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Pressespiegel

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Pressespiegel aus dem Jahr:    

02.07.19

CfB-Nachwuchsschützin Leonie Franke zweimal auf dem Podest

Mit der 11jährigen Leonie Franke aus Neheim wächst beim Club für Bogenschützen Soest ein neues Talent heran. Die ehrgeizige Sportlerin, die beim TV Neheim noch Handball spielt, kam erst im letzten Jahr mit Vater Stefan zum Bogenschießen und absolviert jetzt ihre erste Freiluftturniersaison. Bei den Bezirksmeisterschaften über 72 Wettkampfpfeile in Dortmund-Barop sicherte sie sich Anfang Mai nach 401 Ringen auf 25 Meter Entfernungen die Silbermedaille. Beim dritten und letzten Jugendcup in Bochum steigerte sich Leonie jetzt auf 418 Ringe und wurde Zweite der Einzelwertung. In der Gesamtwertung belegte sie den dritten Platz. CfB-Sportleiter und Trainer Martin Hinse ist mit ihrer Entwicklung sehr zufrieden: „Unser Ziel ist, dass sie sich kontinuierlich entwickelt und bis zur kommenden Hallensaison eine gleichmäßige Schießtechnik entwickelt hat.“

Die Soester Bogenschützen trainieren auch während der Sommerferien. Diejenigen, die sich nicht für eine der Deutsche Meisterschaft des Schützenbundes, des Bogensportverbandes oder des Behindertensportverbandes qualifiziert haben, bereiten sich schon wieder auf die Hallensaison vor.

Quelle:

26.06.19

„Ruhmtreiber“ und "Schürzenjäger" beim 12-Stunden-Turnier in Warendorf

Als die sechs Bogensportler des CfB Soest am Samstagabend um Mitternacht in die Betten fielen, war ein knapp 16stündiger Wettkampftag vorbei. Zum elften Mal hatte der BSV Warendorf zum „12-Stunden-Turnier“ eingeladen, an dem 24 Recurve-, 5 Compound- und 4 Blankbogenteams teilnahmen.

Der Spaß am Bogensport wurde groß geschrieben, was allein schon Teamnamen verrieten. Die Soester Schützen waren mit zwei Recurve-Mannschaften am Start: das Nachwuchsteam „Rumtreiber“ mit Xenia Wünsche, Luca Keysselitz und Dorian Krilleke sowie ein Mixed-Team „Schürzenjäger“ mit Blankbogenschützin Conny Lüchtefeld, Lars Gnegel und Edwin Pusch. Krilleke und Lüchtefeld erlebten ihre Premiere, sprangen kurzfristig für ausgefallene Vereinskameraden ein und machten ihre Sache sehr gut. Das gemeldete Compoundteam, im letzten Jahr Zweiter dieser Wertung, musste leider zurückgezogen werden.

Geschossen wurde auf 80cm-Schießscheiben in 30 Metern Entfernung in den Disziplinen Compound- (6-Ringe-Spotauflage), Recurve- und Blankbogen-(beide 10-Ringe-Vollauflage). Die Soester Bogensportler wechselten in ihren Teams die Schützen nach jeweils 72 Pfeilen, sodass jeder genug Erholungszeit hatte. Das erste Recurveteam „Ruhmtreiber“ wurde nach 4146 Ringen und einem Pfeilschnitt von 8,13 Elfte. Das zweite Team“ lag mit 4019 Ringen und einem Schnitt von 7,88 auf Platz 17.

„Der Wettkampf diente sportlich gesehen dem Training von Kondition, Konzentration, Durchhaltevermögen und Teamgeist. Das haben alle gezeigt und hatten viel Spaß dabei“, sieht sich CfB-Sportleiter Martin Hinse in der Trainingsarbeit bestätigt. Für diejenigen Schützen, die nicht an einer Deutschen Meisterschaft teilnehmen, beginnt jetzt bereits die Vorbereitung auf die neue Hallensaison.

Quelle:

25.06.19

CfB Vierter bei DBSV-Bundesliga-Premiere

Die Regionalligaschützen des CfB Soest haben bei ihrer Premiere in der Bundesliga des Bogensportverbandes mit Platz vier das vorgegebene Saisonziel „Top 5“ nach einem starken Auftritt am vierten Spieltag erreicht. Nach den ersten beiden Spieltagen in Jena war das Team um Coach René Kaup Siebter. Dieser Platz stand auch am dritten Spieltag zu Buche. Der BSC Nordheide Kakenstorf, südlich von Hamburg gelegen, war Ausrichter der letzten beiden Spieltage.

In den Matches schießt jeder der vier gesetzten Schützen gegen jeden des gegnerischen Teams einen Satz zu je sechs Pfeilen in vier Minuten auf die 70 Meter entfernte Scheibe. Der Schütze mit der höchsten Ringzahl seiner Paarung erhält einen Punkt für sein Team, sodass maximal 16 Spielpunkte erreicht werden können. Zudem gehen die geschossenen Ringzahlen in die Wertung ein.

Das Einstiegsmatch am dritten Spieltag gegen VSG Stapelfeld ging für Matthias Bathe, Rabea Moschner, Laura Göttges, die alle Matches des Tages schossen, und Eva Weyers noch mit 7:9 Satzpunkten verloren. In gleicher Besetzung wurde ein 9:7-Sieg (750:699 Ringe) gegen Carl Zeiss Jena eingefahren. Aber gegen SG Einheit Zepernick ging bei der deutlichen 4:12-Niederlage (718:778) nur wenig zusammen. Eine weitere Niederlage gab es im vierten Match, wo Willi Klespe zum Einsatz kam. Gegen den unschlagbaren Tabellenführer SV Oberbauerschaft, für den Moschner und Weyers bis zur letzten Saison geschossen hatten, hatte das Soester Quartett bei der 4:12-Niederlage (760:825) zu keiner Zeit eine Chance. Beim Abschlussmatch gegen den Radeberger SV gelang ein versöhnlicher 9:7-Sieg (770:744). Nach dem dritten Tag lag der CfB Soest mit 11:17 Punkten auf Platz sieben.

Am vierten Spieltag stieß Fabian Maruhn, bester Soester nach den ersten beiden Spieltagen, zum Team. Zusammen mit Rabea Moschner, Eva Weyers und Matthias Bathe standen nun die stärksten Schützen an der Linie. Die Punktekasse klingelte, die Aufholjagd begann. Zunächst wurde der PSV Magdeburg beim 10:6 (762:725) in die Schranken gewiesen. Dann sah die TG Berlin beim Soester 12:4-Sieg (744:686) kein Land. Leider verloren Maruhn und Co dann aber das Match gegen BSC MASA Mülheim unglücklich mit 7:9 (758:780). Beim letzten Match des Tages wurde das Team des Ausrichters Kakenstorf beim 13:3 (744:695) förmlich überrollt und die Soester bejubelten den vierten Platz. Oberbauerschaft sicherte sich ohne Punktverlust zum sechsten Mal den Titel vor Zepernick und Mülheim.

Coach René Kaup war mit dem Abschneiden des Teams trotz einiger knapper Niederlagen zufrieden: „Wir haben unser Ziel erreicht und wissen jetzt, wo wir in der nächsten Saison leistungsmäßig sein müssen, um in dieser durchaus ausgeglichenen Liga einen Podestplatz erreichen zu können.“

Tabelle

Pl. Verein Punkte Ringe
1. SV BW Oberbauerschaft 36: 0 14272
2. SG Einheit Zepernick 30: 6 13760
3. BSC MASA Mülheim 20:16 13502
4. CfB Soest 17:19 13393
5. SV Carl Zeiss Jena 16:20 13047
6. VSG Stapelfeld 15:21 12604
7. PSV Magdeburg 14:22 13270
8. BSC Nordheide Kakenstorf 14:22 12793
9. Radeberger SV 12:24 13071
10. Turngemeinde in Berlin 6:30 12732


Quelle:

23.06.19

CfB-Bundesligateam will weiter nach vorn

Anfang Mai konnte das Regionalligateam des CfB Soest kurzfristig als Nachrückerin die 70-Meter-Bundesliga des Bogensportverbandes (DBSV) einsteigen, nachdem sie im vergangenen Jahr als Dritte der Relegation knapp am direkten Aufstieg gescheitert waren. Nach den ersten beiden Wettkampftagen in Jena liegt die Mannschaft um Coach René Kaup auf Platz sieben von zehn Teams. Jetzt geht es zum dritten und vierten Spieltag nach Kakenstorf südöstlich von Hamburg. In Jena konnten nur Eva Weyers, Laura Göttges, Fabian Maruhn, Matthias Bathe und Markus Müller schießen, sodass nur ein Wechselschütze zur Verfügung stand. Das führte zu einer Leistungseinbuße am zweiten Tag und dem Verlust des zunächst eroberten vierten Platzes. Jetzt sieht es deutlich besser aus, denn mit der leistungsstarken und aktuellen Westfalenmeisterin Rabea Moschner sowie Willi Klespe und Fabian Maruhn, der allerdings erst am Sonntag ins Turniergeschehen eingreifen kann, steht das komplette Team zur Verfügung. Für Sportleiter Martin Hinse sind das gute Vorzeichen: „Unsere Mannschaft liegt nur drei Punkte hinter dem Drittplatzierten Carl-Zeiss Jena. Wenn wir in der ersten Bundesligasaison unter den Top fünf liegen, haben wir unser Ziel erreicht.“

Am Samstag starten sechs weitere Schützen bei der 11. Auflage des 12-Stunden-Turniers in Warendorf. Nachdem das Compoundteam, letztjähriger Zweiter, leider mangels Masse zurückgezogen werden musste, gehen zwei Recurvemannschaft an den Start: Team „Ruhmtreiber“ mit den Jugendlichen Lara Stockel, Xenia Wünsche und Luca Keysselitz und „Schürzenjäger“ mit Lars Gnegel, Edwin Pusch und Youngster Dorian Krilleke. Der erste Pfeil fliegt um 9 Uhr, der letzte um 21 Uhr. Geschossen wird auf die 30-Meter-Distanz und 80cm-Vollauflage (Ringe 1 – 10). Je Team steht immer nur ein Schütze an der Startlinie. Wann gewechselt wird, bestimmt jede Mannschaft selbst. Beide Teams haben sich einen Mittelfeldplatz vorgenommen.

Quelle:

19.06.19

Fin Lukas Hein sichert sich DM-Qualifikation

Am dritten Tag der Westfalenmeisterschaften in Dortmund-Barop haben die Compoundschützen des CfB Soest die diesmal doch sehr schwache Medaillenbilanz nur mit einer Mannschaftsmedaille verbessern können. Ziel war an erster Stelle aber die DM-Qualifikation. Die dürfte für Fin Lukas Hein, der nach zweijähriger Pause gleich wieder mit Topleistungen aufwartet, gesichert sein. In der mit 41 Schützen stark besetzten Qualifikationsrunde schoss er 337 und 334 Ringe, schaffte mit 671 Ringen als Achter den Einzug in die Finalrunde. Damit übertraf er die letztjährige DM-Norm um fünf Ringe, sodass die Qualifikation gesichert ist. In der ersten Finalrunde bekam er es mit dem sehr starken Tabellenführer Waldemar Saga vom SC Verl zu tun, der die Qualifikation mit herausragenden 692 Ringen abgeschlossen hatte. Hein war nicht chancenlos, aber zwei schlecht geschossene Pfeile brachten ihn ins Hintertreffen. Da nützte auch eine „30“ im letzten Satz nicht mehr, um die 140:144-Niederlage doch noch abzuwenden.

Von den fünf Damen konnte nur Kony Achinger mit neuer Bestleistung von 628 Ringen überzeugen, sodass sie als Sechste der Qualifikation als einzige Soesterin in die Finalrunde einzog. Dort schaffte sie es bis ins Bronzefinale, verlor aber knapp mit 135:138 gegen Annalena Büker vom BC Gelsenkirchen. Diana Gronau (10., 621), Karina Granitza (11., 604), Karin Glashagel (13., 595) und Julia Decker (14., 518) waren leider zu keiner Zeit auf Final- oder Medaillenkurs. Ob die 1820 Ringe der vor dem Wettkampf zu setzenden Mannschaftsschützinnen Granitza, Gronau und Glashagel zur DM-Qualifikation reichen werden, steht noch nicht fest. Dennoch ist der CfB Soest derzeit der einzige Verein in Westfalen, der überhaupt ein Compounddamenteam aufstellen kann.

Sportleiter Martin Hinse zog ein kritisches Fazit: „Wir hatten beim Damenteam schon mit höheren Ergebnissen und der DM-Qualifikation gerechnet. Wir hoffen, dass es in der Hallensaison besser läuft. Dann werden wir mit Fin Lukas Hein, Stefan Krampe und Alex Reimer auch wieder ein schlagkräftiges Herrenteam aufbieten können.“

Quelle:

18.06.19

Recurvedamen dominieren Westfalen; Herrenteam verpasst DM-Norm

Nachdem die vier Soester Bogensportler am ersten Tag der Westfalenmeisterschaften des Schützenbundes in Bochum ohne Medaillen geblieben waren, sollte es an den beiden Folgetagen in Dortmund-Barop besser laufen. Eine besondere Premiere feierte das Damen-Recurveteam, das am Samstag in der Einzelwertung einen kompletten Medaillensatz mitnahm. Nach der Qualifikationsrunde führte Rabea Moschner mit 600 Ringen vor Ruth Fischer (543), Dagmar Ambros (GW Paderborn; 530) und Laura Göttges (526). Dieses Quartett zog auch ins Halbfinale ein. Göttges führte eigentlich unerwartet schon mit 4:2 Satzpunkten gegen Moschner, sodass ein weiterer Satzgewinn zum Finaleinzug gereicht hätte. Aber Moschner, Bronzemedaillengewinnerin der Hallen-DM in Biberach an der Riß, schaffte das 3:5, glich zum 5:5 aus, erzwang den Stechschuss und zog mit 10:9 Ringen ins Finale ein. Dort traf sie auf Ruth Fischer, die Dagmar Ambros mit 6:4 bezwang. In einem erneut spannenden Match behielt Moschner schließlich mit 6:2 die Oberhand und sicherte sich nach 2018 wieder den Westfalenmeistertitel. Silber ging an Fischer und Bronze an Laura Göttges, die 6:4 gegen Ambros gewann. In der Mannschaftswertung siegte das Soester Trio mit 1669 Ringen, übertraf die letztjährige DM-Qualifikationsnorm von 1533 deutlich und fährt damit Anfang August zur DM nach Berlin.

Bei den Herren hatte die DM-Qualifikation absolute Priorität. Aber Fabian Maruhn konnte aus beruflichen Gründen nicht antreten und Ersatzmann Stefan Franke (28.,419) fehlt einfach noch die nötige Erfahrung. Für Matthias Bathe lief es nicht ganz wie gewünscht. Berufsbedingt kann er nur noch wenig trainieren und kam über 562 Ringe als 16. nicht hinaus. Markus Müller hingegen war mit seinen 560 Ringen (18.) sehr zufrieden. Zusammen erreichte das Trio 1541 Ringe und wurde Fünfter. Um in Berlin starten zu können, wären über 200 Ringe mehr nötig gewesen.

Von den beiden qualifizierten Masterklassenschützen konnte nur Edwin Pusch starten, der zwar einen ausgeglichenen Wettkampf schoss, aber mit 510 Ringen (38.) nicht zufrieden war. Willi Klespe konnte leider nicht antreten. Total glücklich war Eva Weyers, die in dieser Saison für ihren Heimatverein Barop schießt, aber in der 70-Meter-Bundesliga am kommenden Wochenende für den CfB Soest. Sie sicherte sich mit 614 Ringen nicht nur den Titel, sondern auch die DM-Qualifikation.

