Rabea Moschner und Richard Schatursunow bei Mixed-Finals; Aus im Viertelfinale gegen BSG Ebersberg

Rabea Moschner, stärkste Recurveschützin des CfB Soest, hat zusammen mit ihrem Partner Richard Schatursunow bei den als Deutsche Meisterschaft ausgeschriebenen Mixed-Finals in Düsseldorf einen starken Wettkampf abgeliefert. Beide schießen in der Hallen-Bundesliga, sie für Sherwood Herne, er für die Blankenfelder Bogenschützen, für die sie als Mixed-Team in Düsseldorf starteten. Sie holte 2022 den DM-Titel in der Halle, er 2017. Von daher beste Voraussetzungen, um in dem mit Nationalkaderschützen gespickten Teilnehmerfeld der 32 Mannschaften bestehen zu können. Vor der Bogen-WM vom 31.07. – 06.08 in Berlin gelten die Finals als wichtiger Test für alle Nationalkaderschützen.
In der Qualifikationsrunde im „Arena Sportpark“ hatten alle mit den schwierigen Windverhältnissen beim 72-Pfeile-Wettbewerb zu kämpfen. Richard Schatursunow lieferte trotzdem mit 323 und 311 Ringen zwei gute Runden ab, während Rabea Moschner mit 290 und 287 wegen fehlendem Training ihr eigentliches Leistungsniveau nicht ganz zeigen konnte. Mit dem Gesamtergebnis von 1206 Ringen erreichten sie das Finale der besten acht Teams. Auf den Rängen eins bis vier platzierten sich ausschließlich Nationalkaderschützen. Allein das zeigte die Qualität im Finale. Da nur die Medaillenfinals auf einer schwimmenden Plattform im Medienhafen ausgeschossen wurden, fanden Viertel- und Halbfinale auf dem Qualifikationsfeld statt.
Moschner und Schartursunow bekamen es mit den Drittplatzierten, den Nationalkaderschützen Elisa Tartler, mehrfache Deutsche Meisterin und aktuelle Team-Goldsiegerin beim Europa Grand Prix, und Maximilian Weckmüller, mehrfacher Welt- und Europacupsieger, vom Team BSG Ebersberg zu tun, dem aktuellen Deutscher Mannschaftshallenmeister. Es entwickelte sich trotz des vermeintlichen Leistungsunterschieds ein Kampf auf Augenhöhe, den die beiden Blankenfelder in den einzelnen Sätzen mit 35:36, 32:36, 35:34 und 35:36 Ringen und 2:6 Satzpunkten denkbar knapp verloren.

CfB-Trainer Martin Hinse freut sich, dass sich das Blankenfelder Team so gut geschlagen hat: „Rabea und Richard sind beruflich stark eingespannt, können nicht regelmäßig trainieren. Umso höher ist deshalb ihr Abschneiden zu bewerten.“ CfB-Sportleiterin Leonie Adamski ergänzt: „Das Format „Die Finals“ als Multisportveranstaltung mit 15 Sportarten hat sich voll etabliert und ist wichtig für die Nachwuchsgewinnung in den Vereinen.“ Bei der fünften Auflage im nächsten Jahr sollen zwei, drei CfB-Teams an den Start gehen.

 

Rabea Moschner und Richard Schatursunow bei Mixed-Finals; Aus im Viertelfinale gegen BSG Ebersberg
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