Seit fünf Jahren ist der CfB Soest mit einem Team in der 70-Meter-Bundesliga des Deutschen Bogensportverbandes (DBSV) für Recurveschützen vertreten. Am Wochenende geht es in Magdeburg mit den ersten beiden Spieltagen los und Mitte Juni mit dem dritten und vierten weiter. Auch in der vergangenen Saison bestätigte sich, wie wichtig eine personell ausreichend große und leistungsmäßig homogene Mannschaft in diesem anspruchsvollen Wettbewerb ist. Deshalb hatten sich Sportleiterin, Leonie Adamski, und die Trainer Martin Hinse und Luca Keysselitz schon frühzeitig um die bestmögliche Teambesetzung für die neue Saison gekümmert. Das gestaltete sich allerdings schwieriger als zunächst angenommen, da es Bedingungen gibt, ohne die ein Team gar nicht erst startberechtigt ist. Denn nur drei Schützen der Altersklasse 19 50 (Herren) dürfen bei jedem Match an der Startlinie stehen, die vierte Position muss aus der U-18, Damen oder Ü-50 besetzt werden. Maximal zehn Bogensportler:innen kann jede der zehn Mannschaften melden. Glücklicherweise fand sich mit Henrik Wöbel vom TuS Barop ein motivierter Junior, der leider nur am Samstag starten kann.
Die stärkste CfB-Schützin, Rabea Moschner, ist beruflich verhindert, Justin Schulz, Fabian Maruhn und Simon Uhlenbrock fehlen ebenfalls. Richard Schatursunow, in der Hallen-Bundesliga für die Blankenfelder Bogenschützen am Start, feiert Premiere im CfB-Trikot. Mit Markus Müller startet wieder der routinierteste Bundesligaschütze, der seit 2010 in der 70m-Bundesliga aktiv ist. Der wieder erstarkte Luca Keysselitz, und Stefan Franke, der die Ü50-Klasse besetzt, sind ebenfalls am Start.
Damit steht Coach Leonie Adamski gleich am ersten Wochenende vor einer schwierigen Aufgabe: “Jeder muss sein Bestes geben und vor allem Durchhaltevermögen zeigen, da wir nur wenig Wechselmöglichkeiten haben. Erst am dritten und vierten Spieltag sind wir personell sehr gut aufgestellt.„ Bereits am Freitag erfolgt die Abreise.