Sportleiter Martin Hinse stellte fest, dass nicht nur in den Nachwuchsklassen, sondern auch bei den Damen die Teilnehmerzahlen immer weiter zurückgehen: „Es kommen zu wenige Juniorinnen nach oben, sodass sich die Misere bei den Damen fortsetzt.“

Quelle:

15.06.19

Zweites Tagesseminar für Nachwuchsschützen

Nachdem Übungsleiter Edwin Pusch, zweiter Vorsitzender der Soester Bogenschützen, in den Osterferien das erste Tagesseminar für die Nachwuchsschützen durchgeführt hatte, ging es jetzt mit dem zweiten Teil weiter. Nach Diskussion eines Zeitlupenvideos über die falsche Einstellung der Pfeilanlage (sog. Button) des Bogens ging es an die Kontrolle des eigenen Materials. Hier insbesondere um die Korrektur der Einstellungen von Pfeilauflage, Button und Visier. Nach dem Mittagessen wurde der Entenkönig ausgeschossen. Es galt, der kleinen Gummiente „Quak, Freibeuter vom Soestbach“ den Garaus zu machen. Luca Keysselitz setzte den entscheidenden Treffer.

Danach zeigte Edwin Pusch zwei Videos vom Bundesligafinale Ende Februar in Wiesbaden. Auf der einen Seite die junge Mannschaft aus Villingen-Schwenningen, die sich von den arrivierten Vereinen nichts gefallen ließ und Bronze holte, und zum anderen der mehrfache Deutschen Mannschaftsmeister Berlin, in dem die deutschen Hochkaräter wie die Olympiazweite Lisa Unruh und Hallenweltmeisterin Elena Richter schießen. Sie schafften es nach zwei unerwarteten Matchniederlagen in der Gruppenphase aufgrund einer Schwächephase ihres dritten Teamkameraden nicht ins Halbfinale und mussten beim Titelkampf sichtlich enttäuscht zuschauen. Entscheidend für erfolgreiches Schießen ist also nicht allein hochwertiges Material, sondern eine möglichst optimale Schießtechnik verbunden mit einer hohen psychomentalen Belastbarkeit des Schützen. Und der Teamwettbewerb erfordert eine homogene Mannschaft.

Zum Abschluss des Tages ging es in einem weiteren Schießspiel auf 25 Meter um ein Höchstmaß an Präzision. Es galt, den auf einer speziellen Scheibenauflage abgebildeten, mit Lederrüstung, Schild und Axt ausgerüsteten „Oger“ aufzuhalten. Das war alles andere als einfach, denn Pfeiltreffer auf Schild und Rüstung zählten nicht. Da auch während der Sommerferien trainiert wird, sind weitere Tageseinheiten vor allem im Hinblick auf die kommende Hallen- und Ligasaison vorgesehen.

Quelle:

14.06.19

Podestplätze bei schwierigen Bedingungen verpasst

Vom Winde verweht

Die drei Nachwuchsschützen der Soester Bogensportler und Blankbogner Jan-Hendrik Walkenhorst haben bei den Westfalenmeisterschaften des Schützenbundes in Bochum-Langendreer die Podestplätze leider verpasst. Wie bereits in den vergangenen beiden Jahren erschwerten vor allem starke Windböen in der ersten Turnierhälfte bessere Platzierungen. Nicht viele Teilnehmer der Schüler-, Jugend- und Blankbogenklassen des Westfälischen Schützenbund werden die Fahrkarte zur DM nach Berlin gelöst haben.

Julian Schulz (40 Meter) trat letztmalig bei den A-Schülern an, am 1. Oktober steigt er in die Jugendklasse auf. Er hätte in jedem der beiden Durchgänge 300 Ringe schießen müssen, um die DM-Quali sicher in der Tasche zu haben. Das Ziel hatte sich bereits nach 253 Ringen in der ersten Runde erledigt, auch wenn er nach der Pause bei besseren äußeren Bedingungen noch 280 folgen ließ. Mit 533 Ringen blieb ihm Mittelfeldplatz zehn. B-Schülerin Leonie Franke, in ihrer ersten Freiluftsaison auf Anhieb für die Westfalenmeisterschaften qualifiziert, wurde bereits vor dem Wettkampf auf eine harte Nervenprobe gestellt. Zunächst sollte sie nur außer Konkurrenz starten, weil der rechtzeitig beantragte Sportausweis nicht vorlag, wurde dann aber doch in die Wertung genommen. Kurz nach Wettkampfbeginn zeigte sich ein Materialproblem an ihrem Visier, das ihr Vater zwar beheben konnte, sie aber völlig verunsicherte. Nach 358 Ringen wurde sie Vierte. In der Jugendklasse musste Lara Stockel krankheitsbedingt absagen, sodass nur Luca Keysselitz startete. Nicht nur die Windbedingungen machten ihm auf der 60 Meter-Distanz zu schaffen, sondern auch seine Pollenallergie. Mit 221 Ringen startete er schwach, steigerte sich mit weiteren 265 Ringen aber deutlich. 486 Ringe bedeuteten schließlich Platz zehn.

Seine erste Freiluftsaison bestreitet Jan-Hendrik Walkenhorst. Der Blankbogenschütze hatte sich nach einer guten Hallensaison auch für die Meisterschaften draußen entschieden. Nachdem er Anfang Mai in Dortmund-Barop mit 459 Ringen überraschend Vizebezirksmeister geworden war, wollte er die Ringzahl bei seiner Westfalenpremiere zumindest bestätigen. Das hätte er auch geschafft, wenn von Anfang an die besseren Wetterbedingungen geherrscht hätten. Nach 204 und 236 Ringen wurde er mit 441 Ringen Siebter.

Am Samstag geht es für acht Soester Recurveschützen Rabea Moschner, Laura Göttges und Ruth Fischer (Damen) sowie Matthias Bathe, Fabian Maruhn und Markus Müller(Herren), Willi Klespe und Edwin Pusch (Master) mit den Westfalenmeisterschaften in Barop weiter. Und am Sonntag schießen die Compoundschützen Karina Granitza, Diana Gronau, Karin Glashagel, Julia Decker, und voraussichtlich Kony Achinger (Damen) sowie Fin Lukas Hein (Herren). CfB-Sportleiter Martin Hinse freut sich darüber, dass der Bördeclub mit insgesamt 19 Schützen wieder eine nahezu gleich hohe Teilnehmerquote bei der „WM“ wie in den vier Vorjahren hat.

Quelle:

13.06.19

Karina Granitza mit WM-Start nicht zufrieden

Erst ein paar Tage vor der Para-WM im holländischen s´Hertogenbosch wusste Compoundschützin Karina Granitza, dass sie dabei sein würde. „Reichlich knapp, um rechtzeitig die nötige Ruhe vor einem so wichtigen Wettkampf zu haben“, ärgert sich Sportleiter Martin Hinse über die schleppende Organisation beim Verband. Denn es ging nicht nur um den WM-Start allein, sondern in erster Linie um die Möglichkeit, einen Quotenplatz für die Paralympics 2020 in Tokio zu holen. Dass das nicht so einfach werden würde, war von vornherein klar, denn die Konkurrenz hat sich in den letzten professionell weiter entwickeln können. Hinzu kam, dass Karina erst kurz vor der WM die neue Stehhilfe geliefert bekam, um die sie sich lange bemüht hatte. Im Training kam sie schon recht gut damit zurecht, aber das neue Körpergefühl entpuppte sich im Wettkampf als noch nicht stabil genug.

Das zeigte sich vor allem in der ersten Qualifikationsrunde, denn nach 36 Pfeilen standen nur 314 Ringe auf der Scorecard. Besser lief es dann in der zweiten Hälfte, wo sie mit 327 Ringen ihr Trainingsniveau bestätigen konnte. Mit insgesamt 341 Ringen landete sie auf Platz 35 unter 50 Schützinnen der Klasse Compound Women Open. Einen Platz vor ihr landete ringgleich ihre Teamkollegin Selina Hahn. Da sich Vanessa Bui und Lucia Kupczyk, mit denen Karina von 2014 bis 2017 zweifache Teameuropameisterin, Vize-Weltmeisterin und Matchweltrekordhalterin geworden war, aus der Nationalmannschaft verabschiedet haben, kann der Behindertensportverband aktuell leider keine Mannschaft stellen.

In der ersten Finalrunde bekam es Karina Granitza mit der 30. der Qualifikation, der Japanerin Nako Hirasawa, zu tun. Normalerweise eine lösbare Aufgabe für die Soester Schützin, die sich aber schwer tat und schon nach neun der fünfzehn Pfeile deutlich im Hintertreffen lag. Erst danach lief es besser, aber die Japanerin ließ nicht nach, sodass Karina das Match mit 130:138 verlor. Um sich den begehrten Quotenplatz zu sichern, hätte sie mindestens das Viertelfinale erreichen müssen. „In den Wochen vor der WM ist viel passiert. Ich war noch nicht in der Form, um hier wirklich voran zu kommen. Aber der Quotenplatz bleibt mein Ziel“, zog die erfolgreiche Bogenschützin eine sachliche Analyse. Die Chance dazu hat sie vom 6.-14. Juli beim Weltranglistenturnier im tschechischen Nové Mesto.

Quelle:

05.06.19

"Herr der Ringe", Klaus Vielberg, neuer NRW-Meister mit Bestleistung

Nach dem Sieg bei den Bezirksmeisterschaften des Bogensportverbandes NRW in Hamm hat Blankbogenschütze Klaus Vielberg souverän auch den Titel bei den NRW-Meisterschaften in der Klasse Ü45 geholt. Dabei gelangen ihm drei neue Einzelbestleistungen und mit 1257 Ringen auch eine neue Gesamtbestleistung. Erneut hatte sich der Hammer SC 08 als Ausrichter zur Verfügung gestellt. Bereits nach den ersten 36 Pfeilen auf der 50-Meter-Distanz lag der Soester Bogensportler aus der Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck mit 291 Ringen auf Platz zwei und setzte sich mit ausgezeichneten 330 Ringen über 40 Meter an die Spitze der Konkurrenz. Beide Distanzen werden auf eine Scheibenauflage mit 122 cm Durchmesser geschossen.

Nach der großen Pause ging es mit den beiden Kurzdistanzen weiter, wo auf eine 80cm-Auflage geschossen wird. Die 30-Meter-Distanz absolvierte Klaus Vielberg mit 297 Ringen und krönte die Meisterschaft mit 339 Ringen über 20 Meter. Mit neuer Gesamtbestleistung von 1257 Ringen übertraf er seine bisherige von 1243, geschossen bei der Bezirksmeisterschaft, deutlich und war Bester aller teilnehmenden Blankbogensportler. Der zweite Schütze, Wolfgang Kikutt, wie Vielberg aus der Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck, hatte keinen guten Tag. Er wurde Elfter der Ü55-Klasse mit 761 Ringen (190/169/152/250).

Beim zeitgleich stattfindenden 2. Jugendcup der Saison in Recklinghausen konnte nur Luca Keysselitz antreten. Auf der 60-Meter-Distanz lag er zur Pause mit 272 Ringen auf einem sicheren zweiten Platz. Leider konnte er sein Leistungsniveau nicht halten und fiel nach 252 Ringen mit insgesamt 524 Ringen auf Mittelfeldplatz fünf zurück.

Quelle:

28.05.19

Kony Achinger Bezirksmeisterin beim BRSNW

Die Bezirksmeisterschaften des BRSNW (Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW) fanden am Sonntag im Sportpark Duisburg-Wedau statt. Die VSG Duisburg e.V. stellte Ihren Bogenschießplatz zur Verfügung und sorgte für einen reibungslosen Turnierablauf.
Allen Soestern voran sorgte Kony Achinger mit ihrem Compoundbogen für einen Sieg. Sie erzielte 613 Ringe aus 72 Pfeilen auf 50 m Entfernung und verwies ihre Konkurrentin aus Versmold mit 4 Ringen Unterschied auf den 2. Platz. Der für den CfB Soest startende Warsteiner Edwin Pusch startete sehr gut in den Wettkampf und führte seine Klasse zur Halbzeit an. Im 2. Durchgang fehlten jedoch Kraft und Konzentration und so erreichte er mit dem olympischen Recurvebogen 536 Ringe auf 60 m und den 2. Rang in der Masterklasse.
Mit dem Blankbogen, einer vereinfachten Variante des Recurvebogens, traf Ingo Achinger auf ein starkes Teilnehmerfeld. Er konnte aber nach der Pause im Gegensatz zu den Konkurrenten zulegen und konnte sich mit dem Gesamtergebnis von 547 Ringen auf 40 m über den 3. Rang freuen.
Ein ganz besonderes Ergebnis erreichte auch der Senior der Soester Mannschaft, der 86-jährige Siegfried Milke. In der Schützenklasse Senioren B (Kurzdistanz) kämpfte er um jeden Pfeil und schaffte zuletzt 473 Ringe auf 40 m. Ein Beweis, dass auch im hohen Alter noch hervorragende Ergebnisse möglich sind. Seine Leistung wurde mit dem 3. Platz belohnt.

Die Landesmeisterschaften des BRSNW finden am 6. Juli in Hamm statt.

Quelle:

18.05.19

CfB-Nachwuchs bei Jugendcup in Barop auf dem Podest

Nach den Bezirksmeisterschaften fand eine Woche später auch der 1. Jugendcup der Saison in Dortmund-Barop statt. Die Turnierserie besteht aus drei Wettkämpfen, die seit 2003 in Barop, Recklinghausen und Bochum-Langendreer ausgerichtet werden. Geschossen werden 72 Pfeile auf die je nach Klasse festgelegte Entfernung. Vom CfB Soest nahmen B-Schülerin Leonie Franke (25 m) und Luca Keysselitz aus der Jugendklasse (60 m) teil. Franke gelang nach zwei identischen Turnierhälften ein gegenüber der BM verbessertes Ergebnis von 414 Ringen, womit sie Zweite wurde. Bezirksmeister Luca Keysselitz begann mit 286 Ringen stärker als bei der BM, konnte noch 262 Ringe nachlegen und wurde mit 549 Ringen Dritter. Damit bestätigte er sein BM-Ergebnis von 548 Ringen. Sein Saisonziel sind 560 Ringe.

Quelle:

17.05.19

Laura Göttges Sechste bei Hochschulmeisterschaften

Zum zweiten Mal nach 2017 nahm Laura Göttges vom CfB Soest an den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Bogenschießen teil. Nachdem ihr bei der Premiere gleich der Titelgewinn gelang und sie danach vom Krefelder SSK zum Bördeclub wechselte, lief es am vergangenen Wochenende in Marburg nicht ganz wie erhofft. Am ersten Tag stand die Qualifikation über 2x 36 Pfeile auf 70 Meter Entfernung an, bei der sie in der ersten Hälfte zu verhalten schoss und mit 262 Ringen unter ihren Möglichkeiten blieb. Deutlich besser lief es dann in der zweiten Runde, die Göttges mit 292 Ringen abschloss und als Gesamtdritte mit 554 Ringen in die Finalrunden einzog.

Das Viertelfinale verlor Göttges nach Fünfsatzmatch unglücklich mit 3:7 gegen Iris Mikulaschek (Uni Düsseldorf). Besser lief es in der nächsten Runde um die Plätze 5 bis 8 mit einem sicheren 6:2-Sieg gegen Jenny Kröcher (Uni Potsdam). Im letzten Match um Platz 5 musste sie dann erneut in ein Fünfsatzmatch gegen Nicola Koch (Uni Freiburg). Nach schwachem Start mit 20:24 Ringen im ersten und 25:27 im zweiten Satz, holte sie im dritten eine Punktteilung mit 27:27 und blieb im Rennen. Den vierten Satz konnte Laura Göttges sicher mit 26:20 für sich entscheiden, musste das Match letztendlich nach einer 22:25-Niederlage im letzten Satz mit 3:7 verloren geben.

Coach René Kaup, der die Regionalligaschützin betreute, zog trotz des nicht ganz optimal verlaufenen Wettkampfs eine positive Bilanz: „Wir haben gesehen, dass Laura gute Ergebnisse schießt, wenn sie mutig agiert. Das ist ihre Trainingsaufgabe für die Vorbereitung auf die Westfalenmeisterschaften Mitte Juni in Dortmund-Barop.“

Quelle:

15.05.19

CfB gewinnt 10 Einzel- und 3 Teammedaillen bei WSB-BM

Bei den Bezirksmeisterschaften des Westfälischen Schützenbundes in Dortmund-Barop über die olympische Runde – 72 Pfeile auf eine festgelegte Distanz je nach Altersklasse - holten sich die 22 gestarteten Schützen der Bogenarten Recurve und Compound 10 Einzel- und 3 Mannschaftsmedaillen. Damit lagen die Soester Bogenschützen nur knapp hinter dem Hammer Sportclub auf Platz zwei der Medaillenwertung. Nur in zwei der elf besetzten Klassen gewannen die Soester kein Edelmetall. Einziger Wehrmutstropfen dieser guten Bilanz war die im Vergleich zu den Vorjahren sehr geringe Besetzung der Nachwuchsklassen. Ein Phänomen, über das leider alle anwesenden Bogensportvereine berichten mussten.

