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Pressespiegel

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Pressespiegel aus dem Jahr:    

19.10.18

Verbandsligateam startet mit 5:5 Punkten

Verbandsligateam neu aufgestellt

Nachdem die Westfalenligaschützen des CfB Soest am vergangenen Samstag in Kreuztal ihren ersten Spieltag hatten (der Anzeiger berichtete), startete das neu formierte Verbandsligateam um Coach Edwin Pusch in ihre erste Saison und zwar in der Verbandsliga 1. Nachdem im vergangenen Jahr nicht alle Schützen des damaligen Oberligateams eingesetzt werden konnten, sollten sie ihre Chance in der untersten der drei Ligen des Westfälischen Schützenbundes bekommen. Edwin Pusch war von vornherein wichtig, dass alle gemeldeten Bogensportler auch schießen sollen. Spaß und Erfahrung sammeln stehen also an erster Stelle. Aber da es im Wettkampfsport natürlich in erster Linie um Ergebnisse geht, wurde der Ehrgeiz, gute Leistungen abzuliefern, bei den sechs Schützen schnell geweckt.

Im ersten der vier zu schießenden Matches trafen Stefan Franke, Detlef Scharl und Leo Mies auf die zweite Mannschaft des Ausrichters BSC Kreuztal. Mit einem klaren 6:0-Erfolg wurden die ersten beiden Punkte eingefahren. Deutlich spannender verlief das Match gegen BBC Bocholt 2. Nach vier Sätzen führten die Nordwestmünsterländer mit 5:3, aber das Soester Trio gewann den entscheidenden fünften Satz mit 50:48 Ringen und erreichte die gerechte Punkteteilung. Das dritte Match schossen Franke, Scharl und Lars Gnegel. Nach schwierigem Start lagen die drei 0:4 zurück, erkämpften sich aber den Satzausgleich. Im fünften Satz führten sie schon, brachten den Vorsprung dennoch nicht nach Hause und verloren unglücklich mit 4:6. Zwei mögliche Punkte waren weg. Nach der Pause wurden Leo Mies, Kim Schiller und Lars Gnegel eingesetzt gegen BSC Sennestadt 2 eingesetzt. Ein Match, das die Soester leider mit 0:6 abgeben mussten. Das fünfte Freilos-Match brachte für Schiller, Coach Edwin Pusch und Gnegel zwei weitere Punkte.

In der Verbandsliga 1 führt der NDSB 2 (8:2) vor BBC Bocholt 2 (7:3), BSC Sennestadt 2 (6:4), CfB Soest 3 (5:5) und BSC Kreuztal 2 (4:6).

Am 3./4. November richten der CfB Soest in der großen Halle am ConvoS den nächsten Spieltag aus. Neben den beiden Verbandsligen, der Verbandsoberliga und Westfalenliga wird auch die 1. Mannschaft in der Regionalliga West schießen. Start ist an beiden Tagen um 9 Uhr.

Quelle:

18.10.18

Westfalenligateam verbucht 4:10 Punkte

Bogensportler starten Ligasaison in Kreuztal

Wie in den vergangenen Jahren auch startet die Saison der Bogenligen des Westfälischen Schützenbundes in Kreuztal. Beim 1. Ligaspieltag war der Westfalenligamannschaft um Coach Astrid Dreßler nach ihrem Durchmarsch von der Verbands- über die Oberliga in die höchste westfälische Klasse bewusst, dass dort ein anderer Wind wehen würde.

Entsprechend unsicher war das Team, welchen Stand es in dieser traditionell starken Liga haben würde. Am Samstag bekam es die Mannschaft um Routinier Willi Klespe im ersten Match mit dem BSC Iserlohn zu tun, die jahrelang in der Regionalliga geschossen hatten. Dreßler setzte nach dem Einschießen auf Neuzugang Roy Farrell, Luca Keysselitz und Willi Klespe. Sie lieferten einen soliden Kampf ab, verloren die einzelnen Sätze nur mit zwei, drei Ringen Unterschied und das Match mit 1:7. Nach den Matchverlusten gegen den Nördlichen Dortmunder Schützenbund (2:6 mit Klespe, Lara Stockel, Xenia Wünsche) und BSC Ibbenbüren (1:7 mit Keysselitz, Farrell und Neuzugang Florian Nottka) zeigte sich, dass die Besetzung Luca Keysselitz, der erst am Vorabend von einer Klassenfahrt zurückgekommen war, Roy Farrell und Willi Klespe am erfolgversprechendsten sein würde. Auch wenn das Match gegen den stark auftretenden Ex-Regionalligist BBC Bocholt trotz eines guten 9er-Schnitts vor der Pause mit 0:6 verloren ging, präsentierte sich das Trio zusehends stabiler. Gegen BSC Sennestadt gab es nochmal eine 0:6-Niederlage, aber Sherwood Herne wurde anschließend mit 6:2 besiegt. Dramatisch verlief das Abschlussmatch gegen Mitaufsteiger SV Stockum, da gleich im ersten Satz ein Teil von Roy Farrells Visier abbrach. Da ein Schützenwechsel nicht mehr möglich war, stellte ihm Florian Nottka kurzerhand sein Visier zur Verfügung, sodass Farrell weiterschießen konnte. Er benötigte den zweiten Satz noch zum Justieren, sodass dieser verloren ging. Mit einem 1:3-Rückstand ging es in den dritten, den die Soester sicher für sich entscheiden konnten. Nach einem weiteren Unentschieden im Folgesatz und dem Gewinn des entscheidenden fünften Satzes wurde der 6:4-Sieg unter Dach und Fach gebracht. Routinier Willi Klespe zollte seinem neuen Mannschaftskollegen hohen Respekt: „Roy hat das fantastisch gemacht und die Nerven behalten. In der Westfalenliga herrscht ein deutlich höheres Niveau, woran sich unsere jüngeren Schützen erst anpassen müssen. Aber wir werden uns steigern und den Klassenerhalt schaffen.“ Astrid Dreßler zog eine zufriedene Bilanz: „Wir haben ja eine sehr junge Mannschaft am Start, die aber das nötige Potential hat, in der Westfalenliga zu bestehen. Natürlich ist das eine ganz andere Hausnummer als in der Oberliga.“

Die Ausgeglichenheit dieser Liga zeigt sich in der Tabelle. Es führt BSC Iserlohn (10:4) vor BBC Bocholt (9:5), NDSB, Sherwood Herne und BSC Sennestadt (alle 8:6), BSC Ibbenbüren (6:8), CfB Soest 2 (4:10) und SV Stockum (3:11).

Quelle:

12.10.18

CfB Soest für Hallensaison gut gerüstet

Vor der Teilnahme der Soester und Arnsberg-Rumbecker Bogenschützen an den Hallenmeisterschaften, wird eine Vereinsmeisterschaft geschossen. Hier werden die Qualifikationsringzahlen für die anstehenden Bezirksmeisterschaften des Schützenbundes, des Bogensportverbandes und des Behinderten- und Rehasportverbandes ermittelt. 44 Schützen konnte CfB-Sportleiter begrüßen, von denen knapp 40 bei den Meisterschaften schießen werden, was neuen Teilnehmerrekord bedeutet.

Beim Wettkampf über 60 Wertungspfeile auf 18 Meter Entfernung überzeugten vor allem die Compoundschützen sowie die Recurvedamen- und Herren. Die Turnierneulinge aus den jeweiligen Anfängergruppen sollten sich bei ihrem ersten Wettkampf an die Atmosphäre gewöhnen. Hier siegte im Recurve-Bereich Ronja Boelhauve (322 Ringe) vor John Gergert (294) und Leonie Franke (289), mit dem Blankbogen Eike Beißner (369) und Matz-Leon Padberg mit dem Compound (317).Die beiden A-Schüler Julian Schulz (536) und Clara Folttmann (484) haben einen deutlichen Leistungssprung gemacht, schossen beide neue Bestleistungen.

Die gemischt gewertete Jugendklasse ist mit aktuell sechs Schützen gut besetzt, sodass bei der BM wieder zwei Mannschaften gemeldet werden können. Xenia Wünsche gewann mit 503 Ringen vor Luca Keysselitz (502) und Neuzugang Florian Nottka (451).

Die Ergebnisse der Damen und Herren, überwiegend Schützen des Regionalligateams, lassen auf Medaillen bei den folgenden Meisterschaften sowohl im Einzel, als auch im Team hoffen. Rabea Moschner siegte nach ausgezeichnetem Wettkampf und neuer persönlicher Bestleistung mit 568 Ringen vor Neuzugang Ruth Fischer (510) und Inga Heitmann (501). Bei den Herren ging der Sieg mit 553 Ringen wie im Vorjahr an Matthias Bathe, der Fabian Maruhn (545) und Markus Müller (535) erneut in Schach halten konnte. Auch die Herren können erneut zwei Teams stellen. In der Masterklasse entwickelte sich ein interessantes Match der vier Ligaschützen. Neuzugang Roy Farell (522) siegte durchaus knapp vor Detlef Scharl (517), Willi Klespe (485) und Edwin Pusch (480).

Bei den Blankbogenschützinnen ließ Cony Lüchtefeld (407) Ute Schramm (203) keine Chance. Bei der Herrenkonkurrenz überzeugte einmal mehr Routinier Klaus Vielberg mit sehr starken 533 Ringen vor Jan Walkenhorst (442), der bei seiner Premiere schon überzeugen konnte, und Ingo Achinger (403).Einen sehr guten Wettkampf zeigte Jagdbogenschütze Christoph Hermes mit 474 Ringen.

Die höchsten Ergebnisse wurden erwartungsgemäß von den Compoundschützen abgeliefert. In der Damenwertung gab es einen überzeugenden Auftritt der ersten Mannschaft. Nina Wassermeyer lag nach überstandener Schulteroperation mit 567 Ringen knapp vor Para-Nationalkaderschützin Karina Granitza (565) und Diana Gronau (562). Karin Glashagel (553), Kornelia Achinger (542) und Julia Decker (527) werden bei den Bezirksmeisterschaften das zweite Team bilden. Bei den Herren überraschte Fin Lukas Hein nach knapp zweijähriger Pause mit brillanten 578 Ringen vor Stefan Krampe (568) und Volker Padberg (428). Peter Kunst (Masterklasse, 481) rundete das Teilnehmerfeld ab.

Quelle:

28.09.18

CfB verpasst Aufstieg in die DBSV-Bundesliga

Die Voraussetzungen waren sicherlich nicht günstig, als Coach René Kaup mit Fabian Maruhn, Matthias Bathe, Markus Müller, Tobias Funke und Neuzugang Roy Farrell zur Bundesliga-Relegation des Bogensportverbandes nach Magdeburg aufbrach. Denn Eva Weyers und Rabea Moschner, die im Juni mit dem SV Oberbauerschaft erneut Mannschaftsmeister geworden waren, durften deshalb nicht starten und Junior Alex Reimer musste kurzfristig absagen. Da je Match maximal drei Schützen aus der Herrenklasse kommen dürfen, musste Neuzugang Farrell (Masterklasse) als viertes Teammitglied jedes Match schießen. Als Ersatzmann stand Tobias Funke zur Verfügung. Kaup schickte Maruhn, Bathe, Müller und Farrell ins erste Match gegen VSG Stapelfeld, das das Soester Team knapp mit 9:7 Satzpunkten gewinnen konnte. Im zweiten Match gegen den Radeberger SV wurde Müller durch Funke ersetzt, aber man verlor deutlich mit 5:11. Starke Windböen machten den Soester Schützen schwer zu schaffen, die unter solchen Bedingungen in dieser Saison nicht trainieren konnten. Nach der Pause ging es erneut gegen Stapelfeld, dass die Norddeutschen diesmal mit 9:7 für sich entschieden. Im letzten Match gegen den Radeberger SV schien die Moral gebrochen. Maruhn, Bathe, Farrell, zweitbester Soester hinter Maruhn, und Funke, für den während des Matches nochmal Müller eingewechselt wurde, hatten einfach Pech, zu viele Pfeile trafen aufgrund der Wechselwinde die Scheibenmitte einfach nicht. Mit 4:12 ging das Match deutlich verloren – und der Aufstieg war verpasst.

Coach René Kaup war verständlicherweise geknickt: „Unsere personelle Situation war von vornherein schwierig und wir sind mit den Wetterbedingungen nicht klar gekommen. Im nächsten Jahr wollen wir es aber erneut versuchen.“

Quelle:

19.09.18

CfB will in die DBSV-Bundesliga

Nachdem Rabea Moschner und Eva Weyers vom Recurve-Damenteam der Soester Bogenschützen im Juni ihre dritte Bundesligasaison beim Deutschen Bogensportverband mit der Titelverteidigung des Deutschen Mannschaftsmeisters SV Oberbauerschaft souverän beendet hatten, keimte bei den beiden die Idee, der CfB Soest solle eine eigene Mannschaft auf die Beine stellen. Damit liefen sie bei Sportleiter Martin Hinse und Regionalligacoach René Kaup offene Türen ein. Nachdem auch der Vorstand grünes Licht gab, wurde ein Team für den Relegationswettkampf auf der 70-Meter-Distanz gemeldet. Am 22. September wird in Magdeburg neben den langjährigen, erfahrenen Ligaschützen Fabian Maruhn, Matthias Bathe, Markus Müller, Alex Reimer und Tobias Funke auch Neuzugang Roy Farrell dabei sein. Der gebürtige Brite wohnt seit letztem Jahr wieder in Soest, hat auf der Insel das Bogenschießen gelernt und trainiert seit Mai beim CfB. Rabea Moschner und Eva Weyers selbst dürfen ihr Team nicht verstärken, weil sie innerhalb einer Saison nicht für zwei Ligavereine schießen dürfen.

Sporteiter Martin Hinse ist überzeugt, dass sich das Team durchsetzen wird: „Fabian, Matthias und Markus haben selbst schon im Team von Oberbauerschaft geschossen, kennen sich mit den Bedingungen bestens aus. Alex und Tobi schießen schon wie die anderen Drei seit Jahren in der Hallenliga. Roy hat sich bestens in unseren Verein integriert und seine Fähigkeiten schon beim 12-Stunden-Turnier in Warendorf unter Beweis gestellt. Wir müssen mindestens Zweiter werden, um im nächsten Jahr erstmals in der 70-Meter-Bundesliga starten zu können.“

Quelle:

07.09.18

Drei DM-Medaillen für Para-Bogenschützen

Mit zwei Gold- und einer Silbermedaille sind die Para-Bogensportler des CfB Soest von den Deutschen Meisterschaften in Berlin zurückgekehrt. Am ersten Tag schossen die Blank- und Compoundbogenschützen bei guten äußeren Bedingungen und nahmen gleich die Medaillen mit. Conny Lüchtefeld, die sich bei Wettkämpfen aufgrund ihrer Nervosität bisher immer schwer getan hatte, erlebte den für sie zunächst unfassbaren und größten Erfolg ihrer bisherigen Laufbahn. Die Blankbogenschützin, in der Klasse AB eingruppiert, führte bereits nach 36 Pfeilen (254 Ringe) auf die in 40 Metern stehende, mit einer 122cm großen Schießauflage bestückten Scheibe, baute den Vorsprung weiter aus und sicherte sich mit 516 Ringen völlig überwältigt den Titel. Dieses Kunststück gelang auch Ingo Achinger (ebenfalls AB-Klasse). Nach 283 Ringen legte er zur Pause bereits 16 Ringe zwischen sich und seinen ärgsten Verfolger, Ralf Kemink aus Bocholt. In Runde zwei nahm er ihm weitere sechs Ringe ab, und freute sich mit neuer Bestleistung von 559 Ringen riesig über die erstmals errungene Goldmedaille.

Auch für Compoundschützin Kony Achinger, eingruppiert in der Klasse Master ARSTW2 (Sportler mit Querschnittslähmung und Bewegungseinschränkung der unteren Extremitäten), lief es besser als noch vor zwei Wochen bei der DM des Schützenbundes in Wiesbaden. Sie startete mit 305 Ringen auf die mit den Ringen 5 – 10 bestückte Spotauflage (Durchmesser 48 cm) in 50 Meter Entfernung, ließ 298 folgen und wurde mit 603 Ringen Zweite hinter Hannelore Stein vom SV Telgte (653 R.). Muskuläre Verspannungen im Rücken verhinderten ein besseres Ergebnis.

Der zweite Tag hatte wetterbedingt mehrere Gesichter. Morgens beim Start war es kalt mit Nieselregen und Wind. Die beiden Masterklassen-AB-Recurveschützen Detlef Scharl und Edwin Pusch kamen trotzdem recht gut in den Wettkampf auf der 60-Meter-Distanz, lagen nach 274 und 257 Ringen auf den Plätzen fünf und acht. Nach der Pause kamen starke Windböen auf, die aufgrund der Lage des Bogenplatzes als Fallwinde die Pfeile nach unten drückten. Bis auf zwei Bogenschützen, die mit den Bedingungen offensichtlich besser zurechtkamen, ließen alle anderen teils reichlich Federn. So auch die beiden Soester, die nur auf 241 und 234 Ringe kamen, und leider auf die Plätze sieben und neun zurück fielen.

Dennoch war Coach Astrid Dreßler war mit den Leistungen ihrer Schützen nicht nur aufgrund der schwierigen Bedingungen sehr zufrieden.

Quelle:

30.08.18

CfB-Jugend trainiert auf Waldparcours

Eigentlich gehört das Schießen im Waldparcours auf 3D-Tiere aus speziellem Schaumstoff – noch - nicht zum Repertoire der Soester Bogensportler, die seit ihrer Gründung vor 61 Jahren das Scheibenschießen favorisieren. Um den Jugendlichen der Trainingsgruppen Soest und Arnsberg-Rumbeck zum Ferienabschluss mal die andere Art des Bogenwettkampfs näherzubringen, für den es auch Deutsche-, Europa- und Weltmeisterschaften gibt, hatten Edwin Pusch (2. Vorsitzender) und Volker Padberg (Sportleiter TG Arnsberg-Rumbeck) mehrere Nachwuchsschützen zur ursprünglichsten Form des Bogenschießens auf den Waldparcours der Sauerländer Bogenschützen in Brilon eingeladen.

Nach dem Einschießen wurden zwei Gruppen gebildet. Eine absolvierte 17 Ziele der Europa-Amerika-Runde, die andere ging in Afrika „auf Jagd“. Beide Runden sind mit den jeweils passenden Tierzielen in unterschiedlichen Entfernungen ausgestattet und erfordern aufgrund der Schwierigkeitsgrade eine ständige Anpassung des Schießstils vor allem bei Hoch- und Tiefschüssen, was beim Scheibenschießen auf dem Platz oder in der Halle ja nicht vorkommt. Nach vier Stunden trafen sich die Gruppen durchaus müde und mit der Erfahrung wieder, dass die Bogenjagd nicht immer von Erfolg gekrönt ist. Nach Stärkung beim anschließenden Grillen im Garten von Edwin Pusch fuhr die Gruppe zur vom ihm organisierten Luchs-Fütterung ins Warsteiner Wildgehege „Naturerlebnis Bilsteintal“. Die scheuen Katzen lassen sich vor allem tagsüber weder in freier Wildbahn noch im Gehege nur mit sehr viel Glück beobachten, sodass die meisten Jugendlichen zum ersten Mal überhaupt Luchse zu sehen bekamen.

An diesem Wochenende trifft sich die Jugendgruppe zum Kanufahren auf der Ruhr, die in unmittelbarer Nähe des Außengeländes der Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck vorbeifließt.

