31.) und Edwin Pusch (508/35.) schossen allesamt neue Bestleistungen und wurden mit 1565 Ringen Fünfte in der Mannschaftswertung. Damit erzielten sie 110 Ringe mehr als bei den Bezirksmeisterschaften Ende Mai an gleicher Stelle. Senior Michael Klement musste den Wettkampf aus gesundheitlichen Gründen nach der ersten Halbzeit leider abbrechen.

Sportleiter Martin Hinse stellte fest, dass nicht nur in den Nachwuchsklassen, sondern auch bei den Damen die Teilnehmerzahlen weiter zurückgehen: „Es kommen schon seit 2019 zu wenige Juniorinnen und Junioren nach oben, sodass sich die Misere dann vor allem bei den Damen fortsetzt. In der Hallensaison können wir unser Damenteam mit Julia Krause-Mankowski verstärken und unsere Herren mit Justin Schulz und Sven Neumann. Wir hoffen, auch im Nachwuchsbereich noch zwei, drei unserer Jugendlichen für den Wettkampfsport motivieren zu können. Wir arbeiten immer daran, Mannschaften aufbieten zu können. Das gelingt vielen Vereinen schon gar nicht mehr.“

Quelle:

03.07.22

Leonie Franke erstmals Westfalenmeisterin

A-Schülerin Leonie Franke vom CfB Soest hat in ihrer noch jungen Karriere erstmals den Westfalentitel gewonnen. In Bochum-Langendreer startete die Kaderschützin des Westfälischen Schützenbundes furios, übernahm im ersten Durchgang mit 310 Ringen bereits die Führung vor ihren weiteren Kaderkolleginnen. In der zweiten Hälfte ließ die Konzentration zwar etwas nach, aber nach 280 Ringen sicherte sie sich mit neuer Bestleistung von 590 Ringen souverän den Titel. Silber ging an Isabel Schaffeldt (545) und Bronze an Leonie Kleinwege (452), beide vom BBC Bocholt.

„Leonie hat ihren Urlaub in Schleswig-Holstein unterbrochen, um an der Westfalenmeisterschaft teilnehmen zu können. Aber sie wollte sich die Chance auf den Titelgewinn und eine mögliche DM-Qualifikation auf keinen Fall entgehen lassen“, zollt Sportleiter und Trainer Martin Hinse seiner Nachwuchsschützin den nötigen Respekt.

Am kommenden Wochenende schießen zwölf weitere Recurve- und Compoundschützen in Dortmund-Barop ihre Westfalenmeisterschaft. Zeitgleich nimmt Rabea Moschner erstmals am Ranglistenturnier des Deutschen Schützenbundes in Hamm teil.

Quelle:

02.07.22

Drei CfB-Teams beim 12-Stunden-Turnier in Warendorf

Als die zehn Bogensportler des CfB Soest am Samstagabend um Mitternacht in die Betten fielen, war ein knapp 16stündiger Wettkampftag vorbei. Zum zwölften Mal hatte der BSV Warendorf zum „12-Stunden-Turnier“ eingeladen, an dem 13 Recurve-, 6 Compound- und 2 Blankbogenteams teilnahmen – und damit nur die Hälfte wie 2019. In den beiden Folgejahren war das Turnier ausgefallen.

Der Spaß am Bogensport wurde groß geschrieben, was allein schon Teamnamen verrieten. Die Soester Schützen waren mit drei Recurve-Mannschaften am Start: „3 Xer für ein Halleluja“ mit Luca Keysselitz, Dorian Krilleke und Lennart Mertens, das Damenteam „Die Vampirschwestern“ mit Xenia Wünsche, Kim Schiller und Julia Krause-Mankowski sowie die älteren „Schürzenjäger“ mit Stefan Franke, Lars Gnegel und Detlef Scharl. Das gemeldete Compoundteam, 2018 Zweiter dieser Wertung, musste Corona-bedingt leider zurückgezogen werden.

Geschossen wurde auf 80cm-Schießscheiben in 30 Metern Entfernung in den Disziplinen Compound- (6-Ringe-Spotauflage), Recurve- und Blankbogen (beide 10-Ringe-Vollauflage). Die Soester Bogensportler wechselten in ihren Teams so, dass jeder genug Erholungszeit hatte. Der Wettkampf endete schließlich nach 519 Pfeilen. Vor allem Luca Keysselitz stach als bester Soester hervor und brachte sein Team mit 4198 Ringen und einem Pfeilschnitt von 8,09 auf Platz neun. Die „Schürzenjäger“ erreichten 4171 Ringe (8,04; 11.), die „Vampirschwestern“ 3921 (7,55; 13.)

„Der Wettkampf diente vor den anstehenden Westfalenmeisterschaften dem Training von Kondition, Konzentration, Durchhaltevermögen und Teamgeist. Das haben alle gezeigt und hatten viel Spaß dabei“, sieht sich CfB-Sportleiter Martin Hinse mit der Teilnahme an diesem herausfordernden Wettbewerb bestätigt.

Quelle:

01.07.22

Eike Beißner mit vier Bestleistungen

Blankbogenschütze Eike Beißner, der in dieser Saison erstmals an den anspruchsvollen Freiluftmeisterschaften des Bogensportverbandes über vier Distanzen teilnimmt, hat bei den NRW-Meisterschaften in Hamm vier neue Bestleistungen geschossen und den sechsten Platz erreicht. Über 50 m startete er mit 201 Ringen (PB) und ließ auf 40 m 250 (PB) folgen. Bei 30 Metern schoss er mit 232 Ringen dieselbe Ringzahl wie bei den Bezirksmeisterschaften zuvor. Auf der Schlussdistanz 20 m gelangen ihm 288 Ringe (PB). In der Gesamtwertung standen dann 971 Ringe (PB), 70 mehr als bei der Bezirksmeisterschaft im Mai an gleicher Stelle. Ob das Ergebnis für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften Ende August in Schwedt/Oder reicht, entscheidet sich Mitte Juli. Meldeschluss für alle Landesverbände ist an diesem Samstag.

Quelle:

30.06.22

Leonie Franke bei den Finals in Berlin

2021 feierte A-Schülerin Leonie Franke vom CfB Soest in Bochum Einzel-Premiere bei den Finals, jetzt startete sie in Berlin im Mixed-Wettbewerb zusammen mit ihrem Kollegen vom Nachwuchskader des Westfälischen Schützenbundes, Tristan Wöbel vom ostwestfälischen Club Bogensport Alverdissen. In der Qualifikationsrunde über 2x36 Pfeile auf der 40-Meter-Distanz waren beide durchaus beeindruckt von der Größe der Veranstaltung und benötigten einige Zeit, um ihre Nervosität abzulegen und sich auf die zunehmende Hitze und böig-drehenden Winde einzustellen. So standen zur Pause für Franke, die von ihrem Vater Stefan betreut wurde, 274 und für Wöbel 268 Ringe zu Buche. Aber beide konnten danach ihr eigentliches Leistungsvermögen abrufen, lieferten 296 und 286 Ringe ab und belegten mit insgesamt 1124 Ringen den sechsten Platz in der Teamwertung. Im Viertelfinale wurden die Matches im Satzsystem geschossen, wobei jeder Schütze zwei Pfeile pro Satz zu schießen hatte. Das Westfalenduo bekam es mit dem BSSC Olympia Berlin 2 zu tun und war von vornherein chancenlos. Nach 28:38 im ersten Satz, folgte ein 34:34, bevor die Berliner mit 39:33 den 5:1-Sieg nach Hause holten. Trotzdem war Co-Landestrainer Markus Tigges vor allem mit den Leistungen von Leonie Franke sehr zufrieden.