Bei den Recurveschützen gewann B-Schülerin Leonie Franke (25 Meter) mit neuer Bestleistung von 401 Ringen ihre erste Goldmedaille. Dabei wäre ein noch höheres Ergebnis durchaus möglich gewesen, aber Kraft und Konzentration ließen in der zweiten Turnierhälfte spürbar nach. A-Schüler Julian Schulz (40 Meter) holte mit 579 Ringen Silber. Keine Chance ließ Luca Keysselitz seinen Gegnern, als er sich mit 549 Ringen souverän bei den Jugendlichen (60 Meter) durchsetzte und dabei knapp 100 Ringe mehr als im letzten Jahr schoss. In der weiblichen Wertung sicherte sich Lara Stockel mit 430 Ringen eine weitere Silbermedaille, wobei sie mehr mit den kühlen Temperaturen zu kämpfen hatte als mit dem eigentlichen Wettkampf. Nach mehreren erfolgreichen Jahren konnte erstmals die Juniorenklasse nicht besetzt werden.

Einen kompakten Eindruck hinterließen das Damen- und Herrenteam (70 m). Matthias Bathe, der bisher aus beruflichen Gründen wenig trainieren konnte, zeigte bereits die positiven Auswirkungen seiner Technikumstellung, an der er intensiv mit Regionalligacoach René Kaup arbeitet. Mit 593 Ringen lag er als Zweiplatzierter zwanzig Ringe vor seinem Teamkollegen Fabian Maruhn. Markus Müller wurde Siebter mit 546 Ringen auf Platz sieben. In der Teamwertung wurde das Trio mit 1712 Ringen mit deutlichem Vorsprung Bezirksmeister vor dem Hammer SC (1664) und TuS Barop 2 (1496). Lars Gnegel überraschte bei seiner BM-Premiere mit einer neuen Bestleistung von 460 Ringen, womit er Zwölfter wurde. Drei Plätze dahinter positionierte sich Stefan Franke (433), der ebenfalls Bestleistung schoss.

Bei den Recurvedamen (70 m) überzeugte vor allem Rabea Moschner, die mit 588 Ringen Gold gewann. Platz zwei ging an die wieder erstarkte Laura Göttges (558). Einen schwachen Tag hatte leider Neuzugang Ruth Fischer. Mit 501 Ringen war sie als Gesamtvierte definitiv nicht zufrieden. In der Teamwertung fügten die drei Damen der Bilanz eine weitere Goldmedaille hinzu, siegten mit 1643 Ringen deutlich vor dem TuS Barop (1234).

Für die beiden Herren der Masterklasse (60 m), Willi Klespe und Edwin Pusch verlief der Wettkampf nach Ergebnissen nahezu identisch. Klespe startete mit 293 Ringen sehr gut, verlor aber nach der Pause zwanzig Ringe und musste sich nach 565 Ringen mit Platz neun zufrieden geben. Umgekehrt absolvierte Pusch seinen Wettkampf (269, 290), sodass er nach 559 Ringen Zehnter war. Da Roy Farrell und Detlef Scharl krankheitsbedingt nicht starten konnten, fiel das Team leider auseinander. Silber wäre in jedem Fall drin gewesen. Der 86jährige Siegfried Mielke konnte leider nicht antreten.

Durchwachsene Ergebnisse erreichten die Compoundschützen auf der 50m-Distanz. Fin Lukas Hein wurde mit sehr guten 670 Ringen Bezirksmeister bei den Herren. Stefan Krampe musste seinen Start berufsbedingt kurzfristig absagen, sodass der eigentliche Favorit fehlte. Von den Damen war keine richtig zufrieden. Karina Granitza wurde mit 619 Ringen Dritte vor Kony Achinger (614), Karin Glashagel (602) und Julia Decker (600). In der Teamwertung sicherten sich Granitza, Glashagel und Diana Gronau, deren Qualifikationsergebnis von 633 Ringen in die Wertung einfloss, die Goldmedaille (1815). Masterklassenschütze Peter Kunst wurde Fünfter mit 533 Ringen.

Erfreulich verlief der Start von Blankbogenschütze Jan Hendrik Walkenhorst (40 Meter), der seine erste Freiluftmeisterschaft nach einem völlig ausgeglichenen Wettkampf mit neuer Bestleistung von 459 Ringen und der Silbermedaille krönte.

Für Sportleiter Martin Hinse, der von Tobias Funke, Edwin Pusch und Alex Reimer unterstützt wurde, war es eine Meisterschaft, deren Wert sich erst mit der Qualifikation zu den Westfalenmeisterschaften im Juni zeigen wird: „Auch wenn wohl zwanzig BM-Starter die Qualifikation zu den Westfalenmeisterschaften geschafft haben dürften, müssen wir uns noch gezielter vorbereiten. Bei einigen Schützen ist definitiv noch mehr drin.“

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11.05.19

25 Bogensportler zur Bezirksmeisterschaft

An diesem Wochenende kämpfen knapp 120 Bogensportler bei den Meisterschaften des Bezirks Hellweg im Westfälischen Schützenbund um Titel und Medaillen. Nach den Vereinsmeisterschaften hatten sich wie im Vorjahr 25 Schützen für die Teilnahme empfohlen. „Unser Bezirk, zu dem 25 Vereine gehören, ist bei den Meisterschaften traditionell der teilnehmerstärkste aller sieben Bezirke im Westfälischen Schützenbund“, erläutert Sportleiter Martin Hinse.

Damit ist der CfB Soest hinter dem Ausrichter TuS Barop der zweitstärkste Verein. Aussichtsreiche Medaillenkandidaten sind im Recurvebereich A-Schüler Julian Schulz sowie die beiden Jugendlichen Lara Stockel und Luca Keysselitz. B-Schülerin Leonie Franke freut sich auf ihre Meisterschaftspremiere. Aber auch das Herrenteam mit Matthias Bathe, Fabian Maruhn und Markus Müller hat wieder sehr gute Medaillenchancen. Stefan Franke und Lars Gnegel komplettieren diese Leistungsklasse. Gold will auch das Damenteam um Rabea Moschner, Bronzemedaillengewinnerin der Hallen-DM in Wiesbaden, Ruth Fischer und Laura Göttges holen. Das Masterklassenteam mit Willi Klespe, Roy Farrell und Edwin Pusch, will wie in der Hallensaison zum zweiten Mal die Qualifikation zu den Westfalenmeisterschaften erreichen. Leider nicht dabei ist Detlef Scharl, der nach seiner Schulteroperation noch pausieren muss. Auch Senior Siegfried Mielke wird versuchen, die Qualifikationshürde zu nehmen.

Bei den Compoundherren ist Fin-Lukas Hein, einem der stärksten Jugend- und Juniorenschützen Deutschlands der vergangenen sechs Jahre, wieder am Start und überzeugte bei den vorangegangenen Vereinsmeisterschaften ebenso mit einer DM-tauglichen Ringzahl wie Stefan Krampe. In der Damenklasse ist der CfB Soest diesmal nur mit einem Team vertreten, da Nina Wassermeyer pausiert. Vorgesehen sind Karin Glashagel, Para-Nationalkaderschützin Karina Granitza und Diana Gronau. Ferner sind Paraschützin Kony Achinger und Julia Decker dabei. In der Masterklasse tritt Peter Kunst an.

Erfreulicherweise ist mit Newcomer Jan Walkenhorst erstmals auch ein Blankbogenschütze am Start.

Die Ergebnisse der Bezirksmeisterschaft gelten als Qualifikation für die Westfalenmeisterschaft, die im Juni ausgetragen werden.

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11.05.19

Karina Granitza hofft auf WM-Start

Eine Woche lang trainierte der Para-Nationalkader der Bogenschützen jetzt im Bundesleistungszentrum des DOSB in Kienbaum bei Berlin. Mit dabei Karina Granitza vom CfB Soest, die seit 2014 für Deutschland schießt. Bundestrainer Mathias Nagel hatte zum Leistungslehrgang eingeladen, um die potentiellen Qualifikanten der Para-Weltmeisterschaften, die im kommenden Monat in ´s-Hertogenbosch/Niederlande stattfinden, .intensiv vorzubereiten. Bei Kälte und starken Winden, aber glücklicherweise ohne Niederschläge, wurde unter Heizpilzen geschossen. Morgens und nachmittags wurde jeweils nach individueller Aufwärmarbeit und Einschießen das Wettkampfprogramm von 72 Pfeilen mit und ohne Vorgaben des Bundestrainers absolviert. Bei jeder Trainingseinheit wurde die Schießtechnik intensiv analysiert und Korrekturen erörtert. Karina Granitza schoss unter anderem mit 650 und 655 Ringen zweimal sehr gute Ergebnisse, lag aber unter der vom Verband für die Compoundschützinnen vorgegebenen 661 Ringen. „Unter Berücksichtigung der gesundheitlichen Probleme, mit der Karina schon seit Monaten zu kämpfen hat, war ihr Auftritt in Kienbaum trotzdem vielversprechend. Wir sind zuversichtlich, dass die Sportdirektion des nationalen paralympischen Komitees sie jetzt auch für WM nominiert“, sagt CfB-Sportleiter Martin Hinse.

Eine entscheidende Neuerung wird es für Karina Granitza auf jeden Fall geben. Nach dem Erhalt einer neuen Beinprothese vor zwei Jahren war es ihr noch nicht möglich, stehend zu schießen. Zu unsicher waren Körperhaltung und Gewichtsverteilungsausgleich, sodass sie weiterhin auf einem Hocker sitzend ohne Rücken- und Seitenunterstützung ihre Wettkämpfe absolvierte. Nach langer Suche bekommt sie jetzt eine maßgeschneiderte Stehhilfe. „Ich danke Jürgen Löchelt, dem Vorsitzenden des Bogenclubs Villingen-Schwenningen (BCVS) und Organisationschef der Para-WM 2015 in Donaueschingen, dass er sich so intensiv gekümmert hat“, freut sich die Soester Schützin auf die neue Herausforderung.

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09.05.19

Solider Einstieg in Bundesliga

Im letzten Jahr versuchten die Regionalligaschützen des CfB Soest sich im Relegationswettkampf einen Platz in der 70-Meter-Bundesliga des Bogensportverbandes DBSV zu erkämpfen, scheiterten als Dritter aber knapp. Über viele Jahre hinweg hatten leistungsstarke Schützen den befreundeten Bogenclub aus dem ostwestfälischen Oberbauerschaft unterstützt und zu mehreren Meistertiteln verholfen, wollten nun aber mit einer eigenen Mannschaft in der Liga starten. Völlig überraschend erreichte Sportleiter Martin Hinse vor drei Wochen eine Mail von Ligaleiter Stefan Lehmann aus Berlin, dass ein Aufsteiger seine Mannschaft wieder zurückgezogen habe und das Soester Team direkt einsteigen könne. Eine schnelle Abfrage reichte und ein fünfköpfiges Team konnte für die ersten beiden Spieltage in Jena gemeldet werden. „Es wäre sehr schade gewesen, wenn wir hätten absagen müssen. Eine solche Chance darf man nicht liegen lassen, auch wenn wir nicht das komplette Team aufbieten konnten“, freut sich Hinse über den Start des Teams genau zum 25jährigen Bestehen der Liga.

An vier Spieltagen treffen zehn Mannschaften aufeinander und ermitteln das Meisterteam. In den Matches schießt jeder der vier gesetzten Schützen gegen jeden des gegnerischen Teams einen Satz zu je sechs Pfeilen in vier Minuten auf die 70 Meter entfernte Scheibe. Der Schütze mit der höchsten Ringzahl seiner Paarung erhält einen Punkt für sein Team, sodass maximal 16 Spielpunkte erreicht werden können. Zudem gehen die geschossenen Ringzahlen in die Wertung ein.

Am ersten Tag gelang den Soester Bogensportlern, betreut von Regionalligacoach René Kaup, trotz kühler Temperaturen ein überraschend guter Einstieg. Das Einstiegsmatch gegen Aufsteiger Radeberger SV ging für Fabian Maruhn, Matthias Bathe, Eva Weyers und Laura Göttges noch mit 7:9 Satzpunkten und 755:766 Ringen knapp verloren. Danach kam Markus Müller für Bathe ins Team und ein sicherer 12:4-Sieg (766:713) gegen die TG Berlin wurde eingefahren. Aber gegen SG Einheit Zepernick ging bei der 5:11-Niederlage (736:785) nur wenig zusammen. Auch gegen Carl Zeiss Jena verlief das Match auf des Messers Schneide, aber vor allem Fabian Maruhn, der seine vier Sätze gewann, und Matthias Bathe mit drei Gewinnsätzen sicherten den 9:7-Sieg (744:763). Das Abschlussmatch gegen PSV Magdeburg verlief nach Sätzen (8:8) und Ringen (735:741) völlig ausgeglichen, sodass es zu einer gerechten Punkteteilung kam. Nach dem ersten Tag lag der CfB Soest mit 5:5 Punkten auf einem sehr guten vierten Platz hinter Titelverteidiger Oberbauerschaft (10:0) und den punktgleichen Zepernick und Stapelfeld (8:2).

Für Tag zwei hatte sich das Team zwei Siege vorgenommen, ein durchaus realistisches Ziel. Aber schon gegen BSC Nordheide Kakenstorf war das Glück nicht auf Soester Seite. Mit einer knappen 7:9-Niederlage (742:747) wurden unnötig zwei Punkte abgegeben. Da Laura Göttges stark abbaute, mussten Maruhn, Bathe, Weyers und Müller die restlichen drei Matches durchschießen. Leider verloren sie das Match gegen BSC MASA Mülheim ebenso unglücklich und knapp mit 7:9 (750:760). Das Fehlen von Rabea Moschner, Roy Farrell und Willi Klespe machte sich doch deutlich bemerkbar, da keine frischen Auswechselkräfte zur Verfügung standen. Coach René Kaup appellierte nun eindringlich an die Willenskraft seiner Schützen. Das zeigte Wirkung, denn der zweite Aufsteiger, VSG Stapelfeld, wurde sicher mit 10:6 (745:729) bezwungen. Gegen den übermächtigen Tabellenführer Oberbauerschaft war danach aber der Ofen völlig aus. Lediglich Matthias Bathe konnte zwei Sätze gewinnen, sodass es eine glasklare 14:2-Niederlage setzte. Vom aktuell siebten Platz fehlen allerdings nur drei Punkte zum Podest. Allein von den Ringzahlen her gesehen wäre das Team Dritter. Ein Indiz für die Leistungsdichte dieser Liga.