Quelle:

28.08.18

Eva Weyers Siebte bei Masters-WM

Zum ersten Mal hat der Weltbogensportverband World Archery (WA) eine Weltmeisterschaft nur für Masterklassen durchgeführt. In Lausanne/Schweiz trafen sich an fünf Tagen 266 Bogenschützen aus 39 Nationen aller fünf Kontinente in vier Altersklassen (-49 Jahre, 50-59, 60-69 und 70+ jeweils männlich/weiblich) und schossen in den fünf Bogenarten Lang-, Instinktiv-, Blank-, Compound- und Recurvebogen um die Medaillen. Vom CfB Soest war Eva Weyers in der Altersklasse 50-59 am Start. Sie schoss die Qualifikation in drei Disziplinen – je 2x30 Pfeile Indoor 18 und 25 Meter und 2x36 Pfeile Outdoor 60 Meter. Auf die Feldrunde (je 36 Pfeile auf je 12 bekannte und unbekannte Entfernungen) verzichtete sie, da sie diese Disziplin bisher nicht trainieren konnte.

In der Hallenrunde lief es für sie nicht wie erhofft. Auf der 25m-Einstiegsdistanz standen 260 und 262 auf dem Schusszettel, womit Eva doch enttäuscht war. Danach folgte die 18m-Runde, worauf sich die Schützen nicht mehr einschießen durften. Trotzdem erreichte sie aus dem Stand 278 und 266 Ringe. Das bedeutete mit 1066 Ringen insgesamt Platz acht von 29 Schützinnen. In der Outdoor-Runde lief es von den Ergebnissen her besser. Nach 288 und 312 Ringen erreichte sie mit 600 Ringen Platz 15 von 37 Teilnehmerinnen und qualifizierte sich für die Finalrunde.

In der ersten Runde hatte sie Freilos und traf dann auf die Australierin Saskia James, die sie in vier Sätzen zu je drei Pfeilen mit 6:2 sicher bezwang. Im Achtelfinale kam es dann zum Match gegen die US-Amerikanerin Tatyana Muntyan, Zweitplatzierte nach der Qualifikation und bekannt für ihre intensiv ausgelebten Psychospielchen während eines Matches. Das verlief sehr eng und ging über fünf Sätze. Nachdem Eva Weyers den ersten Satz deutlich mit 28:25 gewonnen hatte, setzte Muntyan ganz auf ihre Psychotaktik und konnte die beiden Folgesätze mit 27:24 und 28:26 für sich entscheiden. Aber die Soester Schützin ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, hielt das Rennen mit einem 25:25 offen. Im letzten Satz setzten beide Schützinnen auf die Taktik „Zeitdruck durch Warten erzeugen“, denn für die drei Pfeile stehen nur 120 Sekunden zur Verfügung. Weyers hielt dem Druck stand, gewann mit 27:26 und erzwang das Stechen. Hier spielte sie ihre ganze Routine aus, schoss eine Zehn und die Amerikanerin eine Neun. Damit stand sie im Viertelfinale gegen die Britin Wendy Aubrey, der sie leider nichts mehr entgegenzusetzen hatte und mit 6:2 Satzpunkten verlor.

Dennoch war die Soester Schützin hellauf von der Masters-WM begeistert: „Die Reise nach Lausanne hat sich vollends gelohnt und war eine tolle Erfahrung. Leider bekam ich mit zunehmender Wettkampfdauer zusehends Schmerzen in meinem lädierten Knie und war im Viertelfinale einfach platt. Trotzdem bin ich mit Platz sieben sehr zufrieden. Bei der nächsten WM will ich wieder dabei sein.“

Quelle:

25.08.18

Karina Granitza Elfte bei Para-EM

Für Para-Nationalkaderschützin Karina Granitza, Compoundschützin des CfB Soest, sind die Europameisterschaften im tschechischen Pilsen, mit Platz elf zu Ende gegangen. Nach Tagen mit schwierigen Witterungsbedingungen, aber auch erneuten gesundheitlichen Problemen in der Vorbereitung, die noch kurz vor der Abreise behandelt werden mussten, waren es für sie Tage mit Höhen und Tiefen. In der Qualifikationsrunde konnte sie ihre Trainings- und Wettkampfleistungen nicht abrufen, stand erheblich unter Druck. Entsprechend enttäuscht war sie nach 619 Ringen und Platz 14: „Es hätten25 Ringe mehr sein müssen, aber ich bin einfach nicht zurechtgekommen“.

Im Achtelfinale musste Karina Granitza dann gegen die Drittplatzierte der Qualifikation, Yulia Alekseeva aus Russland ran. Das Match über fünf Sätze zu je drei Pfeilen verlief absolut auf Augenhöhe. Nach 29:28 und 26:27 gleichauf, setze sich Alekseeva dann mit 29:26 zunächst ab, aber die Soesterin gewann die beiden Folgesätze mit 29:27 und 28:27, sodass es nach 138:138 Ringen zum Stechen kam. Der Pfeil von Granitza landete in der 9, die Russin traf die 10 und kam eine Runde weiter. Schlussendlich zog sie ins Bronzefinale ein, wo sie sich hinter ihrer Teamkameradin Stepanida Artakhinova und der Italienerin Maria Andrea Virgilio den dritten Platz sicherte. „Ich habe von den 15 Finalpfeilen nur zweimal die Acht getroffen, aber das war schon zu viel. Um weiter zu kommen, geht unterhalb einer Neun pro Pfeil gar nichts“, zeigte sie sich selbstkritisch.

Sportleiter Martin Hinse ärgert sich nicht über die Leistung von Karina Granitza, sondern darüber, dass es von der Para-EM noch nicht einmal einen Wortbeitrag in irgendeiner Sport- oder Nachrichtensendung gegeben hat. Denn Maik Szarszewski gewann in der Klasse „Man Recurve Open“ immerhin die Bronzemedaille und Uwe Herter (Man W1 Open) wurde zudem Siebter. „Wenn wir über Inklusion und Integration reden, dann halte ich es schon für die Pflicht zumindest öffentlich rechtlicher Sender, auch über solche Sportveranstaltungen zu berichten. Aber selbst von der aktuell laufenden Para-Leichtathletik-EM, die sicherlich ein deutliches Medieninteresse verdient gehabt hätte, wird ja nichts im Fernsehen gezeigt. Das ist meiner Meinung nach mehr als bedauerlich“, kritisiert Hinse die fehlende Berichterstattung.

Quelle:

23.08.18

Rabea Moschner im DM-Achtelfinale

Rabea Moschner aus Verl, die seit 2016 für den Club für Bogenschützen Soest (CfB Soest) an den Start geht, hat zum dritten Mal bei einer Deutschen Meisterschaft in der Einzelwertung das Achtelfinale erreicht. Nachdem sie im August letzten Jahres mit dem Soester Damenteam bei der DM in Hallbergmoos bei München bereits die Bronzemedaille geholt hatte und bei der diesjährigen Hallen-DM in Hof bis ins Viertelfinale vorgestoßen war, wollte sie mindestens diese Finalrunde erneut erreichen. Im Regionalligateam hatte sich Rabea Moschner mit einem Pfeilschnitt von 9,4 Ringen zur stärksten Schützin emporgearbeitet und war im Juli souverän Westfalenmeisterin geworden.

Nachdem das Compounddamenteam am Freitag mit Hitze und Windböen fertig werden musste, hatte sich zumindest der Wind am Samstagmorgen gelegt. Um ihr Ziel erreichen zu können, musste Moschner, betreut von René Kaup, zunächst ein hohes Qualifikationsergebnis schießen, um gegen eine schwächere Gegnerin in der ersten Finalrunde antreten zu müssen. Sie begann gut und lag ständig unter den Top Acht von 33 Recurveschützinnen der Qualifikationsrunde. Auf der 70-Meter-Distanz schoss sie in Durchgang eins 298 Ringe, ließ 294 folgen und schloss mit 592 Ringen als Elfte ab. „Ich habe zum Schluss schießtechnisch nicht mehr konstant genug gearbeitet und dadurch wichtige Ringe verloren. Und mir damit das folgende Finalmatch selbst unnötig schwer gemacht“, resümierte die sympathische Bogensportlerin selbstkritisch.Rabea Moschner im DM-Achtelfinale Rabea Moschner aus Verl, die seit 2016 für den Club für Bogenschützen Soest (CfB Soest) an den Start geht, hat zum dritten Mal bei einer Deutschen Meisterschaft in der Einzelwertung das Achtelfinale erreicht. Nachdem sie im August letzten Jahres mit dem Soester Damenteam bei der DM in Hallbergmoos bei München bereits die Bronzemedaille geholt hatte und bei der diesjährigen Hallen-DM in Hof bis ins Viertelfinale vorgestoßen war, wollte sie mindestens diese Finalrunde erneut erreichen. Im Regionalligateam hatte sich Rabea Moschner mit einem Pfeilschnitt von 9,4 Ringen zur stärksten Schützin emporgearbeitet und war im Juli souverän Westfalenmeisterin geworden. Nachdem das Compounddamenteam am Freitag mit Hitze und Windböen fertig werden musste, hatte sich zumindest der Wind am Samstagmorgen gelegt. Um ihr Ziel erreichen zu können, musste Moschner, betreut von René Kaup, zunächst ein hohes Qualifikationsergebnis schießen, um gegen eine schwächere Gegnerin in der ersten Finalrunde antreten zu müssen. Sie begann gut und lag ständig unter den Top Acht von 33 Recurveschützinnen der Qualifikationsrunde. Auf der 70-Meter-Distanz schoss sie in Durchgang eins 298 Ringe, ließ 294 folgen und schloss mit 592 Ringen als Elfte ab. „Ich habe zum Schluss schießtechnisch nicht mehr konstant genug gearbeitet und dadurch wichtige Ringe verloren. Und mir damit das folgende Finalmatch selbst unnötig schwer gemacht“, resümierte die sympathische Bogensportlerin selbstkritisch.

Denn im Achtelfinale wartete mit der Sechsten der Qualifikation, Veronika Haidn-Tschalova (FSG Tacherting), eine langjährige Nationalkaderschützin und Frau von Bundestrainer Oliver Haidn. Moschner gewann den ersten Satz mit 25:23, erreichte dann mit 25:25 ein Unentschieden. Aber dann häuften sich die schießtechnischen Fehler, sodass Haidn-Tschalova die drei Folgesätze mit 26:21, 27:24 und 26:23 gewinnen konnte. Im Viertelfinale standen dann fünf Nationalkaderschützinnen, von denen Lisa Unruh (Gold), Elena Richter (Silber) und Michelle Kroppen (Bronze) vom aktuellen Nationalkaderteam die Medaillen unter sich ausmachten.

CfB-Sportleiter Martin Hinse zeigte sich mit der DM durchaus zufrieden: „Wir haben trotz schwieriger äußerer Bedingungen mit vier Schützinnen drei Finalplätze erreicht und den Vierten mit dem Compounddamenteam gemacht. Das muss man ja auch erstmal schaffen.“

Am ersten Septemberwochenende beschließen sechs Schützen mit der DM des Behindertensportverbandes in Berlin die diesjährige Freiluftsaison.

Quelle:

23.08.18

Compounddamen Vierte bei DM in Wiesbaden

Vier Soester Bogensportlerinnen haben sich bei den Deutschen Meisterschaften des Schützenbundes in Wiesbaden bestens geschlagen. Am Freitagnachmittag mussten die Compoundschützinnen ran. Nach der Materialkontrolle begann um 14.30 Uhr das Einschießen bei hohen Außentemperaturen, die den Kunstrasenplatz zusätzlich aufheizten, und immer wieder kräftigen Windböen. An Karin Glashagel, Diana Gronau und Ersatz- und Paraschützin Kony Achinger und die 24 weiteren Teilnehmerinnen wurden extrem hohe körperliche und mentale Anforderungen während des knapp vierstündigen Wettkampfs gestellt. Wie schwierig der Wettkampf zu schießen war, zeigte sich zum Schluss darin, dass es nur zwei Schützinnen gelang, die DM-Norm von 656 Ringen zu erreichen. Alle anderen lagen teils deutlich darunter.

Nach 36 Pfeilen lag das Soester Trio, betreut von Astrid Dreßler und René Kaup, schon knapp hinter den Medaillenrängen auf dem vierten Platz, Bronze und sogar Silber waren noch möglich. Aber der Wettergott meinte es nicht gut mit den Soester Schützinnen. Glashagel erreichte schlussendlich mit 625 Ringen als Elfte das Achtelfinale, schied dort allerdings knapp mit 121:123 gegen Caroline Haras vom SV Breitenstein aus. „Der Wind hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich hätte definitiv ins Viertelfinale einziehen müssen“, sagte sie durchaus enttäuscht nach dem Match. Diana Gronau lag zur Hälfte auch schon auf Finalkurs, ließ aber zum Schluss Ringe liegen und zog als 15. mit für sie schwachen 609 Ringen noch in die Finalrunde ein. Dort kam auch sie windbedingt leider gar nicht gut zurecht, verlor mit 113:129 deutlich gegen die spätere Vizemeisterin Jennifer Wenzl vom SV Weil im Schönbuch.

Den bisher schwersten Wettkampftag ihrer bisherigen Laufbahn hatte Paraschützin Kony Achinger, die kurzfristig für Karina Granitza, die zeitgleich bei der Para-EM in Pilsen startete, ins Team gekommen war. Sie hatte schon aufgrund ihrer Querschnittslähmung sehr große Probleme mit der Regulierung ihrer Körpertemperatur, der zu überhitzen drohte, und musste zudem regelrecht gegen die Windböen ankämpfen. Mit 574 Ringen lag sie als 26. deutlich hinter ihren üblichen Ringzahlen und war nach dem Wettkampf völlig platt: „Mein Körper hat trotz ausreichend Flüssigkeitszufuhr und nassen Tüchern extrem auf die Hitze reagiert. Ich war echt am Limit, wollte aber nicht abbrechen, damit das Team in der Wertung blieb. Es tut mir sehr leid, dass es nicht für eine Medaille gereicht hat.“

Das Trio schaffte entgegen aller Widrigkeiten den vierten Platz und freute sich trotz des sicherlich nicht optimalen Ergebnisses von 1804 Ringen bei der Siegerehrung über die erkämpfte Platzierung. Nach mehreren fünften Plätzen bei Deutschen Meisterschaften und der Bronzemedaille im vergangenen Jahr, ist es der zweitgrößte Erfolg seit Bestehen des Compoundteams im Jahr 2012. Gold ging an die Königlich Privilegierte Schützengesellschaft Bad Wörrishofen (1943), die mit Ex-Nationalkaderschützin Sabine Sauter auch die Deutsche Meisterin stellte, Silber an die Schützengesellschaft Tuttlingen (1842) und Bronze an Team Roth Bogensport (1840). Der CfB Soest ist derzeit der einzige Verein in NRW, der überhaupt ein Compound-Damenteam bei einer DM am Start hat.

Quelle:

09.08.18

Karina Granitza zur Para-EM nach Pilsen; Eva Weyers zu Masters-Championships nach Lausanne

Gleich zwei Bogenschützinnen des CfB Soest schießen in der kommenden Woche bei internationalen Meisterschaften. Für Para-Compound-Nationalkaderschützin Karina Granitza hat es lange gedauert, bis sie Einladung und Flugtickets zur Para-EM im tschechischen Pilsen in der Post hatte. Nachdem das mit zwei Europa- und einem Vize-Weltmeistertitel äußerst erfolgreiche Damenteam mit Vanessa Bui, Lucia Kupczyk und ihr auseinander gefallen ist, war lange Zeit unsicher, ob Granitza nach 2014 und 2016 nun als Einzelstarterin zu ihrer dritten EM würde fahren können. Weil sie in der Vorbereitung die Teilnorm erreicht und bei allen Wettkämpfen konstant gute Ergebnisse geschossen hatte, wurde sie von Bundestrainer Matthias Nagel zur EM vorgeschlagen. Und schließlich bestätigte das Nationale Paralympische Komitee am Anfang der Woche ihre erneute Nominierung. „Ich freue mich, dass ich starten kann. Und möchte In Pilsen ins Finale kommen“, sagt Karina Granitza.

Zum ersten Mal hat der Bördeclub mit Eva Weyers eine Recurveschützin bei den Master-Championships des Weltbogensportverbandes World Archery am Start. Vom 14.-18. August in Lausanne schießen Schützen und Schützinnen der vier Altersklassen 40-49, 50-59, 60-69 und 70+ in den Disziplinen Recurve, Compound, Blank-, Lang- und Instinktivbogen. Der Wettkampf ist durchaus hart, schießt sie doch zunächst 72 Pfeile auf 60 Meter und am zweiten Tag je 60 Pfeile auf die Hallendistanzen 18 und 25 Meter. Weyers, Dortmunderin in Soester Diensten, ist eine sehr erfahrene Schützin, schoss beispielsweise im Februar 2013 über die 25-Meter-Hallendistanz einen Europa- und Weltrekord. Vergangenen Sommer holte sie zusammen mit Rabea Moschner und Inga Heitmann bei der DM in Hallbergmoos die Bronzemedaille. Ihr Ziel? „Ich möchte ins Finale kommen. Und was dann käme, wäre schon der Superbonus“, definiert die 55-Jährige eine durchaus ambitionierte Aufgabe gegen über vierzig Gegnerinnen.

Quelle:

02.08.18

Karina Granitza Dritte beim „Summer-Tournament“ in Hamm

Die Qualifikanten der Deutschen Meisterschaften bereiten sich derzeit intensiv auf ihr letztes großes Turnier dieser Freiluftsaison vor. Damit das nicht nur auf dem Trainingsplatz im Jahnstadion geschieht, nutzten drei Compoundschützinnen und ein Recurveschütze die Gelegenheit zur Teilnahme am 1. Preisgeldturnier des Hammer SportClubs, dem zweitägigen „Summer-Tournament“. Ein interessantes, international ausgeschriebenes Turnier, weil die meisten Preisgeldturniere während der Hallensaison stattfinden. Auch wenn Lars-Derek Hoffmann, Turnierorganisator der Hammer Bogensportler mit deutlich höheren Teilnehmerzahlen in den vier Klassen – Recurve und Compound jeweils Damen und Herren – gerechnet hatte, gab es hochklassigen Bogensport zu sehen, denn Nationalkader-, Bundes- und Regionalligaschützen standen in der Startliste.

Bei brütender Hitze waren mit Para-Nationalkaderschützin Karina Granitza, die immer noch auf die Teilnahme an der Para-EM in Pilsen hofft, Diana Gronau und Kony Achinger war der CfB Soest gleich mit drei Compounderinnen sowie Recurveschütze Willi Klespe am Start. Nach 72 Pfeilen auf der 50-Meter-Distanz lag Granitza mit 648 Ringen auf Platz zwei der Qualifikation hinter Nationalkaderschützin und Ex-Weltmeisterin Kristina Heigenhauser (Team Marstall-Bogensport) und schaffte den Sprung ins Finale. Diana Gronau (631) verpasste als Fünfte den Cut nur um vier Ringe. Kony Achinger als weitere Paraschützin, die das Pech hatte, in der ersten Startgruppe nicht nur bei Sonne und Wind, sondern auch Regen schießen zu müssen, lag mit 604 Ringen auf Platz sieben. Zumindest konnten beide am Wettbewerb „Second Chance“ für Schützen, die das Finale nicht erreicht hatten, teilnehmen.

Karina Granitza verpasste das Goldfinale nur um zwei Ringe, zu gerne hätte sie dort gegen Heigenhauser geschossen. Aber sie sicherte sich den dritten Platz mit einem klaren 130:120-Sieg gegen Anja Bürmann (SG Tuttlingen) und freute sich über das verdiente Preisgeld. Der Sieg ging an Kristina Heigenhauser, die allerdings mit 135:132 gegen Tanja Nordmeyer-Kuhne von der Hamburger Bogengilde mehr Mühe hatte als gedacht.

Überrascht war Willi Klespe, dass er als 16. der Qualifikation über 70 Meter (446 Ringe) das Finale erreicht hatte. Dort unterlag er zwar in Runde eins dem Erstplatzierten und späteren Sieger Christoph Breitbach (632) vom Bundesligisten Bogensport Berlin, konnte aber noch in der „Second Chance“ über 3x6 Pfeile starten.