CfB-Sportleiter Martin Hinse freute sich, dass sich Franke für den Wettbewerb qualifizieren konnte: „ Leonie ist erst seit Jahresanfang im WSB-Kader und hat sich dort erkennbar weiterentwickelt. Schade nur, dass ARD und ZDF die Schülerklassen nicht übertragen haben. Dennoch ist das Format einer Multisportveranstaltung mit 14 Sportarten wichtig für die Nachwuchsgewinnung.“

Ebenfalls am Samstag schoss Ehepaar Achinger bei den Landesmeisterschaften des Behindertensportverbandes NRW (BRSNW) in Duisburg. Compoundschützin Kony Achinger siegte in der Klasse Master ARST/W2, bestätigte mit 628 Ringen ihre Leistungen von den Bezirksmeisterschaften. Ihr Mann, Ingo, zeigte ebenfalls einen ausgeglichenen Wettkampf, sicherte mit neuer Bestleistung von 564 Ringen in der Klasse Blankbogen AB die Silbermedaille.

Quelle:

22.06.22

CfB-Bundesligaschützen sichern Klassenerhalt

Nach zweijähriger Coronapause hat das Bundesligateam des CfB Soest mit Platz sechs am vierten Spieltag das vorgegebene Ziel „Klassenerhalt“ erreicht. Nach den ersten beiden Spieltagen in Magdeburg war das Team noch Neunter, was die Relegation gegen den Abstieg bedeutet hätte. Vor allem der Start der aktuellen deutschen Hallenmeisterin Rabea Moschner, die direkt aus dem Urlaub anreiste, und weitere Wechselschützen gaben dem Team Sicherheit. Schon am dritten Spieltag lagen die Soester auf Platz sechs. Die VSG Stapelfeld, nordöstlich von Hamburg gelegen, war Ausrichter der letzten beiden Spieltage.

In den Matches schießt jeder der vier gesetzten Schützen gegen jeden des gegnerischen Teams einen Satz zu je sechs Pfeilen in vier Minuten auf die 70 Meter entfernte Scheibe. Der Schütze mit der höchsten Ringzahl seiner Paarung erhält einen Punkt für sein Team, sodass maximal 16 Spielpunkte erreicht werden können. Zudem gehen die geschossenen Ringzahlen in die Wertung ein.

Das Einstiegsmatch am dritten Spieltag gegen PSV Magdeburg brachte Rabea Moschner, Ruth Fischer, Fabian Maruhn und Markus Müller mit 10:6 Satzpunkten (746:706 Ringe) auf die Siegerstraße. In zweiten Match, Luca Keysselitz kam für Fabian Maruhn, gab es ein 8:8-Unentschieden gegen Stapelfeld, das sich auch in den Ringzahlen (745:746) widerspiegelte. Gegen Jena stand wieder die Erstbesetzung an der Linie, die ebenfalls ein Unentschieden erreichte. Gegen den sehr starken und späteren Vizemeister BSC Oberauroff schickte Coach Tobias Funke die Zweitbesetzung ins Match, da eine Niederlage von vornherein einkalkuliert war. Luca Keysselitz, Xenia Wünsche, Willi Klespe und Stefan Franke waren beim 1:15 (807:627) chancenlos, Keysselitz holte den Ehrenpunkt. Abgeschlossen wurde der Spieltag mit einem sicheren, aber extrem wichtigen 11:5-Sieg (741:698) der Erstbesetzung gegen MASA Mühlheim.

Der vierte Spieltag, an dem mehrfach gewechselt wurde, begann für die Soester Erstbesetzung mit einer knappen 7:9-Niederlage (743:746) gegen Einheit Zepernick. Um Körner zu sparen, schossen Xenia Wünsche, Willi Klespe, Stefan Franke und Lennart Mertens das Match gegen den übermächtigen Tabellenführer SV Oberbauerschaft, kassierten eine erwartete 0:16-Niederlage und waren auch nach den Ringzahlen (617:830) völlig chancenlos. Da auch innerhalb eines Matches gewechselt werden kann, wurde diese Option gezogen, um das Folgematch gegen HBG Hamburg in jedem Fall zu gewinnen. Moschner, Müller/Franke, Maruhn und Keysselitz/Fischer siegten deutlich mit 13:3 (724:513). Damit war der Klassenerhalt endgültig, weil die Verfolger Jena, Magdeburg und Mülheim ihre Matches verloren. Beim Abschlussmatch gegen den Tabellendritten Nordheide Kakenstorf zogen Moschner, Fischer, Maruhn und Keysselitz zwar nochmal alle Register, mussten sich aber dennoch mit 5:11 (767:796) geschlagen geben.

Coach Tobias Funke war mit dem Abschneiden des Teams trotz einiger knapper Niederlagen zufrieden: „Wir haben unser Ziel erreicht und wissen jetzt, wo wir in der nächsten Saison leistungsmäßig sein müssen, um in dieser durchaus ausgeglichenen Liga einen Podestplatz erreichen zu können. Ohne die Verstärkung durch Rabea wäre es mit dem Klassenerhalt allerdings sehr schwer geworden.“


Tabelle
Pl. Verein Punkte Ringe
1. SV BW Oberbauerschaft 35: 1 14150
2. BSC Oberauroff 29: 7 14114
3. BSC Nordheide Kakenstorf 29: 7 13531
4. SG Einheit Zepernick 24:12 13156
5. VSG Stapelfeld 21:15 13224
6. CfB Soest 12:24 12525
7. SV Carl Zeiss Jena 11:25 12630
8. PSV Magdeburg 9:27 12823
9. BSC MASA Mülheim 7:29 12616
10. HBG Hamburg 3:33 11230


Quelle:

02.06.22

Schülerinnen und Schüler des Aldegrever-Gymnasiums beim CfB

Die fröhlichen Schülerinnen und Schüler des Aldegrever-Gymnasiums besuchten den CfB Soest kurzfristig zum Bogenschießen. Stefanie Romstadt (Mitte), die Unterstufen-Klassenlehrerin freut sich, den Kindern nun doch noch etwas bieten zu können: „In der langen Coronazeit ist leider vieles zu kurz gekommen. Diese Unterstufe hat kaum Möglichkeiten außerhalb der Schule gehabt.“ Die jungen Besucher wurden zügig in Gruppen aufgeteilt und durch erfahrene Bogenschützen angeleitet. Die ersten Erfolge stellten sich schnell ein und die Pfeile fanden ihr Ziel auf der großen Strohscheibe. Der Kaninchendackel der Lehrerin bekam aber zwischendurch auch ausreichend Streicheleinheiten. Der CfB Soest macht auch dieses Jahr bei der Sommerferienaktion „Sport im Park“ des KreisSportBundes Soest mit. Vom 2. Juli bis 6. August wird immer samstags ab 11 Uhr „Bogensport für alle ab 10 Jahre“ kostenlos angeboten. Einfach mal vorbeikommen!

Quelle:

30.05.22

Alex Reimer und Rabea Moschner stärkste Schützen bei WSB-Bezirksmeisterschaft

Bei den Bezirksmeisterschaften des Westfälischen Schützenbundes in Dortmund-Barop über die olympische Runde – 72 Pfeile auf eine festgelegte Distanz je nach Altersklasse - holten die achtzehn gestarteten Bogensportler des CfB Soest in den Bogenarten Recurve und Compound sieben Einzel- und zwei Mannschaftsmedaillen. Damit lagen die Soester Bogenschützen hinter dem Hammer Sportclub und Ausrichter TuS Barop auf Platz drei der Medaillenwertung. Wehrmutstropfen dieser Bilanz war der Ausfall von vier Schützen, wodurch auch die Herren- und Junioren-Recurvemannschaft platzten und damit die fest eingeplanten Medaillen nicht mitgenommen werden konnten. Die Meisterschaft wurde von zwei Starkregenphasen zum Ende des morgendlichen und zu Beginn des Nachmittagdurchgangs geprägt, wodurch die Ergebnisse teils deutlich negativ beeinflusst wurden.