Coach René Kaup war verständlicherweise leicht geknickt: „Unsere personelle Situation war natürlich schwierig, weil wir vom Bundesligastart völlig überrascht wurden. Aber das Team hat das Potenzial, den angestrebten Mittelfeldplatz zu erreichen. Der erste Tag hat das ja deutlich gezeigt. Bis zum dritten und vierten Spieltag am 22./23. Juni in Kakenstorf bei Hamburg muss jetzt das Training deutlich angezogen werden.“

Tabelle Verein Punkte Ringe 1. SV BW Oberbauerschaft 18: 0 7177
2. SG Einheit Zepernick 15: 3 6792
3. SV Carl Zeiss Jena 10: 8 6625
4. VSG Stapelfeld 9: 9 6634
5. BSC Nordheide Kakenstorf 9: 9 6428
6. BSC MASA Mülheim 8:10 6658
7. CfB Soest 7:11 6681
8. PSV Magdeburg 6:12 6660
9. Radeberger SV 6:12 6625
10.Turngemeinde in Berlin 2:12 6414


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27.04.19

Tagesseminar für Nachwuchsschützen

Auch in den Osterferien wird bei den Bogensportlern des CfB Soest trainiert. Unter Leitung des zweiten Vorsitzenden und Übungsleiters Edwin Pusch nahmen Nachwuchsschützen an einem Tagesseminar teil. Dabei ging es vor allem um Materialkunde und Bogentuning. Nach Aufwärmtraining und lockerem Einschießen begann die Schulung zunächst mit Informationen über die verschiedenen Bogensportverbände, deren Klasseneinteilungen und den unterschiedlichen Auszeichnungen des Weltbogensportverbandes World Archery (WA) für besondere Leistungen. Danach ging es zunächst in der Theorie um die richtige Einstellung des Bogens wie Standhöhe der Sehne, Zugkrafteinstellung der beiden Wurfarme und die korrekte Position der Pfeilauflage. Anschließend wurde ein sogenannter Blankschaft mit Gewichtsausgleich hergestellt. Dabei werden die aufgeklebten Federn vom Pfeil sauber entfernt und dafür mit Klebeband ein Gewichtsausgleich hergestellt. „Der Bogen muss so präzise eingestellt sein, dass der Blankschaft genau in eine Gruppe befiederter Pfeile hineinfliegt“, erläutert Pusch. Wichtig ist auch, dass der Pfeil immer an die richtige Stelle auf der Sehne aufgesteckt wird. Dieser sogenannte Nockpunkt muss ebenfalls ausgeschossen werden, damit die Flugkurve des Pfeils exakt ist und er in einem möglichst flachen Winkel auf die Scheibe trifft. Die Nachwuchsschützen schossen diesen Punkt auf Entfernungen zwischen 6 und 30 Meter aus. Anschließend wurden die Testergebnisse analysiert und erforderliche Korrekturen vorgenommen. Zum Abschluss zeigte Edwin Pusch noch Videos über die Schusstechnik von Weltklasseschützen aus Südkorea und den USA. In den Sommerferien wird die Seminarreihe fortgesetzt.

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23.04.19

Bogenschützen trauern um Franz Schmitz

Mit 92 Jahren stand er noch an der Schießlinie, jetzt ist Franz Schmitz, Bogensportikone des CfB Soest, verstorben. Ende Mai wäre er 96 Jahre alt geworden. Im August 1972 trat der aus Arnsberg-Rumbeck stammende Bankkaufmann dem Bördeclub bei und bemühte sich von Anfang an um ein eigenes Trainingsgelände, damit er und weitere im Raum Arnsberg wohnende Bogensportler nicht immer nach Soest zum Training fahren mussten. Das gelang schließlich 1976 an den Ruhrwiesen „Im Neyl“ am Ortseingang von Oeventrop. Franz Schmitz engagierte sich zunächst als Schießwart, dann als Übungsleiter, übernahm von 1983 – 2009 den stellvertretenden Vereinsvorsitz und damit die Führung der Abteilung Rumbeck. Von 1981 bis Anfang der 90er Jahre war er für die Ausrichtung von Feldbogenturnieren im Arnsberger Wald verantwortlich. Alle Asse aus Deutschland kämpften damals um Qualifikationen für DM-, Europa- und WM-Tickets.

Als er seine Posten aus Altersgründen räumte, wurde er mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet. Wichtig war für ihn immer das Miteinander der Generationen. „Es gibt ganz wenige Sportarten, wo Jung und Alt unter gleichen Bedingungen begeistert gemeinsam trainieren“, sagte er einmal. Auch sportlich war Franz Schmitz über 25 Jahre lang bei Bezirks- und Westfalenmeisterschaften regelmäßig auf dem Podest, nahm zehn Mal mit der Mannschaft an Deutschen Meisterschaften teil und sicherte hier mehrmals die Bronzemedaille.

Noch beim 60-jährigen Vereinsjubiläum im September 2017 wurde Franz Schmitz von Arnold Kottenstedde, Bezirksvorsitzender des Westfälischen Schützenbundes, für 45jährige Mitgliedschaft geehrt. „Mit Franz Schmitz verlieren wir jemanden, der über vier Jahrzehnte hinweg für absolute Verlässlichkeit und Kontinuität stand. Werte, die einen Verein weiter bringen. Er hat tatkräftig mitgeholfen, unseren Verein zu dem zu machen, was er heute ist“, sagt CfB-Vorsitzender Bernd Wünsche.

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23.04.19

Bogenschützen eröffnen Freiluftsaison mit Vereinsmeisterschaft

In jedem Sportjahr schießen die Bogenschützen eine Vereinsmeisterschaft als olympische Runde draußen über 72 Pfeile auf Distanzen zwischen 25 Metern bei den B-Schülern und 70 ab Junioren aufwärts. Sie fand jetzt auf dem Clubgelände im Soester Jahnstadion statt. Die Turnierschützen qualifizierten sich darüber für die Bezirksmeisterschaften des Westfälischen Schützenbundes, die bereits am 12. Mai in Dortmund-Barop stattfinden. „Die Saison beginnt in diesem Jahr sehr früh, da bereits am ersten August-Wochenende die DM in Berlin über die Bühne gehen. Neben Bogenschießen werden dann acht weitere Deutschen Meisterschaften ausgetragen, um das Zuschauerinteresse für mehrere Sportarten zu erhöhen. Bis dahin müssen auch noch die Meisterschaften der 20 Landesverbände und die Ranglistenturniere für die Nationalkaderqualifikation geschossen sein“, erläutert Sportleiter Martin Hinse.

38 Schützen, davon vier aus der Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck, traten bei schwierigen Witterungsverhältnissen mit Schnee- und Graupelschauern und Temperaturen im unteren einstelligen Bereich an die Schießlinie. Dadurch konnten viele ihre bisherigen Trainingsleistungen leider nicht bestätigen. Herausragend waren aber einmal mehr die Leistungen der Compounder auf der 50 m-Distanz: Stefan Krampe (Herren) schoss mit 680 Ringen das höchste Ergebnis vor Fin Lukas Hein (678) und Alex Reimer (613). Es folgten die Damen Diana Gronau (628), Kony Achinger (607) und Karina Granitza (605). Peter Kunst (Masterklasse) erreichte mit 577 Ringen eine neue Bestleistung.

Die Recurve- Damen und Herren schossen auf 70 Meter. Ruth Fischer überraschte mit 585 Ringen vor Rabea Moschner (545) und Laura Göttges (530), die als Mannschaft die DM-Qualifikation schaffen wollen. Bei den Herren, allesamt Ligaschützen, lag Fabian Maruhn (595) vor Matthias Bathe (585) und Markus Müller (551), gefolgt von Lars Gnegel (366) und Stefan Franke (348). Die Masterklasse (60 m) zeigte mit Willi Klespe (560), Edwin Pusch (548) und Roy Farrell (544) eine kompakte Teamleistung.

Vor allem die Schüler litten unter den Wetterbedingungen. A-Schüler Julian Schulz musste sich auf der 40 Meter-Distanz mit 462 Ringen ebenso zufrieden geben wie Dorian Krilleke mit 343. B-Schülerin Leonie Franke (25 m) zahlte mit ihren 191 Ringen ebenso Lehrgeld wie Compoundschütze Matz-Leon Padberg (399). Mit einem überraschend guten Ergebnis von 392 Ringen beendete Blankbogenschützin Leonie Adamski die Meisterschaft. Sie schießt erst seit vier Monaten beim CfB. In der Jugendklasse (60 m) siegte Luca Keysselitz (500) vor Lara Stockel (428) und Leo Mies (266).

Auf der 40m- Distanz zeigten die Blankbogenschützen unterschiedliche Leistungen. Klaus Vielberg aus der Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck erwies sich mit herausragenden 552 Ringen erneut als unschlagbar. Mit großem Abstand folgten Jan-Hendrik Walkenhorst (382), Ingo Achinger (327), Werner Fleischer (313) und Wolfgang Kikutt (240) auf den Plätzen. Conny Lüchtefeld schloss den Wettkampf mit 280 Ringen ab.

An den Meisterschaften des Westfälischen Schützenbundes werden wie im Vorjahr 25 Schützen teilnehmen, beim Behindertensportverband sechs und beim Bogensportverband zwei.

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11.04.19

Ehepaar Achinger in Kreuztal vorn

Beim 14. Hallenturnier der Kreuztaler Bogenschützen, seit der Premiere ausgeschrieben für 72 Pfeile auf der ungewöhnlichen 30-Meter-Hallendistanz, konnten Kony und Ingo Achinger einen Sieg und einen zweiten Platz verbuchen. Der Wettkampf ist konditionell und mental anspruchsvoll, da die Wettkampfdauer rund vier Stunden beträgt. Traditionell werden keine Pokale, Medaillen oder Urkunden vergeben, sondern Sachpreise, die der Kategorie „südwestfälisch essen und trinken“ zuzuordnen sind. Von den fünf gestarteten Bogensportlern, die zum ersten Mal an diesem Turnier teilnahmen, gelang vor allem Kony Achinger in der Masterklasse Compound mit 687 von 720 möglichen Ringen ein ausgezeichnetes Ergebnis. Peter Kunst, wurde nach 614 Ringen Siebter der männlichen Master-Wertung. Ingo Achinger lag bereits zur Pause auf dem zweiten Platz, den er in der Klasse Blankbogen Master mit 520 Ringen sicher nach Hause brachte. Pech hatte Werner Fleischer. Zur Hälfte lag er auf dem dritten Platz, brach dann aber ein und musste sich nach 456 Ringen mit Rang vier begnügen. Edwin Pusch schloss seine Hallensaison mit 606 Ringen zufrieden auf Mittelfeldplatz acht ab. In der Teamwertung belegten Pusch, Achinger und Fleischer den neunten Platz von dreizehn gewerteten Mannschaften.

Am Samstag treffen sich die Soester Bogensportler um 10 Uhr zur Vereinsmeisterschaft. Mit den dabei erzielten Ergebnissen qualifizieren sich die Schützen für die im Mai stattfindenden Bezirksmeisterschaften.

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28.03.19

CfB-Dritte ohne Sieg in der Relegation

Sie hatten nicht damit gerechnet, es überhaupt unter die besten drei Teams der Verbandsliga 1 zu schaffen. Umso größer war dann die Freude über das Erreichen der Relegation, wo aus den drei bestplatzierten Teams der zwei Ligen die beiden Aufsteiger in die Verbandsoberliga ermittelt wurden. Von vornherein stand allerdings fest, dass zum einen die Mannschaften der Verbandsliga 2 die stärkeren waren und zum anderen durch den Abstieg des CfB-Westfalenligateams in die Oberliga kein zweites CfB-Team dort würde starten können. Dennoch nutzten Stefan Franke, Lars Gnegel und Leo Mies mit Coach Edwin Pusch die Möglichkeit, die Saison mit weiteren spannenden Ligamatches abzuschließen und Erfahrungen zu sammeln. Leider gelang es dem Trio trotz einiger enger Sätze nicht, Punkte zu machen. Die fünf Matches gegen SG Bad Salzuflen, TV Blomberg, TuS Viktoria Rietberg, BBC Bocholt 2 und BSC Sennestadt 2 gingen allesamt mit 0:6 Satzpunkten verloren. In die Verbandsoberliga werden Rietberg (10:0) und Bocholt 2 aufsteigen und treffen damit im Herbst wieder auf ein Team des CfB Soest.

Tabelle Relegation Verbandsliga

Verein Sätze Punkte
1. SG Bad Salzuflen 30 : 8 10 : 0
2. BBC Bocholt 2 25 : 15 7 : 3
3. Viktoria Rietberg 24 : 20 7 : 3
4. TV Blomberg 22 : 22 4 : 6
5. BSC Sennestadt 2 17 : 25 2 : 8
6. CfB Soest 3 2 : 30 0 : 10


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26.03.19

Klaus Vielberg Deutscher Vizemeister

2017 wurde Klaus Vielberg, Ü45-Blankbogenschütze des CfB Soest aus der Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck, zum ersten Mal in seiner nunmehr zehnjährigen Bogensportlaufbahn Deutscher Meister beim Bogensportverband. In Schwedt an der Oder sicherte er sich mit neuer Bestleistung von 521 Ringen und nur einem Ring Vorsprung den Titel. 2018 verpasste er in Mühlhausen/Thüringen mit 480 Ringen als Siebter die Titelverteidigung leider deutlich. Diesmal sollte in Lauchhammer/Sachsen auf jeden Fall wieder ein Podestplatz her, denn Vielberg gelingt es mittlerweile, Ergebnisse konstant oberhalb der 500-Ringe-Marke zu schießen.

Den Grundstein für seinen späteren Erfolg legte er mit 254 Ringen nach den ersten 30 Pfeilen als er schon auf dem zweiten Platz lag. Es führte Bernd Ortwein vom BSC Blumberg (Schwarzwald) mit starken 263 Ringen, auch der Drittplatzierte Ralf Schäfers vom BSC Worms-Pfeddersheim lag mit 250 Ringen noch auf Schlagdistanz zu Silber. Dank einer leichten Steigerung nach der Pause mit 259 Ringen bei 257 Ringen seiner beiden Konkurrenten sicherte sich Klaus Vielberg mit 513 Ringen die Silbermedaille hinter Ortwein (520) und vor Schäfer (507).

Der zweite CfB-Schütze schaffte bei seiner DM-Premiere einen guten elften Platz. Jan-Hendrik Walkenhorst, der im November überraschend Bezirksmeister bei Bogensportverband NRW wurde, bestätigte trotz eines schwachen Starts mit 430 Ringen seine derzeitigen Trainingsleistungen und war mit dem Wettkampf unter Berücksichtigung seiner geringen Trainingsmöglichkeiten doch zufrieden.

Am 29. März findet um 19 Uhr die Jahreshauptversammlung im Hotel Drei Kronen statt. Bereits um 18 Uhr treffen sich die Jugendlichen dort zu ihrer Versammlung. Am 7. April endet die Hallensaison der Soester Bogenschützen abschließend mit dem Kreuztaler Hallenturnier, das auf die ungewöhnliche 30-Meter-Distanz geschossen wird.

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16.03.19

Siegfried Mielke - Fast sechs Jahrzehnte Ziel im Visier

Als Siegfried Mielke zum ersten Mal seinen Bogen spannte und die Zielscheibe ins Visier nahm, war gerade die Anti-Babypille in Amerika auf den Markt gekommen, die Sowjet-Union gewann die Fußball-Europameisterschaft und "The Twist" von Chubby CHecker wurde auf der ganzen Welt getanzt. Seit dem Jahr 1960 schießt Mielke mit dem Bogen und ist damit der älteste aktive Schütze des Landes. Und auch wenn manche Abläufe nicht mehr so einfach von der Hand gehen wie früher, bleibt der Bad Sassendorfer, der in diesem Jahr 87 Jahre alt wird, seinem Sport treu.

Dabei begann seine lange Karriere gar nicht auf dem Schießstand sondern 1950 beim Tischtennis, später landete er beim Hockey. "Eigentlich wollte ich mit meinem Bruder Fußball spielen. Doch der Soester Spielverein hatte damals im Stadtpark einen Hockeyclub", Mielke blieb dabei. Im Winter, wenn auf dem Feld nicht gespielt wurde, spielte er Badminton. "Ich habe immer das gesucht, was für mich am passendsten war", so Mielke. Zum Fußball kam er später trotzdem noch, allerdins nicht in spielender, sondern in leitender Funktion, er wurde zum Staffelleiter des Kreisjugendausschusses gewählt.

