Rabea Moschner feiert sechsten Westfalenmeistertitel; Compoundschützen mit viel Pech
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Bei den Westfalenmeisterschaften der Bogenschützen im Dortmunder Landesleistungszentrum (LLZ) konnte Recurveschützin Rabea Moschner als Siegerin der Qualifikationsrunde (561 Ringe) erneut den Titel gewinnen. Von 2018 bis 2022 ungeschlagen, behielt sie im Goldfinale gegen ihre Dauerrivalin und letztjährige Meisterin, Verena Schmidt (Bogenfalken Bega), mit 7:3 Satzpunkten die Oberhand. Vorangegangen waren der 6:2-Sieg im Viertelfinale gegen Denise Hagelüken (SV Kleinenberg) und das klare 6:0 gegen Jasmin Pütter (Sherwood Herne. Nach einer nicht wie erhofft geschossenen Qualifikationsrunde konnte sich Ruth Fischer als Siebte (524 R.) noch für das Finale qualifizieren. Gegen die frühere CfB-Schützin Janina Maneski, Zweite der Qualifikation, gelang ihr ein überraschendes 6:2, das sie mental aufbaute. Im Halbfinale konnte sie die Chance, Verena Schmidt ebenfalls zu schlagen, leider nicht nutzen, verlor 2:6. Im Bronzefinale zeigte sie dann ihre eigentliche Klasse und schlug Jasmin Pütter sicher mit 6:2.Drei Bogensportler feierten Westfalenmeisterschaftspremiere. Am Freitagabend, dem ersten Meisterschaftstag, schloss Fynn Herzig (Schüler B Recurve) seinen ersten Wettkampf im LLZ mit 481 Ringen und der Bronzemedaille ab. Am Samstagvormittag erreichte Birgitt Mertens (Blankbogen Master Damen) nach vorangegangenen Rückenproblemen mit 347 Ringen Platz 14.
Einen völlig verunglückten Tag erwischten am Samstagnachmittag die drei Compoundschützen. Mit starken 275 Ringen lag Simon Rothöft nach der ersten Hälfte bei den Jugendlichen in Führung und gab sie zum Wettkampfende sichtlich enttäuscht doch noch aus der Hand. Mit 528 Ringen blieb ihm die Silbermedaille bei seiner ebenfalls ersten Teilnahme an einer Westfalenmeisterschaft. Alex Reimer hatte ein klares Ziel vor Augen: Titelverteidigung. Dafür musste er in der traditionell sehr starken Schützenklasse aber erstmal das Finale erreichen. Zur Pause war er mit 284 Ringen Vierter. Aber bis Platz vierzehn hatte er nur zwei Ringe Vorsprung. Mit nur einem schwachen Schuss in der zweiten Hälfte platze der Traum vom erneuten Titelgewinn, da er nach 560 Ringen auf Mittelfeldplatz fünfzehn zurückfiel. Kony Achinger musste ihre ebenfalls anvisierte Titelverteidigung früh begraben. Aufgrund gesundheitlicher Probleme reichte es nach 535 Ringen nur zu Platz neun.
CfB-Sportleiterin und Trainerin Leonie Adamski, die von ihren Trainerkollegen Martin Hinse und Luca Keysselitz unterstützt wurde, freute sich selbstverständlich mit den Medaillengewinnern, fand aber auch tröstende Worte für die Compoundschützen: “Es tut mir unendlich leid, dass ihr Wettkampf so unglücklich gelaufen ist. Soviel Pech an einem Tag haben wir selten.“
Vom 8.-10. März finden in Sindelfingen die Deutschen Meisterschaften des Schützenbundes statt. Wer sich qualifiziert hat, bleibt abzuwarten.
die beiden CfB-Trainer Leonie Adamski und Martin Hinse freuen sich über Gold für Rabea Moschner (2. v.r.) und Bronze für Ruth Moschner (2. v.l.).
(Foto: Luca Keysselitz)
Rabea Moschner feiert sechsten Westfalenmeistertitel; Compoundschützen mit viel Pech