Bei den Recurveschützen gewann A-Schülerin und WSB-Kaderschützin Leonie Franke (40 Meter) mit 570 Ringen Gold, wiederholte ringgenau ihre Leistung von der Vereinsmeisterschaft. Dabei wäre ein noch höheres Ergebnis durchaus möglich gewesen, aber Kraft und Konzentration ließen in der zweiten Turnierhälfte zusehends nach. Luca Keysselitz führte zur Pause bei den Junioren (70 m), verlor aber regenbedingt deutlich an Boden und sicherte sich mit 520 Ringen Silber. In der weiblichen Wertung sicherte sich Xenia Wünsche mit 484 Ringen eine weitere Goldmedaille. Auch nach 2019 zeigte sich eine sehr geringe Besetzung der Nachwuchsklassen. Eine Situation, über die leider alle anwesenden Bogensportvereine berichten mussten.

Einen kompakten Eindruck hinterließ das Damenteam (70 m). Rabea Moschner schoss mit neuer Bestleistung von 633 Ringen das höchste Ergebnis aller Recurveschützen, sicherte sich souverän Gold vor Teamkameradin Ruth Fischer (514). Für Stefanie Schwarz-Beißner war es ein schwieriger Einstieg auf der langen Distanz, sie wurde Sechste (404). Das Damentrio holte ungefährdet Teamgold (1551) und hofft ebenso auf einen Start bei den Westfalenmeisterschaften wie Markus Müller, einzig verbliebener Schütze bei den Herren, der Sechster (559) wurde. Die Masterklassenschützen (60 m) landeten mit den Rängen elf (Willi Klespe, 500), zwölf (Lars Gnegel, 494), dreizehn (Stefan Franke, 494) und fünfzehn (Edwin Pusch, 462) in der zweiten Tabellenhälfte. Die Teamwertung beendeten sie als Fünfte (1456). Senior Michael Klement (50 m), nach neun Jahr erstmals wieder bei einer Bezirksmeisterschaft am Start, musste den Wettkampf leider wegen eines irreparablen Defekts an seinem Visier abbrechen.

Die Compoundschützen (50 m) sahen in Alex Reimer einen neuen Bezirksmeister, der mit 672 Ringen nicht nur neue Bestleistung schoss, sondern auch das Tageshöchstergebnis aller einundneunzig Teilnehmer. Von den vier Damen holte Diana Gronau mit 628 Ringen Bronze vor Kony Achinger (4., 626), Karina Granitza (7., 615) und Julia Decker (9., 588). In der Teamwertung wurden die CfB-Schützinnen Zweite (1869) hinter dem sehr starken Trio vom Hammer Sportclub (1914).

Für Sportleiter Martin Hinse, der von Co-Trainerin Leonie Adamski unterstützt wurde, war es eine Meisterschaft, deren Wert sich erst mit der Qualifikation zu den Westfalenmeisterschaften im Juli zeigen wird: „Auch wenn wohl dreizehn BM-Starter die Qualifikation zu den Westfalenmeisterschaften geschafft haben dürften, müssen wir uns noch gezielter vorbereiten. Bei einigen Schützen ist definitiv noch mehr drin.“

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24.05.22

18 Bogensportler zur Bezirksmeisterschaft

An diesem Wochenende kämpfen knapp 100 Bogensportler bei den Meisterschaften des Bezirks Hellweg im Westfälischen Schützenbund um Titel und Medaillen. Nach zwei Jahren ohne Meisterschaften haben sich 22 CfB-Schützen für die Teilnahme empfohlen, von denen 18 an den Start gehen werden. „Unser Bezirk, zu dem 25 Vereine gehören, ist bei den Meisterschaften traditionell der teilnehmerstärkste aller sieben Bezirke im Westfälischen Schützenbund“, erläutert Sportleiter Martin Hinse.

Der CfB Soest gehört neben Ausrichter TuS Barop und Hammer SC08 schon seit Jahren zu den teilnehmerstärksten Vereinen. Aussichtsreiche Medaillenkandidaten sind im Recurvebereich A-Schülerin Leonie Franke sowie die beiden Junioren Xenia Wünsche und Luca Keysselitz. Fabian Maruhn hat bei den Herren wieder sehr gute Chancen auf einen vorderen Platz. Gold will auch das Damenteam um Rabea Moschner, aktuelle Deutsche Hallenmeisterin, Ruth Fischer und Stefanie Schwarz-Beißner holen. Das Masterklassenteam mit Willi Klespe, Stefan Franke und Edwin Pusch, will ebenfalls die Qualifikation zu den Westfalenmeisterschaften erreichen und eine Teammedaille mitnehmen.

Bei den Compoundherren wird Vereinsmeister Alex Reimer die Soester Farben vertreten, da Fin Lukas Hein verhindert ist. In der Damenklasse ist der CfB Soest wieder mit einem Team vertreten: Karina Granitza, Kony Achinger und Diana Gronau wollen natürlich Gold.

Die Ergebnisse der Bezirksmeisterschaft gelten als Qualifikation für die Westfalenmeisterschaft, die im Juni ausgetragen wird.

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22.05.22

Vier CfB-Schützen bei Sportlerehrung der Stadt Soest

Mit Karina Granitza, Ingo Achinger, Klaus Vielberg und Jan-Hendrik Walkenhorst wurden heute vier unserer Schützen für ihre sportlichen Erfolge in 2020 geehrt. 2021 hatten mit Leonie Franke, Luca Keysselitz und Fin Lukas Hein nur drei Bogensportler an den Finals des Deutschen Schützenbundes teilgenommen, dort aber nicht die erforderlichen Platzierungen für eine Nominierung zur Sportlerehrung erreicht.

Seit 2004 nehmen Soester Bogenschützen ununterbrochen an der Ehrung teil. Spitzenjahre waren 2016 und 2017 mit jeweils 13 Teilnehmern. Um nominiert zu werden muss z.B. mindestens der 1. Platz bei einer Landesmeisterschaft oder der 1. - 3. bei einer NRW-Meisterschaft oder der 1.-6. bei einer Deutschen Meisterschaft erreicht worden sein.

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19.05.22

Klaus Vielberg fällt monatelang aus; Premiere für Eike Beißner bei BVNW-BM

Mit einer Hiobsbotschaft sind die Soester Blankbogenschützen in die Freiluftsaison gestartet. Der dreifache Deutsche Meister beim Bogensportverband, Klaus Vielberg, fällt nach einer schwerwiegenden Achillessehnenverletzung monatelang aus. Damit fehlt dem Blankbogenteam der stärkste Schütze und Anwärter auf Titel und Podestplätze. „Wir können Klaus aktuell nicht ersetzen. Erst in der Halle wird er wieder an Meisterschaften teilnehmen können. Gesundheit geht immer vor“, betont Sportleiter Martin Hinse. Mit Eike Beißner nahm dann auch der einzige Blankbogenschütze aus der Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck an der Bezirksmeisterschaft des Bogensportverbandes in Hamm teil. Bei seiner Premiere über die 144-Pfeile-Runde, aufgeteilt in vier unterschiedliche Entfernungen zu je 36 Pfeilen wurde er Fünfter (50m 196 Ringe; 40m 206; 30m 232; 20m 268; gesamt 902). Nach dem achtstündigen Wettkampf war Eike Beißner völlig platt: „Mir war nicht klar, wie anstrengend dieser Wettbewerb tatsächlich ist. Aber ich habe mein Ziel, 900 Ringe zu schießen, erreicht. Jetzt hoffe ich auf die Qualifikation zur NRW-Meisterschaft Mitte Juni ebenfalls in Hamm.“

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11.05.22

DBSV-70m-Bundesliga - Training muss angezogen werden

Nach zweijähriger Pause feierte die 70-Meter-Bundesliga des Deutschen Bogensportverbandes (DBSV) für Recurveschützen ihr Comeback. In Magdeburg trafen sich die zehn Teams, um an zwei Tagen gegeneinander anzutreten. Der Wettbewerb ist äußerst interessant, fordert neben einer guten Schießtechnik vor allem Konstanz, Ausdauer und Durchhaltevermögen. Jede Mannschaft stellt ein 4er-Team, indem jeder Schütze gegen jeden Schützen der gegnerischen Mannschaften jeweils 6 Pfeile (= eine sog. Passe) schießt. Ein Match besteht also aus vier Sätzen, indem auch Schützen ausgewechselt werden können. Pro Satzgewinn gibt es einen Punkt, sodass maximal sechszehn Punkte möglich sind. Bei Gleichstand eines Satzes gibt es ein Stechen. Gewonnen hat der Schütze, dessen Pfeil am nahesten vom Scheibenzentrum getroffen hat. Die siegreiche Mannschaft erhält zwei Punkte und für ein Unentschieden einen.