Das war Glück, denn vielleicht verdankte ihm ein späterer Bundesligastar seine Karriere. Mielke kümmerte sich auch um die Schülerauswahl der Kreisjugendmannschaft. Dazu gehörten auch Dieter Hecking und Martin Kree. "Wir musste nach Kaiserau zu einem Spiel und es fehlte der beste Spieler der Kreisauswahl, das war der Kree", erzählt Mielke. "Der Kree spielte im Verein von Wickede und ich wusste, wo er wohnte. Wir konnten doch nicht ohne ihn nach Kaiserau fahren. Ich fuhr zu den Krees und seine Mutter öffnete die Tür." Diese habe jedoch nichts von dem Spiel gewusst. Mielke durfte damals nicht mit den Spielern Kontakt aufnehmen, stattdessen lief alles über die Vereine und dabei war offensichtlich etwas schiefgelaufen. "Fahren Sie mal los, sagte die Frau Kree zu mir, ich bringe den hinterher", so Mielke. Das Spiel in Kaiserau war gegen den VfL Bochum. "Die Manager von Bochum haben gefragt: Wer ist das denn? Und ich hab gesagt, das ist der Kree! Da haben die gesagt: Den holen wir uns nach Bochum. So hab ich den quasi schon in der Spielzeit vermittelt." Kurz darauf spielte Martin Kree in Bochum.

Zum Bogenschießen kam er über einen Verwandten seiner Frau, Friedrich Stiller. Der erfolgreiche Bogenschütze drängte Mielke immer wieder, es doch einmal zu versuchen. "Daraufhin ich mal mit denen losmarschiert. Damals haben wir noch auf dem Feld geschossen. Das war nicht einfach damals", so Mielke. Bis sein Verein, der CfB Soest, in der Sporthalle des Conrad-von-Soest Gymnasiums schießen konnten, mussten die Schützen häufig ihre Trainingsstätte wechseln.

Neben dem Bogensport, den er ab 1960 betrieb, war Siegfried Mielke zudem noch als Fußballschiedsrichter aktiv. Unter der Woche schoss er, am Wochenende pfiff er. Seine Tätigkeiten in der Landesliga führten ihn bis ins Ruhrgebiet. "Mit 46 war Schluss mit dem Schiedsrichtersein, da war man zu alt. Danach gab es nur noch Bogenschießen und das bis heute", erzählt er. "Nur 73/74 habe ich zwei Jahre mit dem Schießen pausiert. Da habe ich ein Haus gebaut." Seine Frau unterstützte seine Leidenschaft für den Sport. "Sonst wäre das nicht so gegangen", so Mielke.

Mit einem Bus, den einer seiner alten Vereinskameraden besaß, war Mielke auf vielen Wettbewerben unterwegs. Er schoss Wettkämpfe in Holland, Nürnberg, Frankfurt und Bremen. Den Koffer für seinen Bogen zieren immer noch die Aufkleber, die er auf seinen sportlichen Reisen gesammelt hatte. Dem Bogensport blieb er aus einem ganz einfachen Grund treu: "Ich wusste, wenn ich sonst nichts mehr machen kann, Bogensport kann ich weiterhin. Und es war immer eine schöne Kameradschaft." Besonders schätzte er den Zusammenhalt. "Unser alter Vorsitzender, Nölle hieß der, hat dann schonmal in seiner Werkstatt ein Feuer gemacht und dann haben wir da zusammengesessen. Damals gab es Leute, die haben den Verein zusammengehalten und nach vorne gebracht. Und heute haben wir den Martin Hinse, der das leistet. Man braucht gute Leute." Es sei immer schwierig, solche Stützen des Vereins zu finden.

Im Verein fühlt sich Friedrich Mielke immer noch wohl. "Jetzt, wo ich älter bin, nehmen sie schon Rücksicht auf mich", erzählt er. Der Bogensport habe sich, seitdem er dabei ist, stark verändert. "Es wird immer technischer, immer kommt etwas Neues raus." Inzwischen schießt er auch mit einem leichteren Bogen als früher. Doch zuhause hat er noch einen Langbogen mit 38 Pfund Zuggewicht. "Den kriegen die jungen Leute gar nicht gespannt", lacht Mielke. Um sich für den Bogensport fit zu halten, geht er zusätzlich noch ins Fitnessstudio. "Wenn man das nicht macht, hat man gar nichts mehr in den Armen." Nach einer krankheitsbedingten Pause - Anfang Januar musste er aufgrund einer Lungenentzündung aussetzen - stieg Mielke Anfang März wieder ins Training ein. Sein Ziel sind die Bezirksmeisterschaften. Der älteste Bogenschütze Deutschlands ist noch lange nicht am Ende.

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12.03.19

DM-Bronze für Rabea Moschner; Compounddamen verpassen Podest knapp

Im vergangenen Jahr war Rabea Moschner bei der Hallen-DM in Solingen als Qualifikationsvierte bereits im Viertelfinale ausgeschieden, diesmal sollte es für die derzeit stärkste Soester Bogensportlerin ganz nach vorn gehen. Grundlage dafür musste ein hohes Qualifikationsergebnis sein, um zunächst gegen eine schwächere Finalgegnerin antreten zu können. Rabea Moschner, aktuelle Doppel-Westfalenmeisterin, die mittlerweile konstant einen Pfeildurchschnitt von 9,3 Ringen schießen kann, begann stark und kletterte mit zunehmender Wettkampfdauer im Ranking der Qualifikationsrunde. Nach 280 Ringen in Durchgang eins ließ sie 278 folgen und schloss mit demselben Ergebnis von 558 Ringen und Rang vier wie im Vorjahr ab.

Im Achtelfinale schlug sie zunächst Maria Hasse vom PSV Rostock mit 6:2 Satzpunkten. Danach entwickelte sich das Viertelfinale gegen die Titelverteidigerin vom Krefelder SSK 1842, Meike Räder, zum ernsthaften Krimi. Räder, von der Rabea Moschner vergangenes Jahr im Viertelfinale mit 2:6 geschlagen worden war, führte schon mit 4:0, als Moschner mit 30:26 Ringen die Aufholjagd startete, die beiden Folgesätze mit 28:26 und 28:27 auch für sich entschied und zum ersten Mal in ihrer Laufbahn im Halbfinale einer DM stand. Dort bekam sie es mit Michelle Kroppen vom SV GuthsMuths Jena zu tun, die von Nachwuchsbundestrainer Marc Dellenbach gecoacht wurde. Die 23jährige Nationalkaderschützin, kürzlich erst Deutsche Mannschaftsmeisterin mit dem Bundesligateam ihres Zweitvereins BSG Ebersberg geworden, zeigte in den ersten beiden Sätzen zunächst nicht die gewohnte Sicherheit. Aber Moschner, betreut von Tobias Funke, gelang es nicht, sie entscheidend unter Druck zu setzen, und verlor mit 1:7. Damit zog sie gegen Verena Schmidt vom RSV Detmold-Klüt ins Bronzefinale. Es zeigte sich, dass die Ostwestfälin ihre Finalniederlage, die ihr die Soesterin Ende Januar im Goldfinale der Westfalenmeisterschaften beigebracht hatte, nicht hinter sich gelassen hatte. Da ab dem Bronzefinale abwechselnd geschossen wird, hatte jede Schützin nur 20 Sekunden Zeit, den Pfeil auf die in 18 Meter entfernte Spotauflage mit den Ringen 6 bis 10 zu schießen. Es zeigte sich, dass Rabea Moschner auch dank der vielen Ligamatches trotz anfänglich hoher Nervosität zügig schießen und treffen konnte. Es gelang ihr, die großen Videowände, auf denen sich die Schützinnen und ihre Scheiben selbst sehen konnten, völlig auszublenden. Das gelang Schmidt vor allem im zweiten Satz nicht, als sie den letzten Pfeil nicht mehr abschießen konnte. Die Soesterin nutzte diese Unsicherheit und gewann schließlich in drei Sätzen mit 6:0. Bronze! Gold ging an Michelle Kroppen, Silber an Ute von Schilling (SG Ahlten).

Tobias Funke war mit ihrem Abschneiden von Rabea Moschner sehr zufrieden: „Rabea hat insgesamt eine sehr starke Wettkampfleistung abgeliefert, die viel Hoffnung auf die kommende Freiluftsaison macht. Ihr konsequentes Training hat sich bezahlt gemacht.“

Nach den Ergebnissen der Westfalenmeisterschaften sollte nach 2018 eine erneute DM-Medaille auch für das Compound-Damenteam, betreut von René Kaup, kein Problem sein. Aber im Sport kommt es halt auch auf die Tagesform an und die machte Doppelwestfalenmeisterin Karina Granitza einen dicken Strich durch die Rechnung. Während sich Nina Wassermeyer am ersten Tag der DM mit einer ganz starken Leistung von 572 Ringen als Fünfte der Qualifikation in die Finalrunde schoss und Karin Glashagel mit 552 (Platz 20) nur vier unter ihrem Westfalenmeisterschaftsergebnis blieb, fand die erfolgreiche Para-Schützin vom ersten Pfeil an nicht zu ihrer Form. Nach nur 545 Ringen (Platz 22), ihrem schwächsten Saisonergebnis, war sie am Boden zerstört. „Für meine Einzelleistung bin ich immer selbst verantwortlich, aber wenn ich im Team schieße, trage ich auch dafür Mitverantwortung. Zehn, fünfzehn Ringe hätten es mehr sein müssen. Es tut mir sehr, sehr leid, dass wir ohne Medaille dastehen“, zeigte sich die seit 2014 auch international erfolgreiche Para-Bogenschützin tief bestürzt. Es dauerte lange, bis der Trost ihrer beiden Mannschaftskameradinnen wirklich bei ihr angekommen war. Mit 1669 Ringen wurde das Team Vierter, nur fünf Ringe fehlten zu Bronze. Am Samstagabend waren die Niederlagen bei der Sportgala verdaut, als das Compoundteam Dritte der Wertung „Mannschaft des Jahres 2018“ wurde. Und die DM-Medaille? Die wollen sich die Damen bei der Freiluft-DM Anfang August in Berlin holen.

Bei den Herren verpasste Fin Lukas Hein nach 573 Ringen (Platz 19) den Cut nur um zwei Ringe. „Nach den ersten sechs Pfeilen hatte ich nur 54 Ringe auf dem Schusszettel. Das hätten aber 57, 58 sein müssen. Wenn du in dieser Klasse oben dabei sein willst, musst du das konstant schießen können“, bilanzierte er nüchtern.

Im Achtelfinale war Nina Wassermeyer, die schon mit ihrer Qualifikationsrunde sehr zufrieden war, gegen die langjährige Nationalkaderschützin Dorith Landesfeind vom SV Böddiger (Hessen) bei ihrer erster Finalteilnahme schlussendlich zwar chancenlos, hielt das 15-Pfeile-Match aber lange Zeit offen. Erst mit den letzten beiden Passen (Passe = 3 Pfeile) war die 139:143-Niederlage besiegelt.

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09.03.19

Compound-Damenteam 3. bei "Mannschaft des Jahres 2018"

Es gibt sie jetzt seit 2014 und der CfB Soest war jedes Mal in mindestens einer der vier Kategorien "Sportler", "Sportlerin", "Mannschaft" und "Jugendlicher" vertreten und immer unter den besten Drei platziert. Mit Fin Lukas Hein 2014 und Karina Granitza 2018 konnten wir zweimal den Gewinner stellen. Karina wurde 2014 Dritte und 2015, 2016 und 2017 jeweils Zweite. 2017 war zudem unser bisher erfolgreichstes Jahr, weil das Regionalligateam Zweiter der Mannschaftswertung und Xenia Dritte bei den Jugendlichen wurde. 2019 gab es diesen Platz nun für das Compound-Damenteam. Damit gehören wir über alle Kategorien und Jahre gesehen zu den fünf erfolgreichsten Vereinen im Kreis Soest.

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08.03.19

Karin Glashagel holt souverän Gesamtsieg; Vier Podestplätze zum Championatsabschluss

Trotz mehrerer Ausfälle beim letzten Hallenchampionat in Dortmund haben die Soester Bogenschützen mit einem ersten, drei dritten, mehreren Top-Fünf-Plätzen und neuen Bestleistungen in der Gesamtwertung des Hallenchampionats von NRW einen guten Abschluss erreicht. Die Championate, ausgerichtet von den Vereinen BSC Oberhausen, CfB Soest, BC Gelsenkirchen, SV Stockum-Werne und TuS Dortmund-Barop, liegen zwischen den Meisterschaftswettkämpfen und gelten vielen Bogensportlern dafür als ideale Vorbereitung. Über 400 Bogensportler nehmen an den fünf Turnieren teil, 27 vom CfB Soest. Wie viele andere Vereine nutzt auch der Soester Club die Serie, um Nachwuchsschützen und Turnierneulinge an den Turniersport heranzuführen. Ab Schülerklasse A müssen vier der fünf Turniere geschossen werden, um in die Gesamtwertung zu kommen, bei den B- und C-Schülern drei von vier. Auf dem Dortmunder Turnier wird auf die 25-Meter-Distanz geschossen, bei allen anderen auf 18.

In der A-Schülerklasse verpasste Julian Schulz einen Podestplatz als Vierter der Gesamtwertung zwar knapp, schoss aber in der Einzelwertung mit 536 Ringen Bestleistung und wurde Zweiter. In der Jugendklasse konnte sich keiner der vier Starter vorne platzieren. Durch Überschneidungen mit Ligawettkämpfen oder Ausfällen durch Krankheit fehlten den Schützen ein, zwei Championatswertungen. Außerdem zeigte sich die gesamte Saison über die hohe schulische Belastung, wodurch etliche Trainingsstunden nicht genutzt werden konnten. Lediglich bei Laura Stockel zeigte sich mit Saisonbestleistung von 486 Ringen ein Aufwärtstrend.

Bei den Herren wurde Fabian Maruhn trotz einer wechselhaften Saison mit dem dritten Gesamtplatz belohnt, den er auch im Jahr zuvor belegt hatte. Sehr zufrieden war Stefan Franke mit seiner neuen Einzelbestleistung von 495 Ringen auf Platz zehn der mit achtundvierzig Schützen stark besetzten Gesamtklasse. Auch Lars Gnegel schoss mit 462 Ringen Bestleistung und wurde Gesamtzwölfter. Er konnte seine Leistungen während der Saison ebenso kontinuierlich steigern wie Willi Klespe, Roy Farrell, Detlef Scharl und Edwin Pusch bei den Masterschützen, der mit fünfundfünfzig Schützen stärksten Leistungsklasse. Klespe, der mit seiner Bestleistung von 545 Ringen sehr zufrieden war und Zweiter der Einzel- und Achter der Gesamtwertung wurde. Championatsneuling Farrell fehlte ligabedingt die Gelsenkirchener Turnierwertung, sodass er kein Streichergebnis hatte und insgesamt Sechster wurde. Scharl und Pusch zeigten sehr konstante Leistungen, aber ihnen fehlten zwei Turniere, um überhaupt in die Gesamtwertung zu kommen.

Bei den Compoundbogenschützen, jahrelang Garant für etliche Siege und Podestplätze, überzeugten die beiden Masterklassenschützinnen. Den Gesamtsieg holte sich souverän Karin Glashagel, die das Championat für ihren Dortmunder Heimatverein und die Meisterschaften für den CfB Soest schießt. Am Freitag schießt sie zusammen mit Nina Wassermeyer und Karina Granitza bei der DM in Biberach an der Riß. Para-Schützin Kony Achinger holte sich wie im Vorjahr den dritten Platz. In der Damenwertung kam nur Julia Decker in die Gesamtwertung, landete als Siebte im vorderen Tabellendrittel. In Stockum hatte sie mit 558 Ringen ihre beste Einzelleistung überhaupt geschossen. Von den beiden Herren zeigte nur Bernd Heitmann ansteigende Form, schoss mit 512 Ringen neue Bestleistung. Auch ihm fehlt mindestens ein Turnier für die Gesamtwertung.

Von den vier Blankbogenschützen kam nur Wolfgang Kikutt aus der Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck auf Rang neun in die Gesamtwertung. Seine Saisonbestleistung von 425 Ringen brachte er beim Championat in Soest.

Die Mannschaftswertungen verliefen nicht wie erwartet. In der Recurvewertung der 15 gelisteten Teams verpasste der CfB mit 10.336 Ringen den im letzten Jahr erreichten dritten Platz nur um drei Ringe. Hinter BSG Mettingen (10.528), SV Arolsen (10.349) und dem letztjährigen Sieger BSC Iserlohn (10.339) wurde die Mannschaft, bei jedem Championat aus den fünf besten Schützen der Recurve- und Blankbogenklassen gebildet, undankbarer Vierter. Das Compoundteam, immer gebildet aus den drei besten Schützen, wurde mit 6.511 Ringen Sechster. Zum Podestplatz fehlten mindestens 240 Ringe. Das ist die schwächste Platzierung seit fünf Jahren.

