
Es ist das Who is Who des deutschen Bogensports. Mit dem Finale der Bogenbundesliga am Samstag in Wiesbaden hat der Deutsche Schützenbund ein Format geschaffen, wo die Elite der deutschen Bogenschützen seit 2016 in der Sporthalle am Platz der deutschen Einheit um jeden Ring kämpft.
Die acht Finalmannschaften je vier aus der Nord- und Südliga haben bereits an den vier Spieltagen der Vorrunde mit hohen Ringzahlen und einem Pfeilschnitt von über 9,5 Ringen überzeugen können. Besonders stark besetzt sind die vier Teams aus der Südliga, in denen überwiegend Nationalkaderschützen und -schützinnen am Start sind.
Zum zweiten Mal ist Rabea Moschner dabei, die für den CfB Soest bei Meisterschaften und der 70-Meter-Bundesliga an den Start geht und in der 1. Bundesliga für Sherwood Herne. Sie fühlt sich gut vorbereitet: “Ich trainiere mindestens zweimal pro Woche in Herne. Meistens komme ich dann auf 200 – 300 Pfeilschüsse pro Einheit. Nach Soest schaffe ich es wegen meines Schichtdienstes leider nur selten.“ Sherwood Herne, zweifacher Titelträger, schießt in der Qualifikationsrunde gegen die FSG Tacherting, Blankenfelder BS und Villingen-Schwenningen. Ziel ist zunächst das Erreichen des Halbfinales. Das Finale wird am Samstag ab 13.30 Uhr auf sportdeutschland.tv übertragen.
Der Soester Sportleiter Martin Hinse freut sich über Moschners Einsatz: “Rabea fühlt sich im Sherwood-Team äußerst wohl. Ich freue mich sehr, dass sie ihre Chance, in der Erstliga zu schießen, konsequent genutzt hat.“
Zeitgleich findet in Saarbrücken-Gersweiler die Deutsche Meisterschaft der Para-Schützen statt. Compoundschützin Kony Achinger, die beiden Recurveschützen Edwin Pusch und Detlef Scharl sowie Blankbogenschütze Ingo Achinger haben gute Medaillenchancen.