Coach Martin Hinse konnte ein Team von sechs Schützen mit Ligaerfahrung aufbieten: die beiden Bundesligaroutiniers Fabian Maruhn und Markus Müller, die zuvor schon mehrere Bundesligajahre für den ostwestfälischen SV Oberbauerschaft gestartet sind, sowie Xenia Wünsche, Luca Keysselitz, Ruth Fischer und Stefan Franke, allesamt erstmals in der 70m-Liga dabei. Die aktuelle deutsche Hallenmeisterin, Rabea Moschner, sowie Lennart Mertens waren leider verhindert, was sich vor allem am zweiten Tag deutlich bemerkbar machte. Zudem setzten permanente, kaum auszurechnende Windböen den CfB-Schützen an beiden Tagen zu.

Der erste Tag begann mit einem 11:5-Sieg gegen den Ausrichter PSV Magdeburg. Markus Müller, Luca Keysselitz, Fabian Maruhn und Ruth Fischer, die das Kernteam bildeten, überzeugten mit hohen Ringzahlen (712:678). Gegen Stapelfeld folgte eine unglückliche 6:10-Niederlage, wobei im vierten Schießen Xenia Wünsche für Fischer eingewechselt wurde. Spannend wurde das Match gegen Carl Zeiss Jena. Beim 8:7 für Soest musste ein Stechen entscheiden. Markus Müller traf die Zehn, Vincent Olschewski die Neun. Umjubelter Sieg für Soest. Danach gab es zwei deutliche Niederlagen gegen Aufsteiger BSC Oberauroff (1:15), wobei Stefan Franke den Ehrenpunkt holte, und BSC MASA Mülheim (4:12). „Die hätten wir schlagen können und auch müssen. Die Punkte waren fest eingeplant, aber es lief von Anfang an nicht“, resümierte Hinse am Ende des Tages.

Am zweiten Tag verloren die CfB-Schützen sämtliche Matches durch knappe Sätze mit oft nur einem Ring infolge fehlender Konstanz in den einzelnen Passen. Trotz mehrfachen Wechselns, wurden entscheidende Sätze gegen SG Zepernick, HBG Hamburg und BSC Kakenstorf (alle 6:10-Niederlagen) nicht gewonnen, Aufholjagden nicht belohnt. Vor allem Luca Keysselitz haderte mit seinem Bogenmaterial, traf nicht wie gewohnt und war irgendwann demoralisiert. Auch Stefan Franke und Xenia Wünsche trafen nicht wie erhofft, während Markus Müller (34 von 36 Einzel), Fabian Maruhn (30) und Ruth Fischer (29 Einzel) mit ihren Kräften am Ende waren.

Coach Martin Hinse war verständlicherweise leicht geknickt: „Unsere personelle Situation war schwierig, das wussten wir. Aber das Team hat das Potenzial, einen angestrebten Mittelfeldplatz zu erreichen. Bis zum dritten und vierten Spieltag am 18./19. Juni in Stapelfeld bei Hamburg muss jetzt das Training deutlich angezogen werden. Wir hoffen natürlich auf einen Start von Rabea und Lennart.“

Tabelle
Pl. Verein Punkte Ringe
1. SV Oberbauerschaft18: 0 6869
2. BSC Oberauroff 14: 4 6997
3. BSC Kakenstorf 13: 5 6694
4. VSG Stapelfeld 12: 6 6602
5. SG Zepernick 12: 6 6693
6. SV C. Z. Jena 6:10 6367
7. PSV Magdeburg 4:14 6354
8. BSC MASA Mülheim 4:14 6660
9. CfB Soest 4:14 6139
10. HBG Hamburg 3:15 6357


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28.04.22

Compoundschützen setzen Maßstäbe bei Vereinsmeisterschaft

Nach zwei Jahren ohne Bezirks- und Landesmeisterschaften und nur zwei Deutschen Meisterschaften in der Freiluftsaison haben die Soester Bogenschützen jetzt mit der obligatorischen Vereinsmeisterschaft begonnen. Knapp vierzig Teilnehmer, drei aus der Trainingsgruppe Arnsberg, trafen sich auf dem Clubgelände im Jahnstadion, um eine 72-Pfeile-Runde in verschiedenen Klassen auszuschießen. Obwohl leider einige Schützen der Anfängerkurse 2020 und 2021 fehlten, konnte Sportleiter Martin Hinse die Starter so einteilen, dass nur in vier Klassen kein interner Wettbewerb entstand. Lediglich die Windböen aus wechselnden Richtungen machten den Schützen zu schaffen und drückten die Ergebnisse.

Herausragend waren einmal mehr die Leistungen der Compounder auf der 50 m-Distanz. Fin Lukas Hein (Herren), Abonnementsieger der vergangenen Jahre, schoss mit 660 Ringen zwar ein akzeptables Ergebnis, musste aber diesmal Alex Reimer (662) den Vortritt lassen. Entscheidend für dessen Sieg war eine 6-Pfeile-Passe mit Maximalringzahl 60. Bei den Damen überzeugte Kony Achinger (626), gefolgt von Karina Granitza (614), Diana Gronau (611) und Julia Decker (547).

Bei den Recurveschützen war auf allen Distanzen noch Luft nach oben. Die Anfängerkon-kurrenz (15 m) war leider nur mit vier Schützen besetzt. Das beste Recurveergebnis zeigte Mascha Weber (502). Blankbogenschütze Finn Wolters schaffte nach überstandener Corona-Infektion 371 Ringe. Jagdbogenschütze Christoph Hermes (18 m) überzeugte mit 565 Ringen. Über 30 m (Fortgeschrittene) bestätigte Julia Krause-Mankowski ihre schon in der Halle bezeigte Leistungssteigerung und lieferte mit 561 Ringen ein gutes Ergebnis ab. Bei den Herren siegte Justin Schulz (591) deutlich vor vier weiteren Schützen. Spätestens zur Hallensaison soll Blankbogenschütze Jörn Grevenstein, dem gute 545 Ringe gelangen, mit den weiteren Fortgeschrittenen an Meisterschaften teilnehmen. Besonders erfreulich auch das Resultat von Ida Nacke (575), die erst seit kurzem mit dem Compoundbogen schießt.

Auf der 40m-Distanz zeigte A-Schülerin Leonie Franke, dass ihr das zusätzliche Kadertraining und technische Verbesserungen einen Leistungsschub gebracht haben. Nach stabilem Auftritt gewann sie mit schon sehr guten 570 Ringen. Recurve-Junior Luca Keysselitz siegte mit 477 Ringen. Bei den Recurve-Damen lag die aktuelle Deutsche Hallenmeisterin, Rabea Moschner (586) vorn, bei den Herren Fabian Maruhn (572). Nach langer Wettkampfpause war Senior Michael Klement (50 m) wieder am Start, lieferte 532 Ringe ab. In der Masterklasse (60 m) trumpfte Willi Klespe mit starken 571 Ringen auf.