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06.03.19

Para-DM Eschwege als Schritt Richtung Tokio

Nachdem Edwin Pusch am ersten Tag der Para-DM im hessischen Eschwege die Bronzemedaille in der Recurve-Masterklasse mit 500 Ringen gewonnen hatte, wollten die Blankbogen- und Compoundschützen am zweiten Tag ebenfalls Edelmetall holen. Morgens um 9.30 Uhr ging es für Conny Lüchtefeld, Werner Fleischer und Ingo Achinger (alle drei Behinderungsklasse AB) in den Wettkampf über sechzig Pfeile. Während Lüchtefeld nicht über 289 Ringe und Platz fünf bei den Damen hinauskam, schoss Werner Fleischer mit 383 Ringen seine Saisonbestleistung und belegte Mittelfeldplatz sieben. Ingo Achinger führte zur Pause bei den Herren, kam danach aber nicht mehr an seine Leistungen heran, fiel leider zurück und sicherte sich mit 425 Ringen noch Bronze.

Am Nachmittag begann der Wettkampf für die beiden Compoundschützinnen der Beh.-Kl. ARST/W2. Karina Granitza hatte leider keine Konkurrenz und nutzte den Wettkampf, um sich mit ihrem neuen Bogen auf die DM des Schützenbundes vorzubereiten, die am Freitag in Biberach an der Riß beginnt. Ihre 555 Ringe und die gewonnene Goldmedaille beim Behindertensportverband sind nur ein weiterer Schritt in Richtung Quotenplatz für die Paralympics 2020 in Tokio. Kony Achinger schoss in der Masterklasse leider ihr schwächstes Saisonergebnis, sicherte sich mit 538 Ringen aber Bronze.

In Biberach an der Riß wird der CfB Soest mit fünf Bogensportlern vertreten sein. Das Compounddamenteam mit Karina Granitza, Nina Wassermeyer und Karin Glashagel startet am Freitag und hat gute Chancen auf einen Medaillenrang. Für Fin Lukas Hein wäre es bereits ein großer Erfolg, die Finalrunde zu erreichen. Am Samstag schießt dann Rabea Moschner. Die Recurveschützin möchte als aktuelle Westfalenmeisterin wie im vergangenen Jahr in Solingen ins Viertelfinale.

Am 18. März beginnt für die Soester Bogensportler bereits das Training auf dem Freiluftgelände im Jahnstadion. Der Vorstand bittet dafür zum Arbeitseinsatz am Samstag, 16. März um 10 Uhr. Das Verbandsligateam bereitet sich bis dahin intensiv auf den Relegationswettkampf vor, der am 17. März in Bielefeld-Sennestadt ausgetragen wird.

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05.03.19

DM-Bronze für Pusch

Gleich am ersten Tag der Deutschen Meisterschaften des Behindertensportverbandes im hessischen Eschwege gab es eine Medaille für den CfB Soest, der sich seit 2012 neben dem Schützenbund und dem Bogensportverband auch in diesem Verband engagiert. Da der letztjährige Hallen-Vizemeister der Recurve-Masterklasse, Detlef Scharl, verletzungsbedingt nicht starten konnte, hatte er in Edwin Pusch einen würdigen Vertreter. Der Warsteiner, zweiter Vorsitzender mit vielfachen Aufgaben im Traditionsclub, steigerte seine Leistung von der letztjährigen Hallen-DM in Blankenfelde bei Berlin um mehr als 100 Ringe, lieferte einen konstanten Wettkampf ab und holte sich mit 500 Ringen seine zweite DM-Bronzemedaille. Die erste konnte er im vergangenen Jahr bei der Freiluft-DM in Hamm gewinnen.

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14.02.19

Magere Ausbeute beim Hallenchampionat in Stockum

Beim vierten und vorletzten Wettkampf der Fünf-Turniere-Serie des Hallenchampionats von NRW in Stockum-Werne kehrten die Soester Bogensportler mit der mageren Ausbeute von zwei Podestplätzen zurück. Compoundschützin Karin Glashagel siegte in der Damenmasterklasse mit 556 Ringen, Platz drei ging an Kony Achinger (547 R.). Dafür gab es mehrere vierte Plätze und neue Bestleistungen. Den größten Sprung machte Compoundschützin Julia Decker, die mit 558 Ringen eine sehr gute Leistung zeigte, vierte der Damenwertung und erstmals Ergebnisbeste der Soester Bogensportler wurde. Auch A-Schüler Julian Schulz schoss mit 533 Ringen seine bisher bestes Championats- und Saisonergebnis, womit er nur wegen einer zu wenig geschossenen Zehn Vierter der Stockumer Wertung wurde. Sein Ergebnis hätte ihm bei den kürzlich ausgetragenen Westfalenmeisterschaften die sichere DM-Qualifikation beschert, die er nur um sechs Ringe verpasst hat. Bei den Herren verfehlte Fabian Maruhn das Podest nach 548 Ringen als Vierter auch nur deshalb, weil ihm zwei Zehner mehr fehlten. Seinen dritten Platz in der Gesamtwertung sicherte er damit ab. Stefan Franke (16., 484) und Lars Gnegel (22., 388) bestätigten ihre aktuellen Wettkampfergebnisse. Großes Pech hatte Roy Farrell in der Masterklasse. Mit 281 Ringen lag er nach der ersten Hälfte auf einem sehr guten zweiten Platz, fühlte sich danach aber nicht gut und rutschte nach weiteren 257 Ringen auf den sechsten Platz ab. Seine drei Kameraden aus dem Masterklassenteam, Willi Klespe (16., 507), Detlef Scharl (18., 493) und Edwin Pusch (19., 485) landeten im unteren Mittelfeld. In der Jugendklasse waren nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Luca Keysselitz nur zwei Schützen am Start. Lara Stockel wurde Siebte mit 442 Ringen, Leo Mies Elfter mit 415.

Die drei Blankbogenschützen verkauften sich unterschiedlich. Conny Lüchtefeld kommt in dieser Saison nicht gut zurecht, liegt deutlich unter ihren letztjährigen Ergebnissen. Sie kam mit 225 Ringen nicht über den letzten Platz hinaus. Auch bei Wolfgang Kikutt sind die Saisonleistungen sehr wechselhaft, aber 395 Ringe waren sein bisher zweitbestes Saisonergebnis. Werner Fleischer gelang mit 367 Ringen sein bisher bestes Resultat.

Die beiden Compound-Herren, Bernd Heitmann und Volker Padberg, lagen mit 501 und 371 Ringen am Ende ihrer Klasse. Die Compoundmannschaft mit Decker, Achinger und Heitmann belegte mit 1606 Ringen Platz sieben. In der Recurve-Teamwertung wurden Maruhn, Farrell, Klespe, Scharl und Pusch mit 2571 Ringen Vierte. Der CfB Soest belegt in der Gesamtwertung weiterhin den dritten Platz von vierzehn gelisteten Mannschaften.

Das fünfte Championatsturnier am ersten März-Wochenende in Dortmund wird traditionell auf 25 Meter Entfernung geschossen, die bisherigen auf 18.

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12.02.19

Bogensport-DM in Biberach; Göttges und Müller im Pech

Als CfB-Sportleiter Martin Hinse die Qualifikationszahlen für die Deutschen Meisterschaften des Schützenbundes mit den Ergebnissen der Soester Schützen von den Westfalenmeisterschaften verglich, hielten sich Freude und Enttäuschung knapp die Waage. Vier Compounder und eine Recurverin haben sich qualifizieren können, aber acht weitere Recurver verpassen die DM in Biberach an der Riß mit nur einstelligen Ringzahlen. Den größten Pechvögeln, Laura Göttges (Damen) und Markus Müller (Herren), fehlt ein läppischer Ring, Roy Farrell (Master) nur drei. Auch die beiden Nachwuchsschützen, Luca Keysselitz (Jugend) und Julian Schulz (Schüler A), lagen nur fünf bzw. sechs Ringe unter der Norm. „Das ist schon ärgerlich, so knapp zu scheitern. Kein Vorwurf an diejenigen, die es trotz eines guten Wettkampfs nicht geschafft haben, aber andere haben einfach keine zwei identische Hälften auf die Scheibe gebracht. Da war definitiv mehr drin“, sieht Hinse die verpassten Chancen nicht ganz unkritisch.

Umso erfreulicher ist die erneute Teilnahme des Damen-Compoundteams mit Doppel-Westfalenmeisterin Karina Granitza, Nina Wassermeyer und Karin Glashagel, sowie Compoundschütze Fin Lukas Hein und der zweiten Doppel-Westfalenmeisterin, Recurveschützin Rabea Moschner. Alle haben das Ziel die Finals zu erreichen, was bei der hochkarätigen Konkurrenz kein leichtes Unterfangen sein wird. Die Compounddamen wollen, wie im vergangenen Jahr, als sie in Solingen DM-Bronze gewinnen konnten, wieder aufs Podest. Die Chancen dafür sind durchaus realistisch. Rabea Moschner war im Regionalligateam mit einem Pfeilschnitt von 9,22 Ringen die stärkste Schützin, nutzt trotz ihres berufsbedingten Umzugs nach Duisburg jede Möglichkeit zum Training. Viel Anerkennung bekam Compoundschütze Fin Lukas Hein bei den Westfalenmeisterschaften von langjährigen Spitzenschützen. Nach fast zweijähriger Wettkampfabstinenz lieferte er mit 581 von 600 möglichen Ringen ein überragendes Resultat ab und übertraf die seit Jahren steigende Qualifikationsringzahl um genau zwei Ringe. Im kleinen Finale holte er Bronze.

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07.02.19

Verbandsligateam bleibt Dritter; Westfalenligisten steigen ab

Nachdem das Regionalligateam des CfB Soest die Ligasaison am Samstag in Arolsen auf dem dritten Platz abschloss (der Anzeiger berichtete), ist das Westfalenligateam wieder in die Oberliga abgestiegen. Das Verbandsligateam schloss als Dritter der Gruppe 1 auf einem Relegationsplatz ab.

Am Sonntagmorgen ging es für das Verbandsligateam, der dritten Soester Mannschaft, um Coach Edwin Pusch in Gruppe 1 um die Annäherung an das Spitzenduo. Er hatte drei weitere Schützen am Start, die einen guten Wettkampftag ablieferten und ihr Tagesziel erreichte. Nach dem Einschießen fuhr die Startformation Lars Gnegel, Stefan Franke, der sich mit einem Tagesschnitt von 8,2 Ringen pro Pfeil für die zweite Mannschaft empfehlen konnte, und Leo Mies einen ungefährdeten 6:0-Sieg gegen den Nördlichen Dortmunder Schützenbund 2 (NDSB) ein. Gegen Spitzenreiter BSC Sennestadt 2 war das Team chancenlos und verlor klar mit 0:6. Im Match vor der Pause kam Edwin Pusch für Mies, aber auch diese Einwechselung konnte die klare 0:6-Niederlage gegen den Tabellenzweiten Bocholt 2 nicht verhindern. Mies kam zurück und es folgte ein sicheres 6:0 gegen BSC Kreuztal 2. Das abschließende Freilosmatch war Formsache. Mit 27:3 Punkten folgt der CfB Soest 3 dem BBC Bocholt 2 und dem BSC Sennestadt 2 in den Relegationskampf gegen die ersten Drei der Verbandsliga 2, SG Bad Salzuflen, TV Blomberg und TuS Victoria Rietberg, zum Aufstieg in die Verbandsoberliga.

Bevor am Nachmittag der erste Pfeil des Westfalenligateams auf die Scheibe flog, stand der Abstieg nach nur einem Jahr in dieser sehr starken Liga für die zweite CfB-Mannschaft schon fest. Dennoch wollten Xenia Wünsche, Luca Keysselitz, Florian Nottka, Detlef Scharl und ihr stärkster Schütze, Willi Klespe, einen bestmöglichen Wettkampftag abliefern. Ziel von Coach Edwin Pusch war, noch einmal alle Schützen einzusetzen, sodass intensiv durchgewechselt wurde. Das Einstiegsmatch ging in der Formation Wünsche, Scharl und Klespe mit 0:6 gegen Tabellenführer BBC Bocholt verloren, die an diesem Spieltag kein einziges Match abgaben. Gegen BSC Ibbenbüren kam Keysselitz für Scharl, aber das Team mussten dem Gegner mit 6:2 die Punkte überlassen. Gegen den Tabellendritten Sherwood Herne wurde Florian Nottka für Klespe eingesetzt, sodass ein reines Nachwuchsteam ins Match zog. Die Youngster verloren zwar mit 0:6, aber jeden Satz nur mit zwei, drei Ringen. Mit gleichem Ergebnis ging das Match gegen BSC Iserlohn verloren. Nach der Pause waren Nottka, Scharl und Keysselitz beim 2:6 gegen BSC Sennestadt auch nicht ganz chancenlos, aber es fehlte immer noch an der nötigen Trefferqualität. Erneut wurde gewechselt. Detlef Scharl, Florian Nottka und Willi Klespe lieferten dem NDSB 1 ein durchaus gleichwertiges Match, verloren erst im letzten Satz mit 4:6. Dass die Mannschaft durchaus das Zeug für diese Liga hat, zeigte sich im Abschlussmatch gegen Mitauf- und -absteiger SV Stockum. Mit einem sicheren 9er-Schnitt, der für diese Liga schon unerlässlich ist, wurde der Tabellennachbar besiegt.

CfB-Sportleiter Martin Hinse sieht die Entwicklung der drei Ligamannschaften durchaus positiv: „Unsere Schützen haben gemerkt, dass in der Verbandsliga ein Pfeilschnitt von 8,2 Ringen erforderlich ist, um oben mitschießen zu können. Drei Klassen höher, in der Regionalliga, liegt er bereits bei rund 9,2. Das ist bei entsprechendem Training machbar. Aktuell planen wir für die Saison 2019/2020 wieder mit drei Mannschaften. Und werden bestmöglich vorbereitet sein.“


Tabelle Westfalenliga

Verein Sätze Punkte 1. BBC Bocholt 153 : 63 45 : 11
2. BSC Iserlohn 141 : 83 40 : 16
3. Sherwood Herne 133 :105 37 : 19
4. BSC Sennestadt 103 :113 30 : 26
5. BSC Ibbenbüren 118 :116 26 : 30
6. NDSB 1 99 :121 24 : 32
7. SV Stockum 89 :141 15 : 41
8. CfB Soest 2 64: 158 7 : 49


Tabelle Verbandsliga 1

Verein Sätze Punkte
1. BSC Sennestadt 2 105 : 33 33 : 7
2. BBC Bocholt 2 104 : 38 30 : 10
3. CfB Soest 3 90 : 52 27 : 13
4. NDSB 2 73 : 71 20 : 20
5. BSC Kreuztal 2 34 : 92 10 : 30


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05.02.19

Regionalligateam mit dem dritten Platz belohnt

Nach einem schwierigen Saisoneinstieg in heimischer Halle Anfang November und zwei guten Spieltagen in Oberauroff und Laufdorf hat die 1. Recurvemannschaft des CfB Soest den Grundstein für den erneuten dritten Platz in der Regionalliga West gelegt. Damit wurden nach Klassenerhalt und Podestplatz in der stärksten der fünf Regionalligen zwei der drei anvisierten Saisonziele erreicht. Nur das letzte, ein Platz zum Wiederaufstieg in die zweite Bundesliga, wurde verpasst. Mit nur einem Punkt Rückstand auf den bei allen Spieltagen souverän auftrumpfenden Tabellenführer Hammer SC zum vierten Wettkampf nach Arolsen gereist, schoss das Team mit nur 5:9 Punkten leider seinen schwächsten Ligawettkampf.
„Unser „man oft he match“ war heute ganz klar Markus Müller. Er hat uns zusammen mit Rabea Moschner und Fabian Maruhn das Podium gesichert“, zeigte sich Coach René Kaup sichtlich beeindruckt vom Einsatz des Edelreservisten.