In diesem Wettbewerb, wo es um attraktive Sachpreise ging, wurden die Distanzen getauscht. Klespe schoss auf 50 Meter mit 80er-Spot (Ringzahlen 5 – 10) und Achinger erstmals auf 70 Meter (122cm-Vollauflage), die sie nur einmal kurz trainiert hatte. Diana Gronau musste auf diesen Wettkampf leider aus terminlichen Gründen verzichten. Willi Klespe konnte als Sechster mit 111 Ringen freudestrahlend seinen Sachpreis entgegennehmen, war mit seinem zweitägigen Wettkampf sehr zufrieden. Auch Kony Achinger, die sich ebenfalls lobend über das bestens organisierte Turnier äußerte, zeigte mit 153 Ringen als Zweitplatzierte einen sehr guten Wettkampf, lag nur sechs Ringe hinter Sabrina Dübel vom Hammer SC. Als Coaches fungierten Astrid Dreßler für Achinger und Klespe, sowie René Kaup für Granitza und Gronau.

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24.07.18

Saisonbestleistung für Karina Granitza in Nové Mesto

Karina Granitza, Para-Nationalkaderschützin des CfB Soest, hat beim Weltranglistenturnier im tschechischen Mesto einen guten Wettkampf abgeliefert. Mit 31 Nationen und 284 Schützinnen und Schützen der Bogendisziplinen Olympischer Recurve und Compound wurde ein neuer Teilnehmerrekord erreicht.

In der Einzelqualifikation der 24 Compoundschützinnen über 72 Pfeile auf der 50-Meter-Distanz kam die Soesterin mit neuer Saisonbestleistung von 653 Ringen von der Startlinie, bestätigte damit ihr derzeitiges Trainingsniveau und belegte Rang 18 in einem sehr starken Teilnehmerfeld. Im Sechszehntelfinale über 15 Pfeile bekam es Granitza dann mit Mi Soon Kim aus Südkorea zu tun, die sie nach einem ausgezeichnet geführten Match mit 140:134 besiegte. Im Achtel ging es gegen die Türkin Sevgi Yorulmaz, die mit sehr starken 684 Ringen als Zweite aus der Qualifikationsrunde gekommen war. Die CfB-Schützin schoss auf Augenhöhe mit, verlor aber mit 134:139. „Ich habe verloren, weil ich nicht alle Details eines Pfeilschusses konsequent ausgeführt habe. Gegen solch starke Schützinnen darf einem das nicht passieren. Aber ich bin nicht unzufrieden mit meinen Wettkämpfen hier“, zeigte sich die als finalstark geltende Compoundschützin gewohnt selbstkritisch.

Jetzt wartete sie auf die Zusage des Nationalen Paralympischen Komitees (NPC), bei der Para-EM in Pilsen erneut für Deutschland starten zu können.

Ihr Qualifikationsergebnis half derweil der Soester Damen-Compoundmannschaft, um sich für die Deutschen Meisterschaften Mitte August in Wiesbaden zu qualifizieren. Denn das Ergebnis vom Weltranglistenturnier wird wie die Teilnahme an der zeitgleich laufenden Westfalenmeisterschaft gewertet, über die sich die Bogenschützen für die DM qualifizieren mussten.

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17.07.18

„Y-Hamster“ Zweite beim 12-Std.-Turnier in Warendorf

Als die neun Bogensportler des CfB Soest am Samstagabend um Mitternacht in die Betten fielen, war ein knapp 16stündiger Wettkampftag vorbei. Zum zehnten Mal hatte der BSV Warendorf zum „12-Stunden-Turnier“ eingeladen, an dem 18 Recurve-, 7 Compound- und 9 Blankbogenteams teilnahmen, was neuen Teilnehmerrekord bedeutete.

Der Spaß am Bogensport wurde groß geschrieben, was allein schon Teamnamen wie „Hells Archers“ oder „Draußen nur Kännchen“ verrieten, aber es ging an erster Stelle natürlich um erfolgreiches Schießen. Geschossen wurde auf der 30m-Distanz in den Disziplinen Compound- (6-Ringe-Spotauflage), Recurve- und Blankbogen-(beide 10-Ringe-Vollauflage). Die Soester Bogensportler wechselten in ihren Teams die Schützen nach Kondition oder bestimmter Pfeilzahl, sodass jeder genug Erholungszeit hatte. Einen ausgezeichneten zweiten Platz sicherten sich René Kaup, Tobias Funke und Andreas Münch in der Compoundwertung, die sich als Team „Y-Hamster“ Pfeil um Pfeil nach vorn gearbeitet hatten und nach 432 Wertungspfeilen mit 4124 Ringen und einem starken Pfeilschnitt von 9,55 nur knapp hinter dem Team „Greenfinity“ (4150, 9,61) lag. Vergangenes Jahr waren die Soester als Sieger vom Platz gegangen.

Das erste Recurveteam „Discord“ mit den Schützen Xenia Wünsche, Lara Stockel und Roy Farrell, der sein erste Turnier schoss, wurde nach 3512 Ringen und einem Pfeilschnitt von 8,13 Elfte. Das zweite Soester Recurveteam „Schürzenjäger“, bestehend aus Edwin Pusch, Detlef Scharl und Lars Gnegel lag mit 3363 Ringen und einem Schnitt von 7,78 drei Plätze dahinter.

„Der Wettkampf diente sportlich gesehen dem Training von Kondition, Konzentration, Durchhaltevermögen und Teamgeist. Das haben alle gezeigt und hatten viel Spaß dabei“, sieht sich CfB-Sportleiter Martin Hinse in der Trainingsarbeit bestätigt.

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12.07.18

„WM“-Silber für Karin Glashagel; Damenteam sichert sich DM-Qualifikation

Am dritten Tag der Westfalenmeisterschaften in Oberbauerschaft haben die Compoundschützinnen des CfB Soest die diesmal doch sehr schwache Medaillenbilanz verbessert und zudem die Chance auf einen DM-Start gewahrt. Vor allem die Damenmannschaft übertraf dank einer sehr homogenen Leistung der drei Qualifikantinnen mit 1956 Ringen die letztjährige DM-Norm um 60 Ringe. Karina Granitza schoss beim Para-Weltcup in Nove Mesto ein Qualifikationsergebnis von 653 Ringen und Diana Gronau ihres bei den Rheinlandmeisterschaften in Oberhausen mit 650. Karin Glashagel präsentierte sich in Oberbauerschaft ebenfalls mit 653 ebenfalls in sehr guter Verfassung, sodass der DM-Start gesichert ist. Kony Achinger (624) konnte sich als Achte erstmals für die Finalrunde qualifizieren, was Julia Decker (581) trotz guter erster Runde als Zwölfte leider nicht gelang. Damit ist der CfB Soest derzeit der einzige Verein in Westfalen, der überhaupt Compounddamenteams aufstellen kann.

In der Finalrunde verlor Kony Achinger ihr Match gegen die spätere Westfalenmeisterin Christina Rüter (Rovers BS Hiltrup) nach sehr gutem Kampf mit 132:136. Karin Glashagel hingegen gewann ihr Auftaktmatch knapp mit 132:131 gegen Kirsten Lowack (BSC Iserlohn), setzte sich danach deutlich mit 133:127 gegen Petra Urbahn (BBC Bocholt) und zog ins Goldfinale ein. Dort wartete mit Christina Rüter eine Schützin, die im Finale immer wieder Nerven zeigt. Nach dem dritten Satz hatte Glashagel fünf Ringe Vorsprung, die sie im vierten mit 25:30 Ringen leider komplett einbüßte. Mit den letzten drei Pfeilen drehte Rüter das Match und holte sich Gold mit 140:139 Ringen. Trotzdem war die Soester Schützin, die seit Monaten an einer schmerzhaften Fußverletzung laboriert, mit ihrem gesamten Wettkampf sehr zufrieden.

Nachdem der CfB Soest über mehrere Jahre hinweg in der Jugend-, Junioren- und Herrenklasse Westfalenmeistertitel und DM-Platzierungen verbuchen konnte, vertrat in dieser Freiluftsaison nur Stefan Krampe die Vereinsfarben. Da er in den vergangenen Monaten nur wenig trainieren konnte, blieb er mit 655 Ringen als Siebzehnter deutlich unter seinen Möglichkeiten.

Sportleiter Martin Hinse, der in Oberbauerschaft von den Coaches Astrid Dreßler und René Kaup vertreten wurde, zog trotz des guten Abschneidens der Recurve- und Compoundschützinnen ein kritisches Fazit: „Wir hatten schon mit höheren Ergebnissen und der DM-Qualifikationen in den Herrenkonkurrenzen gerechnet. Wir hoffen, dass es in der Hallensaison besser läuft.“

Am Samstag nehmen drei Compound- und sechs Recurveschützen am 12-Stunden-Turnier in Warendorf teil. Abfahrt ist bereits um 6.30 Uhr.

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11.07.18

Gold für Rabea Moschner; Walter Tuchlinksi verabschiedet

Nachdem die vier Soester Nachwuchsbogenschützen am ersten Tag der Westfalenmeisterschaften des Schützenbundes in Bochum ohne Medaillen geblieben waren, sollte es an den beiden Folgetagen in Oberbauerschaft besser laufen. Bei den Recurveschützen holte Rabea Moschner in der Damenklasse souverän die Goldmedaille. Nach 72 Pfeilen der Qualifikationsrunde lag sie mit 592 Ringen an der Spitze des Feldes, Eva Weyers schaffte trotz Kniebeschwerden mit 560 Ringen zunächst Platz vier. Mit ihrem Ergebnis hat Moschner die Qualifikation für die DM in Wiesbaden sicher, Weyers muss noch abwarten. In der anschließenden Finalrunde der besten Acht schlug Rabea Moschner zunächst Jana Krasenbrink vom BBC Bocholt mit 6:4 Satzpunkten, danach Annett Schüttler (BSC Schmallenberg) und im Goldfinale Annika Paul (BSC Bottrop) jeweils mit 6:0. Bronze ging an Verena Schmidt (RSV Detmold-Klüt). Eva Weyers hatte in der ersten Runde Pech. Nach fünf Sätzen stand es gegen Annett Schüttler 5:5, sodass der Stechpfeil entscheiden musste. Die Sauerländerin legte mit einer klaren 10 vor, Weyers schoss eine 6 und schied aus. Leider kam diesmal keine Mannschaft zustande, sodass der Vorjahressieg nicht wiederholt werden konnte.

Bei den Herren hatte die DM-Qualifikation absolute Priorität. Fabian Maruhn schoss mit 590 Ringen zwar eine sehr konstante Leistung, verpasste auf Platz neun die Finalrunde knapp. Ob er wie im vergangenen Jahr zur DM fahren kann, entscheidet sich in den nächsten Tagen. Auch für Matthias Bathe lief es nicht ganz wie gewünscht. Er bekam Probleme mit einer Kontaktlinse, die einen Arztbesuch zur Folge hatte, schoss aber die Qualifikationsrunde zu Ende. Da er weder Visier noch das Scheibenzentrum in 70 Metern Entfernung klar erkennen konnte, verlor er zu viele Ringe und wurde mit 576 Ringen Elfter. Der Verzweiflung nahe war Markus Müller, der diesmal gar nicht klar kam. 489 Ringe als 29. sind definitiv nicht das, was er üblicherweise schießt. Zusammen erreichte das Trio 1655 Ringe und wurde Fünfter. Um in Wiesbaden starten zu können, wären 150 Ringe mehr nötig gewesen.

Deutlich zufriedener waren die drei Masterklassenschützen, die sich als Team erstmals für eine Westfalenmeisterschaft qualifiziert konnten. Bester von ihnen war erneut Willi Klespe, der seine Trainingsleistungen bestätigen konnte und vor allem nach der Pause sein Können zeigte. Mit 562 Ringen auf Mittelfeldplatz 19 war er zufrieden. Detlef Scharl, hatte ebenfalls keinen guten Tag, lag nach 505 Ringen vierzig unter seinem Bezirksmeisterschaftsergebnis von Dortmund-Barop Ende Mai. Deutlich besser lief es bei Edwin Pusch. Ihm gelang mit 514 Ringen eine neue Bestleistung. Er schoss 50 mehr als in Barop. Gesamt wurden sie Vierte mit 1581 Ringen, hätten allerdings rund 1760 für eine sichere DM-Qualifikation bringen müssen.

Vor den Finals wurde CfB-Mitglied Walter Tuchlinski vom Präsidenten des Westfälischen Schützenbundes, Hans-Dieter Rehberg, für seine mehr als 45 jährige Tätigkeit als Kampfrichter verabschiedet. Zum Jahresende lässt er seine Lizenz auslaufen. Unter dem Applaus der rund 130 Schützen und seiner Kampfrichterkollegen erhielt er die Präsidentenmedaille in Gold.

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06.07.18

Bogennachwuchs verpasst Medaillenränge

Die vier Nachwuchsschützen der Soester Bogensportler haben bei den Westfalenmeisterschaften des Schützenbundes in Bochum-Langendreer die Podestplätze leider verpasst. Gesundheitliche Gründe und vor allem starke Windböen erschwerten bessere Platzierungen. Nicht viele Teilnehmer der Schüler- und Jugendklassen des Westfälischen Schützenbund werden wie im Vorjahr, als ähnliche Witterungsbedingungen herrschten, die Fahrkarte zur DM gelöst haben können.

A-Schüler Julian Schulz (40 Meter), der bei der BM Ende Mai in Dortmund-Barop mit einem sehr guten Ergebnis überzeugt hatte, hatte das Pech, in der Woche vor der Landesmeisterschaft mit einem grippalen Infekt das Bett hüten zu müssen und noch geschwächt an den Start ging. Mit 566 Ringen belegte er Mittelfeldplatz neun. Bei den Schülerinnen erlitt Clara Folttmann bei ihrer LM-Premiere ein ähnliches Schicksal, wollte sich ihre erstmalige Teilnahme aber nicht nehmen lassen und trat bereits mit einer Erkältung an, die sich zum Wettkampfende leider zusehends bemerkbar machte. Nach 404 Ringen wurde sie Siebte. In der Jugendklasse zeigte sich, dass Lara Stockel und Luca Keysselitz unter den äußeren Bedingungen noch nicht ganz mit ihrer neuen Distanz von 60 Metern zurechtkamen. Während Stockel in der zweiten Turnierhälfte nachließ, konnte sich Keysselitz steigern. Lara Stockel lag zur Pause auf dem dritten Rang, rutschte aber nach 477 Ringen noch aus den Medaillenrängen. Luca Keysselitz schoss ringgleich und wurde Zwölfter.

Trainerin Astrid Dreßler war dennoch mit dem Auftritt der jungen Sportler zufrieden: „Unter Berücksichtigung der schwierigen Wetterbedingungen und der gesundheitlichen Probleme haben die Vier das gut gemacht. Auch wenn die Ergebnisse diesmal nicht zur DM reichen werden.“

Am Samstag geht es für acht Soester Recurveschützen Rabea Moschner und Eva Weyers (Damen) sowie Matthias Bathe, Fabian Maruhn und Markus Müller(Herren) und Willi Klespe, Detlef Scharl und Edwin Pusch (Master) mit den Westfalenmeisterschaften in Oberbauerschaft weiter. Und am Sonntag schießen die Compoundschützen Julia Decker, Karin Glashagel und Kony Achinger (Damen) sowie Stefan Krampe (Herren). CfB-Sportleiter Martin Hinse freut sich darüber, dass der Bördeclub mit insgesamt 20 Schützen wieder eine gleich hohe Teilnehmerquote bei der „WM“ wie in den drei Vorjahren hat.

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27.06.18

Vier Medaillen für Para-Bogenschützen

Mit sechs Para-Bogenschützen ist der CfB Soest in Hamm bei der Landesmeisterschaft des BRSNW, dem NRW-Landesverband des Deutschen. Behindertensportverbandes DBS, gestartet. Mit je zwei Gold- und Bronzemedaillen kehrten die Bogensportler, die mit extrem schwierigen Witterungsbedingungen zu kämpfen hatten, zurück. Vor allem die stark böigen Winde erforderten bei jedem der 72 Wettkampfpfeile taktisch kluges Schießen, um die nur kurzen Windpausen bestmöglich auszunutzen. Stärkste Soester Schützin war Karina Granitza in der Compound-Damenklasse (50 Meter), die den Wettkampf als Vorbereitung auf das am Wochenende beginnende Weltranglistenturnier im tschechischen Nové Mesto nutzte. Mit 635 Ringen holte sie Gold und nahm eine gute Portion Selbstvertrauen mit nach Hause. Weitaus größere Probleme hatte die zweite Rollstuhlschützin, Kony Achinger, die aufgrund ihrer Behinderung den Windverhältnissen nicht so gut trotzen konnte. Dennoch gewann sie mit 586 Ringen die zweite Goldmedaille. Die drei Recurveschützen kämpften morgens im ersten Durchgang nicht nur mit dem Wind, sondern auch mit den sehr kühlen Temperaturen. Detlef Scharl und Edwin Pusch belegten in der Masterklasse (60 Meter) mit 513 bzw. 503 Ringen die Plätze vier und fünf, während der erstmals beim BRSNW startende Siegfried Mielke in der Senioren-B-Wertung (50 Meter) mit 356 Ringen Bronze gewann. Bei Blankbogenschütze Ingo Achinger (40 Meter) zeichnet sich das kontinuierliche Training zusehend aus. Nach völlig ausgeglichenem Wettkampf wurde er mit neuer Bestleistung von 546 Ringen ebenfalls Dritter. Der zweite Blankbogenschütze, Werner Fleischer, musste krankheitsbedingt leider kurzfristig absagen. Die beiden Coaches, Astrid Dreßler und René Kaup, waren mit den Leistungen ihrer Schützen vor allem aufgrund der schwierigen Bedingungen sehr zufrieden. Die nächste Station der Para-Schützen ist die Deutsche Meisterschaft des DBS am 1./2. September in Berlin.

Bei den NRW-Meisterschaften des Bogensportverbandes über je 36 Pfeile auf vier Distanzen (50, 40, 30, 20 Meter) startete Blankbogenschütze Wolfgang Kikutt aus der Trainingsgruppe Rumbeck. Er kam über Platz elf in der Klasse Ü55 nicht hinaus und konnte das Ticket für die DM Ende August in Geldern-Walbeck leider nicht lösen.

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14.06.18

CfB-Duo feiert Erfolge in der DBSV-Bundesliga

Rabea Moschner und Eva Weyers vom Recurve-Damenteam der Soester Bogenschützen haben ihre dritte Bundesligasaison beim Deutschen Bogensportverband mit der Titelverteidigung des Deutschen Mannschaftsmeisters SV Oberbauerschaft souverän beendet. Der dritte Soester Schütze, Fabian Maruhn, war diesmal verhindert und konnte keinen der vier Spieltage bestreiten. Besonders erfreulich für die Ostwestfalen, dass der Gesamtsieg auf eigenem Platz trotz Hitze und Regen unter Dach und Fach gebracht werden konnte. Und aus Soester Sicht wurde besonders das Abschneiden von Rabea Moschner gefeiert. Die 22jährige Verlerin in Soester Diensten landete auf Platz 15 unter 78 Schützen und war die mit Abstand beste Dame im Feld. Eva Weyers wurde auch aufgrund ihrer Knieverletzung insgesamt nur bei drei Matches eingesetzt, gewann dabei neun ihrer zwölf Einzel und wurde 51.

