Die WSB-Bezirksmeisterschaft der Bogensportler, die stets beim TuS Barop ausgetragen wird, zeichnet sich besonders durch die jahrelange Tradition schwerer Gewitter aus. In diesem Jahr wurden den Teilnehmern Gewitter und Sturm vor dem Turnier und Regen danach geboten. Der CfB Soest entsandte 15 Sportlerinnen und Sportler, von denen sieben Einzelmedaillen erreichen konnten. Zudem konnten sich zwei Mannschaften platzieren.
Die größte Gruppe stellten die Recurveschützen. In der Herrenklasse landeten die vier CfB-Schützen im Mittelfeld der Konkurrenz. Bester Schütze war Luca Keysselitz mit 588 von 720 möglichen Ringen auf der olympischen Distanz von 70 Metern. Die Herrenmannschaft, bestehend aus Keysselitz, Franke und Padberg, wurde Dritte. Julia Krause-Mankowski war die einzige Vertreterin des CfB in der Damenklasse. Mit 345 Ringen blieb sie deutlich unter ihren Möglichkeiten. In der Masterklasse (60 Meter) startete ein Trio des CfB. Der Vereinsvorsitzende Stefan Franke erzielte 582 Ringe und wurde Zweiter. Willi Klespe und Edwin Pusch erreichten die Plätze 4 und 9, als Mannschaft wurden die drei mit der Silbermedaille belohnt. Senior Gerd Schmidtke erreichte 538 Ringe und damit eine Bronzemedaille. Juniorin Leonie Franke war mit 466 Ringen zufrieden, insbesondere, da sie in dieser Konkurrenz die Goldmedaille erhielt. Sehr positiv war auch das Abschneiden der jüngsten Recurve-Schützen des CfB. Matthias Trüten schaffte in der Schülerklasse großartige 518 Ringe, Falk Elbers zog mit 446 Ringen nach. Das bedeutete Gold für Matthias und Bronze für Falk.
Bei der BM traten zwei Compoundschützen an. Luca Keysselitz, der als Doppelstarter antrat, setzte sich mit 678 Ringen an die Spitze der Herrenwertung, während Kony Achinger 572 Ringe erreichte. Greta Jark vertrat allein die Blankbogenschützen. Sie startete in der Schülerklasse und wurde mit 303 Ringen Zweite.
Sportleiterin Leonie Adamski begleitete die Schützinnen und Schützen während der gesamten Meisterschaft, motivierte sie und half, wo es nötig war. „Besonders erfreut bin ich über das Abschneiden unserer Schüler. Die Arbeit im Training hat sich gelohnt.“