Dass es ein harter Tag werden würde, stand von vornherein fest. Zum einen zeigten sich bei Fabian Maruhn wie zuvor bei den Westfalenmeisterschaften schießtechnische Probleme, Matthias Bathe kämpfte immer noch mit der Umstellung seines Schießstils und Laura Göttges sowie Roy Farrell waren nicht in der Verfassung, die erforderlichen hohen Ringzahlen zu schießen. Lediglich die frisch gebackene Westfalenmeisterin Rabea Moschner und Markus Müller waren in Normalform. René Kaup und Co-Coach Tobias Funke hatten bezüglich der richtigen Mannschaftsaufstellung durchaus Sorgenfalten auf der Stirn.
Nach dem halbstündigen Einschießen schlug die Startformation Maruhn, Moschner und Bathe den BSC Oberauroff 2 mit 6:0. Bereits gegen die RSG Düren ließen die drei aber die nötige Sicherheit vermissen und verloren deutlich mit 1:7. Kaup und Funke reagierten, brachten Müller für Maruhn. Aber auch gegen Absteiger Laufdorf 2 fand das Team nicht in die Überholspur und musste mit 2:6 Satzpunkten auch dieses Match abgeben. Da Matthias Bathe stark verunsichert agierte, kam Maruhn ins Team zurück. Ein Sieg vor der Pause wäre moralisch wichtig gewesen, aber auch gegen den späteren, zweiten Absteiger, SV Eberstadt, klappte es einfach nicht. Müller lieferte sehr gute 57 von 60 möglichen Ringen ab, aber Moschner und Maruhn kamen über jeweils 52 nicht hinaus. Eine 0:6-Schlappe war die Folge. In der Pause musste René Kaup den Schützen unmissverständlich klar machen, dass es durchaus möglich wäre, den nach wie vor bestehenden Podestplatz noch zu verlieren. Vom Aufstieg war zu dem Zeitpunkt schon keine Rede mehr.

Die zweite Hälfte begann mit einem nervenaufreibenden Match gegen den Zweitplatzierten, SV Arolsen. Führung und Ausgleich dominierten den Verlauf, aber Moschner, Maruhn, Müller blieben ruhig. Sie gewannen den entscheidenden fünften Satz knapp mit 55:54 und holten das verdiente Unentschieden. Um den dritten Tabellenplatz abzusichern, musste zumindest eines der beiden letzten Matches gewonnen werden. Gegen Tabellenführer Hammer SC zeigte sich, wie eng die Konkurrenten eigentlich gegeneinander kämpfen. Die CfB-Schützen verloren den ersten Satz mit 53:56, gewannen die beiden folgenden mit 55:54 und 56:55 und brachten das Match mit zwei 56:56-Sätzen schließlich nach Hause. Dabei überzeugte Rabea Moschner mit fantastischen 99 von 100 möglichen Ringen.
Jetzt konnte nichts mehr passieren, denn der viertplatzierte TuS Barop konnte die Soester beim direkten Aufeinandertreffen im Schlussmatch nicht mehr überholen. Der Dampf war raus, weil auch Arolsen nicht mehr angegriffen werden konnte. So war die 2:6-Niederlage bedeutungslos.

René Kaup war in der Beurteilung des Spieltages zwiegespalten: „In der Gesamtbetrachtung hat sich die Mannschaft letztendlich für die Ergebnisse der gesamten Ligasaison belohnt. Aber in der heute gezeigten Verfassung wären wir definitiv nicht zweitligatauglich. Von daher ist der Verbleib in der Regionalliga erst einmal die bessere Alternative.“

Tabelle Regionalliga West

Verein Satzdiff. Punkte
1. Hammer SC 2008 42 37 : 19
2. SV Arolsen 36 36 : 20
3. CfB Soest 16 31 : 25
4. TuS Barop 10 30 : 26
5. Bogenschützen RSG Düren 18 29 : 27
6. 1.UTK BSC Oberauroff 2 - 8 26 : 30
7. SV Eberstadt -26 22 : 34
8. BSC Laufdorf 2 -88 13 : 43


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02.02.19

Luca Keysselitz und Detlef Scharl bei Sportlerehrung der Stadt Werl

Zwei unserer Recurveschützen wurden von der Stadt Werl für ihre sportlichen Erfolge geehrt. Vize-Bürgermeisterin Beate Kohlmann und Thaddäus Rohrer vom Stadtsportverband, die den Abend in der vollbesetzten Stadthalle eröffneten, sowie Moderator Uli Canisius beglückwünschten die geehrten Sportlerinnen und Sportler für ihr erfolgreiches Engagement im vergangenen Jahr. Rohrer appellierte an die zahlreichen Jugendlichen, sich in den Vereinen oder auch im Stadtsportverband zu engagieren: "Ergreift die Chance, wenn ihr Freude an der Sport-Zukunftsgestaltung der Stadt Werl habt."

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31.01.19

Doppel-Gold für Rabea Moschner; Gold und Silber für Recurveteams

Nachdem die Compoundschützinnen des CfB Soest mit einem kompletten Medaillensatz und Teamgold sowie der Bronzemedaille von Fin Lukas Hein von den Westfalenmeisterschaften nach Hause gekommen sind, wollten die Recurveschützen ihnen nicht nachstehen. Am ersten Wettkampftag fielen leider gleich drei der fünf qualifizierten Nachwuchsschützen aus, sodass nur Julian Schulz und Luca Keysselitz antreten konnten. Beide wurden Fünfte, Schulz bei den A-Schülern (525 Ringe) und Keysselitz bei den Jugendlichen (522). Beiden werden sehr wahrscheinlich rund zehn Ringe zur DM-Qualifikation fehlen. Am Morgen des zweiten Tages überraschte die erstmals qualifizierte Masterklassen-Mannschaft mit dem Gewinn der Silbermedaille. Roy Farrell feierte mit 540 Ringen als Achter unter vierunddreißig Startern eine gelungene Premiere. Willi Klespe startete ebenfalls sehr gut, konnte sein Niveau aber leider nicht halten und wurde 20. mit 523 Ringen. Sechs Plätze dahinter landete der mit anhaltenden Knieproblemen schießende Detlef Scharl (513). Zur Pause war das Team bereits Dritter, kämpfte sich mit 1576 Ringen noch auf den Silberrang vor. Zu Gold fehlten nur sechs Ringe. Ob die Ringzahl zur DM-Qualifikation reicht, muss abgewartet werden.

Der Sonntag gehört traditionell den Recurveschützen der Klassen Junioren, Damen und Herren. Während erstmals kein Soester Junior am Start war, überzeugten beiden Erwachsenenteams mit Gold. Eine weitere Goldmedaille und die sichere DM-Qualifikation holte sich Rabea Moschner, die wie Compoundschützin Karina Granitza ihren Titel verteidigen konnte. Im Einzel blieben die Herren vom Regionalligateam leider unter ihren Möglichkeiten. Markus Müller schoss zwar für ihn gute 549 Ringe, verpasste als Neunter aber das Finale und auch die DM-Qualifikation. Matthias Bathe kämpfte in der ersten Turnierhälfte mehr gegen sich selbst und zeigte erst nach der Pause sein eigentliches Können. Mit 543 Ringen wurde er Dreizehnter. Zwei Plätze und einen Ring hinter ihm platzierte sich Fabian Maruhn. Trotzdem freute sich das Trio mit 1634 Ringen über Mannschaftsgold vor TuS Barop (1620) und TV Elverdissen (1616).

Der krönende Abschluss gelang hingegen Rabea Moschner, die seit über einem Jahr mit konstant hohen Ergebnissen im Regionalligateam und bei Meisterschaften aufwartet. Nach der Qualifikationsrunde führte sie die Damenwertung mit 568 Ringen an. Laura Göttges, die nach langer Durststrecke einen sehr guten Wettkampf ablieferte, war Fünfte (536) und damit standen beide Regionalligaschützinnen im Finale. Neuzugang Ruth Fischer kam leider aufgrund ihres schwachen Beginns nach 506 Ringen nicht über Platz dreizehn hinaus. In Runde eins schlug Moschner ihre Gegnerin Nina Gruß (TuS Viktoria Rietberg) sicher mit 6:0. Göttges verlor ihr Match nach 5:5-Gleichstand mit 9:10 im Stechen gegen Annett Schüttler (BSC Schmallenberg). Im Halbfinale wurde die Sauerländerin nach fünf Sätzen von Rabea Moschner mit 7:3 besiegt, die damit erneut im Goldfinale stand. Dort traf die junge Soester Schützin auf die „Ewige Zweite“, wie Verena Schmidt (RSV Detmold-Klüt) selbst von sich sagte, die ihr aber ein umkämpftes Match lieferte. Nach drei Sätzen lag Moschner überraschend 1:5 hinten, sodass ein Unentschieden im vierten der Ostwestfälin zum Titel gereicht hätte. Aber angesichts des möglichen Sieges zeigte sie Nerven und Moschner ihr ganzes Können. Nach 29:27 und 29:24 erzwang sie das Stechen, das sie sicher mit 10:8 für sich entschied und ihren zweiten Westfalenmeistertitel unter Dach und Fach brachte. Bei der Siegerehrung freute sich CfB-Kampfrichter Walter Tuchlinski, der diesmal die Schießleitung der Meisterschaft innehatte, nicht nur ihr, sondern auch dem Damenteam die Goldmedaille überreichen zu können. Mit 1610 Ringen distanzierte die Mannschaft den BSC Schmallenberg (1498) deutlich.

Am Samstag geht es für das Regionalligateam zum letzten Spieltag nach Arolsen. Mit nur einem Punkt Rückstand auf Tabellenführer Hammer SC sind spannende Matches um den Titelgewinn zu erwarten. Die Westfalen- und Verbandsligisten sind am Sonntag beim BBC Bocholt zu Gast.

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30.01.19

Vier Medaillen bei Westfalenmeisterschaften der Compoundschützen

Erneut Doppel-Gold für Karina Granitza; Siegerpodest in Soester Hand

Compoundschützin Karina Granitza und ihre beiden Teamkameradinnen Nina Wassermeyer und Karin Glashagel haben bei den Westfalenmeisterschaften erneut gezeigt, wer in dieser Disziplin die Macht in Westfalen ist. Erstmals in der Vereinsgeschichte holten sich die drei Compoundschützinnen den kompletten Medaillensatz. Dabei profitierte vor allem Para-Nationalkaderschützin Karina Granitza von ihrer Finalroutine, die ihr nach 2018 erneut Gold einbrachte. In der Qualifikationsrunde schossen Granitza und Wassermeyer jeweils 565 Ringe, Karin Glashagel 556, womit sie die Plätze zwei, drei und fünf belegten und ins Finale einzogen. Julia Decker wurde 12. mit 544 Ringen, Kony Achinger 13. mit 539.

In Runde eins hatte Karina Granitza Freilos, da ihre Gegnerin nicht mehr antrat. Sie nutzte die fünfzehn Pfeile, um sich mit 141 Ringen warm zu schießen. Nina Wassermeyer war sehr nervös, zeigte aber mit 143:136 ein sehr starkes Match gegen Alexandra Sellhorst vom DJK Rödder. Wesentlich enger ging es bei Karin Galshagel zu, die gesundheitlich immer noch nicht ganz fit ist. Sie lieferte sich mit Annalena Büker vom BC Gelsenkirchen ein Match auf Augenhöhe, das sie erst mit den letzten drei Pfeilen mit 140:139 knapp für sich entschied. Damit stand das Trio im Halbfinale. Granitza behielt dort mit 140:139 gegen Wassermeyer die Oberhand und Glashagel schlug Sabrina Dübel vom Hammer SC nach erneut hartem Kampf mit 139:137. Damit war klar, dass Gold und Silber an den CfB Soest gehen würden. Und wenn Nina Wassermeyer Sabrina Dübel schlagen könnte, wäre es eine perfekte Medaillenausbeute. Da Karina Granitza ihren Titel vom letzten Jahr unbedingt verteidigen wollte, musste sie schon ihr ganzes Können aufbieten, um das vereinsinterne Match gewinnen zu können. Denn Glashagel wollte Gold auf keinen Fall herschenken. So lieferten sich beide ein in jedem der fünf Sätze enges Match, bevor sich Granitza im vorletzten Satz absetzen konnte und sich den Vorsprung nicht mehr abnehmen ließ. Mit 142:140 verteidigte sie Gold und Glashagel freute sich über Silber. Nina Wassermeyer musste im Bronzematch alles geben, um an die Medaille zu kommen. Sabrina Dübel erwies sich als die erwartet hartnäckige Gegnerin, die ebenfalls um jeden Ring hart kämpfte. Schlussendlich behielt die Soesterin mit 142:141 die Oberhand und war danach völlig fertig: „Das war der härteste Wettkampf, den ich bisher überhaupt geschossen habe. Purer Stress bis zum Schluss.“ Bei der Siegerehrung fiel jeglicher Druck von ihr ab.

In der Mannschaftswertung war das Soester Trio zwar die einzige Mannschaft, aber das war völlig egal, denn es ging ausschließlich um die Teamqualifikation für die Deutschen Meisterschaften Anfang März in Biberach an der Riß. Mit 1686 Ringen dürfte dies gelungen sein, denn im vergangenen Jahr lag die Norm bei 1676 Ringen. „Je nach dem, was in den anderen 19 Landesverbänden geschossen wird, kann die Norm auch niedriger liegen. Wir müssen abwarten“, sagt Sportleiter Martin Hinse.

Die DM-Qualifikation hatte sich auch Fin Lukas Hein vorgenommen, in dieser Saison einziger Soester Compoundschütze bei den Westfalenmeisterschaften. Dafür musste er rund 580 Ringe schießen, was ihm nach fast zweijähriger Pause mit einem unerwartet starken, mutig geschossenen Wettkampf mit 581 Ringen gelang. Damit war er Dritter der Qualifikation und zog ins Finale ein, was ihm viel Lob von Seiten der gegnerischen Schützen einbrachte. Nach dem 144:137-Sieg im Erstrundenmatch gegen Dennis Eiden vom VfL Ahaus, verlor er im hochklassigen Halbfinale mit 144:145 gegen Christian Spura vom BC Gelsenkirchen und zog ins Bronzefinale ein. Dort traf er auf Alexander Böing vom VfL Ahaus, den er schließlich mit 145:142 bezwingen konnte. Bei der anschließenden Siegerehrung nahm er freudestrahlend die Medaille vom Soester Kampfrichter, Walter Tuchlinski, entgegen.

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28.01.19

Sportlerehrung der Stadt Soest; Siegfried Mielke mit 87 Jahren ältester Sportler

Sieben Einzelsportler und das Recurve-Jugendteam sind am vergangenen Samstag im Blauen Saal der Stadt Soest von Bürgermeister Eckhard Ruthemeyer für ihre Erfolge im Sportjahr 2018 mit der Sportplakette geehrt worden. Seit Jahren sind wir der Soester Verein mit den meisten Nominierungen.

Geehrt wurden:

Karina Granitza und Kony Achinger (Compoundbogen)
Julian Schulz, Detlef Scharl und Siegfried Mielke(Recurvebogen)
Jugendteam Recurve (Lara Stockel, Xenia Wünsche, Luca Keysselitz)
Conny Lüchtefeld und Ingo Achinger (Blankbogen)


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23.01.19

Medaillensatz bei NRW-Meisterschaften des Behindertensportverbandes

Die Soester Bogenschützen haben bei den NRW-Meisterschaften des Behindertensportverbandes in Duisburg einen kompletten Medaillensatz erringen können und sind auf einem sehr guten Weg zu den Deutschen Meisterschaften.

Beim diesem Verband ist der CfB Soest seit letztem mit sieben Schützen vertreten, was dem Inklusionsgedanken des Vereins deutlich Rechnung trägt. Sechs von ihnen starteten in Duisburg. Die Leistungsträger kommen nach wie vor aus dem Compoundbereich. Karina Granitza nutzte den Wettkampf, um einen neuen Bogen zu testen, schoss 546 Ringe und holte Gold. Silber ging mit 532 Ringen an Kony Achinger in der Masterklasse. Auch die beiden Recurveschützen der Masterklasse machten einen guten Wettkampf. Edwin Pusch steigerte sich deutlich, schaffte erstmals 500 Ringe und gewann Bronze vor Detlef Scharl (496 R.) Den Abschluss bildeten die beiden Blankbogenschützen. Ingo Achinger rief sein derzeitiges Leistungsniveau ab, wurde Vierter mit 430 Ringen. Werner Fleischer belegte mit 312 Ringen Platz zehn.