In den Matches der neun verbliebenen Mannschaften – Gera hatte bereits am 1. Spieltag das Team zurückgezogen -, die teils mit Nationalkaderschützen und Weltrekordhaltern hochkarätig besetzt waren, schoss jeder der vier gesetzten Schützen gegen jeden des gegnerischen Teams einen Satz zu je sechs Pfeilen in vier Minuten auf die 70 Meter entfernte Scheibe. Der Schütze mit der höchsten Ringzahl seiner Paarung erhielt einen Punkt für sein Team, sodass maximal 16 Spielpunkte erreicht werden konnten. Für jedes gewonnene Match gab es zwei Siegpunkte, bei Unentschieden einen. Zudem gingen die geschossenen Ringzahlen in die Wertung ein.
Am dritten Spieltag gewannen die Oberbauerschafter alle Matches und setzen ihre makellose Siegesserie, die sie an den ersten beiden Spieltagen im hessischen Hassenroth begonnen hatten, souverän fort. Zepernick (10:6), Radeberg (11:5), Berlin (13:3) und Magdeburg (11:5) waren chancenlos und die Ostwestfalen lagen mit 28:0 vorn. Verlustpunkfrei verlief auch der vierte Spieltag gegen Kakenstorf (11:5), Mülheim (14:2), Jena (13:3) und Oberauroff (10:6). Hier gewann Rabea Moschner mit einem Pfeilschnitt von sehr guten 8,6 Ringen elf ihrer sechszehn Einzelmatches. Damit holte der SV Oberbauerschaft mit 36:0 Siegpunkten zum fünften Mal nach 2008, 2009, 2014 und 2017 den Titel. Zweiter wurde BSC Oberauroff (29:7) vor BSC MASA Mülheim (28:8).

Der CfB Soest will im kommenden Jahr mit einer eigenen Bundesligamannschaft antreten. Dafür müssen die Schützen am 22. September zunächst einen Relegationswettkampf bestreiten.

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08.06.18

Karina Granitza startet Para-EM-Vorbereitung; Training mit Lisa Unruh

Für Karina Granitza, Para-Nationalkaderschützin des CfB Soest, hat die Vorbereitung auf die EM begonnen, die vom 11.-19. August im tschechischen Pilsen stattfindet. Dazu hatte jetzt das Bundestrainerduo Matthias Nagel und Harry Mende zum Leistungslehrgang ins Bundesleistungszentrum Kienbaum bei Berlin eingeladen, wo das Parateam auch die Gelegenheit bekam, einen Tag lang mit der Olympiazweiten von Rio, Lisa Unruh, zu trainieren. In der Lehrgangswoche ging es in erster Linie darum, die vom Sportausschuss des Deutschen Behindertensportverbands DBS festgelegte Einzelnorm zu erfüllen. Die liegt jetzt bei 661 von 720 möglichen Ringen, nachdem sich bei der Para-WM in Peking vergangenes Jahr gezeigt hatte, dass sich die Ergebnisse weltweit deutlich nach oben entwickelt haben. An der strikten Vorgabe wird wohl kaum zu rütteln sein, zumal der Verband derzeit kein Damen-Compoundteam mehr aufstellen kann. Sowohl Vanessa Bui als auch Lucia Kupczyk, mit denen Karina Granitza 2015 bei der WM in Donaueschingen Vize-Weltmeisterin und 2016 Team-Europameisterin geworden war, haben sich aus dem Kader verabschiedet. Und da derzeit keine weiteren Schützinnen in Sicht sind, fällt die anvisierte EM-Titelverteidigung ins Wasser. Aber die Soester Schützin hinterließ auf dem Leistungslehrgang einen guten Eindruck. Zweimal scheiterte sie an der Norm nur aufgrund der schwierigen Wetterbedingungen mit Gewitter und Starkregen, nachdem sie bereits bestens auf Kurs lag. Dennoch wurde sie von Bundestrainer Matthias Nagel für die Teilnahme an der EM vorgeschlagen. Die endgültige Entscheidung fällt in Kürze. CfB-Sportleiter Martin Hinse sieht das Ganze etwas entspannter als seine Schützin: „Die international vorn liegenden Schützen sind allesamt Voll- oder zumindest Halbprofis, können sich in aller Ruhe auf ihren Sport konzentrieren. Keiner aus dem deutschen Para-Kader hatte bzw. hat diese Voraussetzungen und als reine Amateure müssen die Schützen viele Dinge einschließlich des Berufs unter einen Hut bringen. Karina kann nur im Rahmen ihrer Möglichkeiten trainieren und an Wettkämpfen teilnehmen. Und das hat sie bisher sehr gut hingekriegt.“

Ihre Soester Teamkameradin Karin Glashagel hat ihrer umfangreichen Medaillensammlung eine weitere hinzugefügt. Bei den Landesmeisterschaften der Feldbogenschützen in Münster wurde sie Dritte bei den Compounddamen.

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31.05.18

Rabea Moschner Recurveschützin des Jahres 2017

Jährlich ehrt Martin Hinse, Sportleiter der Soester Bogenschützen, anlässlich der Jahreshauptversammlung die besten Schützen des abgelaufenen Sportjahres. Diesmal ging der Ehrenpreis „Newcomer des Jahres“ an Lara Stockel, „Compoundschützin des Jahres“ wurde Karin Glashagel und Klaus Vielberg war nach 2016 erneut erfolgreichster Blankbogenschütze. Als „Recurveschützin des Jahres“ sollte Rabea Moschner geehrt werden, die aber terminlich verhindert war. Also wurde die Preisverleihung jetzt bei den Bezirksmeisterschaften in Dortmund-Barop nachgeholt. Die 22jährige Schützin wechselte vor drei Jahren vom SC Verl zum Soester Traditionsclub. Die beste Entscheidung, wie sie selbst sagt, um sportlich voran zu kommen. Nach zeitintensiver Technikumstellung entwickelte sich sehr schnell zu einer festen Größe im Damenteam, aber auch in der Liga. 2017 holte sie mit dem Damenteam die Bronzemedaille bei der DM in München-Hallbergmoos, wurde Deutsche Mannschaftsmeisterin im 70-Meter-Bundesligateam vom SV Oberbauerschaft und erreichte im Regionalligateam des CfB Soest mit einen Pfeilschnitt von 9,4 Ringen, was Erstliganiveau bedeutet, den dritten Platz. Als aktuelle Bezirksmeisterin schoss sie jetzt mit 607 Ringen eine neue Bestleistung.

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27.05.18

Julian Schulz und Compounddamen holen Titel

Die Bogenschützen des CfB Soest haben auch im zweiten Teil der Meisterschaften des Bezirks Hellweg gezeigt, dass mit ihnen bei den Westfalenmeisterschaften zu rechnen sein wird. Wie im Vorjahr nahmen insgesamt 23 Recurve- und Compoundschützen an der Bezirksmeisterschaft teil, mindestens 20 werden auch auf Westfalenebene dabei sein. Das zeigt die gute Leistungsbreite des Soester Traditionsclubs. Während morgens noch sehr gute Wetterbedingungen auf dem Platz in Dortmund-Barop herrschten, musste das Turnier am Nachmittag bereits nach den ersten sechs Pfeilen wegen Gewitter, Starkregen und scharfen Windböen, die so manchem Wetterzelt den Garaus machten, für eine Stunde unterbrochen werden. Einige Schützen packten daraufhin ihre Ausrüstung ein und fuhren nach Hause. Die Soester blieben wie die meisten auch, um sich die Chance für die Qualifikation zur Westfalenmeisterschaft und damit auch für die DM nicht selbst zu nehmen. Nach einer weiteren halbstündigen Unterbrechung, bekamen vor allem die vier Rollstuhlschützen im Feld, zu denen auch Karina Granitza und Kony Achinger zählten, große Probleme, da sie sich nicht ausreichend gegen den Regen schützen konnten. Trotz dieser äußerst widrigen Verhältnisse gelangen den Soester Schützen teils sehr gute Leistungen, was für ihre Ausbildung, Erfahrung und Durchhaltevermögen spricht.

Vor allem A-Schüler Julian Schulz stellte sein derzeitiges Leistungsvermögen deutlich unter Beweis. Auf der 40-Meter-Distanz hatten seine Gegner nicht die Spur einer Chance, sodass er mit 607 Ringen und einem Abstand von 45 Ringen auf den Zweitplatzierten souverän Bezirksmeister wurde. Bei den Schülerinnen hatte Clara Folttmann Meisterschaftspremiere, belohnte sich mit 482 Ringen und der Silbermedaille. Senior Siegfried Mielke (50 m) ließ sich auch von drückender Schwüle und der Gewitterunterbrechung nicht vom Wettkampf abbringen, wurde auf der 50-Meter-Distanz Siebter mit 400 Ringen und dürfte bei den Westfalenmeisterschaften dabei sein. Die Compoundschützen (50 m) nahmen eine Gold- und zwei Bronzemedaillen mit. Stefan Krampe, derzeit Soester Einzelkämpfer in dieser Disziplin, profitiert von seinem über Jahre hinweg antrainierten Können, sodass er trotz großer Trainingsrückstände ein nicht zu unterschätzender Gegner ist. Mit 665 Ringen war er nicht nur ergebnisbester Soester, sondern holte sich zudem Bronze mit nur sieben Ringen Rückstand auf den amtierenden Deutschen Hallenmeister, Thorsten Knapp vom SV Kamen. Die fünf Damen mussten sich in der engen Konkurrenz diesmal den beiden Konkurrentinnen vom Hammer SC beugen. Dank eines ausgeglichenen Wettkampfs gewann Diana Gronau mit 651 Ringen Bronze, gefolgt von Karina Granitza (649), die zur Pause noch geführt hatte, Karin Glashagel (633), Kony Achinger (625) und Julia Decker (571). In der Mannschaftswertung holten Gronau, Granitza und Glashagel mit 1933 Ringen den Titel.

Trainerin Astrid Dreßler, die sich um den Recurvenachwuchs kümmerte und von René Kaup und Edwin Pusch im Compoundbereich unterstützt wurde, war es trotz der schwierigen Bedingungen eine gelungene Meisterschaft: „Unsere Schützen haben insgesamt gesehen gute Leistungen gezeigt. Zwanzig BM-Starter dürften die Qualifikation zu den Westfalenmeisterschaften wohl geschafft haben. Und bei einigen ist im Hinblick auf die DM sicherlich noch mehr drin.“

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27.05.18

Rabea Moschner holt souverän Bezirkstitel

Die dreizehn Soester Recurveschützen der Altersklassen Jugend bis Master haben im ersten Teil der diesjährigen Bezirksmeisterschaften des Westfälischen Schützenbundes in Dortmund-Barop über die olympische Runde – 72 Pfeile auf 60 und 70 Meter je nach Altersklasse – sechs Einzel- und zwei Teammedaillen gewonnen. Leider konnten erstmals seit vielen Jahren die Juniorenklassen nicht besetzt werden. Die in Barop schon mehrfach bekannte Schwüle forderten vor allem Konzentration und Durchhaltevermögen. Beste Soester Schützin war Rabea Moschner, die ihren ersten Bezirksmeistereinzeltitel gewinnen konnte. Nach zwei starken Turnierhälften mit 301 und 302 Ringen lag sie vor Eva Weyers, die mit 572 Ringen Silber holte. Da Inga Heitmann in dieser Freiluftsaison nicht an den Start geht, fehlt leider die dritte Schützin, um auch den Mannschaftserfolg des vergangenen Jahres zu wiederholen, der im Gewinn der DM-Bronzemedaille gipfelte. Auch die Herrenmannschaft hat sich die DM-Qualifikation auf die Fahne geschrieben. Dass sie dafür schon gut gerüstet ist, zeigte Fabian Maruhn (591 Ringe) mit Silber und Matthias Bathe (583) mit Bronze. Der dritte im Bunde, Markus Müller, wurde Neunter mit 526 Ringen. Mit 1700 Ringen holte das Team Silber. Tobias Funke (511) und Stefan Franke (331), der Meisterschaftspremiere feierte, belegten die Plätze neun und siebzehn.

Für die Männer der Masterklasse verlief die Meisterschaft gegenüber dem Vorjahr durchweg positiv, da alle ihre Ergebnisse vom Vorjahr teils deutlich übertrafen. Willi Klespe, schon seit der Hallensaison ihr beständigster Schütze, belegte mit sehr guten 570 Ringen Rang sechs. Detlef Scharl war mit seinem Wettkampf sehr zufrieden, schloss mit 544 Ringen als Dreizehnter ab. Auch Edwin Pusch, als zweiter Vorsitzender derzeit stark in die Vorstandsarbeit eingebunden, steigerte sich, wurde Zwanzigster mit 465 Ringen. In der Teamwertung landeten die Drei mit 1579 Ringen auf Platz vier, dürften damit die Qualifikation für die Westfalenmeisterschaften erreicht haben.

Die drei Medaillen der Jugendlichen schlossen den ersten Meisterschaftsteil positiv ab. Lara Stockel war stolz auf ihre Goldmedaille, die sie mit 432 Ringe gewinnen konnte. In der männlichen Wertung sicherte sich Luca Keysselitz Bronze (456) und Leo Mies (279) wurde Fünfter. Als Team gewannen sie eine weitere Goldmedaille.

Im zweiten Teil der Meisterschaft ging es für Compoundschützen sowie Schüler- und Seniorenklassen weiter.

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25.05.18

Erste Medaillen bei BVNW-Bezirksmeisterschaften

Bei den Bezirksmeisterschaften des Bogensportverbandes NRW in Hamm haben die drei gestarteten Blankbogenschützen des CfB Soest die ersten Meisterschaftsmedaillen für ihren Club gewonnen. Nach je 36 Pfeilen auf 50, 40, 30 und 20 Meter standen zwei von ihnen ganz oben auf dem Podest. Ein toller Einstieg in seine erste Wettkampfsaison gelang Ü45-Schütze Christof Schönert aus der Rumbecker Trainingsgruppe. Bereits nach der ersten Langdistanz lag er in Führung, die er kontinuierlich ausbauen konnte. Nach 1021 Ringen freute er sich über seine erste Goldmedaille. Wolfgang Kikutt wurde in der Blankbogenklasse Ü55 mit 827 Ringen Vierter, nachdem er nach den beiden Langdistanzen noch auf dem dritten Platz gelegen hatte. Die entscheidenden Ringe verlor er bei 30 Metern. Aus der Soester Trainingsgruppe hatte Ü50-Schützin Conny Lüchtefeld ebenfalls Premiere. Trotz schießtechnischer Probleme erreichte sie noch 857 Ringe und gewann ebenfalls Gold. Zufrieden war sie mit ihrem Ergebnis aber ganz und gar nicht.

Am Sonntag gehen 25 Bogenschützen der Klassen Recurve und Compound bei den Bezirksmeisterschaften des Westfälischen Schützenbundes in Dortmund-Barop an den Start. Hauptziel ist die Qualifikation für die Westfalenmeisterschaften, die an den ersten beiden Juli-Wochenenden im ostwestfälischen Oberbauerschaft ausgetragen werden.

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17.05.18

CfB-Schützen "tunen" ihre Sportgeräte

Tuning im Bogensport? Was ungewöhnlich klingt, ist aber ein wichtiger Teil der bogentechnischen Ausbildung der Bogensportler, deren Meisterschaftssaison am Wochenende mit den Bezirksmeisterschaften des Bogensportverbandes NRW beginnt. „Mit einem Bogen, der nicht optimal auf den jeweiligen Schützen eingestellt ist, können keine guten Ergebnisse erzielt werden. Teures Material allein macht keinen erfolgreichen Bogensportler aus“, weiß CfB-Sportleiter Martin Hinse. Vor allem die heutigen Recurve-, Blank- oder Compoundbögen sind High-End-Sportgeräte, hergestellt aus Metalllegierungen oder Carbon. Auch wenn sie, wie auch das Pfeilmaterial, industriell präzise gefertigt werden, müssen sie individuell auf den Schützen und seinen Schießstil eingestellt und eingeschossen werden. Einer, der sich intensiv mit Materialkunde und Bogentuning beim CfB Soest beschäftigt, ist der langjährige Turnierrecurveschütze Tobias Funke, der den Tageskurs auf dem Clubgelände im Jahnstadion leitete. Morgens wurde zunächst mit einem Theorieteil begonnen, bei dem es um bogentechnische Begrifflichkeiten, Zusammenhänge von Bogengröße, Sehnenabstand, Pfeilhärte und die Auswirkungen falsch eingestellter Komponenten ging. Im praktischen Teil stand dann das korrekte Einschießen des Bogens auf dem Programm. Dabei wurden immer wieder Parameter verändert, um deren Auswirkungen deutlich zu machen. Abschließend absolvierten die Teilnehmer einen Schießtest, bei dem solange auf einen Bierdeckel geschossen wurde, bis alle im Ziel steckten. In 5-Meter-Sprüngen von5 bis 35 Meter aufsteigend wurde der Test wiederholt und der Bogen nachjustiert. Alle Teilnehmer äußerten sich positiv über den Tuningtag, der nun in regelmäßigen Abständen vor allem für die Turnierschützen angeboten werden soll.

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17.05.18

Eva Weyers schießt neuen Landesrekord

Recurveschützin Eva Weyers, beheimatet in Dortmund und neben dem TuS Dortmund-Barop auch für die Soester Bogenschützen aktiv, hat beim ersten Turnier des diesjährigen Münsterlandcups in Bergkamen einen neuen Landesrekord aufgestellt. In der Klasse Damen Master startete sie auf der 60-Meter-Distanz bei zunächst angenehmen Temperaturen und Windstille mit 308 Ringen nach den ersten 36 Pfeilen. Da sie nach einem Skiunfall immer noch beim Gehen gehandicapt ist, übernahmen die drei anderen Schützen, die mit ihr auf eine Scheibe schossen, die Auswertung ihrer Pfeile. Das erwies sich als Vorteil, denn es wurde nicht über Ergebnisse, sondern höchstens über die Lage der Treffer gesprochen. Und da die aktuelle Europarekordinhaberin keine Ringzahlen wusste, schoss sie völlig unbelastet weiter und erreichte in der zweiten Turnierhälfte trotz drückender Wärme sehr gute 323 Ringe. Das Gesamtergebnis von 631 Ringen bedeutete nicht nur den Tagessieg, sondern neuen Landesrekord in der Damen-Masterklasse. Die bisherige Bestmarke lag bei 622 Ringen, die Martina Schulte (BS Schwerte) 2016 bei den Bezirksmeisterschaften in Dortmund-Barop erzielt hatte. „Viele Schützen machen den Fehler, während des Wettkampfs ihre Ergebnisse hochzurechnen und können sich nicht mehr in Ruhe auf den Schussablauf konzentrieren. Häufig endet der Wettkampf dann eben nicht mit dem Resultat, das man schon früh im Kopf hatte. Mental unbelastet erreichen Sportler in der Regel deutlich mehr“, weiß CfB-Sportleiter Martin Hinse. Mit Julia Decker war eine weitere CfB-Schützin am Start. Sie wurde in der Klasse Damen Compound (50 Meter) Vierte mit 616 Ringen.

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10.05.18

CfB-Duo führt mit Bundesligateam

Rabea Moschner und Eva Weyers vom Recurve-Damenteam der Soester Bogenschützen sind stark in ihre dritte Bundesligasaison beim Bogensportverband gestartet. Sie verstärken zusammen mit Fabian Maruhn, der diesmal verhindert war, das Team des mehrfachen Deutschen Mannschaftsmeisters SV Oberbauerschaft. In Hassenroth im Taunus fanden die ersten beiden Bundesligaspieltage statt.

In den Matches der zehn Mannschaften, die teils mit Nationalkaderschützen und Weltrekordhaltern hochkarätig besetzt sind, schießt jeder der vier gesetzten Schützen gegen jeden des gegnerischen Teams einen Satz zu je sechs Pfeilen in vier Minuten auf die 70 Meter entfernte Scheibe. Der Schütze mit der höchsten Ringzahl seiner Paarung erhält einen Punkt für sein Team, sodass maximal 16 Spielpunkte erreicht werden können. Zudem gehen die geschossenen Ringzahlen in die Wertung ein.