Die Blankbogenturnierschützen gingen über 50 m auf Ringejagd. Ingo Achinger (499) und Jan Walkenhorst (494) schenkten sich dabei nichts, ließen Eike Beißner (417) aber deutlich hinter sich.

Zum Wochenende wird Sportleiter Martin Hinse zwanzig Schützinnen und Schützen in den Bogenarten Recurve, Blank und Compound zu den Bezirksmeisterschaften des Westfälischen Schützenbundes anmelden, die am 29. Mai traditionell in Dortmund-Barop stattfinden werden.

Weitere Ergebnisse der Vereinsmeisterschaft

Anfänger Recurve 15 Meter
2. Dennis Dördelmann (468), 3. Hannah Wolters (238)

Fortgeschrittene Recurve 30 Meter
2. Robin Wasmuth (536), 3. Tobias Vielemeier (490), 4. Sven Neumann (421), 5. Jürgen Wieners (320)

Fortgeschrittene Blankbogen 30 Meter
2. Birgitt Mertens (497)

Turnierschützen Recurve Master 60 Meter
2. Stefan Franke (523), 3. Edwin Pusch (438), 4. Lars Gnegel (418)

Turnierschützen Recurve Junioren 70 Meter
2. Xenia Wünsche (439), 3. Dorian Krilleke (399)

Turnierschützen Recurve Damen 70 Meter
2. Ruth Fischer (540), 3. Stefanie Schwarz-Beißner (435)

Turnierschützen Recurve Herren 70 Meter
2. Markus Müller (531), 3. Lennart Mertens (510)

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25.04.22

Gold für Kony Achinger

Mit nur drei Schützen ist der CfB Soest bei der Bezirksmeisterschaft des Behindertensportverbandes in die Freiluftturniersaison gestartet. Mit 29 Teilnehmern war die Meisterschaft in Duisburg-Rheinhausen nach zweijähriger, Corona-bedingter Meisterschaftspause allerdings gering besetzt. Für Kony Achinger ging es nach mehrwöchiger Trainingspause in erster Linie um ein Resultat mit einem 9er-Pfeilschnitt auf der 50m-Distanz. Mit 626 Ringen verpasste sie ihr Ziel zwar knapp, gewann aber den Titel bei den Compound-Mastern der Klasse ARST W2. Blankbogenschütze Ingo Achinger wurde mit 538 Ringen Fünfter über die 40m-Distanz, schoss mit einem guten Schnitt von knapp 7,5 Ringen einen ausgeglichenen Wettkampf. Recurveschütze Edwin Pusch belegte bei den A-Senioren mit 512 Ringen über 50 Metern ebenfalls den fünften Platz. Dabei wäre eine Medaille durchaus drin gewesen. Die fehlenden Ringe hatte er bereits in der ersten Turnierhälfte liegen lassen, die er in der zweiten trotz Leistungssteigerung nicht mehr aufholen konnte.

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16.03.22

Klaus Vielberg kann DM-Titel nicht verteidigen; Blankbogenteam wird Fünfter

Vor zwei Jahren wurde Blankbogenschütze Klaus Vielberg mit neuer Bestleistung von 523 Ringen zum dritten Mal Deutscher Hallenmeister beim Bogensportverband. Jetzt musste der aktuelle Bezirks- und NRW-Meister in Mühlhausen/Thüringen mit 498 Ringen in der Klasse Ü55 mit dem vierten Platz vorlieb nehmen. Nur sechs Ringe fehlten dem erfolgreichen Routinier aus der Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck des CfB Soest zu Bronze, nur sieben zu Silber. Es fehlten einfach die Treffer in die zehn. Und irgendwie scheint es an der Halle zu liegen, denn bereits 2018 verpasster er als Siebter an gleicher Stelle die Verteidigung des 2017 errungenen Titels. Der zweite Schütze dieser Altersklasse, Ingo Achinger, setzte leider seinen Abwärtstrend fort, blieb als Fünfzehnter mit für ihn schwachen von 376 Ringen weit hinter den Trainingsleistungen und eigenen Ansprüchen zurück. Eike Beißner, hatte sich vorgenommen, 400 Ringe zu schießen, verfehlte sein Ziel mit 387 auf Platz zwölf bei den Herren knapp. In der Mannschaftswertung belegte das Trio mit 1261 Ringen den fünften Platz, der Titel ging mit deutlichem Vorsprung an die befreundeten Schützen aus Oberbauerschaft (1436).

CfB-Sportleiter Martin Hinse war mit der Gesamtleistung nicht zufrieden: „Das war nicht das, was wir nach den Trainingsergebnissen erwarten konnten. Klaus lag nur fünfundzwanzig Ringe unter seiner Bestleistung, daran gibt´s nichts auszusetzen.“ Geschwächt wurden die Soester Bogensportler bereits im Vorfeld durch die krankheitsbedingte Absage von Jan-Hendrik Walkenhorst, der als Mannschaftsschütze fest eingeplant war.

Mit der DM endet die Hallensaison für den CfB Soest. In Kürze soll das Training auf dem Clubgelände im Jahnstadion losgehen. Die Vorbereitungen haben bereits begonnen, denn bereits am 7./8. Mai werden die Bezirksmeisterschaften des Bogensportverbandes in Hamm und in Magdeburg die ersten beiden Spieltage der 70m-Bundesliga geschossen.

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15.03.22

Sportleiter Hinse gratuliert Rabea Moschner

Mit einem Blumenstrauß und einem „westfälischen Flachgeschenk“ hat CfB-Sportleiter Martin Hinse der neuen Deutschen Meisterin, Rabea Moschner, zum Titelgewinn gratuliert. Die 25jährige Recurveschützin hatte in einem Herzschlagfinale Nationalkaderschützin und Teambronzegewinnerin, Charline Schwarz, mit 10:8 im Stechen geschlagen. Vor genau drei Jahren in Biberach an der Riß hatte sie mit Bronze ihre erste Hallen-Einzelmedaille bei einer DM gewonnen. Damals war sie im Halbfinale noch an Nationalkaderschützin Michelle Kroppen gescheitert. In der Freiluftsaison holte Moschner dann in Berlin zusammen mit Ruth Fischer und Laura Göttges Teambronze.

„Als Rabea im August 2015 ihren Compoundbogen an den Nagel gehangen hat und mit dem olympischen Recurve vom BSV Verl zu uns gewechselt ist, hat sie knapp einen 8er-Schnitt pro Pfeil geschossen. Dank ihres Trainingsfleißes trotz beruflichen Schichtdienstes, ihrer hohen Motivation, dem Willen, sich schießtechnisch ständig verbessern zu wollen, und ihrer Charakterstärke hat sie sich bei einem Pfeilschnitt von bis zu 9,7 Ringen ganz nach oben gearbeitet. Sie hat von uns gelernt und wir von ihr“, drückt Hinse seinen Respekt vor der erfolgreichen Schützin und ihrem zielgerichteten Weg aus. Schließlich fällt der Titel einer Deutschen Meisterin nun mal nicht vom Himmel: „Rabea hat sich den letzten Schliff in der Bundesligamannschaft von Sherwood Herne geholt, mit der sie Mitte Februar in Wiesbaden Vierte im Ligafinale wurde.“

Jetzt ist auch Bundestrainer Oliver Haidn auf sie aufmerksam geworden. Und sie hat nun die Chance, sich bis Anfang Mai für die diesjährige Rangliste des Deutschen Schützenbundes zu qualifizieren. Dort schießen die besten Bogenschützen der 16 Landesverbände in den Disziplinen Recurve und Compound gegen die aktuellen Nationalkaderschützen. Sollte sie die erforderlichen 620 Ringe auf der 70-Meter-Distanz schießen, würde sie vom 8.-10 Juli in Hamm ihr erstes Ranglistenturnier bestreiten. Ein weiterer Meilenstein ihrer noch jungen Bogensportkarriere.

