44 Schützinnen und Schützen trafen sich trotz des wechselhaften Wetters mit Bogen oder Blasrohr zur Vereinsmeisterschaft des CfB Soest im Freien auf der Bogensportanlage im Soester Jahnstadion. Geschossen wurden jeweils 72 Pfeile.
12 Anfänger und Freizeitschützen erzielten auf angepassten Distanzen durchweg sehr gute Ergebnisse. Guido Becker (Jagdbogen, 18m, 529 Ringe) und Jolin (Recurvebogen, 18m, 550 R.) wurden mit Goldmedaillen ausgezeichnet. Katja Rothöft konnte sich mit dem Blankbogen (568 R.) knapp vor Robin Lettmann (Recurve, 564 R.) platzieren und erhielt ebenfalls Gold. Die drei jugendlichen Anfänger Mathias, Inga und Falk lieferten sich einen harten Wettkampf, aus dem Inga mit 488 Ringen als Siegerin hervorging. Auf der 30m Distanz kämpften Roland Löffler und Jörg Schmelzer als erfahrenere Einsteiger um die Medaillen. Schmelzer setzte sich mit 420 Ringen gegen Löffler mit 358 Ringen durch. Auf der gleichen Distanz traten auch die Freizeitschützen Günter Böckler (420 R.), Wolfgang Krick (321 R.) und Sonja Stöber (249 R.) mit unterschiedlichen Bögen an.
Die Turnierschützen des CfB Soest schossen auf die in ihren Startklassen vorgeschriebenen Wettkampfdistanzen. Die A-Schülerin Freja Adamski erzielte mit dem Recurvebogen stolze 435 Ringe auf 40m. Die Recurve-Jugendliche Leonie Franke war mit 466 Ringen auf 60m zufrieden. Eike Beißner trat erstmals mit einem traditionellen Jagdbogen an und erzielte auf die gleiche Distanz 216 Ringe. Die drei Compoundschützen des CfB Soest schossen ebenfalls auf 50m. Simon Rothöft (Jugend) erreichte mit 658 von 720 Ringen gleich im ersten Wettkampf der Saison einen Schnitt von über 9 Ringen pro Pfeil. Stefanie Schwarz-Beißner (Damen) kam mit 561 Ringen nicht ganz an die starke Leistung von Kony Achinger (Master w, 621 R.) heran. Compound-Neuling Luca Keysselitz (Herren) erzielte beim Vorschießen zur Vereinsmeisterschaft 615 Ringe und bewies einmal mehr, dass Talent und Trainingsfleiß immer wieder zu hervorragenden Ergebnissen führen. Mehr Konkurrenz hatten die Schützinnen und Schützen der Blankbogen-Masterklasse auf der 50 Meter-Distanz. Birgitt Mertens erzielte 412 Ringe und wurde von den Herren deutlich übertroffen. Vor allem Klaus Vielberg zeigte, dass er kaum zu schlagen ist. Mit 572 Ringen lag er deutlich vor Ingo Achinger (543 R.) und Rüdiger Schrader (516 R.). Doch im Vorschießen erzielte Michael Tippner bei bestem Wetter 573 Ringe und gab Vielberg eine Aufgabe für die kommende Saison auf.
Die Recurveschützen des CfB Soest traten zahlreich zur Vereinsmeisterschaft an. Rabea Moschner erreichte auf der olympischen Wettkampfdistanz von 70 Metern gute 574 Ringe. Nach ihren Einsätzen in der Hallenbundesliga für den BSC Sherwood Herne hatte sie eine kleine Trainingspause eingelegt und muss nun erst wieder in Tritt kommen. Neu beim CfB Soest ist die Hammer Juniorin Paulina Middendorff. Sie startet ab sofort für den CfB in der 70m-Bundesligamannschaft und wurde von CfB-Sportleiterin Leonie Adamski ihren neuen Sportkameraden vorgestellt. Mit 617 Ringen und damit dem besten Damenergebnis sorgte Middendorff für einen Glanzpunkt und blieb nur 10 Ringe unter ihrer Leistung bei der Deutschen Meisterschaft 2024. Die Recurve-Herren wurden von Richard Schatursunow angeführt, der mit 641 Ringen für das beste Ergebnis der Bogenklasse sorgte. Auch er ist ein Schütze, der 2024 extra zum CfB Soest gekommen ist, um in der 70m-Bundesliga zu starten. Luca Keysselitz ist neben seiner Trainertätigkeit beim CfB vor allem ein hervorragender Recurveschütze und schoss 565 Ringe. Ihm folgten André Franke (536 R.), Robin Wasmuth (535 R.), Justin Schulz (513 R.) und Daniel Padberg (427 R.). Die beiden Schützen der Masterklasse, Willi Klespe und Edwin Pusch, erzielten 512 bzw. 500 Ringe auf 60m. Beide kamen nicht an die Vorschießleistung des Vereinsvorsitzenden Stefan Franke (577 R.) heran.
Flankiert wurden die Bogenschützen des CfB Soest von den Blasrohrschützen, denen Wind und Regen die leichten Pfeile durcheinanderwirbelte. Trainer Jens Kortsteger gewann mit 574 von 600 Ringen. Auf den Plätzen folgten Felix Büsching (568 R.) und Markus Baumann (545 R.). Der Jugendschütze Philian Mertens kam auf 528 Ringe.
Die Vereinsmeisterschaft ist stets auch ein kleines Vereinsfest und so blieben alle gerne noch einige Stunden bei dann besserem Wetter zusammen, um bei guter Verpflegung vom Grill Pläne für die Freiluftsaison zu schmieden.