Am ersten Tag gewannen die Oberbauerschafter alle Matches und setzen gleich ein deutliches Ausrufezeichen im Rennen um die Titelverteidigung. Berlin (13:3), Jena (13:3), Kakenstorf (15:1), Mülheim (11:5) und Radeberg (12:4) waren letztendlich chancenlos. Ebenso sicher verlief der zweite Tag gegen Magdeburg (12:4), Zepernick (14:2) und Oberauroff (11:5). Da Gera seine Mannschaft kurzfristig zurückgezogen hatte, nutzten alle Teams das Freilosmatch zum entspannten Punktesammeln. Damit steht der SV Oberbauerschaft mit 18:0 an der Tabellenspitze vor dem BSC Oberauroff (15:3) und Carl Zeiss Jena (13:5).

Teamchefin Kathleen Pelikan war mit ihrer Mannschaft äußerst zufrieden und hofft, dass am 3. und 4. Spieltag, die am 10./11. Juni auf heimischen Platz stattfinden, nach 2008, 2009, 2014 und 2017 der fünfte Meistertitel eingefahren werden kann. Dann wird auch Fabian Maruhn wieder dabei sein.

Zeitgleich zum Bundesligaspieltag schoss Karin Glashagel bei den Bezirksmeisterschaften der Feldbogenschützen in Dorsten. In der Compound-Masterklasse ließ sie nichts anbrennen, schoss 180 Ringe bei den bekannten und 174 bei den unbekannten Entfernungen, und sicherte sich mit 354 Ringen souverän den Titel.

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04.05.18

Krampe und Moschner beste Schützen bei Vereinsmeisterschaft

In jedem Sportjahr schießen die Bogenschützen eine Vereinsmeisterschaft als olympische Runde draußen über 72 Pfeile auf Distanzen zwischen 25 Metern bei den B-Schülern und 70 ab Junioren aufwärts. Sie fand jetzt auf dem Clubgelände im Soester Jahnstadion statt. Die Turnierschützen qualifizierten sich darüber für die Bezirksmeisterschaften des Westfälischen Schützenbundes.

36 Schützen, davon 4 aus der Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck, traten bei optimalen Witterungsverhältnissen an die Schießlinie. Einige Schützen hatten sich erst kürzlich mit neuem Material, vor allem stärkeren Wurfarmen ihrer Bögen und schnelleren Pfeilen, ausgerüstet. Herausragend waren wieder einmal die Leistungen der Compounder auf der 50 m-Distanz: Stefan Krampe (Herren) schoss mit 663 Ringen das höchste Ergebnis, gefolgt von Karina Granitza (Damen, 640). Zusammen mit Karin Glashagel (637) und Diana Gronau (635) will das Damen-Trio wieder die Deutschen Meisterschaften erreichen. Peter Kunst (Masterklasse) erreichte 525 Ringe.

Die Recurve-Junioren, Damen und Herren schossen auf 70 Meter. Rabea Moschner, bereits in der Hallensaison beste Recurveschützin, verwies mit 600 Ringen ihre Konkurrentin Eva Weyers(559), die nach einem Skiunfall immer noch gehandicapt ist, auf Platz zwei. Da Inga Heitmann berufsbedingt diese Saison nicht schießen kann, zerplatzt leider der Traum von einer erneuten DM-Medaille frühzeitig. Bei den Herren, allesamt Ligaschützen, siegte Fabian Maruhn (595) vor Matthias Bathe (567) und Markus Müller (557). Mit Tobias Funke (549), Stefan Frank (385) und Jens Kortsteger (381) kann wieder eine zweite Mannschaft gemeldet werden. Die Masterklasse (60 m) zeigte mit Willi Klespe (538), Detlef Scharl (505) und Edwin Pusch (498) eine kompakte Teamleistung. Bei den Senioren (50 m) siegte Paul Pingel (531) vor Siegfried Mielke (270), dem mit knapp 85 Jahren ältesten Turnierschützen Westfalens.

Einen guten Wettkampf machte A-Schüler Julian Schulz, dem mit 526 Ringen eine neue Bestleistung auf der 40 Meter-Distanz gelang. Clara Folttmann gewann die weibliche Wertung mit 404 Ringen. In der Jugendklasse (60 m) siegte Luca Keysselitz (500) vor Lara Stockel (404), die ihre erste Freiluftsaison absolvieren wird, und Xenia Wünsche (376).

Auf der 40m- Distanz zeigten die Turnier-Blankbogenschützen unterschiedliche Leistungen. Klaus Vielberg aus der Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck erwies sich mit herausragenden 584 Ringen als unschlagbar. Mit großem Abstand folgten Ingo Achinger (322) und Philipp Droste (TG Arnsberg-Rumbeck, 293) auf den Plätzen. Conny Lüchtefeld gewann die Damenwertung mit 409 Ringen. Mit dem Jagdbogen mach Christoph Hermes (TG Arnsberg-Rumbeck) so schnell keiner etwas vor. Auf der 30m-Distanz schoss er 481 Ringe.

An den Meisterschaften des Westfälischen Schützenbundes werden wie im Vorjahr 25 Schützen teilnehmen, beim Behindertensportverband sieben und beim Bogensportverband zwei. Den Jugendcup werden fünf Nachwuchsschützen bestreiten.

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19.04.18

Karl-Heinz Schulz wird Ehrenmitglied

Bogenschützen sehr gut aufgestellt

Immer nach den Deutschen Hallenmeisterschaften beenden die Soester und Rumbecker Bogenschützen ihr Sportjahr mit der Jahreshauptversammlung. Der Vereinsvorsitzende Bernd Wünsche konnte 42 Vereinsmitglieder im Amper Schützenhauses begrüßen. In ihrem Geschäftsbericht referierten er und der Leiter der Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck, Wolfgang Kikutt, kurz über die wichtigsten Aktivitäten des Clubs im Sportjahr 2017/2018. An beiden Trainingsstandorten standen vor allem umfangreiche Renovierungsarbeiten der Clubhäuser im Vordergrund.

Vor der Jahreshauptversammlung fand die Jugendversammlung statt. Jugendleiterin Karina Granitza berichtete über die Aktivitäten des Bogensportnachwuchses, zu denen nicht nur die Teilnahmen an Meisterschaften und Jugendcups gehörten, sondern auch Aktivitäten im Soester Kletterpark und ein Bogensachkundeseminar, das von Trainerin Astrid Dreßler geleitet wurde. Bei der anstehenden Wahl ihres Vertreters, der gleichzeitig als Jugendsprecher fungiert, wurde Philipp Droste aus der Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck einstimmig gewählt. Damit soll die Zusammenarbeit beider Jugendgruppen intensiviert und verbessert werden. Die Jugendlichen legten ein durchaus umfangreiches Aktivitätenprogramm fest. Der bisherige Jugendsprecher, Lennart Mertens, hatte sich nicht wieder zur Wahl gestellt.

Sportleiter Martin Hinse stellte in einer Powerpointpräsentation anschaulich die wichtigsten Erfolge des Sportjahres 2017/2018 dar. Der Verein hat sich nun im vierzehnten Jahr in Folge sehr stark und auf hohem Niveau präsentiert. Die Bogensportler schießen in den Klassen Recurve-, Compound-, Lang-, Jagd- und Blankbogen. Bei Turnieren gehörte der Club nicht nur zu den teilnehmerstärksten, sondern auch erfolgreichsten und das über alle Jahrgangsklassen hinweg. Auf Westfalenebene gehört er ebenfalls zu den besten Vereinen. Ob bei Bezirks-, Landes- und Deutschen Meisterschaften des Schützenbundes, des Bogensport- und auch des Behindertensportverbandes, beim Jugend-Cup von Westfalen, dem Hallenchampionat und offenen Turnieren oder in der Verbandsoberliga und Regionalliga - die Soester Bogensportler waren immer ganz vorne dabei. Bei den Meisterschaften sowie Para-Europa- und Weltcups wurden 80 Medaillen errungen. Besonders erfreulich war der Aufstieg des Verbandsoberligateams in die Westfalenliga. Damit ist dem Team unter Coach Astrid Dreßler der zweimalige Direktaufstieg gelungen. Weitere Highlights waren die erstmalig gewonnenen DM-Bronzemedaillen des Damen-Recurve- und Compoundteams. International ist der CfB Soest durch Para-Nationalkaderschützin Karina Granitza vertreten, die im August 2017 an der Para-WM in Bejing teilnahm und mit dem Damencompoundteam Fünfte wurde. Auch in diesem Jahr wird sie in der Nationalmannschaft aktiv sein.

Grundlage dieser Ergebnisse ist vor allem die fundierte Trainings- und Jugendarbeit, die mit wissenschaftlich erarbeiteten Methoden durchgeführt wird. Regelmäßig wachsen Talente heran. Der Ehrenpreis „Newcomer des Jahres“ ging an Lara Stockel, „Recurveschützin des Jahres“ wurde Rabea Moschner und der Preis „Compoundschützin des Jahres“ ging an Karin Glashagel. Klaus Vielberg war nach 2016 erneut erfolgreichster Blankbogenschütze.

Die sportlichen Erfolge dokumentierten sich auch bei verschiedenen Ehrungen der Städte Soest, Lippstadt und Arnsberg sowie der Sportgala des Kreises Soest, zu denen insgesamt fünfzehn Bogensportler teils mehrfach eingeladen waren.

Das Training wird zukünftig weiter verbessert, um eine möglichst optimale Ausbildung und Trainingsbetreuung der Anfänger, Fortgeschrittenen und Leistungsschützen zu erreichen. Während viele Bogensportvereine überwiegend auf Mitgliederzuwachs aus sind, setzt der CfB auf Qualität. “Wir können nur eine begrenzte Zahl von Schützen optimal betreuen. Und wenn die dann auf Turnieren erfolgreich sind, haben wir alles richtig gemacht“, begründet Martin Hinse die Vereinsphilosophie. Volker Padberg, der sich um die sportlichen Belange der Trainingsgruppe Rumbeck kümmert, hat sich zum Bogensportleiter ausbilden lassen.

Die Hallenbezirksmeisterschaften (205 Bogensportler) und das 35. Hallenchampionat von NRW (280) im Dezember waren wichtige finanzielle Stützen des Vereins. Bernd Wünsche dankte allen Helfern für ihre sehr gute Arbeit.

Der Kassenbericht von Karl-Heinz Schulz zeigte trotz der hohen Investitionskosten die gute finanzielle Situation des Vereins auf, der Vorstand konnte einstimmig entlastet werden. Bei den anstehenden Wahlen wurde der Vorstand teilweise umbesetzt, um die zunehmenden Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen. Als Vorsitzender wurde Bernd Wünsche ebenso in seinem Amt bestätigt wie der stellvertretende Sportleiter Volker Padberg. Als neue Schriftführerin erhielt Birgitt Mertens ebenso das Vertrauen der Mitglieder wie der neue Kassierer René Kaup. Der in der Jugendversammlung gewählte Philipp Droste wurde satzungsgemäß durch die Versammlung bestätigt.

Mit einem Präsent und der Ehrenmitgliedschaft sowie lang anhaltendem Applaus wurde der bisherige Kassierer Karl-Heinz Schulz aus seinem Amt verabschiedet. 1972 war er dem CfB Soest beigetreten und vor allem in der Jugend- und Juniorenklasse ein erfolgreicher Bogensportler, der u.a. 1973 Deutscher Mannschaftsmeister wurde. 1984 übernahm er dann das Amt des Kassierers, leitete 34 Jahre lang die finanziellen Geschicke des Clubs.

Als Anerkennung für ihr Engagement bei der umfangreichen Renovierung des Clubhauses der Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck, worüber Philipp Droste eine anschauliche Präsentation zeigte, erhielten Wolfgang Krick und Günter Böckler jeweils einen Gutschein.

Zum Abschluss der Versammlung stellte Bernd Wünsche den Anwesenden die Herausforderungen in diesem Jahr vor, die ohne viele helfende Hände einfach nicht zu bewältigen seien. Dazu gehören vor allem die Mitarbeit bei der Ausrichtung der beiden Hallenturniere im Dezember sowie des Ligaspieltages am 3./4. November. Außerdem wird die Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck das diesjährige Sommerfest veranstalten. Die Vereinsmeisterschaft im Freien steigt am 28. April um 10 Uhr auf dem Clubgelände im Jahnstadion.


Der Vorstand des CfB Soest
Vorsitzender: Bernd Wünsche
Stellv. Vorsitzender: Edwin Pusch
Kassierer: René Kaup
Sportleiter: Martin Hinse
Stellv. Sportleiter TG Rumbeck: Volker Padberg
Jugendleiterin: Karina Granitza
Stellv. Jugendleiter: Philipp Droste Pressewart: Martin Hinse
Schriftführerin: Birgitt Mertens
Leiter TG Rumbeck: Wolfgang Kikutt


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13.03.18

Detlef Scharl gewinnt DM-Silber

Mit dem Gewinn der Silbermedaille hat Masterklassenrecurveschütze Detlef Scharl bei der DM des Behindertensportverbandes eine erfolgreiche Premiere hingelegt. Noch zu Saisonbeginn haderte er mit seinen Leistungen, kam über 420 Ringe nicht hinaus. Aber er blieb hartnäckig, trainierte verstärkt an seiner Schießtechnik und konnte seine Ergebnisse auf ein konstantes Niveau von über 490 Ringen steigern. Schon bei der Bezirksmeisterschaft in Soest Anfang Dezember, wo der berühmte Knoten platzte, stand für ihn eine neue Bestleistung von 521 Ringen zu Buche. Im Para-Bereich, wo er aufgrund einer Arthrose Erkrankung in der Behinderungsklasse AB startberechtigt ist, fuhr Detlef Scharl mit 483 Ringen von den Landesmeisterschaften in Duisburg zur DM nach Blankenfelde bei Berlin. Dort konnte er sein Leistungsniveau bestätigen, schoss 244 und 250 Ringe, sodass er mit 494 Ringen die Silbermedaille holen konnte. Trainerin Astrid Dreßler freute sich über die Leistung von Detlef Scharl: „Detlef hat das gut gemacht. Er war selbst am meisten vom Medaillengewinn überrascht.“
Die drei weiteren Schützen konnten ihr Leistungsniveau leider nicht abrufen. Edwin Pusch blieb mit 389 Ringen in derselben Leistungsklasse als Achter ebenso unter seinen Möglichkeiten wie Blankbogenschütze Ingo Achinger (Beh.-Kl. AB), der bei seiner DM-Premiere sichtlich nervös war und nach 287 Ringen nicht über Platz sechs hinauskam. Rollstuhlschützin Kony Achinger trat mit einem eingeklemmtem Nerv an, wurde in der Masterklasse Damen Compound (Beh.-Kl. ARST/W2) Vierte mit 531 Ringen.

Zeitgleich fand in Mühlhausen/Thüringen die DM des Bogensportverbandes für Bögen ohne Visier statt. Auch hier lief es bei den drei qualifizierten Schützen nicht wie erhofft. Klaus Vielberg konnte seinen vor einem Jahr errungenen Titel in der Ü45-Klasse nicht verteidigen, verpasste als Siebter mit 480 Ringen das Podest um 23 Ringe. Sein Trainingsgruppenkollege aus Arnsberg-Rumbeck, Claus Richter, hadert seit Monaten mit seinen Leistungen, erreichte mit 405 Ringen Platz 20. Conny Lüchtefeld aus der Soester Trainingsgruppe hatte durchaus Chancen auf eine vordere Platzierung, bekam aber ihre hohe Nervosität nicht in den Griff und wurde mit nur 373 Ringen abgeschlagene Achte in der Ü50-Damenklasse. In der Teamwertung belegte das Trio mit 1258 Ringen den zwölften Platz unter fünfzehn Mannschaften.

Damit ist die Hallenwettkampfsaison des CfB Soest beendet. Bereits Anfang April wechseln die Bogensportler auf das Außengelände, denn im Mai stehen bereits die Bezirksmeisterschaften auf dem Programm.

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12.03.18

Karina Granitza ist "Sportlerin des Jahres 2017" des Kreises Soest

Sie hat drei Anläufe gebraucht, nun hat es geklappt: Die Soester Bogenschützin Karina Granitza ist "Sportlerin des Jahres" im Kreis Soest. (..) Vor zwei Jahren landete sie auf dem dritten Platz, im vergangenen Jahr wurde sie Zweite, am Samstagabend stand nun ihr Name auf dem Siegerumschlag. "Das freut mich riesig, damit habe ich nicht gerechnet", sagte Karina Granitza. Die 32jährige vom CfB Soest hatte als einzige Sportlerin die volle Punktzahl beim Online-Voting, beim Jury-Entscheid und bei der Stimmzettel-Abstimmung. Dabei ist das vergangene Jahr gar nicht so gelaufen, wie sie es sich vorgestellt hatte. Zu ihren größten Erfolgen zählte der fünfte Platz bei der Team-Para-WM in Peking, hier hatte sich Granitza etwas mehr erhofft. (...)

Quelle: Soester Anzeiger vom 12.03.2018

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07.03.18

Rabea Moschner im DM-Viertelfinale

Nachdem die Compoundschützinnen des CfB Soest am ersten Tag der DM in Solingen mit einer Bronzemedaille und einer starken Finalleistung von Diana Gronau ihr Können unter Beweise gestellt hatten, wollten auch die beiden Recurveschützen, beide im Regionalligateam, am Samstagnachmittag einen guten Wettkampf abliefern. Dabei hatte Rabea Moschner die eindeutig besten Chancen, ins Finale zu kommen. Für Markus Müller ging es in erster Linie darum, ein Ergebnis um 550 Ringe zu schießen. Im ersten Durchgang lag er mit 276 Ringen voll auf Kurs, baute im zweiten ein wenig ab und landete mit 544 Ringen auf Platz 58. Um ins Finale der besten 16 zu kommen, hätte er 573 Ringen schießen müssen. Dort trafen allein zehn Nationalkaderschützen aufeinander. Dennoch war Markus Müller mit seiner DM-Teilnahme zufrieden.

Im vergangenen Jahr war Rabea Moschner bei der Hallen-DM in Hof bereits in der ersten Finalrunde ausgeschieden, diesmal sollte es für die derzeit stärkste Soester Bogensportlerin weiter nach vorn gehen. Grundlage dafür musste ein besseres Qualifikationsergebnis sein, um zunächst gegen eine schwächere Gegnerin antreten zu müssen. Rabea Moschner, die sich in den letzten Monaten deutlich stabilisiert hat und mittlerweile konstant einen Pfeildurchschnitt von 9,3 Ringen schießt, begann stark und lag ständig unter den Top fünf der Qualifikationsrunde. Nach 280 Ringen in Durchgang eins ließ sie 278 folgen und schloss mit 558 Ringen als sehr gute Vierte ab. Im Achtelfinale war ihre Gegnerin Verena Schmidt vom Zweitligaaufsteiger RSV Detmold-Klüt, die Moschner bereits im Goldfinale der Westfalenmeisterschaften deutlich mit 6:0 Satzpunkten bezwungen hatte. Auch in diesem Match war Schmidt chancenlos, Moschner siegte erneut mit 6:0 und erreichte erstmals in ihrer Bogensportkarriere ein DM-Viertelfinale. Dort bekam sie es mit Meike Räder, Fünfte der Vorrunde und bekannt starke Schützin des Rheinlandligateams der Krefelder Bogenschützen. Obwohl Moschner mit einem Pfeilschnitt von 9,5 sehr gut auftrat, war sie chancenlos. Räder traf zweimal die Maximalausbeute von 30 Ringen, legte einen Schnitt von 9,75 hin und gewann mit 6:2. Sie erreichte auch das Goldfinale und wurde erstmals Deutsche Meisterin.

Tobias Funke, der Rabea Moschner betreute, war mit ihrem Abschneiden sehr zufrieden: „Mit ihrem Pfeilschnitt hätte sie im Viertelfinale nahezu jede andere Gegnerin geschlagen. Aber gegen die spätere Deutsche Meisterin trotz sehr guter Schüsse zu verlieren, ist ja keine Schande. Rabea hat insgesamt eine sehr starke Wettkampfleistung abgeliefert, die viel Hoffnung auf die kommende Freiluftsaison macht“.