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06.03.22

Rabea Moschner gewinnt erstes DM-Gold

Was mit den Titeln bei der Hallen-Bezirksmeisterschaft Anfang Dezember in Soest, den Westfalenmeisterschaften Ende Januar im Dortmunder Landesleistungszentrum und in der Bundesliga begann, endete für Rabea Moschner vom CfB Soest in Berlin mit ihrem ersten Titel bei einer DM des Schützenbundes. Die Recurveschützin legte den Grundstein dafür mit einer starken Qualifikationsrunde über 60 Pfeile auf der 18m-Hallendistanz. In der ersten Hälfte schoss sie hochkonzentriert und führte zur Pause mit 290 von 300 Ringen. Diesen Kurs setzte sie danach mit 278 Ringen fort und schloss hinter Nationalkaderschützin Charline Schwarz von den Bogenschützen Feucht bei Nürnberg (581) als Zweite ab.

Im Achtelfinale siegte sie souverän mit 6:0 Satzpunkten gegen Silke Hainz-Nitsche (SV Deutsch Evern) und wiederholte im Viertelfinale dieses Ergebnis gegen Ulrike Becker (VFV Concordia Alvesrode). In beiden Matches überzeugte sie mit einem hohen Pfeilschnitt von 9,72 Ringen. Im Halbfinale gegen Johanna Heinzel vom Erstligisten SV Querum sollte es spannender werden, als gedacht. Rabea Moschner führte mit starken Schüssen schon 4:0, aber Heinzel konterte im dritten Satz mit 29:28 Ringen, im vierten mit 29:24 und glich zum 4:4 aus. Im fünften zeigte die Soesterin dann wieder ihre ganze Routine, die sie sich auch im Bundesligateam von Sherwood Herne geholt hat. Mit 29:26 gewann sie deutlich und stand zum ersten Mal in ihrer Karriere im Goldfinale einer Deutschen Meisterschaft. Dort traf sie in einem wahren Herzschlagfinale auf die Siegerin der Qualifikation, Charline Schwarz, die sich im Bronzefinale bei den olympischen Spielen von Tokyo 2021 mit ihren 21 Jahren schon als stabile Finalschützin auszeichnen konnte.

Wer nun dachte, dass es für Schwarz, die von Juniorennationaltrainer Marc Dellenbach gecoacht wurde, ein lockerer Durchmarsch werden sollte, irrte gewaltig. Denn Rabea Moschner, die von ihrem Ligateamkollegen Lukas Winkelmeier betreut wurde, setzte ihr Schießen konsequent und konzentriert fort. In den Finalrunden wird alternierend geschossen, sodass die Schützen immer sofort wissen, was der Gegner geschossen hat. Also eine sehr hohe mentale Herausforderung. Erster Satz unentschieden 29:29 Ringe, zweiter Satz 29:30 für Moschner, dann 29:27 für Schwarz, gefolgt von 29:30 für Moschner. Im fünften Satz zeigten beide Schützinnen Nerven, aber Schwarz konnte mit 28:26 die Punkte mitnehmen und zum 5:5 ausgleichen. Die Entscheidung musste mit Stechschuss herbeigeführt werden.
Charline Schwarz legte vor, traf aber nur eine Acht. Rabea Moschner blieb fokussiert, visierte knapp zwei Sekunden das Scheibenzentrum an, löste die Sehne – und traf die Zehn. Mit einem Freudenschrei beendete sie als Deutsche Hallenmeisterin 2022 diesen Bogensportkrimi.

„Nach der intensiven Vorbereitung in der Bundesliga, wusste ich, was ich schießen kann, und habe schon in der Qualifikation jeden Pfeil konzentriert und konsequent geschossen. Das war der Weg zum Gold“, reflektierte die CfB-Schützin den Wettkampf.

Für Sportleiter Martin Hinse, der wie mehrere CfB-Schützen das Finale live auf sportdeutschland.tv verfolgte, war die Goldmedaille der seit mehreren Jahren erfolgreichsten Recurveschützin eine ganz besondere: „Rabea hat ihrer erfolgsbetonten Entwicklung die Goldkrone aufgesetzt. Unsere Meisterschaftssaison war ja nicht sehr berauschend und deshalb hatten wir erstmals nur eine Schützin bei einer DM am Start. Und die holt den Titel gegen eine international erfahrene Top-Schützin. Besser geht´s einfach nicht.“

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18.02.22

Hanna Thiesmann zur Para-Bogen-WM nach Dubai

Was macht eine Physiotherapeutin, Reiterin und Pferde-Osteopathin bei einer Weltmeisterschaft, bei der sich die besten Para-Bogenschützen der Welt messen? In Dubai besucht Hanna Thiesmann aus Erwitte, die 2001 ihr Abitur am Alde machte und 2004 ihre Ausbildung zur Physiotherapeutin abschloss, ab Samstag einen einwöchigen Lehrgang, um internationale Klassifiziererin zu werden.

„Ein Klassifizierer begutachtet Para-Sportler und teilt sie aufgrund ihrer Einschränkungen in eine Behinderungsklasse ein, um so eine größtmögliche Chancengleichheit zu gewährleisten. Physiotherapeuten oder Orthopäden bringen dafür die besten Voraussetzungen mit“, erklärt CfB-Sportleiter Martin Hinse die Tätigkeit. Der Weg von Hanna Thiesmann dorthin führte über ihn selbst, als er im April 2013 eine Reha in der Klinik am Hellweg in Bad Sassendorf machte, wo sie zu seinen Behandlern gehörte. Der Sport wurde zum intensiven Gesprächsthema. Hinse erzählte ihr, dass der Deutsche Behindertensportverband (DBS) Klassifizierer für den Bogensport suchen würde. Seit 2012 nahm mit Compoundschützin Karina Granitza erstmals eine heimische Para-Schützin am Meisterschaftsprogramm des Verbandes teil und durchlief den Klassifizierungsprozess. Im März 2014, als Karina Granitza nach der Para-Hallen-DM in Soest den Sprung in die Nationalmannschaft schaffte, festigte sich dann Hanna Thiesmanns Entschluss. 2015 besuchte sie dann den Klassifiziererlehrgang bei Dr. Erasmus Krahn vom DBS. In der beruflichen Biografie zeigt sich, dass sie als Physiotherapeutin auch schon die Rudernationalmannschaft und die Young Iserlohn Roosters betreut hat. Seit 2019 ist die 40Jährige Hauptfeldwebel bei der Bundeswehr, arbeitet im Facharztzentrum Augustdorf im Schwerpunkt Rehabilitation, einem Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Sportmedizin in Warendorf.

Hanna Thiesmann freut sich über die Möglichkeit, in Dubai den internationalen Klassifiziererlehrgang besuchen zu können: „Das ist meine Möglichkeit, im internationalen Parasport mitwirken zu können und einem Team anzugehören, welches unermüdlich für einen fairen Sport und damit gute Wettkämpfe sorgt.“

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11.02.22

Klaus Vielberg erneut NRW-Meister beim BVNW; Blankbogenteam holt Bronze

Nachdem U55-Blankbogenschütze Klaus Vielberg Anfang November im ostwestfälischen Löhne bei den Bezirksmeistermeisterschaften des Bogensportverbandes mit 501 Ringen den Titel gewinnen konnte, war ihm auch der Sieg bei den NRW-Meisterschaften in Opladen nicht zu nehmen. Diesmal reichten 490 Ringe nach 60 Wertungspfeilen auf 18 Meter Entfernung, um Gold zu holen. Ingo Achinger wurde mit 424 Ringen Vierter.
Jan-Hendrik Walkenhorst, der in Löhne körperlich nicht fit war, schoss knapp 50 Ringe mehr und belegte bei den Herren Platz sechs mit 425 Ringen. Eike Beißner wurde erneut Opfer seines Nervenkostüms, lag mit 288 Ringen am Tabellenende.