Am Freitagabend beginnen die Westfalenmeisterschaften im Dortmunder Landesleistungszentrum, die bis Sonntagnachmittag dauern. Erstmals haben sich einundzwanzig Bogensportler dafür qualifizieren können. Damit ist der CfB Soest teilnehmerstärkster Verein aus Westfalen. Am Freitagnachmittag starten die Schüler- und Jugendklassen, wo das Jugendteam mit Xenia Wünsche, Luca Keysselitz und Florian Nottka einen Podestplatz holen kann. Bei den Schülern starten Ronja Boelhauve und Julian Schulz.
Am Samstagmorgen möchte das erstmals qualifizierte Masterklassenteam Roy Farrell, Willi Klespe und Detlef Scharl mindestens unter die besten fünf Teams. Nachmittags schießen die Compoundschützen. Hier ist der CfB mit fünf Schützinnen vertreten. Die Mannschaft werden Karina Granitza, Nina Wassermeyer und Karin Glashagel bilden, die wieder beste Chancen auf den Titel haben. Auch Kony Achinger und Julia Decker konnten sich für die Meisterschaft qualifizieren. Bei den Herren tritt Rückkehrer Fin Lukas Hein an.
Der Sonntag gehört traditionell den Recurveschützen. Rabea Moschner, Ruth Fischer und Laura Göttges werden zum Damenteam gehören und ergänzt durch Inga Heitmann. Bei den Herren stehen Fabian Maruhn, Matthias Bathe und Markus Müller an der Startlinie. Ziel der sechs Schützinnen und Schützen ist das Erreichen der Finalrunden, wo die Einzelmedaillen ausgeschossen werden. In der Teamwertung können beide Mannschaften einen Podestplatz erreichen.

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18.01.19

Karin Glashagel und Kony Achinger auf dem Podest

Der Januar ist traditionell der wettkampfstärkste Monat der Soester Bogenschützen. Westfalen- und NRW-Meisterschaften sowie Ligawettkämpfe wechseln sich mit dem Hallenchampionat ab. Aufgrund des zeitgleich stattfindenden 3. Ligaspieltages konnten die meisten Recurver nicht starten. Der dritte Wettkampf der fünf-Turniere-Serie ging jetzt in Gelsenkirchen mit nur sieben Soester Bogensportlern über die Bühne, da neben den Ligaschützen weitere absagen mussten. Fabian Maruhn, am Vortag erfolgreich mit dem Recurveligateam unterwegs, schoss das Championat dennoch mit, um seine gute Position in der Gesamtwertung zu festigen. Mit 555 Ringen wurde er Vierter und bleibt Dritter der großen Wertung. A-Schüler Julian Schulz hatte sich wieder ein Ergebnis über 520 Ringe erhofft, das er mit 482 auf Platz sieben doch deutlich verfehlte. Erfreulich hingegen das Abschneiden von Karin Glashagel und Kony Achinger in der Klasse Compound Damen Master, die das Turnier auch als Vorbereitung für die anstehenden Landesmeisterschaften des Behindertensportverbandes in Duisburg (20./21. Januar) und des Westfälischen Schützenbundes im Landesleistungszentrum Dortmund (25.-27. Januar) nutzten. Glashagel siegte mit 558 Ringen und Achinger wurde Dritte mit 540 Ringen. Diese Plätze belegen beide auch in der Gesamtwertung. Diana Gronau (557) und Julia Decker (526) lagen in der Damenklasse auf den Plätzen vier und acht. Als einziger Herr vertrat Volker Padberg die Soester Farben, kam aber über 411 Ringe (27.)nicht hinaus.

Nicht seinen besten Tag hatte der einzige Blankbogenschütze, Wolfgang Kikutt. Mit seinem bisher schwächsten Saisonergebnis von 292 Ringen wurde er Vierzehnter. Für die Mannschaftswertung reichte es nur für die Compound-Damen in der Besetzung Diana Gronau, Kony Achinger und Julia Decker mit 1623 Ringen zum siebten Platz. In der Recurvewertung konnten keine fünf Schützen aufgeboten werden, sodass das Streichergebnis von 0 Ringen in die Gesamtwertung einfließt. Dennoch hält der CfB Soest hier noch Rang zwei.

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15.01.19

CfB Soest sitzt dem Spitzenduo im Nacken

Dank einer deutlich erkennbaren Leistungssteigerung beim dritten Regionalligaspieltag im hessischen Laufdorf ist die 1. Recurvemannschaft des CfB Soest nicht nur dem angestrebten Klassenerhalt ein gutes Stück näher gekommen, sondern auch einem Podestplatz. Vor allem das Trio Fabian Maruhn, Rabea Moschner und Roy Farrell, das fünf der sieben Matches bestritt, überzeugte. Nach dem Einschießen begann zunächst das Trio Maruhn, Moschner und Laura Göttges, die im Einstiegsmatch den TuS Barop mit 6:2 Punkten besiegten. In gleicher Besetzung waren sie gegen den zu dem Zeitpunkt Tabellenletzten, SV Eberstadt, dessen Schützen im weiteren Turnierverlauf noch reichlich Punkte sammeln sollten, trotz anfänglicher Führung mit 2:6 unerwartet chancenlos.

Da Laura Göttges verunsichert wirkte, bekam Roy Farrell, aus England stammender Bogenschütze, seine Premierenchance in der Regionalliga. Nahtlos fügte er sich in das Team ein, legte eine Anfangsnervosität zügig ab und das Team siegte glatt mit 6:0 gegen BSC Laufdorf 2. Weiter ging es mit einem 7:1 gegen BSC Oberauroff 2. Nach der Pause kam es zum mittlerweile legendären Shoot-Off gegen den Erzrivalen und Tabellenführer Hammer SC. Jeder Satz war eng und hart umkämpft. Erst im fünften und letzten zwangen die CfB-Schützen ihren Gegner mit 56:53 Ringen in die Knie und nahmen nach dem 6:4-Sieg wichtige Punkte mit. Es folgte dann mit dem SV Arolsen eine weitere harte Nuss. Der Tabellenzweite ist leistungsgleich mit dem CfB und so verlief das Match immer auf Augenhöhe. Allerdings diesmal nach 6:4 Satzpunkten mit dem besseren Ende für die Hessen, die am 3. Februar den vierten Spieltag ausrichten werden. Im Abschlussmatch zog das Soester Trio dem Rheinlandaufsteiger und Tabellenführer des ersten Spieltages in Soest, RSG Düren, mit einem souveränen 7:1 die Zähne.

Mit 10:4 Spielpunkten hat sich der CfB Soest nun auf den dritten Platz in der stärksten der fünf Regionalligen verbessert, liegt nur einen Punkt hinter den beiden Tabellenführern Hammer SC und SV Arolsen, die beide 27:15 auf dem Konto haben.

Tabelle Regionalliga West

Verein Satzdiff. Punkte
1. Hammer SC 2008 28 27 : 15
2. SV Arolsen 28 27 : 15
3. CfB Soest 28 26 : 16
4. TuS Barop 6 22 : 20
5. Bogenschützen RSG Düren 6 21 : 21
6. 1.UTK BSC Oberauroff 2 -14 17 : 25
7. SV Eberstadt -20 17 : 25
8. BSC Laufdorf 2 -62 11 : 31


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11.01.19

Ligateams wollen weiter nach oben

Am Wochenende haben die Soester Bogenschützen ein volles Programm. Zum einen findet der dritte Ligaspieltag und zum anderen das Hallenchampionat in Gelsenkirchen statt. Nach einem durchwachsenen Auftritt am ersten Spieltag der Regionalliga West und einer deutlichen Leistungssteigerung am zweiten, startet die 1. Mannschaft des CfB Soest am Samstagmorgen beim BSC Laufdorf in die Nähe von Wetzlar. Ziel ist, sich weiter nach vorn zu arbeiten und vom vierten mindestens auf den dritten Tabellenplatz zu klettern. Denn damit dürfte auch das eigentliche Saisonziel des Klassenerhalts bereits erreicht sein. Die Soester liegen mit 16:12 nur zwei Punkte hinter Tabellenführer Hammer SC. Mit Rabea Moschner, Laura Göttges, Matthias Bathe, Fabian Maruhn, Markus Müller und Roy Farrell steht ein starkes Team an der Schießlinie. Als Vorbereitung auf diesen wichtigen Wettkampf hatten sich einige der Schützen kurz vor dem Jahreswechsel mit weiteren Erst-, Zweit- und Regionalligateams in Oberhausen-Holten zu einem Testwettkampf getroffen.

Am Sonntag startet das Verbandsligateam bereits um 9 Uhr in Reken. Am Start sind Leo Mies, Rückkehrer Lennart Mertens, Lars Gnegel, Stefan Franke und Coach Edwin Pusch. Die Mannschaft ist mit 13:7 als Dritter punktgleich mit dem Zweitplatzierten BBC Bocholt 2. Es führt der BSC Sennestadt 2 mit 16:4. Mittags um 13.30 Uhr will sich das junge Westfalenligateam mit Xenia Wünsche, Lara Stockel, Florian Nottka, Luca Keysselitz verstärkt mit den beiden Masterklassenschützen Willi Klespe und Detlef Scharl gehen den drohenden Abstieg stemmen. Da Roy Farrell beim zweiten Spieltag in Soest aufgrund seines Aufstiegs in das Regionalligateam nicht mehr startberechtigt war, fehlte den Westfalenligisten der stärkste Schütze. Um den Verlust auszugleichen, steigt Detlef Scharl auf. Zudem wurden Sondertrainingseinheiten eingelegt.

Am Sonntag nehmen acht Schützen am dritten Hallenchampionat der Saison in Gelsenkirchen teil. Aufgrund des Terminkonflikts mit dem Ligaspieltag in Reken ist es die geringste Soester Starterzahl der diesjährigen Serie.

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10.01.19

Klaus Vielberg erneut NRW-Meister

Nachdem U45-Blankbogenschütze Klaus Vielberg Anfang November im ostwestfälischen Löhne bei den Bezirksmeistermeisterschaften des Bogensportverbandes mit 510 Ringen den Titel gewinnen konnte, war ihm auch der Sieg bei den NRW-Meisterschaften in Opladen nicht zu nehmen. Nach den ersten dreißig Pfeilen führte er mit 258 Ringen die Konkurrenz deutlich an, setzte 259 nach und gewann mit 517 Ringen souverän Gold. Damit erzielte er das zweitbeste Ergebnis seiner nunmehr zehnjährigen Bogensportlaufbahn. Vor zwei Jahren wurde Vielberg aus der Trainingsgruppe Arnsberg-Rumbeck zum ersten Mal Deutscher Meister beim Bogensportverband. In Schwedt/Oder schoss er zudem seine bisherige Bestleistung von 521 Ringen.

Jan-Hendrik Walkenhorst, der in Löhne gleich bei seiner ersten Bezirksmeisterschaft völlig unerwartet die Goldmedaille bei den Herren gewonnen hatte, wurde mit 435 Ringen Siebter. Aufgrund seines Trainingsrückstandes hatte er Mühe in den Wettkampf zu kommen und tat sich diesmal schwerer als bei der BM. Unter Berücksichtigung der Gesamtumstände war er mit seinem Ergebnis dennoch zufrieden. Ü50-Schützin Conny Lüchtefeld legt derzeit eine Wettkampfpause ein, sodass auch keine Mannschaft zustande kam. Da sich die Schützen beim Bogensportverband über die Rangliste für die DM qualifizieren können, haben Klaus Vielberg und Jan-Hendrik Walkenhorst sehr gute Karten, Ende März in Lauchhammer nördlich von Dresden starten zu können.

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03.01.19

CfB-Team verpasst Finale beim HOT-Cup

Am letzten Wochenende des Jahres 2018 hatten die Bogenschützen des Grün-Weiss Holten mit dem erstmals ausgetragenen HOT-Cup zu einem Ligawettkampf der besonderen Art eingeladen. Neben elf Compoundteams trafen zwanzig Recurveteams in zwei Gruppen aufeinander. Der CfB Soest hatte ein Recurveteam mit fünf Regionalligaschützen am Start, das in der Gruppe B auf ebenbürtige Konkurrenz traf. Zusammen mit Rabea Moschner, die alle Matches absolvierte, Eva Weyers und Matthias Bathe schossen auch Laura Göttges und Tobias Funke, die an den beiden bisher absolvierten Regionalligaspieltagen noch nicht zum Einsatz gekommen waren. Vor allem Göttges zeigte nach monatelangem Techniktraining mit vielen Rückschlägen einen sehr guten Wettkampf und wurde von Coach René Kaup sieben Mal eingesetzt.

In der Startbesetzung Moschner, Göttges und Bathe gelang gegen den Krefelder Sportschützenkorps ein sicherer 6:0-Sieg. In gleicher Besetzung folgte ein umkämpftes Fünf-Satz-Match gegen das Team District12 von der TG Konz, das die Soester mit 4:6 verloren. Im dritten Match gegen die Allstars aus Ostwestfalen-Lippe kamen neben Rabea Moschner Eva Weyers und Tobias Funke zum Einsatz. Das Trio verlor leider mit 0:6, zeigte erst im dritten Satz, der knapp mit 54:55 Ringen abgegeben wurde, sein eigentliches Potenzial. Es folgte ein 5:5 gegen SSK Kerpen, das Moschner, Funke und Bathe nach 4:0-Führung doch nicht für sich entscheiden konnten.

Nach der Pause kam es zu einem weiteren spannenden Match gegen den 1. BSC Karlsruhe, aktueller Tabellenvierter der 2. Bundesliga Süd. Die Karlsruher glaubten nach dem sicheren Gewinn der ersten beiden Sätze schon an einen schnellen Sieg. Aber das Soester Trio schaffte den Ausgleich. Im letzten Satz zeigten die Süddeutschen dann aber mit 58:48, wer Herr des Matches war. Kurzen Prozess machten Moschner, Göttges und Weyers mit ihrem 6:0-Sieg gegen SVB Reken. Gleichsam sicher lief es für sie gegen BC Gelsenkirchen, die mit 7:1 bezwungen wurden. Glücklich, aber letztendlich verdient sicherten sie sich auch das vorletzte Match gegen KKB Köln Team Kuchen mit 6:0. Damit hatten die drei Damen sechs Punkte in Folge gemacht, sodass das Team Tabellenfünfter war. Das letzte Match gegen das Kölner Kaffee-Team, besetzt mit deren Schützen aus der Zweitligamannschaft, sollten dann auch die Damen bestreiten. Obwohl vor allem Laura Göttges mit einem Pfeilschnitt von 9,5 ihr bestes Matchergebnis ablieferte, war die 2:6-Niederlage nicht zu vermeiden.

Das Team beendete den Wettkampftag als Fünfter, hätte mindestens Zweiter werden müssen, um in die Finalrunde einzuziehen. Coach René Kaup zog dennoch ein positives Fazit: „Wir haben den Ligawettkampf als Vorbereitung für den dritten Regionalligaspieltag am zweiten Januarwochenende genutzt. Besonders freut uns, dass Laura nach ihrer monatelangen Durststrecke so stark zurückgekommen ist.“

Tabelle HOT-Cup Gruppe B
Verein Satzdifferenz Punkte
1. 1.BSC Karlsruhe 34 16 : 2
2. OWL Allstars 32 16 : 2
3. KKB Köln Kaffee 20 13 : 5
4. SSK Kerpen 10 11 : 7
5. CfB Soest 10 9 : 9
6. KKB Köln Kuchen -8 8 : 10
7. District12 Konz -12 7 : 11
8. BC Gelsenkirchen -14 6 : 12
9. SVB Reken -30 4 : 14
10. KSSK Team 2 -42 0 : 18


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02.07.19

CfB-Nachwuchsschützin Leonie Franke zweimal auf dem Podest

 
 
 
 
 

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