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05.03.18

Damen-Compoundteam holt DM-Bronze

„Meine Ziele waren eine Medaille und mindestens eine Schützin im Finale. Wir haben beides erreicht“, freute sich René Kaup, Coach des Damen-Compoundteams der Soester Bogenschützen. Diana Gronau, Karina Granitza und Karin Glashagel wiederholten am Freitagnachmittag mit dem Gewinn der Bronzemedaille bei der Hallen-DM in Solingen den Erfolg der Freiluft-DM Ende August letzten Jahres im bayrischen Hallbergmoos. Beste Schützin war Diana Gronau, die in der ersten Turnierhälfte nach 30 Pfeilen allerdings auf Platz 22 lag, sich nach der Pause deutlich steigern konnte und sich als 15. Mit 561 Ringen für das Finale der besten 16 Schützinnen qualifizieren konnte. Zweitbeste war Karina Granitza auf Platz 18, die mit 558 Ringen das Finale nur um zwei Ringe verpasste. Auch sie konnte erst in der zweiten Hälfte ihr Leistungsniveau abrufen. Es dauerte ein bisschen, bis sie die verpasste Chance verdaut hatte, denn gerade sie ist die stärkste Finalschützin im Compoundteam. Karin Glashagel kämpfte von Anfang an mit unterschwelligen Kopfschmerzen, die sich mit zunehmender Turnierdauer steigerten und nicht abzustellen waren. Aber sie hielt durch, um den Gewinn der Medaille nicht zu gefährden. Über ihre 546 Ringe als 22. war sie selbst am meisten zerstört. Dank der Leistungssteigerungen von Diana Gronau und Karina Granitza konnte der dritte Platz mit 1665 Ringen hinter SV Hanau (1688) und Sherwood Herne (1685) gehalten werden.

Im anschließenden Finale bekam es Diana Gronau mit der Zweitplatzierten der Qualifikationsrunde, Nationalkaderschützin Velia Schall aus Karlsruhe, zu tun. Alle hatten mit einer deutlichen Niederlage der Soesterin gerechnet. Aber so kam es vor allem zum Erstaunen von Velia Schall nicht, die sich nicht absetzen konnte. Nach den ersten drei Pfeilen lag Gronau 29:30 hinten, was ein sehr starker Einstand war. Dann glich sie zum 58:58 aus, verlor dann erneut knapp mit 27:28. Und diesen einen Ring rettete Velia Schall über die folgenden beiden Pfeilserien, sodass sie nach 15 Finalpfeilen schließlich äußerst glücklich mit 141:140 die nächste Runde erreichte, bis ins Bronzefinale kam, dort aber knapp verlor. „Ich war sowas von nervös und habe überhaupt nicht damit gerechnet, Velia solange auf Augenhöhe Paroli bieten zu können“, war Diana Gronau selbst beeindruckt von ihrem Match.

Als nach den Finals die Siegerehrungen des ersten Wettkampftages durchgeführt worden, war den drei Soester Schützinnen und Coach René Kaup die Freude über die gewonnene Medaille anzusehen. Den Frust über den sicherlich nicht ganz optimalen Wettkampfverlauf hatten sie da bereits hinter sich gelassen.

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02.03.18

Quintett bei Deutschen Meisterschaften in Solingen

Am Wochenende finden zum zweiten Mal nach 2012 in der Solinger Klingenhalle die Deutschen Hallenmeisterschaften des Deutschen Schützenbundes statt. Sechs Sportler vom Club für Bogenschützen Soest hatten sich dafür Ende Januar bei den Westfalenmeisterschaften im Dortmunder Landesleistungszentrum qualifizieren können, fünf werden letztendlich starten. Am Freitagmorgen beginnt der Wettkampf für die drei Compoundschützinnen Diana Gronau, Karin Glashagel und Karina Granitza um 9.00 Uhr mit der Materialkontrolle und dem dreißigminütigen Einschießen. Nach dem folgenden, rund dreistündigen Wettkampf, wollen die drei möglichst im Finale stehen. Kein leichtes Unterfangen bei der hochkarätigen Konkurrenz, zu denen auch mehrere Nationalkaderschützinnen gehören. In der Teamwertung soll wie in der vergangenen Freiluftsaison erneut eine Medaille her. Die Chancen dafür sind durchaus realistisch.

Von den beiden Recurveschützen, deren Wettkampf am Samstag um 13 Uhr beginnt, hat wohl Rabea Moschner in der Damenklasse die besten Aussichten, auch nach der Hallen-DM 2017 wieder ins Finale zu kommen. Sie hat sich während der laufenden Saison hervorragend entwickelt, war im Regionalligateam mit einem Pfeilschnitt von 9,4 Ringen die stärkste Schützin. Für Markus Müller wird es darum gehen, erneut über 550 Ringe zu schießen. Mit 555 Ringen bei den Westfalenmeisterschaften hatte er sich für die DM qualifizieren können. Um ins Finale zu kommen, müsste er allerdings 570 Ringe anbieten. Großes Pech hatte die dritte Recurvequalifikantin. Eva Weyers hatte sich mit Punktlandung von 539 Ringen qualifiziert, erlitt aber vorletzte Woche einen Skiunfall und wird mehrere Wochen ausfallen.

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28.02.18

Vier Podestplätze für CfB Soest bei Championatsgesamtwertung

Trotz mehrerer Ausfälle beim letzten Hallenchampionat in Dortmund haben die Soester Bogenschützen mit vier dritten Plätzen in der Gesamtwertung des Hallenchampionats von NRW einen guten Abschluss erreicht. Die Championate, ausgerichtet von den Vereinen BSC Oberhausen, CfB Soest, BC Gelsenkirchen, SV Stockum-Werne und TuS Dortmund-Barop, liegen zwischen den Meisterschaftswettkämpfen und gelten vielen Bogensportlern dafür als ideale Vorbereitung. Über 400 Bogensportler nehmen an den fünf Turnieren teil. Wie viele andere Vereine nutzt auch der CfB Soest die Serie, um Nachwuchsschützen an den Turniersport heranzuführen. Ab Schülerklasse A müssen vier der fünf Turniere geschossen werden, um in die Gesamtwertung zu kommen. Bei den B- und C-Schülern sind es drei von vier. Auf dem Dortmunder Turnier wird auf die 25-Meter-Distanz geschossen, bei allen anderen auf 18.

In der A-Schülerklasse gab es für den CfB Soest den ersten Podestplatz durch Julian Schulz. Er konnte seine Leistungen kontinuierlich steigern, sicherte sich mit neuer Bestleistung von 528 Ringen den dritten Platz in der Einzel- und Gesamtwertung. In der Jugendklasse verpasste Luca Keysselitz als Gesamtfünfter das angestrebte Podest nur um elf Ringe. Als Gesamtneunte schloss Lara Stockel ihre erste Championatssaison ab, wozu ihre neue Bestleistung von 487 Ringen maßgeblich beitrug. Leo Mies belegte Mittelfeldplatz fünfzehn. Fabian Maruhn wurde trotz einer schwierigen, wechselhaften Saison mit dem dritten Gesamtplatz belohnt. Im vergangenen Jahr hatte er das Championat bei den Herren souverän gewinnen können. Sehr zufrieden war Stefan Franke mit seiner neuen Einzelbestleistung von 464 Ringen auf Platz 23 der mit 57 Schützen stark besetzten Gesamtklasse. Er konnte seine Leistungen während der Saison ebenso kontinuierlich steigern wie Willi Klespe, Detlef Scharl und Edwin Pusch bei den Masterschützen, der mit 52 Schützen zweitstärksten Leistungsklasse. Klespe (498 Ringe) wurde Zehnter, Scharl (510) und Pusch (492) dank neuer Einzelbestleistungen 14. und 23.

Die Compoundbogenschützen, jahrelang Garant für etliche Siege und Podestplätze, waren in der Serie nur in den beiden Damenklassen vertreten. In der Damenwertung kam nur Julia Decker in die Gesamtwertung, landete als Sechste im vorderen Tabellendrittel. Mit 539 Ringen schoss sie ihre beste Championatseinzelleistung. In der Masterklasse ging der dritte Platz an Paraschützin Kony Achinger, die mit starken 554 Ringen ihre bisherige Bestmarke überhaupt schoss. Den Gesamtsieg holte sich souverän Karin Glashagel, die das Championat für ihren Dortmunder Heimatverein und die Meisterschaften für den CfB Soest schießt. Beide dürften sich damit das nötige Selbstvertrauen für ihre Deutschen Meisterschaften geholt haben.

Von den drei Blankbogenschützen brachte nur Conny Lüchtefeld eine akzeptable Leistung, obwohl sie mit 416 Ringen nicht ihr eigentliches Leistungsniveau erreichte. Als Gesamtsechste konnte sie sich in ihrer Hallensaison für den CfB Soest im vorderen Drittel positionieren. Sorgen macht sich Sportleiter Martin Hinse derzeit um Claus Richter, dessen Leistungen während der gesamten Saison sehr wechselhaft waren. Da ihm in Dortmund nur 391 Ringe gelangen, musste er sich mit Gesamtplatz elf zufrieden geben. Wolfgang Kikutt gelang zum Saisonabschluss mit 346 Ringen eine neue Bestleistung, mit der er Mittelfeldplatz 17 festigte.

Die Mannschaftswertungen verliefen wie erwartet. In der Recurvewertung der 16 gelisteten Teams belegte der CfB mit 10.214 Ringen den dritten Platz hinter BSC Iserlohn (10.346) und Hammer SC (10.344). Die Compoundschützen kamen nicht in die Wertung, da nur bei den Championaten in Soest und Stockum-Werne die erforderlichen drei Schützen aufgeboten werden konnten. „Wenn wir berücksichtigen, dass in der Recurvewertung unsere teils neuen Nachwuchsschützen im 5er-Team gelistet sind, ist der dritte Platz eine sehr gute Leistung. Was tatsächlich möglich ist, konnten wir beim Heimchampionat Mitte Dezember zeigen, als unser Team mit den Schützen aus der Regional- und Verbandsoberliga bestückt war und mit 2709 Ringen das höchste Saisonergebnis aller Mannschaften überhaupt geschossen hat“, ist Hinse mit dem Abschneiden der Recurveschützen sehr zufrieden.

Am Freitag und Samstag nehmen fünf Soester Bogensportler an den Deutschen Hallenmeisterschaften des Schützenbundes in Solingen teil. Eine Woche später fahren vier Paraschützen zur DM des Behindertensportverbandes nach Blankenfelde bei Berlin und zeitglich drei Blankbogensportler nach Mühlhausen (Thüringen) zur DM des Bogensportverbandes.

Quelle:

19.02.18

CfB Soest erfolgreichster Verein bei Sportlerehrung der Stadt Soest

Der CfB Soest ist auch bei der diesjährigen Sportlerehrung der Stadt Soest als sportlich erfolgreichster Verein unter 67 Vereinen mit knapp 14.500 Mitgliedern hervorgegangen. Insgesamt 54 Sportlerinnen und Sportler wurden mit der Sportplakette (Motiv Osthofentor) ausgezeichnet. Dazu gehörten mit Gina Lückenkemper (Leichtathletik), Falk Wendrich (Hochsprung), Kai Dembeck (Schießen) und Karina Granitza (Bogenschießen) auch vier Soester Spitzensportler, die internationale Erfolge erzielen konnten.
Hier die Erfolge der CfB-Schützen, die die Voraussetzungen der Sportförderrichtlinie für die Ehrung erfüllt hatten.

Karina Granitza (Damen Compound)
5. Pl. Team Para-WM Peking (12.-17.09.17)
3. Pl. Team Para-Europacup in Olbia/Sardinien (05.-11.06.17)
2. Pl. Team Para-Weltcup in Nove Mesto/Tschechien (14.-22.07.17)
2. Pl. Einzel und 1. Pl. Team DBS-DM Freiluft in Bergkamen (19.08.17)
1. Pl. Einzel und Team DM Halle in Soest (04.03.17)
2. Pl. Einzel und Team BRSNW-LM Freiluft in Bocholt (24.06.17)
2. Pl. Einzel und Team BRSNW-LM Halle in Bocholt (21.01.17)
2. Pl. Einzel und Team WSB-LM Freiluft in Dortmund (08.07.17)
2. Pl. Team WSB-LM Halle in Dortmund (29.01.17)

Nina Wassermeyer, Karin Glashagel und Diana Gronau (alle Damen Compound)
3. Pl. Team DSB-DM in Hallbergmoos (25.-27.08.17)
1. Pl. Team WSB-LM Freiluft in Dortmund (08.07.17) 2. Pl. Team WSB-LM Halle in Dortmund (29.01.17)

Julia Decker (Junioren Compound)
1. Pl. Einzel WSB-LM Freiluft in Dortmund (08.07.17)
2. Pl. Team WSB-LM Freiluft in Dortmund (08.07.17)
2. Pl. Einzel und Team WSB-LM Halle in Dortmund (29.01.17)

Eva Weyers (Damen Recurve)
3. Pl. Team DSB-DM Freiluft in Hallbergmoos (25.-27.08.17)
1. Pl. Team WSB-LM Freiluft in Dortmund (09.07.17)
1. Pl. Team WSB-LM Halle in Dortmund (29.01.17)
1. Pl. 70-Meter-Bundesliga DBSV im Team von Oberbauerschaft in Radeberg (11.06.17)

Jennifer Heß (Damen Recurve)
1. Pl. Einzel BRSNW-LM Halle in Bocholt (21.01.17)
1. Pl. Team WSB-LM Halle in Dortmund (29.01.17)

Edwin Pusch (Masterklasse Recurve)
3. Pl. Einzel DBS-DM Freiluft in Bergkamen (19.08.17)

Klaus Vielberg (Ü45 Blankbogen)
1 Pl. Einzel DBSV-DM Halle in Schwedt (11.03.17)
5. Pl. Einzel DBSV-DM Freiluft in Jena (25.-26.08.17)
3. Pl. Einzel BVNW-LM Freiluft in Oberhausen (01.07.17)

Claus Richter (Ü45 Blankbogen)
4. Pl. Einzel DBSV-DM Freiluft in Jena (25.-26.08.17)

Werner Fleischer (Herren Blankbogen)
1. Pl. Einzel BRSNW_LM Halle in Bocholt (21.01.17)


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17.02.18

Julian Schulz Zweiter beim Championat in Stockum

Beim vierten und vorletzten Wettkampf der Fünf-Turniere-Serie des Hallenchampionats von NRW freute sich A-Schüler Julian Schulz über einen weiteren Podestplatz. Mit einem erneut guten Ergebnis von 519 Ringen wurde er Zweiter der Einzelwertung und zementierte damit auch den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Auch Fabian Maruhn, der bei den Herren in dieser Saison mit einer Achterbahnfahrt seiner Ergebnisse fertig werden muss, kam mit 552 Ringen auf einen guten fünften Platz, mit dem er seinen dritten Rang in der Gesamtwertung absicherte. Luca Keysselitz vergab eine bessere Platzierung zu Anfang des Wettkampfs, als die kühle Halle am Sonntagmorgen ihm zu schaffen machte. Mit 503 Ringen wurde er Siebter und rutschte auf den vierten Platz im Gesamtklassement ab. Beim letzten Turnier in Dortmund am 24./25. Februar hat er aber allerbeste Chancen auf einen Podestplatz. Leo Mies kam nach 399 Ringe auf Rang 16. Juniorin Edda Hellinge gelang ein durchschnittlicher Wettkampf, wurde Neunte mit 468 Ringen. Nach zunächst mühevollem Start schloss Detlef Scharl mit einer neuen Bestleistung von 503 Ringen (14.) in der Masterklasse ab. Auch Edwin Pusch schoss mit 408 Ringen (26.) eine neue Championatsbestleistung. Willi Klespe, für seinen Heimatverein SSV Allagen am Start, begann sehr gut, konnte sein Niveau nach der Pause aber nicht halten und musste sich mit 501 Ringen (15.) zufrieden geben.

Die drei Blankbogenschützen verkauften sich unterschiedlich. Bei Conny Lüchtefeld macht sich die Technikumstellung zunehmend bemerkbar, schoss mit 442 Ringen neue Bestleistung, mit der sie Sechste wurde. Claus Richter kommt in dieser Saison nicht gut zurecht, liegt durchschnittlich 30 bis 40 Ringe hinter seinen letztjährigen Ergebnissen. Er kam über 446 Ringe nicht hinaus, verlor in der Gesamtwertung weiter an Boden. Auch bei Wolfgang Kikutt sind die Saisonleistungen sehr wechselhaft, 303 Ringe waren sein bisher schwächstes Ergebnis.

Bei den Compoundschützen waren drei Damen am Start. Diana Gronau hatte große Probleme mit mehreren abgebrochenen Pfeilen, brachte das Turnier aber zu Ende. Ihre 543 Ringe (7.) sind nicht repräsentativ. Einen Platz dahinter platzierte sich Julia Decker mit neuer Bestleistung von 534 Ringen. Ein neues Topresultat gelang auch Para-Schützin Kony Achinger mit 543 Ringen als Vierte der Masterklasse, bleibt Dritte in der Gesamtwertung. Einen Platz vor ihr landete Karin Glashagel (546), die beim Championat allerdings für ihren Dortmunder Heimatverein startet und weiterhin die Gesamtwertung anführt. Die Compoundmannschaft mit Gronau, Achinger und Decker belegte mit 1620 Ringen Platz vier. In der Recurve-Teamwertung wurden Maruhn, Keysselitz, Scharl, Richter und Pusch mit 2473 Ringen Fünfte, rutschten in der Gesamtwertung auf den dritten Platz von sechzehn gelisteten Mannschaften ab.

Das fünfte Championatsturnier in Dortmund wird traditionell auf 25 Meter Entfernung geschossen, die bisherigen auf 18.

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07.02.18

Jubel nach dem letzten Pfeil; Regionalligateam wird Dritter

Mit dem buchstäblichen letzten Pfeil der sieben zu schießenden Matches hat der langjährige Ligaschütze Matthias „Die Bank“ Bathe einen für den CfB Soest zu jeder Minute spannenden vierten Ligaspieltag zu einem positiven Ende gebracht. Die 1. Recurvemannschaft schließt nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga die Regionalliga verdient mit dem dritten Platz ab. Dabei war ein ganz anderer Schütze, der gerne anderen, die am Spieltag besser sind, den Vortritt lässt, aber immer da ist, wenn er gebraucht wird. „Unser „man oft he match“ war heute ganz klar Markus Müller. Er hat uns das Podium gesichert“, zeigte sich Coach René Kaup sichtlich beeindruckt vom Einsatz des Edelreservisten. Dass es ein harter Tag werden würde, stand von vornherein fest. Zum einen zeigten sich bei Fabian Maruhn wie eine Woche zuvor bei den Westfalenmeisterschaften schießtechnische Probleme, Matthias Bathe kämpfte immer noch mit Rückenproblemen, Inga Heitmann konnte berufsbedingt so gut wie nicht trainieren und Neuzugang Laura Göttges fehlte bisher die nötige Sicherheit. Lediglich die frisch gebackene Westfalenmeisterin Rabea Moschner und Markus Müller waren in Topform. René Kaup und Co-Coach Tobias Funke hatten bezüglich der richtigen Mannschaftsaufstellung durchaus Sorgenfalten auf der Stirn. Denn neben dem eigentlichen Saisonziel des Klassenerhaltes sollte nun auch ein Podestplatz geholt werden.