In der Mannschaftswertung holten sich Vielberg, Walkenhorst und Achinger mit 1339 Ringen Bronze hinter Oberbauerschaft 1 (1407) und SFB Geldern-Walbeck (1385). Da sich die Schützen beim Bogensportverband über die Rangliste für die DM qualifizieren können, haben die CfB-Schützen sehr gute Karten, Mitte März in Mühlhausen/Thüringen starten zu können.

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07.02.22

Westfalenligateam Zweiter; Rabea Moschner im Bundesligafinale

Die Absage des vierten und letzten Ligawettkampfs der Bogenschützen beschert dem CfB Soest den zweiten Platz des Westfalenligateams und mit Platz sechs dem Verbandsoberligateam den Klassenerhalt. Den Grundstein dafür hatten beide Mannschaften bei den ersten beiden Ligaspieltagen gelegt. Als Gewinn zeigte sich der Einsatz von Fin Lukas Hein, der sich extra für die Liga einen Recurvebogen besorgt hatte und gewohnt zielstrebig helfen konnte. Am ersten Spieltag begann er in der Verbandsoberliga und wurde am zweiten als Verstärkung in der Westfalenliga eingesetzt. Ein richtiger Schachzug, wie sich zeigte. Die teaminterne Setzliste gewann Routinier Fabian Maruhn mit einem Pfeilschnitt von 9,19 Ringen, gefolgt von Fin Lukas Hein (9,04), Aufsteiger Luca Keysselitz (8,92), Roy Farrell (8,30) und Markus Müller (7,86). In den Bundes- und Regionalligen wurden unterschiedlich viele Spieltage absolviert, sodass die Ergebnisse und Platzierungen eingefroren werden. Darum gibt es keine Auf- und Absteiger. Der zweite Platz des Westfalenligateams hätte zur Relegation zum Wiederaufstieg in die Regionalliga gereicht.

Im Verbandsoberligateam sicherten vor allem Fin Lukas Hein (Ø 8,42), Lars Gnegel (8,15), Hans-Wilhelm Klespe (7,70) und Stefan Franke (7,57) den Klassenerhalt.

Für Rabea Moschner im Bundesligateam von Sherwood Herne endete der vierte Spieltag in Verden/Aller, der eigentlich der zweite war – der zweite und dritte waren abgesagt worden -, in einem Wechselbad der Gefühle. Nur dank des guten Auftritts am ersten Spieltag Anfang November in Braunschweig, den das Team auf Platz drei abschloss, gelang schließlich die Absicherung des vierten Tabellenplatzes. Allerdings waren die Teams aus Blankenfelde und Oberauroff gar nicht erst angereist. Damit nimmt die CfB-Schützin am Bundesligafinale in Wiesbaden teil, das am 19. Februar mit 250 Zuschauern unter 2G+-Regelung live bei sportdeutschland.tv übertragen wird. Aus der Nordgruppe haben sich neben Sherwood Herne noch BSC Bergmann Borsig Berlin, SV Querum und SV Dauelsen qualifiziert. Aus der Südgruppe kommen FSG Tacherting, BSG Ebersberg, SGi Welzheim und TS 1861 Bayreuth dazu.

Sportleiter Martin Hinse sieht die Ligasaison zwiespältig: „Selbstverständlich freuen wir uns über die erreichten Ziele und dass Rabea gleich bei ihrer Erstligapremiere im Bundesligafinale dabei sein wird. Aber kein Team hat sich nach dem ersten Spieltag aufgrund der pandemischen Lage wirklich sicher fühlen können. Wir hoffen, dass die kommende Saison einfacher wird.“

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01.02.22

Rabea Moschner verteidigt Westfalen-Titel; Silber und Bronze für Franke und Wünsche

Wie schon bei den Bezirksmeisterschaften Anfang Dezember in der ConvoS-Halle lagen für den CfB Soest auch bei den Westfalenmeisterschaften Licht und Schatten erneut sehr eng beieinander. Erstmals seit Jahren konnten sich nur neun Bogensportler für den Start im Dortmunder Landesleistungszentrum des Schützenbundes qualifizieren, üblich sind rund zwanzig. Die coronabedingte Halbierung des üblichen Teilnehmerfeldes lieferte dafür aber nur einen Grund. Als gravierender zeigten sich vielmehr Trainingsrückstände aufgrund der reduzierten Trainingsmöglichkeiten und das Auseinanderfallen von Mannschaften. Die dreitägige Meisterschaft, Qualifikationsturnier für die Deutschen Meisterschaften, wurde unter 2G-Plus-Regelung durchgeführt.

Am Freitagabend sicherte sich A-Schülerin Leonie Franke die zweite Meisterschaftsmedaille dieser Hallensaison. Nach BM-Gold in Soest gewann sie nun mit 490 Ringen die Silbermedaille. Am Samstag, der für den CfB-Soest immer der Medaillentag für die Compoundschützen war, offenbarte sich nicht nur die schwierige personelle Situation. Nach den Absagen von Karina Granitza, Kony Achinger und Alex Reimer wollte zumindest Fin Lukas Hein nicht nur eine Medaille, sondern vor allem ein starkes Qualifikationsergebnis. Aus beiden Zielen wurde aufgrund eines irreparablen Schadens an seinem Bogen, der sich schleichend bemerkbar machte, leider nichts. Er musste den Wettkampf nach 54 der zu schießenden 60 Wertungspfeile abbrechen .

Am Sonntag, traditionell Medaillentag der Soester Recurveschützen der Klassen Junioren, Damen und Herren, sicherte sich Bundesligaschützin Rabea Moschner mit 559 Ringen erneut ihren Titel, ist seit 2018 ungeschlagen. Junior Luca Keysselitz fand leider erst nach der Halbzeit zu seinem gewohnten Rhythmus, sodass er mit 528 Ringen als Vierter das Podest knapp verfehlt. Ähnlich lief es bei Juniorin Xenia Wünsche, bei der es in der ersten Turnierhälfte überhaupt nicht lief. Dennoch sicherte sie sich mit 487 Ringen die Bronzemedaille.

„Wie die Qualifikation für die DM vom 4.-6. März in Berlin aussehen wird, bleibt abzuwarten, denn sieben der zwanzig Landesverbände haben die Meisterschaft aufgrund ihrer pandemischen Lage abgesagt“, weist Sportleiter Martin Hinse auf die schwierige Situation hin.

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29.01.22

Leonie Adamski bildet mit Martin Hinse CfB-Doppelspitze

Der Club für Bogenschützen Soest, 1957 gegründet und einer der ältesten Bogensportclubs in Deutschland, steht seit jeher für Leistung und sportliche Erfolge. Und entsprechend hoch sind auch die Anforderungen an die Schützen. Seit rund zwanzig Jahren kümmert sich Sportleiter Martin Hinse um die Ausbildung von Bogenschützen beim CfB Soest. Bereits vor zwei Jahren zeigte sich, dass ein weiterer Trainer für die immer anspruchsvoller werdende ehrenamtliche Arbeit benötigt würde. Zudem möchte Hinse in absehbarer Zeit die Sportleitung abgeben, die er seit 2004 ausübt. Mit Leonie Adamski konnte eine motivierte Interessentin gefunden werden, die das leistungsorientierte Training mit Teilnahme an Wettbewerben fortsetzen möchte. Dafür ist der erste Schritt getan, denn sie absolvierte am vergangenen Wochenende im Sport- und Seminarcenter Radevormwald erfolgreich ihre Lizenzprüfung zur Trainerin C Breitensport, der Vorstufe zur Leistungssportqualifikation.

