Mittlerweile fühlen sich die besten deutschen Bogenschützen in Wiesbaden wie zu Hause. Denn bereits zum fünften Mal werden die nationalen Titelträger und Medaillengewinner mit Blank-, Compound- und Recurvebogen in der hessischen Landeshauptstadt gekürt. Vom 6. bis 9. September fliegen die Pfeile – diesmal ohne CfB-Sportler. Die Startchancen von Rabea Moschner (Recurve Frauen), Luca Keysselitz (Recurve Männer) und Simon Rothöft (Compound Jugend) fielen den schwierigen Wetterbedingungen bei den Westfalenmeisterschaften in Dortmund zum Opfer. Der Sieg in der Qualifikationsrunde von Moschner, der Vizemeistertitel von Keysselitz in seinem ersten Jahr bei den Männern und die neue persönliche Bestleistung von Rothöft reichten nicht, um sich für die DM zu qualifizieren.
CfB-Sportleiterin Leonie Adamski: „Es ist echt ärgerlich. Rabea fehlt ein läppischer Ring und Luca nur einundzwanzig, die er garantiert mehr geschossen hätte, wenn Regen und Windböen bis 60 km/h nicht den Wettkampf bestimmt hätten. Vom westfälischen Landesverband hat es keine einzige Frau in der Recurvedisziplin geschafft und bei den Männern gerade einmal sieben. Es gab Landesverbände, die hatten mehr Glück mit dem Wetter. Aber das ist nun mal das Risiko einer Freiluftsportart.“
Auch Compound-Rookie Simon Rothöft, der sich in dieser Saison bei seinen ersten beiden Westfalenmeisterschaften Halle und Freiluft mit Silber und Gold und einer deutlichen Leistungssteigerung belohnt hatte, fehlen zwar siebenundzwanzig Ringe. Aber nachdem er die DM-Quali des letzten Jahres deutlich übertroffen hatte, war die Hoffnung auf seine erste DM durchaus berechtigt.
Die drei weiteren Starter bei den Westfalenmeisterschaften, Freja Adamski (Recurve Schülerin A), Michael Tippner (Blankbogen Master) und Kony Achinger (Compound Masterin) hatten keine Chance, sich für die DM zu qualifizieren.
Am Samstag feiert der CfB Soest sein Sommerfest auf dem Clubgelände im Jahnstadion. Los geht´s um 14.30 Uhr.