Nach dem halbstündigen Einschießen entschieden sich Kaup und Funke für die Startformation Müller, Moschner, Bathe gegen BSC Iserlohn, die noch gegen den Abstieg kämpften. In einem hochklassigen Match, bei dem die Soester zunächst nach zwei Sätzen 0:4 zurück lagen, erkämpften sie sich noch das 5:5 und damit die gerechte Punkteteilung. Auch gegen TuS Barop, ebenfalls ein Abstiegskandidat, tat sich das Trio trotz 4:0-Führung schwer, sicherte sich aber mit 7:3 die ersten beiden Siegpunkte. Um Bathe zu schonen, kam Laura Göttges gegen den dritten Abstiegskandidaten Hammer SC 08 zum Einsatz. Sie hatte beim Einschießen ebenso wie Inga Heitmann einen guten Eindruck hinterlassen hatte. Leider konnte sie ihre hohe Nervosität nicht ablegen, sodass das Match leider mit 3:7 verloren ging. Da sich Fabian Maruhn beim Einschießen stabilisiert hatte, kam er gegen BSC Laufdorf zum Einsatz. Der 6:2-Sieg vor der Pause war moralisch enorm wichtig. Die zweite Hälfte begann mit dem Match gegen die uneinholbar führenden Schützen von RSV Detmold-Klüt. Müller, Moschner und Maruhn konnten nur den ersten Satz ausgeglichen gestalten und verloren deutlich mit 1:7. Eine einkalkulierte Niederlage gegen den überragenden Zweitligaaufsteiger. Um den zweiten oder dritten Tabellenplatz abzusichern, musste in den beiden letzten Matches gepunktet werden. Dafür kam Matthias Bathe wieder auf Position drei zum Einsatz. Das Match gegen SV Arolsen verlief eng, Führung und Ausgleich dominierten den Verlauf. Soest sah nach dem vierten Satz schon wie der Sieger aus, aber die Hessen gewannen überraschend den fünften und so endete das Match mit 5:5. Damit ging es gegen BSC Oberauroff endgültig um Platz drei. Punkt- und satzgleich standen sich die Konkurrenten gegenüber und das Match war an Spannung nicht zu überbieten. Die CfB-Schützen führten mit 4:0, brachten die Sätze drei und vier aber nicht nach Hause. Im fünften stand das Match tatsächlich bis zum letzten noch zu schießenden Pfeil auf Messers Schneide. Und den setzte Matthias Bathe in die Neun, sein Gegner seinen in die Acht. Der umjubelte dritte Platz war gesichert.

Die beiden CfB-Coaches melden sich kurz bei Sportleiter Martin Hinse: „Mission erfüllt. Beide Ziele erreicht. Details später.“ Mit einem gemeinsamen Essen beendeten die Regionalligaschützen eine vom ersten Ligaspieltag an spannende Saison.
Tabelle Regionalliga West Verein Satzdiff. Punkte 1. RSV Detmold-Klüt 96 50 : 6
2. SV Arolsen 26 36 : 20
3. CfB Soest 18 32 : 24
4. BSC Oberauroff 2 20 30 : 26
5. BSC Laufdorf 2 -40 21 : 35
6. Hammer SC 08 -36 20 : 36
7. TuS Barop -44 18 : 38
8. BSC Iserlohn -40 17 : 39


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07.02.18

CfB-Reserve schafft Durchmarsch

Nachdem die 1. Recurvemannschaft des CfB Soest am Samstagnachmittag mit dem dritten Platz die diesjährige Saison in der Regionalliga West abgeschlossen hat, gelang der 2. Mannschaft mit dem zweiten Platz in der Verbandsoberliga der Aufstieg in die Westfalenliga. Damit gelang dem Team um Coach Astrid Dreßler innerhalb eines Jahres der direkte Durchmarsch aus der Verbandsliga in die höchste Liga des Westfälischen Schützenbundes. Vor dem Start in der Dortmunder Brügmannhalle galten mit dem späteren Meister und Mitaufsteiger des vergangenen Jahres, SV Stockum, sowie Blau-Weiss Oberbauerschaft, BSC Iserlohn 2 und der CfB Soest noch vier Teams als potentielle Anwärter auf einen der beiden Aufstiegsplätze. Aber erst nach dem letzten der sieben, teils nervenaufreibenden Matches standen die Platzierungen fest.

Da Xenia Wünsche und Lennart Mertens nicht antreten konnten, fehlten der Mannschaft allerdings zwei Leistungsträger. Also wurde Ex-Regionalligist Alex Reimer aktiviert, der sich dank seiner langjährigen Ligaerfahrung auf Position drei als absolute Bank präsentierte und mit einem Pfeilschnitt von 9,29 Ringen zum „Man oft the Matches“ wurde. Den ersten Kampf gegen BS Ennepe-Ruhr feierte Nachwuchsschütze Luca Keysselitz auf Position eins Ligapremiere, Edda Hellinge schoss auf zwei und Reimer auf drei. Die drei steigerten sich von Satz zu Satz und siegten 6:0. Gegen BC Gelsenkirchen tat sich das Trio schwer, kämpfte sich aber in den fünften Satz und verlor durch Gleichstand nach Ringzahl unglücklich mit 4:6. Damit waren allerdings zwei sicher einkalkulierte Punkte im Kampf um die Tabellenspitze weg. Deutlich besser lief es gegen Hammer SC 2, die keinerlei Chance hatten. Mit 6:0 kamen die Soester Schützen aus der Schießbox. Vor der Pause wurde Willi Klespe gegen Luca Keysselitz, der sich mit einem Pfeilschnitt von 8,05 Ringen sehr gut präsentiert hatte, eingewechselt und es ging mit einem ungefährdeten 6:2 gegen BBC Bocholt 2 weiter. Damit hatten die Soester Bogensportler den zweiten Tabellenplatz hinter SV Stockum erobert, die auch nur das Match gegen Hamm abgegeben hatten und so den Vorsprung von einem Punkt hielten. Nach der Pause trafen die beiden Teams aufeinander. Es entwickelte sich ein hochspannendes Match, das von Nervosität auf beiden Seiten geprägt war. Stockum gewann zunächst die ersten beiden Sätze, konnten den Sack aber nicht zu machen. Das CfB-Trio holte sich die Sätze drei und vier dank hoher Ringzahlen und glich aus. Leider konnte das Team den hohen Schnitt nicht halten, verlor den letzten Satz deutlich mit 48:54 und das Match mit 4:6. Damit war eine wichtige Vorentscheidung um den Titelgewinn gefallen. Aber Klespe und Co ließen sich nicht entmutigen, zogen danach Verfolger Oberbauerschaft mit 6:2 die Zähne. Jetzt kam es auf das letzte Match an. Um den zweiten Platz und damit den Aufstieg abzusichern, mussten die Ostwestfalen gegen Stockum verlieren und Soest mindestens einen Punkt gegen BSC Iserlohn 2 holen. Während Stockum gegen Oberbauerschaft sicher mit 6:0 gewann, wechselten im Verfolgerduell Führung und Ausgleich bis zum 3:5. Der letzte Satz musste jetzt an die zurück liegenden Soester gehen, sonst war der Aufstiegsplatz weg. Klespe, Hellinge und Reimer gelang mit 55:53 Ringen der Satzgewinn zum 5:5-Unentschieden und damit der entscheidende, lautstark umjubelte Punkt.

Coach Astrid Dreßler war nach dem Wettkampftag sehr glücklich über den Aufstieg: „Das war heute echt nervenaufreibend. Ich freue mich für die Mannschaft, dass sie etwas erreicht hat, was eigentlich gar nicht geplant war. Ohne Alex hätten wir es aber wohl nicht geschafft. Umso schöner ist dieser Erfolg für uns.“ Für die kommende Saison wird der CfB Soest ein weiteres Team in der Verbandsliga anmelden, um generell einen breiteren Unterbau für die 1. und 2. Mannschaft zu schaffen.

Verein Satzdiff. Punkte 1. SV Stockum 48 40 : 16
2. CfB Soest 50 36 : 20
3. SV BW Oberbauerschaft 44 35 : 21
4. BSC Iserlohn 32 34 : 22
5. BC Gelsenkirchen 8 29 : 27
6. BS Ennepe-Ruhr -28 22 : 34
7. Hammer SC 08 -74 14 : 42
8. BBC Bocholt -80 14 : 42


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02.02.18

Ligateams wollen Podestplatz; Letzter Spieltag in Dortmund

Die westfälischen Mannschaften dominieren anteilsmäßig das Starterfeld in der Regionalliga West. Mit dem RSV Detmold-Klüt, dem CfB Soest, dem BSC Iserlohn, dem Hammer SC 08 und dem TuS Barop sind fünf von acht Mannschaften aus dem Westfälischen Schützenbund. Nach dem dritten Wettkampfwochenende wurde dementsprechend auch die Luft vorne, sowie hinten dünner. Am Samstagnachmittag geht der entscheidende vierte Spieltag über die Bühne. Während der RSV Detmold-Klüt sich mit 36:06 Punkten an die Spitze des Feldes gesetzt hat und damit gute Chancen auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord hat, müssen der TuS Barop mit 12:30 und der Hammer SC 08 mit 13:29 Punkten am Ende der Tabelle um den Klassenerhalt bangen. Noch ist zwar nichts entschieden, doch die letzten Wettkämpfe werden umso bedeutender. Die Soester sind Vierte, aber das Podest können sie am Samstagnachmittag in der Dortmunder Brügmannschule auf jeden Fall noch erreichen. Für Coach René Kaup steht das Ziel fest: „Klassenerhalt absichern und den Podestplatz klar machen.“

Auch für das Verbandsoberligateam stand zum Saisonbeginn nach dem Aufstieg erst einmal der Klassenerhalt im Vordergrund, jetzt ist die Mannschaft Dritter. Bereits nach dem ersten Spieltag zeigte sich, dass die Truppe von Coach Astrid Dreßler um das Podest mitkämpfen würde. Am Sonntagmorgen geht es bereits um 9 Uhr los. Da die Personaldecke dünner geworden ist, wird Ex-Regionalligaschütze Alex Reimer die Mannschaft verstärken. Nach seiner Rückkehr zur Recurvedisziplin bereitet er sich seit Wochen intensiv vor: „Ich möchte dem Team helfen, einen Podestplatz zu erreichen.“

Für CfB-Sportleiter Martin Hinse wären zwei Podestplätze ein gelungener Saisonabschluss: „Nach dem Abstieg der 1. Mannschaft aus der 2. Bundesliga wussten wir nicht so recht, wo wir eigentlich stehen, denn die Regionalliga West ist aktuell die stärkste der fünf Ligen. Nach dem Aufstieg des Verbandsligateams galt eigentlich das gleiche. Auch in der Verbandsoberliga wussten wir nicht abzuschätzen, ob und wie wir würden mithalten können. Jetzt sollen sich beide Teams für ihre Arbeit belohnen.“

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01.02.18

Karina Granitza für Kreissportgala nominiert; Beste Sportlerin gesucht

Sie laufen, springen, schießen, boxen,... und wurden Weltmeister, Europameister, Deutsche Meister und NRW-Meister. Die besten Sportler aus dem Kreis Soest konnten im vergangenen Jahr nationale und internationale Erfolge erringen. Am 10. März kommen sie in der Soester Stadthalle zusammen. Im Rahmen der Kreissportgala kürt die Stiftung "Gutes Erlaufen" die erfolgreichsten Athleten aus dem gesamten Kreisgebiet.

Vier Kategorien stehen zur Wahl: Sportlerin des Jahres, Sportler des Jahres, Mannschaft des Jahres und Jugendlicher des Jahres. Bis zum 24. Februar kann auf der Internetseite "WWW.sportgala-soest.de" oder per Coupon abgestimmt werden. Zwei Drittel des Wahlergebnisses machen die abgegebenen Stimmen aus, ein Drittel setzt sich aus dem Votum einer Fachjury zusammen. Die besteht aus Sponsoren, Vertretern des heimischen Medien und 20 Sporttrainern aus dem Kreisgebiet.

Die paralympische Compoundschützin Karina Granitza vom CfB Soest feierte 2017 nationale und internationale Erfolge. In der Halle wurde sie in Soest Deutsche Meisterin des Behindertensportverbandes im Einzel und im Team, unter freiem Himmel gewann sie im Team und holte im Einzel Silber. Außerdem landete sie mit ihrem Team bei der Para-WM in Peking auf dem fünften Platz, beim Europacup auf Sardinien auf dem dritten und beim Para-Weltcup in Nove-Mesto auf dem dem zweiten Platz.

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31.01.18

CfB Soest engagiert sich weiterhin inklusiv

Nachdem sich der CfB Soest beim Wettbewerb „Behindertensportverein des Jahres“ beim Behinderten- und Rehasportverband NRW beworben hatte, fand jetzt die Ehrungsveranstaltung im LVR-Industriemuseum Oberhausen statt. Die feierliche Preisverleihung vor über 150 Gästen aus Sport, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wurde von der Staatskanzlei des Landes NRW und weiteren Sponsoren unterstützt. Über 80 Vereine hatten sich in den vier ausgeschriebenen Kategorien „Sportangebote für Seniorinnen und Senioren“, „Sportangebote für Kinder und Jugendliche“, „Sonderpreis Sport für Flüchtlinge mit Behinderung“ und „Inklusion im Sportverein“. beworben. 17 Finalisten waren zur Feierstunde eingeladen worden. Vor der Veranstaltung konnten die beiden Vertreter des CfB, Edwin Pusch (2. Vorsitzender) und Martin Hinse (Sportleiter), noch eine kurze Führung im LVR-Industriemuseum mitmachen. Es wurden interessante Exponate gezeigt und viel kurzweiliges Wissen zur Industriegeschichte des Ruhrgebietes vermittelt. BRSNW-Vorsitzender Reinhard Schneider betonte in seiner Eröffnungsrede: „Alle diese Vereine leisten täglich hervorragende Arbeit für den Sport und für die Menschen mit Behinderung“. Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes NRW, Andrea Milz, dankte allen teilnehmenden Vereinen für ihr langjähriges Engagement. Gerade die konstante, überwiegend ehrenamtliche Arbeit sorge für das Vertrauen der Menschen, die trotz gesundheitlicher oder sozialer Probleme eine dauerhafte Eingliederung ins gesellschaftliche Leben erfahren würden. Auch wenn nur die vier Siegervereine, die von der Jury ausgewählt worden waren, mit einem Geldpreis geehrt wurden, war insgesamt deutlich spürbar, dass ohne ein gemeinschaftliches Engagement weder Integration noch Inklusion möglich sind. Dazu Edwin Pusch: „Für einen ersten Platz hat es leider nicht gereicht, aber wir sind stolz, dabei gewesen zu sein. Dem Aufruf, uns weiterhin im Behindertensport mit unserem Motto „Chancen geben, Chancen nutzen“ zu engagieren, werden wir gerne beherzigen.“ Preisträger in der Kategorie „Inklusion im Sportverein“ wurde die Reha- und Behindertensportgemeinschaft Dortmund 1951, die in 22 Gruppen verschiedene inklusive Sportaktivitäten anbietet. Im Rahmen der Ehrungsveranstaltung hatte auch der BRSNW-Film „Träume“ Premiere. In dem bewegenden knapp fünfminütigen Film erzählen Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung, Trainer, Ehrenamtliche und Mitarbeiter von ihren Träumen, Wünschen und ihren verschiedenen Vorstellungen von Glück.

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30.01.18

Gold für Rabea Moschner; Bronze für Julian Schulz

Nachdem die Compoundschützinnen des CfB Soest mit zwei Goldmedaillen von den Westfalenmeisterschaften nach Hause gekommen sind, wollten die Recurveschützen ihnen nicht nachstehen. Dabei war das Abschneiden von A-Schüler Julian Schulz am ersten Meisterschaftstag besonders erfreulich. Der Nachwuchsschütze hat sich im Verlauf dieser Hallensaison durch Verbesserung seiner Schießtechnik kontinuierlich gesteigert und schoss mit 526 Ringen nicht nur eine neue Bestleistung, sondern holte damit auch die Bronzemedaille. Ein neues Topresultat gelang auch Lara Stockel, die sich in ihrer ersten Hallensaison direkt für die Westfalenmeisterschaften der Jugendklassen qualifizieren konnte. Mit 481 Ringen wurde sie Vierte, verpasste das Podest nur um zehn Ringe. Einen rabenschwarzen Tag hatte hingegen Xenia Wünsche, die sich viel vorgenommen hatte. Aber es lief im Wettkampf überhaupt nicht, sodass sie mit 369 Ringen auf Rang acht landete. Letztendlich eine riesengroße Enttäuschung für die ambitionierte Westfalenkaderschützin. Immer konstanter wird auch Luca Keysselitz. Bei den Jungen schoss er 513 Ringe, mit denen er ebenfalls Achter wurde. Das Trio wurde mit 1363 Ringen Zweiter hinter TuS Barop (1472), hätte für die DM-Qualifikation mindestens 160 Ringe mehr schießen müssen. Trainerin Astrid Dreßler: „Wir haben Xenias Probleme analysiert und werden im Training ein paar Veränderungen vornehmen, damit sie wieder das Vertrauen in ihr eigentliches Können bekommt.“

Gut lief es bei Willi Klespe und Detlef Scharl in der traditionell stark besetzten Masterklasse, die am zweiten Tag ihren Wettkampf hatte. Klespe bestätigte mit 523 Ringen auf Platz elf ebenso wie Schar (25., 495). Am dritten Turniertag gingen die Junioren, Damen und Herren an den Start. Während Lennart Mertens nicht starten konnte, schoss sich Juniorin Edda Hellinge mit 514 Ringen auf den fünften Platz. Bei den Herren überzeugte Markus Müller mit für ihn sehr guten 555 Ringen, womit er die DM-Qualifikation geschafft haben sollte. Das Finale verpasst er als Zwölfter nur um fünf Ringe. Bei Fabian Maruhn lief es nicht wie erhofft. Der Wettkampf war ein Spiegelbild seiner unterschiedlichen Leistungen über die gesamte Hallensaison hinweg. Mit 538 Ringen (29.) verpasste er die DM-Qualifikation deutlich.

Der krönende Abschluss gelang hingegen Rabea Moschner, die seit Monaten mit konstant hohen Ergebnissen im Regionalligateam und bei Meisterschaften aufwartet. Nach der Qualifikationsrunde führte sie die Damenwertung mit 559 Ringen an, Eva Weyers war Dritte mit 539 Ringen und damit standen beide im Finale. In Runde eins schlug Moschner ihre Gegnerin Dorothe Hintemann (SV Benediktushof Reken) mit 7:1 und Weyers ließ Ann-Kathleen Pelikan (SV Oberbauerschaft) beim 6:0 keine Chance. Im Halbfinale marschierte Rabea Moschner unbeirrt weiter, fertigte Ruth Fischer (NDSB) mit 6:0 ab. Für Eva Weyers sah es nach dem sicheren Gewinn des ersten Satzes gegen Verena Schmidt (RSV Detmold-Klüt) ebenfalls nach einem Sieg aus, aber man sah ihr den zunehmenden Kraftverlust deutlich an. Schmidt bekam Oberwasser, zog mit 6:2 ins Goldfinale gegen Rabea Moschner ein. Dort war sie aber völlig chancenlos, denn die junge Soester Schützin zog ihr Match konzentriert durch und wurde nach einem weiteren 6:0 unter lautstarkem Jubel ihre Vereinskameraden erstmals Westfalenmeisterin. Eva Weyers hatte gegen Fischer im Kampf um Bronze leider nichts mehr zuzusetzen und musste sich nach ihrer 6:2-Niederlage mit Platz vier zufrieden geben. Recurvecoach Tobias Funke: „Ich bin stolz, dass Rabea einfach ihren Wettkampf durchgezogen und sich im Finale von keiner Gegnerin hat beeindrucken lassen. Sie war mit Abstand die stärkste Schützin des gesamten Tages.“ Moschner hatte in jedem Match einen Schnitt von 9,5 Ringen pro Pfeil geschossen. Das ist Bundesliganiveau.