„Mein Ziel ist, Anfänger so zu trainieren, dass sie turnierfähig werden. Also ein konsequentes Fortführen dessen, wofür der CfB Soest seit vielen Jahren steht: erfolgreiches Bogenschießen mit sauber antrainierter, körperschonender Technik nah am Ausbildungskonzept von Bundestrainer Oliver Haidn“, definiert Leonie Adamski die Leitplanken ihrer zukünftigen Arbeit. Und sollte dabei ein Rohdiamant sein, der geschliffen werden möchte, um Kaderschütze zu werden, ist das voll und ganz im Sinne von Sportleiter Martin Hinse. Bis ein neuer Leistungssportkurs vom Westfälischen Schützenbund angeboten wird, läuft die Ausbildung vereinsintern weiter.

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22.01.22

Leonie Franke im WSB-Nachwuchskader

A-Schülerin Leonie Franke vom CfB Soest ist in den Nachwuchsbogenkader des Westfälischen Schützenbundes aufgenommen worden. Erst vor zehn Tagen besuchte WSB-Scout und Trainer Markus Tigges aus Dortmund eine Trainingseinheit des Bogensportclubs, wovon nur Sportleiter und Trainer Martin Hinse sowie Co-Trainerin Leonie Adamski, die den Kontakt auf ihrem aktuellen Trainerlehrgang hergestellt hatte, wussten. Unvoreingenommen sollte die 13Jährige Gymnasiastin aus Neheim ihre Trainingseinheit mit dem Recurvebogen absolvieren, was ihr bei allen Übungsaufgaben sehr gut gelang. Direkt danach besprachen sich die drei Trainer, skizzierten das weitere Vorgehen und informierten dann Leonie und ihren Vater Stefan, zweiter Vorsitzender des Vereins und selbst aktiver Turnier- und Ligaschütze. Sichtlich überrascht nahmen beide die Einladung zur ersten Kadereinheit entgegen, die vergangenen Samstag im Landesleistungszentrum für Schieß- und Bogensport in Dortmund stattfand. Dort präsentierte sich die junge Nachwuchsschützin so gut, dass Landestrainer Holger Finke keinerlei Bedenken hatte, sie direkt in den Kader aufzunehmen. Mittlerweile hat Leonie in dieser Woche neben dem zweimaligen Vereinstraining zwei weitere Kadereinheiten absolviert, wo vor allem Kraft, Kraft-Ausdauer und Athletik im Vordergrund standen.

Der CfB Soest kann auf eine erfolgreiche Kaderarbeit zurückblicken. Vor Leonie Franke vertraten bereits Inga Heitmann, Xenia Wünsche, Tobias Funke, Julius Benteler, Till Stucke, Daniel Hülsmann und Alex Reimer über mehrere Jahre die westfälischen Farben auf Jugendverbandsrunden und Ranglistenturnieren des Deutschen Schützenbundes. Zudem gehörten die beiden Compoundschützen Fin Lukas Hein (Juniorennationalkader) und Karina Granitza (Para-Nationalkader) zur deutschen Spitze. „Leonie setzt unsere erfolgreiche Kaderarbeit fort. Wir werden sie zusammen mit dem Landestrainerteam bestmöglich unterstützen“, freut sich CfB-Sportleiter Martin Hinse über ihren Leistungssprung. Eine ganz wichtige Aufgabe sieht Hinse dabei im Zeitmanagement: „Schule, Sport, Familie, Freunde und Freizeit müssen wöchentlich unter einen Hut gebracht werden. Da braucht vor allem ein junger Leistungssportler aktive Unterstützung auf allen Ebenen und einen festen Leitfaden.“

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11.01.22

Kein Einsatz für Rabea Moschner

Nach der Absage des 3.Spieltags der drei Bogenligen des Westfälischen Schützenbundes, sollte eigentlich in den beiden Erstligagruppen dieser Spieltag aber stattfinden. Für Rabea Moschner, Recurveschützin vom CfB Soest und in der 1. Bundesliga Nord für das Team von Sherwood Herne am Start, kam die erneut kurzfristige Absage aufgrund der Pandemielage am Austragungsort Blankenfelde bei Berlin dann doch überraschend. Nur in der Südligagruppe wurde geschossen. Jetzt kommt jetzt alles auf den 4. Spieltag am 5. Februar in Verden/Aller an. Um am 19. Februar erneut am Bundesligafinale in Wiesbaden teilnehmen zu können, müssen laut Ligastatut zwei von vier Spieltagen absolviert und Sherwood Herne unter den vier Besten sein. Bisher haben die Nordligamannschaften Anfang November erst einen Spieltag schießen können, da der zweite Spieltag Anfang Dezember pandemiebedingt schon abgesagt werden musste. Sherwood Herne benötigt einen starken Auftritt, da die Abstände gegen die hinter ihnen liegenden Konkurrenten mit nur 2 bis 3 Punkten durchaus knapp sind. Es ist also genügend Druck im Kessel.

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07.01.22

Bogen-Westfalenligen abgesagt; Auch 1. Bundesliga Nord muss passen

Mit Enttäuschung haben der Bogen-Ligaleiter des Westfälischen Schützenbundes, Lars-Derek Hoffmann, und auch Martin Hinse, Sportleiter der Soester Bogenschützen, auf das offensichtlich mangelnde Interesse einiger Ligaclubs reagiert, den dritten Spieltag in Kreuztal unter 2G+-Regel zu bestreiten. 8 der 23 Clubs hielten es erst gar nicht für nötig, die Anfrage von Hoffmann, ob der Spieltag unter den gegebenen Bedingungen geschossen werden könne, zu beantworten. 6 weitere hatten sich aufgrund der Corona-Situation direkt gegen eine Ausrichtung entschieden. „Da wir bei der Ausrichtung der Hallen-Bezirksmeisterschaft Anfang Dezember sehr gute Erfahrungen mit der 2G+-Regelung gemacht haben, wollten alle unsere Ligaschützen starten. Das haben wir unserem Ligaleiter auch so mitgeteilt. Wir wissen aber auch, dass es Bogensportler gibt, denen es zu aufwändig ist, sich zusätzlich testen zu lassen“, weiß Sportleiter Hinse die Situation einzuschätzen. Der dritte Spieltag findet daher nicht statt und wird ersatzlos gestrichen. Weiter soll es dann am 12. Februar mit dem vierten Spieltag in Reken gehen.

In den Bundesligen sollte allerdings geschossen werden. Für Rabea Moschner, Recurveschützin vom CfB Soest und in der 1. Bundesliga Nord für das Team von Sherwood Herne am Start, kam die erneut kurzfristige Absage aufgrund der Pandemielage am Austragungsort Blankenfelde bei Berlin dann doch überraschend. Nur in der 1. Südliga wurde geschossen. Jetzt kommt alles auf den 4. Spieltag am 5. Februar in Verden/Aller an. Um am 19. Februar erneut am Bundesligafinale in Wiesbaden teilnehmen zu können, müssen zwei von vier Spieltagen absolviert und Sherwood Herne unter den vier Besten sein. Bisher haben die Nordligamannschaften Anfang November erst einen Spieltag schießen können. Es ist also genügend Druck im Kessel.

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Aktuelles

09.07.22

Bogenschießen bei "Sport im Park" fällt heute aus

Nächster Termin

04.10.22

- 15.10.2022 Herbstferien NRW; Sondertrainingsplan

Pressespiegel

17.09.22

Gold und Silber für Kony Achinger bei Para-DM in Göttingen

 
 
 
 
 

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