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29.01.18

Doppel-Gold für Karina Granitza

Compoundschützin Karina Granitza und ihre beiden Teamkameradinnen Diana Gronau und Karin Glashagel haben bei den Westfalenmeisterschaften gezeigt, wer in dieser Disziplin Herr im Haus ist. Dabei profitierte vor allem Para-Nationalkaderschützin von ihrer Finalroutine, die ihr schließlich Gold einbrachte. In der Qualifikationsrunde zeigten die drei Schützinnen einen sehr starken Wettkampf, womit keiner so richtig gerechnet hatte. Diana Gronau schoss mit 572 Ringen eine neue Bestleistung und führte die Tabelle an. Karina Granitza folgte ihr mit 567 als Vierte und Karin Glashagel als Achte mit 562. Damit stand das Trio im Finale, wo gleich in Runde eins Gronau auf Glashagel traf und sich nach fünfzehn Pfeilen mit 143:141 Ringen durchsetzte. Granitza schoss gegen Anna Ginzel von Sherwood Herne, die sie nach engem Match mit 141:140 besiegen konnte. Im Halbfinale trafen dann die beiden Soesterinnen aufeinander, wo Karina Granitza ihre bei den internationalen Turnieren erworbene Finalroutine ausspielen konnte. Sie schoss sehr konzentriert, gewann mit 143:140 und zog ins Goldfinale gegen die bekannt starke Schützin Christina Rüter von Rovers Hiltrup ein. Diana Gronau bekam es im Kampf um Bronze mit Feldbogennationalkaderschützin Ulrike Wiese von Sherwood Herne zu tun. Während sie nach einem ausgeglichenen Match erst mit den letzten drei Pfeilen die Medaille mit einer knappen 138:139-Niederlage sichtlich enttäuscht noch aus der Hand gab, setzte Granitza ihren Lauf fort und sicherte sich freudestrahlend mit sehr starken 145:140 Gold. In der Mannschaftswertung gelang der zweite Coup. Die Soesterinnen lagen zur Pause noch acht Ringe hinter dem Team von Sherwood Herne, fingen ihre Gegnerinnen dann aber noch ab und siegten mit 1701:1693. Dieser Sieg ist ganz wichtig, denn es werden zu den Deutschen Meisterschaften nur fünf Teams eingeladen. CfB-Sportleiter Martin Hinse ist sicher, dass die DM-Quali unter Dach und Fach ist: „Im vergangenen Jahr lag die Norm bei 1663 Ringen. Unsere Damen sollten also dabei sein.“ Die diesjährige Hallen-DM findet am ersten Märzwochenende in Solingen statt.
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Die DM-Qualifikation hatte sich auch Stefan Krampe vorgenommen, in dieser Saison einziger Soester Compoundschütze bei den Westfalenmeisterschaften. Dafür hätte er aber mindestens 574 Ringe schießen müssen, was ihm leider nicht ganz gelang. Mit 571 Ringen lag er nach der Qualifikationsrunde auf Platz elf, verpasste das Finale nur um zwei Ringe. CfB-Compoundcoach René Kaup hofft trotzdem auf den DM-Start von Krampe. „Je nach dem, was in den anderen 19 Landesverbänden geschossen wird, kann die Norm auch niedriger liegen. Wir müssen abwarten.“

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25.01.18

Maruhn fehlen nur drei Ringe zum Sieg

Der Januar ist traditionell der wettkampfstärkste Monat der Soester Bogenschützen. Westfalen- und NRW-Meisterschaften wechseln sich mit dem Hallenchampionat ab. Der dritte Wettkampf der Fünf-Turniere-Serie ging jetzt in Gelsenkirchen über die Bühne. Dabei wussten vor allem Fabian Maruhn und Alex Reimer zu überzeugen. Maruhn, ungewohnt schwach in die Saison gestartet, fand wieder zu seinem Rhythmus und wurde nach 556 Ringen Zweiter bei den Herren. Nur drei Ringe fehlten zum Sieg. Aktuell ist er Dritter der Gesamtwertung, hat noch beste Chancen auf den Sieg. Stefan Franke gelang mit 405 Ringen eine neue Bestleistung, womit er 26. wurde. Seine zweitbeste Saisonleistung gelang A-Schüler Julian Schulz dank einer starken Leistung in der zweiten Turnierhälfte, sodass er mit 502 Ringen ebenfalls Zweiter wurde. Von den vier Jugendlichen konnte Luca Keysselitz überzeugen. Mit 521 Ringen wurde er Vierter, verpasste das Podest nur um fünf Ringe und ist jetzt Dritter der Gesamtwertung. Xenia Wünsche (468), Lara Stockel (417) und Leo Mies (388) belegten die Plätze 10, 15 und 17. Ein erfreuliches Comeback feierte Junior Alex Reimer. Nachdem er von der Compound- wieder zurück auf die Recurvedisziplin gewechselt ist, gelang ihm en ein ausgeglichener Wettkampf mit einem 9er-Schnitt. Mit 542 Ringen wurde auch er Zweiter. Willi Klespe ließ ein deutlich besseres Ergebnis bereits in der ersten Turnierhälfte liegen, musste sich mit 517 Ringen als Neunter zufrieden geben.

Von den Compoundschützen waren diesmal nur zwei Damen am Start. Julia Decker wurde mit 529 Ringen Vierte bei den Damen, Kony Achinger belegte mit 537 Ringen den gleich Platz in der Masterklasse, bleibt aber Dritte in der Gesamtwertung. Einen Platz vor ihr landete Karin Glashagel (545), die allerdings für ihren Dortmunder Heimatverein startet. Somit kam keine Compoundmannschaft zustande. In der Recurve-Teamwertung gelang ein dritter Platz in der Besetzung Maruhn, Reimer, Keysselitz, Wünsche und Stockel. In der Gesamtwertung liegt der CfB Soest auf dem zweiten Platz von vierzehn gelisteten Mannschaften.

Nicht ihren besten Tag hatten die beiden Blankbogenschützen aus der Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck. Philipp Droste kam zunächst gut zurecht, brach dann aber nach der Pause ein. Mit 371 Ringen auf Platz zwölf blieb er doch weit unter seinen Möglichkeiten. Wolfgang Kikutt folgte ihm direkt in der Tabelle, kam auf 365 Ringe. Da Claus Richter und Conny Lüchtefeld zeitgleich an der NRW-Meisterschaft des Bogensportverbandes teilnahmen, verloren sie in der Gesamtwertung an Boden. Beim vierten Championatsturnier, das am 10./11. Februar in Stockum-Werne stattfindet, werden sie wieder am Start sein.

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23.01.18

Silber für Karina Granitza und Kony Achinger bei BRSNW-LM in Duisburg

Die Soester Bogenschützen haben bei den NRW-Meisterschaften des Bogensportverbandes in Opladen und denen des Behindertensportverbandes in Duisburg mehrere Medaillen erringen können und sind auf einem sehr guten Weg zu den Deutschen Meisterschaften. Beim Bogensportverband gelang Blankbogenschütze Klaus Vielberg, aktueller Deutscher Hallenmeister der Ü45-Klasse, wieder ein Ergebnis über 500 Ringe. Hinter seinem Dauerrivalen Dirk Leweringhaus vom BSC Sprockhövel, der sich mit 517 Ringen die Goldmedaille holte, nahm Vielberg nach 502 Ringen Silber mit. Claus Richter, der die gesamte Saison über nicht zu seiner Form findet, wurde Siebter mit 458 Ringen. Ü50-Schützin Conny Lüchtefeld war trotz deutlicher Leistungssteigerung seit der Bezirksmeisterschaft Anfang November nicht ganz zufrieden, belegte mit 400 Ringen Platz sechs. In der Teamwertung wurde das Trio mit neuer Saisonbestleistung von 1360 Ringen Fünfte, verpasste das Podest nur um dreißig Ringe.

Beim Behindertensportverband ist der CfB Soest seit dieser Hallensaison erstmals mit sechs Schützen vertreten, was dem Inklusionsgedanken des Vereins deutlich Rechnung trägt. Die Leistungsträger kommen nach wie vor aus dem Compoundbereich. Karina Granitza, die seit der Bezirksmeisterschaft in Soest Anfang Dezember keinen Wettkampf mehr bestritten hat, kann sich auf ihre Routine verlassen. Sie schoss nur zwei Pfeile außerhalb des Scheibenzentrums, das von den Ringen neun und zehn gebildet wird. Mit 555 Ringen war sie beste Soester Schützin und holte sich Silber in der Damenklasse. Nur sieben Ringe fehlten zum Sieg. Noch knapper ging es in der Altersklasse zu. Kony Achinger schoss sich nach zwei identischen Turnierhälften mit neuer Saisonbestleistung von 540 Ringen zu Silber, verpasste Gold nur um drei Ringe. Auch die beiden Recurveschützen der Masterklasse machten einen guten Wettkampf, auch wenn sie nicht in die Medaillenvergabe eingreifen konnten. Detlef Scharl, der sich erstmals auch für die Westfalenmeisterschaften des Schützenbundes am kommenden Wochenende qualifiziert hat, wurde bei seiner Premiere mit 483 Ringen Fünfter. Nur zwei Ringe und zwei Plätze dahinter landete Edwin Pusch, der sich im Vergleich zum bisherigen Saisonverlauf deutlich steigern konnte. Den Abschluss bildeten die beiden Blankbogenschützen. Ingo Achinger sprang bei seiner Premiere mit neuer Bestleistung von 330 Ringen direkt aufs Podest, holte sich freudestrahlend Bronze. Werner Fleischer belegte nach langer Trainingspause mit 266 Ringen Platz sechs. Trainerin Astrid Dressler war nicht nur mit dem Abschneiden der Medaillengewinnern zufrieden: „Ein rundum gelungenes Wochenende für uns.“

Am Freitagabend beginnen die Westfalenmeisterschaften im Dortmunder Landesleitungszentrum, die bis Sonntagnachmittag dauern werden. Siebzehn Bogensportler haben sich dafür qualifizieren können.

Quelle:

20.01.18

CfB Soest im Finale "Behindertensportverein des Jahres"

Im September 2017 hatte der CfB Soest seine Bewerbung zum Wettbewerb „Behindertensportverein des Jahres“ beim Behinderten- und Rehasportverband NRW in Duisburg abgegeben. Jetzt hat der erfolgreiche Bogensportclub mit weiteren fünfzehn Finalisten die Einladung zur Ehrungsveranstaltung am 25. Januar ins LVR-Industriemuseum Oberhausen erhalten. Geehrt werden die Preisträger in den Kategorien „Sportangebote für Seniorinnen und Senioren“, „Sportangebote für Kinder und Jugendliche“, „Sonderpreis Sport für Flüchtlinge mit Behinderung“ und „Inklusion im Sportverein“. Im November 2012 konnte CfB-Sportleiter Martin Hinse mit Karina Granitza und Jonas Felger erstmals zwei Rollstuhlfahrer für die Hallen-Bezirksmeisterschaft im Bogenschießen in Leverkusen-Opladen melden. Für Karina Granitza begann mit dem Einstieg in diesen Verband mit der Deutschen Hallenmeisterschaft im Februar 2014 die Karriere als erfolgreiche Nationalkaderschützin. Aktuell nehmen sechs Bogenschützen des Vereins mit den unterschiedlichsten Behinderungen an Meisterschaften teil. Zusammen mit dem 2. Vorsitzenden, Edwin Pusch und Sportleiter Martin Hinse wird Karina Granitza an der Ehrungsveranstaltung teilnehmen, die von Staatssekräterin für Sport und Ehrenamt des Landes NRW, Andrea Milz, eröffnet wird.

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18.01.18

CfB auf Weg zum Klassenerhalt

Regionalligateam jetzt Vierter

Dank einer deutlich erkennbaren Leistungssteigerung beim dritten Regionalligaspieltag im hessischen Laufdorf ist die 1. Recurvemannschaft des CfB Soest dem angestrebten Klassenerhalt ein gutes Stück näher gekommen. Vor allem das Trio Fabian Maruhn, Rabea Moschner und Matthias Bathe, das sechs der sieben Matches bestritt, überzeugte in der ersten Turnierhälfte mit vier Siegen in Folge.

Nach dem Einschießen besiegten die Drei im Einstiegsmatch den Hammer SC allerdings mit Mühe und 6:4 Punkten erst im fünften Satz. Es folgte ein glatter 6:0-Sieg gegen BSC Iserlohn, gegen die die Soester am 2. Spieltag noch verloren hatten. Mit 6:2 wurde danach Ausrichter BSC Laufdorf besiegt. Das stärkste Match gelang gegen TuS Dortmund-Barop, die beim 6:0 chancenlos waren. Damit war das Tagesziel, mit einem positiven Punktekonto wieder nach Hause zu fahren, erreicht. Die dicken Brocken kamen aber erst nach der Halbzeitpause. Der Tabellenzweite SV Arolsen war auf jeden Fall schlagbar. Die CfB-Schützen führten schnell mit 4:0 nach zwei Sätzen, mussten das Match im fünften Satz mit nur einem Ring Unterschied verloren geben. Tabellenführer RSV Detmold-Klüt schießt offensichtlich in einer anderen Liga, will unbedingt in die Bundesliga. Beim 0:6 waren die Soester Schützen zwar immer nah dran, aber es reichte nicht zum Punktgewinn. Zudem hatten die körperliche und nervliche Anspannung ihre Spuren hinterlassen. Im Abschlussmatch gegen den Tabellendritten Oberauroff kam dann Laura Göttges für Fabian Maruhn auf Position eins ins Team, feierte Premiere im Soester Trikot. Nahtlos fügte sie sich in die Mannschaft ein, konnte aber in einem engen Match die 6:2-Niederlage nicht verhindern. Damit rutscht die Mannschaft zwar auf den vierten Platz ab, bliebt aber in Schlagdistanz zu einem Podestplatz. Am 3. Februar will der CfB Soest beim vierten Spieltag in Dortmund den Klassenerhalt in der stärksten der fünf Regionalligen perfekt machen. Dagegen müssen sich gleich vier Vereine noch mit dem Abstieg beschäftigen.

Tabelle Regionalliga West
Verein Satzdiff. Punkte
1. RSV Detmold-Klüt 66 36 : 6
2. SV Arolsen 24 27 : 15
3. BSC Oberauroff 2 30 26 : 16
4. CfB Soest 18 24 : 18
5. BSC Iserlohn -20 16 : 26
6. BSC Laufdorf 2 -42 14 : 28
7. Hammer SC 08 -36 13 : 29
8. TuS Barop -40 12 : 30


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18.01.18

Lückenkemper, Wendrich und Granitza tauschen sich aus

Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer lud vier Soester Spitzensportler zu einer Gesprächsrunde ins Restaurant Solista im Theodor-Heuss-Park ein. Compound-Bogenschützin Karina Granitza, Hochspringer Falk Wendrich und Sprinterin Gina Lückenkemper folgten der Einladung, einzig Sportschütze Kai Dembeck musste aus sportliche Gründen absagen. Zusammen mit Thomas Nübel, Abteilungsleiter Sport und Bildung der Stadt Soest, freute sich Ruthemeyer über das erfolgreiche letzte Jahr: "Wir sind stolz auf unsere Sportler, die ein großes Vorbild sind und immer noch Botschafter der Stadt Soest."

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18.01.18

Christoph Rachuba neuer Bundesjugendleiter Öffentlichkeitsarbeit

„Kinder und Jugendliche sind das wichtigste Gut“

Mit diesen Worten beschreibt Christoph Rachuba vom CfB Soest seine Motivation für die ehrenamtliche Arbeit bei der Westfälischen und Deutschen Schützenjugend (WSJ/DSJ). In Furth im Wald (Landkreis Cham) wurde er bei der Delegiertenversammlung der Schützenjugend zum Bundesjugendleiter Öffentlichkeitsarbeit gewählt. Die Jugendorganisation des Deutschen Schützenbundes (DSB) vertritt rund 300.000 Jugendliche und junge Erwachsene bis 26 Jahre aus 15.000 Vereinen der 20 angeschlossenen Landesverbände.

Im Mai 2009 kam der 28jährige Wickeder zu den Soester Bogenschützen, nachdem er den Sport im Urlaub kennen gelernt hatte. Einige Jahre schoss er bei Wettkämpfen und in der Verbandsligamannschaft, kümmerte sich aber verstärkt um organisatorische Dinge und war von2010 – 2014 Jugendleiter des erfolgreichen Bördeclubs. Im März 2014 leuchtete der gelernte Veranstaltungstechniker bei der DM des Behindertensportverbandes die große ConvoS-Halle aus, was Teilnehmern und Gästen nachhaltig in Erinnerung blieb. Nach nunmehr siebenjährigen Erfahrungen im Jugendforum des Westfälischen Schützenbundes (WSJ), war er seit vier Jahren auch bei verschiedenen Events der Deutschen Schützenjugend (DSJ) dabei und wurde Mitglied des Arbeitskreises Öffentlichkeitsarbeit. Seine neuen Aufgaben, auf die er sich sehr freut, sind vielfältig. Neben der Leitung des Arbeitskreises geht es um die Innen- und Außendarstellung der Schützenjugend und des Schießsports mit all seinen Facetten, der Jugendarbeit selbst und der Entwicklungsförderung von Kindern und Jugendlichen des Bundesverbandes und der angeschlossenen Landesverbände. Warum engagiert sich Christoph Rachuba nun auf nationaler Ebene? Im Interview des Bundesjugendverbandes sagte er dazu: „Ich bin der Meinung, dass Kinder und Jugendliche das wichtigste Gut sind, das wir haben. Daher ist es wichtig, ihnen zu zeigen, welche Möglichkeiten es gibt, sich außerhalb digitaler Medien zu beschäftigen – sowie Werte zu leben und zu erleben wie Gemeinschaft, Toleranz, Respekt, Tradition, Fairness im Sport und beim Umgang miteinander.“

Die Vereinsverantwortlichen des CfB gratulierten ihrem ambitionierten Vereinsmitglied und wünschen Christoph Rachuba eine erfolgreiche Arbeit in der Nachwuchsorganisation des DSB, dem mit ca. 1,5 Millionen Mitgliedern übrigens viertgrößten Sportverband Deutschlands.

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13.01.18

CfB-Schützen auf Reisen

Nach einem durchwachsenen Auftritt am zweiten Spieltag der Regionalliga West startet die 1. Mannschaft des CfB Soest am Samstagmorgen beim BSC Laufdorf in die Nähe von Wetzlar beim dritten Spieltag. Ziel ist, weiterhin mit an der Tabellenspitze zu bleiben und den dritten Platz abzusichern. Denn damit dürfte auch das eigentliche Saisonziel des Klassenerhalts bereits erreicht sein. Die Soester liegen mit 16:2 Punkten gleichauf mit dem BSC Oberauroff hinter dem SV Arolsen und dem RSV Detmold-Klüt auf dem dritten Platz. Alle anderen Teams haben teils schon deutlichen Abstand auf die Spitze. Coach René Kaup ist zuversichtlich, den Tabellenplatz mindestens halten zu können. Ihm steht mit Rabea Moschner, der derzeit besten Schützin, Laura Göttges, Inga Heitmann, Markus Müller, Fabian Maruhn ein starkes Team zur Verfügung. Ob auch Matthias Bathe, der mit Rückenproblemen kämpft, starten kann, ist allerdings fraglich. Als Vorbereitung auf diesen wichtigen Wettkampf hatten sich einige der Schützen kurz vor dem Jahreswechsel mit weiteren Erst-, Zweit- und Regionalligateams in Oberhausen-Holten zu einem Testwettkampf getroffen. Zudem wurden Sondertrainingseinheiten eingelegt. Am Sonntag nehmen zudem 15 Schützen am dritten Hallenchampionat der Saison in Gelsenkirchen teil und drei Blankbogenschützen an der NRW-Meisterschaft des Bogensportverbandes in Leverkusen-Opladen.

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Aktuelles

06.10.18

Hallen-VM mit 44 Teilnehmern

Nächster Termin

03.11.18

- 04.11.2018 1. Spieltag RL West, 2. Spieltag Westfalen-, Verbands- und Verbandsoberliga in Soest

Pressespiegel

19.10.18

Verbandsligateam startet mit 5:5 Punkten

 
 
 
 
 

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